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DE1098609B - Wickelmaschine fuer Spulen der Elektrotechnik - Google Patents

Wickelmaschine fuer Spulen der Elektrotechnik

Info

Publication number
DE1098609B
DE1098609B DET11539A DET0011539A DE1098609B DE 1098609 B DE1098609 B DE 1098609B DE T11539 A DET11539 A DE T11539A DE T0011539 A DET0011539 A DE T0011539A DE 1098609 B DE1098609 B DE 1098609B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coil
bobbin
winding machine
wire
wire guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DET11539A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Uhe
Heinz Nachtigall
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET11539A priority Critical patent/DE1098609B/de
Publication of DE1098609B publication Critical patent/DE1098609B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F41/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties
    • H01F41/02Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets
    • H01F41/04Apparatus or processes specially adapted for manufacturing or assembling magnets, inductances or transformers; Apparatus or processes specially adapted for manufacturing materials characterised by their magnetic properties for manufacturing cores, coils, or magnets for manufacturing coils
    • H01F41/06Coil winding
    • H01F41/076Forming taps or terminals while winding, e.g. by wrapping or soldering the wire onto pins, or by directly forming terminals from the wire

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Coil Winding Methods And Apparatuses (AREA)

Description

  • Wickelmaschine für Spulen der Elektrotechnik Die bisher gebräuchlichen Kreuzspulmaschinen für Spulen der Elektrotechnik, z. B. für Hochfrequenzspulen von Rundfunkempfängern, besorgen zwar das Wickeln selbst automatisch, jedoch ist trotzdem eine erhebliche Menge Handarbeit erforderlich. Die Spulenkörper müssen von Hand einzeln in die Maschine eingespannt werden. Dann wird der von der Vorratsrolle herabhängende Spulendraht um einen Stift gewickelt, der sich an der Welle der Maschine neben dem eingespannten Spulenkörper befindet. Dann wird der .'Motor der Maschine eingeschaltet. Nach Erreichen der gewünschten Windungszahl schaltet ein Zählwerk den Motor selbsttätig ab. Nun wird das Drahtende an der Spule angeklebt, indem der Kleber mittels eines Lötkolbens erwärmt und auf die Spule aufgestrichen wird. Nach dem Abschneiden des Spulendrahtes in der erforlichen Länge und nach dem Abwickeln des Spulenanfangs von dem erwähnten Stift wird die fertige Spule aus der Einspannung entfernt und ein neuer Spulenkörper eingesetzt.
  • Es ist eine Spulenwickelmaschine bekannt, für deren Bedienung vier Personen erforderlich sind, die die Spulenkörper einsetzen, den Anfang des Spulendrahtes anlöten und die fertigen Spulen der Maschine entnehmen müssen. Der Draht für die Spule hat eine bestimmte Länge entsprechend der aufzubringenden Windungszahl und den Zuleitungsenden. Da für bestimmte Windungszahlen der Spulen je nach den Wickeltoleranzen verschieden viel Draht benötigt wird, bleiben an den Enden der Spulen Zuleitungen verschiedener Länge übrig. Die Zuleitungsenden müssen also zusätzlich von Hand auf gleiche Länge geschnitten werden. Das Festlegen des Spulenendes geschieht ebenfalls von Hand durch Verknoten.
  • Weiter ist eine Spulenwickelmaschine bekannt, die zur kontinuierlichen Herstellung von Spulen ohne Spulenkörper dient. Die elektrischen Eigenschaften von mit diesen Maschinen hergestellten Spulen streuen sehr stark, besonders deswegen, weil der Draht nach dem Wickelvorgang abgeschnitten und erst hernach nach Aufsetzen der mit Hilfe von zwei eine Wickelkammer bildenden Gliedern gewickelten Spule auf einem Aufnahmedorn festgelegt wird. Die einzelnen Windungen können sich nach dem Abschneiden des Drahtes und vor dem Festbinden des Spulenendes von Hand lockern, wodurch unter Umständen die gesamte Spule ihre Form verlieren kann.
