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DE1098443B - Faltschachtel mit Messhohlraum - Google Patents

Faltschachtel mit Messhohlraum

Info

Publication number
DE1098443B
DE1098443B DEI10140A DEI0010140A DE1098443B DE 1098443 B DE1098443 B DE 1098443B DE I10140 A DEI10140 A DE I10140A DE I0010140 A DEI0010140 A DE I0010140A DE 1098443 B DE1098443 B DE 1098443B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
container
partition
wall
measuring cavity
tongue
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI10140A
Other languages
English (en)
Inventor
Leif Hartvig Johansen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ANATOLE SAVABINI
Original Assignee
ANATOLE SAVABINI
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ANATOLE SAVABINI filed Critical ANATOLE SAVABINI
Publication of DE1098443B publication Critical patent/DE1098443B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D5/00Rigid or semi-rigid containers of polygonal cross-section, e.g. boxes, cartons or trays, formed by folding or erecting one or more blanks made of paper
    • B65D5/42Details of containers or of foldable or erectable container blanks
    • B65D5/72Contents-dispensing means
    • B65D5/76Contents-dispensing means for discharging metered quantities

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Faltschachtel mit Meßhohlraum Die Erfindung betrifft einen als Faltschachtel ausgebildeten flachen Behälter für Schüttgut mit einem vom Behälterinnnenraum durch eine durchbrochene Zwischenwand abgetrennten kanalartigen Meßhohlraum, dessen Ausschüttöffnung mit einem lösbaren Verschluß versehen ist. Bei bekannten derartigen Behältern ist der Durchtritt von dem Behälterinnenraum zum Meßhohlraum ständig offen, so daß das Schüttgut beim Transport oder bei ungünstiger Lagerung den Meßhohlraum schon teilweise oder ganz füllen kann, wodurch beim Gebrauch des Behälters der Meßhohl raum erst wieder entleert werden muß, bevor er zur dosierten Abmessung des Schüttgutes bei dessen Verbrauch benutzt werden kann. Auch bei der Füllung des Behälters können sich Unregelmäßigkeiten in der Einfüllmenge des Schüttgutes ergeben.
  • Die Erfindung bezweckt die Beseitigung dieser Umstände. Erreicht wird dies erfindungsgemäß dadurch, daß auch der Durchtritt in der Trennwand zwischen Meßhohlraum und übrigem Behälterinnenraum mit einem von der Außenseite des Behälters zu öffnenden Verschluß versehen ist. Als Verschlußteil für den Durchtritt in der Trennwand ist eine von deren Ende ausgehende, mit dem übrigen Trennwandteil durch Perforierung lösbar verbundene Zunge vorgesehen, die bei gefülltem Behälter durch Druck auf den der Trennwand benachbarten Stirnwandteil des Behälters aus der Trennwand herausgedrückt und in eine in den Meßhohlraum schräg hineinragende Lage gebracht werden kann. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind in der Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt Fig. 1 den Kartonzuschnitt des Behälters mit den geritzten Faltlinien, Fig. 2 die Faltschachtel mit allen noch nicht vollkommen flach zusammengelegten Behälterseitenwandteilen und offenen Stirnwandklappen in perspektivischer Darstellung, Fig. 3 eine Ecke des zusammengefalteten Behälters vor der Umbiegung der Breitseitenwandstirnlappen Fig. 4 einen Längsschnitt durch die in Fig. 3 gezeigte Behälterecke, Fig. 5 und 6 den gleichen Behälter mit dem Füllgut und fortgelassener Breitseitenwand nach Öffnung des inneren Durchlaßverschlusses in zwei zueinander rechtwinkligen Lagen zum Abmessen der dosierten Schüttgutmenge und zu deren Ausschüttung.
