DE109943C - - Google Patents
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- DE109943C DE109943C DENDAT109943D DE109943DA DE109943C DE 109943 C DE109943 C DE 109943C DE NDAT109943 D DENDAT109943 D DE NDAT109943D DE 109943D A DE109943D A DE 109943DA DE 109943 C DE109943 C DE 109943C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B73/00—Devices for locking portable objects against unauthorised removal; Miscellaneous locking devices
- E05B73/0005—Devices for locking portable objects against unauthorised removal; Miscellaneous locking devices using chains, cables or the like
- E05B73/0011—Devices for locking portable objects against unauthorised removal; Miscellaneous locking devices using chains, cables or the like with retraction of the flexible element for storage
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- Storing, Repeated Paying-Out, And Re-Storing Of Elongated Articles (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 22. November 1898 ab.
Es sind bereits solche Vorrichtungen zum Sichern von Fahrrädern gegen unbefugte Benutzung
oder zur Erschwerung des Diebstahls bekannt geworden, bei welchen eine Kette aus
einem gewöhnlich an dem einen Schenkel einer der Radgabeln befestigten Gehäuse ausgezogen
wird, wobei die nach Art eines bekannten Bandmafses von einer Kettentrommel des Gehäuses
abziehbare Kette zum blofsen Hindurchstecken durch die Speichen des in der erwähnten
Gabel gelagerten Rades dient, und mit ihrem freien Ende gewöhnlich in einem dem Kettengehäuse gegenüber befindlichen
Schlofsgehäuse festgeschlossen oder auch nach Umschlingung einer oder einiger Speichen in
ein im Kettengehäuse selbst vorgesehenes Schlofs zurückgeführt wird. Hier dient die Kette also
nicht zum Anschliefsen des Fahrrades an einen festen Gegenstand, sondern nur zur Aufhebung
der Drehbarkeit eines seiner Räder, zu welchem Zwecke ein kurzes Kettenstück genügt,
dessen Länge für das erörterte Hindurchziehen durch die, Speichen gerade ausreicht.
Demgegenüber liegt das Wesen des vorliegenden Gegenstandes darin, dafs im Kettengehäuse
eine verhältnifsmäfsig sehr grofse Kettenlänge untergebracht sein soll, damit die
Kette nicht blos zur Aufhebung der Drehbarkeit eines Rades (natürlich nach wie vor möglich),
sondern hauptsächlich zum Festschliefsen des ganzen Fahrrades an einem sich gerade
darbietenden beliebigen festen Gegenstande, beispielsweise einem Baume, Pfahle u. s. w.
ausreicht, indem ein solcher ein- oder mehrfach umschlungen wird.
Da aber ein so grofser Kettenvorrath in solchen Fällen, wo zum Sichern oder Anschliefsen
des Fahrrades eine kurze Kettenlänge genügt (z. B. bei blofsem Hindurchziehen durch
die Speichen u. s. w.), störend sein würde, weil er durch nachträgliche völlige Abwickelung
dem angeschlossenen Fahrrade in weiten Grenzen Bewegungsspielraum freiliefse, so dafs
es z. B., obwohl angeschlossen, zu Boden fallen (umklappen) könnte, so ist nach vorliegender
Erfindung die Einrichtung getroffen, dafs die freiliegende Kettenschlinge in jedem Falle nach
erfolgter straffer Anpassung an den umschlungenen festen Stützpunkt gegen ein Weiterherausziehen
aus dem Gehäuse gesichert wird, sobald das freie Ende der Kette in das Schlofs des Trommelgehäuses eingesteckt wird. Es geschieht
dies dadurch, dafs das freie Kettenende hierbei die Drehbarkeit der Kettentrommel aufhebt, indem es mit dieser in sperrenden Eingriff
gelangt. Die Kette verhält sich also in allen Fällen so, als ob sie ganz ausgezogen
wäre.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der vorliegenden Anschliefsvorrichtung
in einem senkrechten Querschnitte (Fig. 1), einer Innenansicht (Fig. 2) und einem
Horizontalschnitte (Fig. 3) veranschaulicht.