  • Die beiden zuletzt genannten Wickelmaschinen führen zwar verschiedene Arbeitsgänge selbsttätig aus, jedoch arbeitet keine der Maschinen vollautomatisch. Beide Maschinen müssen vielmehr von mehreren Personen bedient werden, wodurch sich Nachteile vor allem hinsichtlich der Fertigungsgeschwindigkeit und der Arbeitsgenauigkeit ergeben. Die Erfindung zeigt, wie alle Vorgänge zur Herstellung einer Spule vollautomatisch durchgeführt werden können.
  • Gemäß der Erfindung wird eine nach dem Prinzip der automatischen Textilfadenkreuzspulmaschine arbeitende Wickelmaschine durch folgende Mittel zur Erzielung einer vollautomatischen Herstellung von Spulen der Elektrotechnik ergänzt bzw. abgeändert.
  • 1. Zur Erzielung einer Zuleitung der gewünschten Länge am Spulenanfang sind Mittel zum Festhalten des Drahtführers während der ersten Umdrehungen des Spulenkörpers in einer derartigen Lage des Spulenkörpers vorgesehen, daß sich neben der später entstehenden Spule ein als Zuleitung zum Anfang der Spule dienendes Drahtstück aufwickelt (Fig.l).
  • 2. Zum Festkleben des Spulenendes an der Spule nach Beendigung des Wickelvorganges und vor dem Auswerfen des Spulenkörpers ist eine mit einem flüssigen Klebstoff gefüllte, verschiebbare Wanne mit einem gegen die Spule bewegbaren Löffel vorgesehen.
  • 3. Zur Herstellung einer Zuleitung gewünschter Länge am Spulenende sind Mittel zum Bewegen der aus der Einspannung befreiten fertigen Spule in Achsrichtung oder nach unten und Mittel zum Abschneiden des Drahtes zwischen Drahtführer und Spule vorgesehen, die betätigt werden, wenn der Abstand zum Spulenende der Zuleitungslänge entspricht.
  • 4. Es sind Mittel zum Herausstoßen des Spulenkörpers aus der Einspannung nach Beendigung des Wickelvorganges vorgesehen.
  • Eine automatische Textilfaden-Kreuzspulmaschine ist so aufgebaut, daß die leeren Wickelkörper zugeführt werden und die fertigen Garnrollen herausfallen. Eine solche Maschine wäre jedoch zur Herstellung von Spulen für die Elektrotechnik nicht brauchbar. Erst durch den erfindungsgemäßen Umbau bzw. Aufbau bei einer Neuanfertigung ist es möglich, auch solche Spulen vollkommen automatisch herzustellen, so daß lediglich die leeren Spulenkörper der Maschine zugeführt werden - die Beschickung der Magazine mit Spulenkörpern aus dem Vorratsbehälter kann ebenfalls automatisch erfolgen - und die fertigen Spulen herausfallen. Dies bedeutet gegenüber der bisher üblichen Methode eine weitgehende Vereinfachung und Verbilligung in der Spulenherstellung. Die Erfindung ist vorwiegend zur Herstellung von Kreuzspulen bestimmt, ist jedoch auch zur Herstellung von ein- und mehrlagigen Spulen mit normalen, nebeneinanderliegenden Windungen geeignet, wenn die Bewegung des Drahtführers entsprechend eingestellt ist.
  • Wenn die fertigen Spulen so leicht sind, daß sie nicht von selbst aus der geöffneten Einspannvorrichtung herausfallen, ist noch eine besondere Ausstoßvorrichtung erforderlich.