  • Der Behälter besteht aus Pappe od. dgl. und dient als Gebrauchspackung für Seifenpulver und anderes pulverförmiges Gut 27, das beim Gebrauch in kleineren dosierten Mengen abgegeben werden kann, um einerseits den Verbrauch niedrig zu halten und andererseits eine für einen bestimmten Zweck erforderliche M enge nicht zu unterschreiten.
  • Zur Herstellung des Behälters mit einem in der Längsrichtung desselben verlaufenden Meßhohlraum 26 gemäß Fig. 5, 6 wird ein Zuschnitt benutzt, der die in Fig. 1 gezeigte Umrißform hat. Der Zuschnitt ist durch parallele Faltlinien e, f, b, c, a und d in Wände 181,19, 18, 17, 15, 14, 132 aufgeteilt, die nach dem Zusammenfügen Seitenwände im Behälter und Meßhohlraum bilden. Dabei kann das Feld, das eine Außenwand 17 im Behälter und gleichzeitig die nach außen gekehrte Seitenwand des Meßhohlraumes 26 bildet, ein wenig breiter zwischen den Faltlinien b, c sein als die Wand 14 zwischen den Faltlinien a, d, die die nach innen in den Behälter gekehrte, als Trennwand 14 dienende Seitenwand des Meßhohlraumes 26 bildet. Der Behälter wird nach der Umfaltung des Meßhohlraumes 26 und der Seitenwandteile 18, 19, 18 mit seinen Seitenwandteilen einschließlich Trennwandteilen bei offenen Stirnwandklappen zum Verbinden der Klebewände 15 und 132 für den Behälterinnenraum und den Meß hohl raum 26 flach aufeinandergelegt.
  • Die schmalen Stirnwandklappen 212, 173, 143, 142 sind, abgesehen von der Klappe 21, etwas kürzer als die breiten Seitenwandklappen20, 201, 202 ausgebildet, während die schmale Stirnwandklappe 172, die die untere Öffnung des Meßhohlraumes 26 abdecken soll, bedeutend kürzer ist. Die Stirnwandklappen 143 und 173 sowie die Stirnwandklappe 142 gewährleisten eine gute Dichtung an den Enden des Meßhohlraumes 26, so daß die Bildung von Ritzen, durch welche das Streugut herausströmen kann, vermieden wird. Die Stirnwandklappe 173, die eine Verlängerung der äußeren Wand 17 bildet, wird nach innen umgebogen und dichtet das obere Ende des Meßhohlraumes 26 ab, wobei sie die nach unten umgebogene Stirnwandklappe 143 der Zwischenwand 14 teilweise überlappt.
  • Die beiden Stirnwandklappen 143 und 173 werden mit den nach unten umgebogenen breiten Stirnwandklappen 20, 20l der breiten Seitenwände 18, 181 durch Verklebung verbunden, jedoch miteinander nicht verklebt.
  • Die Zusammenfaltung des Zuschnittes erfolgt von der Meßhohlraumseite her zuerst an den Faltlinien d, a und c unter Aufbringung von Leim auf die Wände 132 und 15, welche dann auf die Wände 18 bzw. 18l gelegt und mit diesen verleimt werden, wobei der Behälter in flach zusammengelegtem Zustand einer Zusammenpressung unterzogen wird. Danach wird der flache Behälter wieder um 900 aufgerichtet, damit die unteren Stirnwandklappen um die Umbiegungslinien h nach innen umgebogen und verleimt werden können. Nach Füllung des Behälters werden die oberen Stirnwandklappen um die Umbiegungslinien h nach innen umgebogen und verleimt.
  • Um zu verhindern, daß Schüttgut während des Transportes des Behälters aus dessen Hauptinnenraum in den Meßhohlraum 26 gelangen kann, ist die Trennwand 14 mit einem vorerst geschlossenen Durchtritt 242 zum Meßhohlraum 26 versehen, die lediglich durch Ausübung eines Druckes auf die obere Stirnwand des Behälters geöffnet werden kann, ohne daß die Bildung einer Zugangsöffnung in der Außenwand des Behälters erforderlich ist. Zu diesem Zweck ist der obere Teil der Zwischenwand 14 mit einer nach unten gekrümmten Perforationslinie 29 versehen, durch welche eine mit der Stirnwandklappe 143 zusammenhängende Zunge 28 gebildet wird. Durch Ausiibung eines nach unten gerichteten Druckes in Pfeilrichtung (Fig. 3 und 4) auf die obere Stirnwand des Behälters wird die Stirnwandklappe 143, die zusammen mit der Zunge 28 einen Winkelhebel bildet, nach unten geschwenkt, wodurch die Zunge 28 aus der Zwischenwand 14 herausgebrochen und die Öffnung 242 freigelegt wird. Die Zunge 28 nimmt dann eine schräge Lage ein und bildet eine Leitfläche für das in den Meßhohlraum 26 hineinströmende Schüttgut. Sobald der Druck aufhört, bewegt sich die Stirnwandlnappe 143 wieder aufwärts, während die Zunge 28 in ihrer schrägen Lage stehenbleibt.
