DE1098687B - Kranbahntraeger mit Laufschiene - Google Patents
Kranbahntraeger mit LaufschieneInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66C—CRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
- B66C7/00—Runways, tracks or trackways for trolleys or cranes
- B66C7/08—Constructional features of runway rails or rail mountings
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Description
- Kranbahnträger mit Laufschiene Die Erfindung bezieht sich auf einen Kranbahnträger mit auf der Oberseite des Trägers angeordneter, seitlich und nach oben freiliegender Unterlagsplatte, die als Auflage für die Laufschiene dient.
- Es ist eine einteilige Schiene für Eisen- und Straßenbahnen bekannt, deren Schienenfuß an der Unterseite, und zwar an jeder Kante, mit einer herausragenden Längsrippe von rechteckigem Querschnitt versehen ist. Laie Breite der Längsrippe ist größer als deren Höhe, die etwa ebenso groß ist, wie die Stärke des Schienenfußes an seiner Kante. Die Längsrippen bilden mit ,dem Schienenfuß ein U-Profil und greifen in die Schienenunterlage ein. Eine Unterlagsplatte, die in einer Ausnehmung einer Schwelle versenkt liegt, kann als Anschlag gegen seitliche Verschiebungen dienen. Eine solche Ausführungsform hat,den Nachteil, daß sich an der Stelle der Ausnehmung, welche die Form einer Nut hat und so eine Wasserrinne bildet, Wasser ansammeln kann, das zusammen mit den auf die Schiene ausgeübten Kräften in hohem Maße korrosionsfördernd wirkt.
- Bei einer anderen bekannten AusKihrungsform ist die Unterlagsplatte zwar seitlich und nach oben freiliegend rausgebildet, jedoch ist der Schienenfuß der Laufschiene nicht als U-Profil ausgebildet, so daß auch hier Wasser zwischen Schienenfuß und Unterlagsplatte eintreten kann, insbesondere, @da sich an diesen Stellen Hohlräume oder Zwischenräume niemals völlig vermeiden lassen. Um das Eintreten von Wasser und die damit verbundenen Korrosionsschäden zu vermeiden, müßten die Zwischenräume ausgefüllt oder entsprechend große Abflußlöcher vorgesehen werden.
- Diese bei den bekannten Anordnungen auftretenden Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, .daß ,die Breite der Unterlagsplatte gleich oder geringer ist als die lichte Weite des in an sich bekannter Weise als nach unten offenes U-Profil ausgebildeten Fußes der Laufschiene derart, daß die Schenkel des U-Profils zu beiden Seiten der Unterlagsplatte, auf der gegebenenfalls Zwischenlagen aus Gummi, Pappe od. dgl. angebracht sein können, über einen Teil der Höhe der Unterlagsplatte herunterragen.
- Die Schenkel des U-Profils für den Schienenfuß können nach der Erfindung durch seitlich an dem Fuß der normalen Laufschiene angebrachte, z. B. angeschweißte oder durch an der Unterseite des Fußes der Laufschiene angebrachte, z. B. aufgeschweißte Leisten gebildet werden.
- Die erfindungsgemäße Anordnung kann so ausgebildet werden, daß die Schenkel des U-profilförmigen Schienenfußes in an sich bekannter Weise seitlich an der Unterlagsplatte anliegen und die auftretenden Schubkräfte übertragen.
- Es können aber auch zur Übertragung der Schubkräfte von der Schiene auf den Schienenträger auf letzterem in Abständen Dübel vorgesehen, z. B. aufgeschweißt werden, gegen welche der Schienenfuß und/oder die seitlich am bzw. unter .dem Schienenfuß angeordneten Leisten, welche die Schenkel des U-Profils bilden, zur Anlage kommen.
- Zur Verhinderung des Abhebens der Schiene von ihrer Unterlage kann eine Klemmsicherung vorgesehen werden, die im Falle der Verwendung von Dübeln zweckmäßig an diesen jeweils zu befestigen ist.
- Laie erfindungsgemäße Anordnung kann sowohl für Schienenträger .aus Stahl, z. B. Kranbahnen, als auch für solche aus Beton oder anderem Material verwendet werden. In letzteren Fällen wird zweckmäßig eine Grundplatte aus Stahl vorgesehen, welche die Kräfte auf den Schienenträger überleitet, und auf welcher die als Auflage für die Schiene dienende Unterlagsplatte befestigt wird.
- In .der Zeichnung sind drei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
- Abb. 1 zeigt eine Schiene mit seitlich am Schienenfuß angeschweißten Leisten; Abb. 2 eine Schiene mit unter dem Schienenfuß angeschweißten Leisten, in Abb. 3 ist die Befestigung einer Schiene unter Verwendung von Dübeln und einer Klemmsicherung,dargestellt; Abb. 4 ist eine Draufsicht auf Abb. 3.