  • An Hand der Zeichnungen werden im folgenden die ;Mittel für die zusätzlichen Arbeitsvorgänge, die in eine Textilfaden-Kreuzspulmaschine eingebaut wurden, erläutert: Fig. 1 zeigt in vereinfachter, zum Verständnis des Arbeitsvorganges ausreichender Form den Teil einer umgebauten Textilfaden-Kreuzspulmaschine, der zum Herstellen eines verlängerten Spulenanfanges dient. In diesem Ausführungsbeispiel werden zur Erzielung einer Zuleitung der gewünschten Länge zum Spulenanfang Mittel zum Festhalten des hin- und hergehenden Drahtführers während der ersten Umdrehungen des Spulenkörpers in einer derartigen Lage angewendet, daß sich neben der später entstehenden Spule ein als Zuleitung zum Anfang der Spule dienendes Drahtstück aufwickelt. Die Welle 1 ist an den Stellen 2 und 3 gelagert. Zwischen dem Lager 2 und dem Drahtführer 5 ist eine Druckfeder 4 lose auf der Welle 1 angeordnet. Der Drahtführer 5 ist auf der Welle 1 axial beweglich und ist über einen Ausleger 7 mit einer Schraube 10 an einer Klinke 11 befestigt. Die Klinke 11 hat die Form eines rechtwinkeligen Hebels und wird an ihrem hakenförmigen Arm mit einer Feder 14, deren sichtbares Ende an einem Stift 13 angreift, nach unten gedrückt, wobei die Schraube 10 das Drehlager bildet. Der Haken 12 kann auf der rechten Seite eines auf der Welle 1 befestigten Profilstückes 9 einrasten.
  • Die bis jetzt beschriebenen Teile waren bereits vor dem Umbau vorhanden. Die im folgenden beschriebenen Teile wurden zusätzlich eingebaut. An ihrer rechten oberen Ecke besitzt die Klinke einen Stift 16, hinter den ein Haken 17 einhaken kann, so daß die Klinke in der nicht eingerasteten Stellung festgehalten werden kann (in Fig. 1 dargestellt). Der Haken 17 ist mit seinem Ende 18 unverschieblich mit einer senkrecht zu ihm angeordneten Achse 19 durch eine Klemmverbindung festgehalten. Die Achse 19 ist über ein Gestänge 20 mit einem Zählwerk Z verbunden.
  • Die gezeichnete Stellung entspricht dem Augenblick, wo die Anfangswindungen gerade auf den Spulenkörper 8 aufgebracht worden sind. Der Spulenkörper 8 liegt während des Wickelns der Kreuzspule selbst direkt unter der Öse 6 des Drahtführers 5, wurde aber der Übersichtlichkeit halber etwas tiefer gezeichnet. Der Arbeitsvorgang ist folgender: Es sei angenommen, daß gerade eine Spule fertig gewickelt wurde. Ein nicht gezeichnetes Zählwerk für die Windungszahl der Spule hat die sich während des gesamten Wickelvorganges in Richtung des Pfeiles A hin- und herbewegende Welle 1 und die Welle, mit der der Spulenkörper in Richtung C rotiert, stillgesetzt. Nach dem Stillsetzen der Welle 1 erfolgt der später beschriebene Klebvorgang. Zu diesem Zeitpunkt ist der Haken 17 vom Stift 16 abgehoben und der Haken 12 ist auf der rechten Seite des Profilstückes 9 eingerastet. Nun führt die Stange 15 eine Bewegung in Richtung des Pfeiles B aus. Dadurch wird zunächst die Klinke 11 an ihrem oberen Ende so weit entgegen dem Urzeigersinn gedreht, daß der das Profilstück 9 umfassende Haken 12 von dem Profilstück abgehoben wird. Dann wird der Drahtführer 5 zum linken Lager hin in die dargestellte, auf die schiefe Ebene 40 angehobene Lage verschoben, so daß die Druckfeder 4 gespannt wird. Es erfolgen dann der Auswurf- und der Abschneidvorgang, die im Zusammenhang mit Fig. 1 noch nicht interessieren. In Überlappung mit diesen beiden letzten Vorgängen wird die Maschine neu mit Spulenkörpern (z. B. für vier Spulen) beschickt. Die Spulenkörper werden an einem Pinsel vorbeigeführt, der dauernd mit einem Lösungsmittel für das Material des Spulenkörpers getränkt wird, um die Oberfläche des Spulenkörpers an der zu bewickelnden Stelle etwas aufzurauhen. Der Drahtanfang für die neu zu wickelnde Spule wird zwischen Spulenkörper 8 und Dorn 21 eingeklemmt. Nach Beendigung des Bestückungsvorganges und des Abschneidvorganges