In einem geschlossenen cylindrischen Gehäuse α, welches am Fahrrad gestelle selbst
(z. B. unauffällig am Scheitel einer Radgabel zwischen deren Schenkeln) befestigt gedacht
ist, befindet sich, um eine dort drehbar gelagerte Trommel b gewunden, eine Anschliefskette
C von gröfserer Länge verborgen. Ihr
inneres Ende ist in beliebiger Weise am Trommelumfange befestigt, während ihr ä'ufseres
Ende, z. B. in Form eines abweichend gestalteten Endgliedes c, durch einen Schlitz am j
Gehäuseumfang nach aufsen ragt und durch einen Absatz oder dergl. daran verhindert \vird,
unter dem Zuge einer an der Trommel angreifenden, auf Aufwickelung der Kette hinwirkenden
Uhrfeder d in das Gehäuse hineinzuschlüpfen. Zwecks Anschliefsung des mit
dieser Vorrichtung ausgestatteten Fahrrades wird die Kette durch Erfassen des Endgliedes c um
ein gewünschtes Stück von der Trommel ab-, d. h. aus dem Gehäuse herausgezogen, dann
um einen sich darbietenden festen Gegenstand (eine Stange, einen Pfahl, Baum u. s. w.) geschlagen
oder durch einen passenden solchen (z. B. einen Wandring) hindurchgeführt und schliefslich gesichert, indem das Endglied nach
Art eines Steckdornes durch eine passende Schlitzführung e in das Gehäuse von dessen
Stirnseite aus eingeschoben wird (Fig. 3 und 1), wobei die Falle f eines central im Gehäuse
innerhalb einer Trommelaussparung angeordneten Schnappschlosses zunächst bei Seite gedrängt
wird, um dann in eine entsprechende Querlochung C1 des Endgliedes einzuschnappen
und dieses dadurch mit dem Gehäuse fest zu verbinden. Fig. 1 zeigt das Endglied c sowohl
in der Ursprungslage (am Umfange des Gehäuses) als auch in der Steckstellung im Schlosse
(an der Stirn des Gehäuses). Bei der Handhabung des Systems verhindert eine Sperrklinke
g, indem sie in eine entsprechende Sperrradverzahnung der einen Trommelstirnwand
eingreift, die Kette, sich wieder auf die Trommel aufzuwickeln.
Um auszuschliefsen, dafs nach Herstellung des Verschlusses die Kette noch weiter abgezogen
werden kann, wird nach vorliegender Erfindung die Drehbarkeit der Trommel gleichzeitig
mit dem Einstecken des Endgliedes c in das Schlofs aufgehoben, indem dabei das
Endglied mit einem Stirndorn C2 in eine der in einer Trommelstirn vorgesehenen Bohrungen
/2 eindringt, deren Anzahl und Anordnung der Sperrverzahnung bx der Trommel entspricht,
dergestalt, dafs für jede (durch die Wechselwirkung der Feder d und des Sperrwerks
g bx geregelte) Trommelstellung eine der
Bohrungen h sich genau gegenüber dem Einführungsschlitze e für das Endglied c befindet,
also mit dem Dorne c, dieses in Eingriff gelangen mufs.
Zur Auslösung eines so angeschlossenen Fahrrades wird das Kettenendglied c durch
Zurückschiebung des Schlofsriegels f mittelst eines zum Schlosse passenden Schlüssels zunächst
befreit und dann die Sperrklinke g mittelst eines nach aufsen ragenden Druckknopfes
i aus der Verzahnung bY gehoben,
wonach die Kette infolge Wirkung der Feder d in das Gehäuse unter Aufwindung auf die
Trommel zurückläuft.
In den Fig. 1 und 2 ist der Einfachheit halber angenommen, dafs der Bart k (Fig. 2)
des eingeführten Schlüssels direct auf einen Arm fx des Riegels f einwirkt. Statt dieser
einfachen Vorkehrung könnte natürlich ein die Sicherheit erhöhendes complicirteres Schlofs
mit Zuhaltungen oder eine sogen. Schlofssicherung angeordnet sein.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Fahrrad-Anschliefsvorrichtung mit von einer Kettentrommel abziehbarer Anschliefskette, dadurch gekennzeichnet, dafs das festzuschliefsende Kettenendglied (c) beim Einführen in das Schlofsgehäuse die Kettentrommel (b) sperrt, zum Zwecke, eine weitere Abwickelung der Kette zu verhindern.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE109943C true DE109943C (de) |
Family
ID=379794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT109943D Active DE109943C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE109943C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2569991A1 (fr) * | 1984-09-07 | 1986-03-14 | Antz Cabinet | Dispositif antivol de poche pour une paire de skis |
-
0
- DE DENDAT109943D patent/DE109943C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2569991A1 (fr) * | 1984-09-07 | 1986-03-14 | Antz Cabinet | Dispositif antivol de poche pour une paire de skis |
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