  • In Fig. 3 sind die Felder 20, 20l in strichpunktierten Linien in nicht umgebogener Lage gezeichnet, während diese Felder in Fig. 4 der besseren übersicht halber fortgelassen sind.
  • Gemäß Fig. 1 und 2 wird die untere Ausschüttöffnung 25 am unteren Ende des Meßhohlraumes 26 dadurch geöffnet, daß eine durch eine gekrümmte Schwächungslinie 30 begrenzte Zunge in der Außenwand 17 in den Meßhohlraum 26 hineingedrückt wird, damit die am unteren Ende des Meßhohlraumes 26 befindlichen Stirnwandteile 22l, 222 des Bodens mit den Fingern ergriffen und zusammen mit der Stirnwandklappe 172 an den Perforierungslinien 23 herausgerissen werden können.
  • PATENTNSPROCHE: 1. Als Faltschachtel ausgebildeter flacher Behälter für Schüttgut mit einem von dem Behälterinnenraum durch eine durchbrochene Zwischenwand abgetrennten kanalartigen Meßhohlraum, dessen Ausschüttöffnung mit einem lösbaren Verschluß versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß auch der Durchbruch (242) in der Trennwand (14) zwischen Meßhohlraum (26) und dem übrigen Behälterinnenraum mit einem von der Außenseite des Behälters zu öffnenden Verschluß (28) versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Verschlußteil für die Durchbruchsöffnung (242) in der Trennwand (14) eine von deren Ende ausgehende, mit dem übrigen Trennwandteil durch Perforation lösbar verbundene Zunge (28) vorgesehen ist, welche bei gefülltem Behälter durch Druck auf den der Trennwand (14) benachbarten Stirnwandteil (20) des Behälters aus der Trennwand (14) herausgedrückt und in eine in den Meßhohlraum (26) schräg hineinragende Lage gebracht werden kann.
    3. Behälter nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß von den an der Trennwand (14) und an der dieser gegenüberliegenden Schmalseitenwand (17) des Behälters angebrachten Stirnwandlappen (143, 173) nur der jeweils außenliegende Lappen mit den Stirnwandlappen (20) der Breitseitenwände (18) des übrigen Behälterinnenraumes durch Verklebung od. dgl. verbunden ist, die Stirnwandlappen (143, 173) der Trennwand (14) und der Schmalseitenwand (143, 173) unter sich jedoch nur lose aufeinandergelegt sind.
    4. Behälter nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die dem Ende der Trennwand (14) abgekehrte Seite der Zunge (28) und der Perforierung (29) halbkreisförmig ausgebildet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 947 699; britische Patentschrift Nr. 411 173; USA.-Patentschriften Nr. 1 931 270, 1 983 707, 2 127 417, 2 288 549, 2 335 363, 2 393 262, 2 692 708.
DEI10140A 1954-12-02 1955-04-26 Faltschachtel mit Messhohlraum Pending DE1098443B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NO1098443X 1954-12-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1098443B true DE1098443B (de) 1961-01-26

Family

ID=19908115

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEI10140A Pending DE1098443B (de) 1954-12-02 1955-04-26 Faltschachtel mit Messhohlraum

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1098443B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE10334596A1 (de) * 2003-07-28 2005-03-10 Vg Nicolaus Gmbh Faltschachtel

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