läuft die Stange 15 in ihre Ausgangsstellung zurück, und das nicht gezeichnete Zählwerk schaltet die Hin- und Herbewegung der Welle 1 und die Drehbewegung der Welle, mit der sich der Spulenkörper 8 dreht, ein. Die Steuerung der Hin- und Herbewegung von Welle 1 erfolgt vom Getriebe von der in der Zeichnung linken Seite aus in bekannter Weise über eine Kurvenscheibe, und zwar werden Vor- und Rückwärtsbewegung gesteuert. Der Haken 17 hat sich schon vor dem Rücklauf der Stange 15 im Uhrzeigersinn gedreht, liegt also somit noch über dem Stift 16 und blockiert .den Drahtführer, so daß dieser zunächst in der gezeichneten Stellung stehenbleibt und einige Windungen zur Herstellung einer Spulenzuleitung gewickelt werden. Die Anzahl der Windungen und damit die Länge der Zuleitung sind durch die Voreinstellung des Zählwerkes Z gegeben. Ist diese vorgeschriebene Windungszahl erreicht, steuert das Zählwerk das Gestänge 20, so daß die Welle 19 entgegen dem Uhrzeiger gedreht wird und der Haken 17 durch eine Aufwärtsbewegung den Drahtführer freigibt. Die Druckfeder 4 entspannt sich und drückt den Fadenführer in Richtung auf das rechte Lager 3, bis der Haken 12 über das Profilstück 9 fällt, so daß das Profilstück 9 zwischen dem Absatz 22 und dem Haken 12 liegt. Da das Profilstück fest auf der sich hin- und herbewegenden Welle sitzt, wird der Drahtführer gezwungen, die Bewegung der Welle mitzumachen. Deshalb beginnt die Wicklung der Kreuzspule neben den Anfangswindungen. Nach Erreichen der im nicht dargestellten Zählwerk voreingestellten Windungszahl wird die Welle 1 und die Achse, auf der der Spulenkörper eingespannt ist, stillgesetzt.
  • Nach der Stillsetzung erfolgt das Festlegen des Fadenendes, das nach Fig. 2 beschrieben wird. Der Kasten 29, in dem sich z. B. ein erwärmter flüssiger Kleber befindet, wird in Richtung des Pfeiles Ei bis unter die Spule vorgeschoben. Dabei läuft der Ausleger 24, der sich an einer Welle 23 außerhalb des Kastens befindet, auf einen schräggestellten Arm 28 auf. Dieser dreht sich nach dem Auflaufen in Richtung D und hebelt den Ausfeger24 nach oben. Dabei wird die Welle 23, die fest mit dem Ausleger 24 verbunden ist, in Drehung versetzt, und der sich an der Welle befindende Arm 25 mit einem kleinen Löffel an dessen vorderen Ende, der im Ruhezustand des Kastens in den Kleber eintaucht, wird kurzzeitig an die stillstehende Spule gedrückt, so daß die letzten Windungen der Spule mit dem Kleber belegt werden. Der Kasten 29 läuft dann wieder in Richtung des Pfeiles E2 zurück, und eine Feder 27, die zwischen Kasten und einem Stift 26 am Arm 25 angreift, führt den Arm 25 wieder in seine Ausgangslage. Dann wird durch ein feststehendes Rohr ein Luftstrom von unten an die Klebestelle geführt, der den Kleber abkühlt (oder die Verdunstung beschleunigt, wenn ein auf Verdunstungsbasis beruhender Kleber verwendet wird).
  • lach dem Klebevorgang wird die Spule aus ihrer Einspannung gelöst und fällt an der Schere (32 in Fig. 3) vorbei auf Grund ihres Eigengewichtes herunter. Ist die Spule leicht, so genügt ein Lösen der Einspannung allein nicht für das Herunterfallen, da der Spulenkörper auf dem konischen Dorn (21 in Fig. 1) haftenbleibt. Für leichte Spulen muß die in Fig. 1 dargestellte Auswurfvorrichtung vorgesehen werden. Ein geschlitzter Kopf 41, der beim Beschicken der Maschine leicht klemmend in die Öffnung des Spulenkörpers von rechts eingeführt wurde, geht beim Lösen des Spulenkörpers zusammen mit der Einspannvorrichtung 42 in deren Ausgangslage zurück und zieht dabei den Spulenkörper wegen der Haftung des geschlitzten Kopfes 41 an der inneren Spulenwand in gleicher Richtung mit, so daß der Spulenkörper von dem Dorn 21 gelöst wird. Danach läuft der Kopf 41 in die Einspannvorrichtung 42 hinein, so daß der Spulenkörper vom Kopf 41 abgestreift wird.