- Gemäß Abb. 1 ist die Kranlaufschine 1 auf dem Kranbahnträger 2 auf einer Unterliagsplatte 4 unter Zwischenschaltung einer elastischen Zwischenlage 3 verlegt. Die Unterlagsplatte 4 ist mit dem Kranbahnträger 2 verschweißt. An dem Fuß der Laufschiene 1 sind Leisten 5 seitlich angeschweißt, welche nahezu über die ganze Höhe der Unterlagsplatte 4 herunterragen. Die Anordnung kann so getroffen sein, :daß :die Leisten 5 in ausreichendem Maße an der Unterlagsplatte 4 anliegen, so daß sie die Schubkräfte allein aufnehmen und übertragen können.
- Dias in Abb. 2 dargestellte Ausführungsbeispiel unterscheidet sich von dem in Abb. 1 dadurch, daß die Leistens, welche über einen Teil der Unterlagsplatte4 einschließlich elastischer Zwischenlage 3 herunterragen, auf der Unterseite des Fußes der Laufschiene 1 angeschweißt sind.
- In .den Abb. 3 und 4 .ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei,dem sich die Leisten 5, welche in gleicher Weise wie bei dem Ausführungsbeispiel :gemäß Abb. 1 seitlich am Fuß der Laufschiene l angeschweißt sind, mit ihrer dem Schienenfuß abgewandten Seitenfläche gegen Dübel 6 anlegen. Diese Dübel 6 nehmen die auftretenden seitlichen Kräfte auf und sind in Abständen auf -dem Kranbahntr'äger 2 aufgeschweißt. Beim Ausführungsbeispiel gemäß Abb. 3 und 4 ist außerdem eine Klemmsicherung vorgesehen, die aus Klemmleisten 7 besteht, »die einerseits auf dem Fuß der Laufschiene l aufliegen und andererseits mittels Bolzen 8 jeweils an den Dübeln 6 befestigt sind. Durch diese Klemmsicherung wird ein Abheben der Schiene von der Unterlage verhindert.
- Wie bereits erwähnt, kann der Krambahnträger 2 statt aus Stahl aus Beton oder anderen geeigneten Werkstoffen hergestellt sein.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Kranbahnträger mit Laufschiene mit auf der Oberseite des Trägers angeordneter, seitlich und nach oben freiliegender Unterlagsplatte, die als Auflage für die Laufschiene dient, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Unterlagsplatte (4) gleich oder geringer ist als die lichte Weite des in an sich bekannter Weise als nach unten offenes U-Profil ausgebildeten Fußes der Laufschiene (1), derart, daß die Schenkel des U-Profils (Leisten 5) zu beiden Seiten der Unterlagsplatte (4), auf der gegebenenfalls Zwischenlagen (3) aus Gummi, Pappe od. dgl. angebracht sein können, über einen Teil der Höhe der Unterlagsplatte (4) herunterragen.
- 2. Kranbahnträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des U-Profils durch seitlich an dem Fuß der normalen Laufschiene (1) angebrachte, z. B. angeschweißte Leisten (5) gebildet werden (Abt. 1).
- 3. Kranbahnträger nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel des U-Profils durch an der Unterseite des Fußes der normalen Laufschiene (1) angebrachte, z. B. aufgeschweißte Leisten (5) gebildet werden (Abt. 2).
- 4. Kranbahnträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (Leisten 5) des U-profilförmigen Schienenfußes in an sich bekannter Weise seitlich an der Unterlagsplatte (4) anliegen und Schubkräfte übertragen.
- 5. Kranbahnträger nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Übertragung der Schubkräfte von der Schiene (1) auf den Kranbahnträger (2) auf letzterem in Abständen Dübel (6) vorgesehen, z. B. aufgeschweißt sind, gegen welche der Schienenfuß und/oder am Schienenfuß angeordneten Leisten (5) zur Anlage kommen.
- 6. Kranbahnträger nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verhinderung des Abhebens der Schiene (1) vom Kranbahnträger (2) eine Klemmsicherung (7,8 ) vorgesehen ist, die im Falle der Verwendung von Dübeln (6) an diesen zu befestigen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 608 323; Deutsche Normen DIN 120, Blatt 2, vom November 1936.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK29521A DE1098687B (de) | 1956-08-02 | 1956-08-02 | Kranbahntraeger mit Laufschiene |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK29521A DE1098687B (de) | 1956-08-02 | 1956-08-02 | Kranbahntraeger mit Laufschiene |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1098687B true DE1098687B (de) | 1961-02-02 |
Family
ID=7218537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK29521A Pending DE1098687B (de) | 1956-08-02 | 1956-08-02 | Kranbahntraeger mit Laufschiene |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1098687B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE608323C (de) * | 1931-05-06 | 1935-01-21 | Svenska Spiralfabriken Ab | Einteilige Schiene fuer Eisen- und Strassenbahnen mit Laengsrippen an der Schienenfussunterseite |
-
1956
- 1956-08-02 DE DEK29521A patent/DE1098687B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE608323C (de) * | 1931-05-06 | 1935-01-21 | Svenska Spiralfabriken Ab | Einteilige Schiene fuer Eisen- und Strassenbahnen mit Laengsrippen an der Schienenfussunterseite |
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