  • Während des Ausstoßvorganges ist der Drahtführer 5 durch Aufschieben auf eine schiefe Ebene 40 angehoben (gezeichnete Stellung in Fig.1). Dies geschieht durch die Stange 15 in Fig. 1, die die Klinke 11 und damit den Drahtführer 5 zurückschiebt. Das Zurückschieben ist, wie bereits gesagt, erforderlich, um die Anfangswindungen neben der Kreuzspule aufzubringen. Gleichzeitig liegt aber dadurch auch nach dem Herabfallen der Spule der Draht annähernd vor dem Dorn 21, so daß er beim Einlegen des neuen Spulenkörpers zwischen Spulenkörper und Dorn 21 festgeklemmt wird. Wegen des Zurückschiebens, das noch vor dem Ausstoßvorgang erfolgt, wird das Anheben des Drahtführers erforderlich, damit der Drahtführer nicht den Flansch des Spulenkörpers berührt.
  • Um eine genügend lange Zuleitung zum Spulenende zu erhalten, ist eine besondere Anordnung erforderlich, die in Fig. 3 dargestellt ist und bezweckt, daß die Spule nach dem Ausstoßen entsprechend weit unter die Schere 32 herunterfällt. In Fig. 3 läuft der Draht von der Vorratsrolle 39 über die Rollen 30, 31 und 38 durch die Schere 32 hindurch zur herunterhängenden Spule B. Die erforderliche Zuleitung zum Spulenende wird durch eine entsprechende Drehung der Achse 36 in Pfeilrichtung F bewirkt. Auf dieser Achse ist ein Hebel 34 festgeschraubt (durch Schraube 35 angedeutet), der die auf der Achse 36 frei drehbare Stange 33 an dem Ende, an dem sich die Umlenkrolle 38 befindet, abwärts drückt, wobei die Spule sich durch ihr Eigengewicht ebenfalls senkt, so daß zwischen Schere 32 und Spule eine Zuleitung erhalten wird. Eine Feder 37 bringt die Stange 33 anschließend in ihre Ausgangslage zurück.
  • Die Ausführung beschränkt sich nicht auf das dargestellte Beispiel, bei dem die bereits vorhandenen Arbeitsgänge weitgehend ausgenutzt wurden und bei dem die Schwierigkeit bestand, in die vorhandenen Arbeitsgänge zeitlich die neuen Arbeitsgänge einzuordnen. Bei einer völligen Neukonstruktion wird man die Maschine vereinfachen können, z. B. dadurch, daß man statt mechanischer Steuerungen elektrische Steuerungen verwendet. Die Herstellung des Spulenanfanges braucht dann z. B. auch nicht durch ein zusätzliches Zählwerk, das ein Gestänge steuert, veranlaßt zu werden, sondern kann durch eine zeitliche elektrische Steuerung (Verzögerungsrelais) bewirkt werden. Es ist auch nicht unbedingt notwendig, daß die Zuleitung zum Spulenanfang durch Aufwickeln des Drahtes auf dem Spulenkörper neben der später entstehenden Spule gebildet wird. Man kann z. B. die Schere entsprechend weit unterhalb des Dorns 21 in Fig. 1 anordnen. Die Zuleitung zum Spulenende kann z. B. auch dadurch gebildet werden, daß auf der anderen Seite der Kreuzspule genau wie am Anfang einige Windungen aufgebracht werden.
  • Wenn der Draht zwecks Festlegung der zu wickelnden Windungen noch vor dem Wickeln durch eine Düse geführt wird, in der er mit einem Kleber benetzt wird, muß die Spule zur Erzielung einer genügend langen Zuleitung zum Spulenende vor dem Herunterfallen mit der Einspannvorrichtung42 noch weiter zurückgezogen ,verden, da das Gewicht der Spule dann nicht ausreicht, um den Draht durch die Düse hindurchzuziehen. Eine andere Möglichkeit besteht darin, unterhalb der Schere eine Gabel vorzusehen, zwischen deren Zinken der nach dem Ausstoßen der Spule herabhängende Draht geführt wird und die dann nach unten bewegt wird und dadurch die Spule bis zur Erreichung der gewünschten Zuleitungslänge herabdrückt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRDCHE: 1. Wickelmaschine zur Herstellung von auf Spulenkörpern aufgewickelten Spulen der Elektrotechnik, insbesondere von Kreuzspulen, dadurch gekennzeichnet, .daß eine nach dem Prinzip der automatischen Textilfadenkreuzspulmaschine arbeitende Wickelmaschine durch die folgenden Mittel zur Erzielung einer vollautomatischen Herstellungder Spulen ergänzt bzw. abgeändert ist: 1. Zur Erzielung einer Zuleitung der gewünschten Länge am Spulenanfang sind Mittel zum Festhalten :des Drahtführers während der ersten Umdrehungen des Spulenkörpers in einer derartigen Lage des Spulenkörpers vorgesehen,.daß sich neben der später entstehenden Spule ein als Zuleitung zum Anfang der Spule dienendes Drahtstück aufwickelt (Fig. 1). 2. Zum Festkleben des Spulenen@des an der Spule nach Beendigungsdes Wickelvorganges und vor dem Auswerfen des Spulenkörpers ist eine mit einem flüssigen Klebstoff gefüllte, verschiebbare Wanne mit einem gegen die Spule bewegbaren Löffel vorgesehen. 3. Zur Herstellung einer Zuleitung gewünschter Länge am Spulenende sind Mittel zum Bewegen der aus der Einspannung befreiten fertigen Spule in Achsrichtung oder nach unten und Mittel zum Abschneiden des Drahtes zwischen Drahtführer und Spule vorgesehen, die betätigt werden, wenn oder Abstand zum Spulenende der Zuleitungslänge entspricht. 4. Es sind Mittel zum Herausstoßen des Spulenkörpers aus der Einspannung nach Beendigung des Wickelvorganges vorgesehen.
  2. 2. Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Steuerung der Arbeitsvorgänge dienenden Kurvenscheiben der automatischen Textiltadenwickelmaschine so abgeändert sind, daß die neuen Arbeitsvorgänge in die alten Arbeitsvorgänge eingeschaltet werden.
  3. 3. Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mittel zum Festhalten des Drahtführers während der ersten Umdrehungen des Spulenkörpers zu den bereits vorhandenen Mitteln zum Festhaltendes Drahtführers während des Abschneidens des Drahtes und des Aufbringens des nächsten Spulenkörpers vorgesehen sind und durch ein Zählwerk gesteuert werden (Fig. 1).
  4. 4. Wickelmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Mittel aus einem drehbar gelagerten, von dem Zählwerk gesteuerten Haken bestehen, der die zur Kupplung des Drahtführers mit einer hin- und hergehenden Antriebswelle dienende Klinke im ausgekuppelten Zustand festhält (Fig. 1).
  5. 5. Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zum Zuführen eines Luftstromes zur Spule nach beendetem Klebevorgang angewendet sind.
  6. 6. Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, @daß bei Verwendung eines Spulenkörpers mit einem Flansch oder mit Flanschen Mittel vorgesehen sind, die den Drahtführer nach Beendigung des Wickelvorganges entsprechend anheben, z. B. durch Aufschieben auf eine schiefe Ebene (Fig. 1).
  7. 7. Wickelmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel zur automatischen Beschickung der Magazine mit Spulenkörpern aus einem Vorratsbehälter angewendet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 1970 934, 2 598 537.
DET11539A 1955-11-03 1955-11-03 Wickelmaschine fuer Spulen der Elektrotechnik Pending DE1098609B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1270915B (de) * 1964-04-21 1968-06-20 Willy Aumann Kommanditgesellsc Anordnung zum Festlegen des Wickelgutanfangs bei mehrspindligen Wickelmaschinen

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1970934A (en) * 1931-02-10 1934-08-21 Western Electric Co Winding machine
US2598537A (en) * 1947-03-31 1952-05-27 Western Electric Co Apparatus for continuously coiling elongated filaments

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