DE1098335B - Presse zum beidendigen Reduzieren von Bolzen, insbesondere fuer Stiftschrauben - Google Patents
Presse zum beidendigen Reduzieren von Bolzen, insbesondere fuer StiftschraubenInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Presse zum beidendigen Reduzieren von Bolzen, insbesondere zur
Herstellung von Stiftschrauben, aus vom Draht abgelängten zylindrischen Bolzen. Sie geht aus von einer
Vorrichtung mit zwei gleichachsigen, je eine Reduziermatrize tragenden und einen Ausstoßer enthaltenden
Pinolen, die, unter Einhaltung einer Ausgangsstellung für das Zubringen der Bolzen zwischen die
Matrizen, mittels hydraulischer Antriebe steuerbar und mit Wegbegrenzungsanschlägen versehen sind.
Bei einer bekannten Presse dieser Art bewegen sich beide Pinolen gegenläufig in Richtung auf den während
des Reduziervorganges in einer Zubringervorrichtung gehaltenen und zentrierten Bolzen zu. Der
zwischen den beiden reduzierten Enden als Bund verbleibende, den ursprünglichen Durchmesser aufweisende
Schaftteil muß eine entsprechende Länge haben.
Für sehr geringe Bundlängen von z. B. 2 mm sind Pressen bekannt, die zwei Reduzierstationen haben,
wobei in der ersten Reduzierstation das eine Ende und in der zweiten Reduzierstation das andere Ende des
Werkstücks reduziert wird. Es ist jedoch als nachteilig anzusehen, daß hierbei zwei Stationen mit zweimaligem
Aufnehmen der Werkstücke erforderlich, also innerhalb der Presse die Transportwege länger
sind, und daß die Einrichtung dadurch störanfälliger ist. Das in der ersten Arbeitsstufe reduzierte Werkstück
wird in der zweiten Arbeitsstufe in einer hierfür vorgesehenen Zentrierbüchse zentriert. Durch den
zweiten Reduziervorgang staucht sich das Ende des bereits reduzierten Teiles bis zu 0,1mm auf und bereitet
Schwierigkeiten beim Auswerfen aus der Zentrierbüchse.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, beliebig schmale Bunde zwischen zwei reduzierten Enden am
Werkstück zu erzeugen und die bisherigen Nachteile zu vermeiden. Erreicht wird dies durch eine Steuerung,
gemäß der, bezogen auf die Ausgangsstellung, bei ortsfest verharrendenAusstoßern zunächst die eine
Pinole bis zum Erreichen ihres Vorlaufanschlages vorläuft, wobei der Bolzen während seines einendigen
Reduzierens am Ausstoßer in der zweiten Pinole abgestützt ist, dann die erste Pinole ihren Druck verliert
und die zweite Pinole vorläuft, die erste beaufschlagt und mit dieser zusammen ihren Weg bis zum Erreidien
ihres Vorlaufanschlages fortsetzt, wobei der Bolzen während seines anderendigen Reduzierens am
Ausstoßer in der ersten Pinole abgestützt ist, und sodann die beiden Pinolen in die durch ihre Rücklaufanschläge
begrenzte Ausgangsstellung zurücklaufen.
Auf diese Weise erfolgt der Reduziervorgang in einer Reduzierstation, in der beide Reduzierpinolen in
eine Achse gebracht worden sind. Durch die beliebig einstellbare Überschneidung der Reduzierwege der
Presse zum beidendigen Reduzieren
von Bolzen, insbesondere für
Stiftschrauben
Anmelder:
Pee-Wee-Maschinen und Apparatebau
Werner Plagemann,
Berlin NW 87, Siemensstr. 12
Berlin NW 87, Siemensstr. 12
Johann Hübl, Berlin-Halensee,
und Horst Conrad, Berlin,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
beiden Pinolen lassen sich die Enden bis auf beliebig schmale, stehenbleibende Bunde reduzieren, im Grenzfall
sogar bis auf die Bundbreite Null.
Bei einer zweckmäßigen Ausführungsform sind die Anschläge für die Wegbegrenzung jeder Pinole an
aus ihren Antriebszylindern nach hinten herausragenden Pinolenfortsätzen zwischen sich gegenüberstehenden
Anschlagflächen des Zylindergehäuses und Betätigungsgliedern für Endschalter zum Umschalten der
Hydraulik angeordnet. Dabei ist Vorkehrung getroffen, daß der eine Endschalter den Stromkreis für das
beispielsweise von einer Schaltwalze gegebene Einschaltkommando so lange verriegelt, bis beide Pinolen
ihre Ausgangsstellung einnehmen.
Vorteilhaft trägt der Ausstoßer in der zweiten Pinole einen Ausstoßerstift, der von seiner festenAnlage
am Ausstoßer federnd abhebbar ist. Dadurch kann sich das Werkstück, wenn es in der ersten Reduziermatrize
reduziert wird, in der zweiten Reduziermatrize zentrieren, da deren Ausstoßerstift um den
Federungsbetrag in die Matrize zurückgedrückt wird.
Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht in der Ausbildung der Zentrierablagen für den zu reduzierenden
Bolzen, die so ausgebildet sind, daß sie während des Reduziervorganges zwischen den Reduziermatrizen
verbleiben können. Erreicht wird dies dadurch, daß zwischen den Reduziermatrizen aus dünnen,
in den Bewegungseinrichtungen der Matrizen federnden Blechen bestehende Zentrierablagen für den
Bolzen angeordnet sind.
109 507/167
Die Steuervorrichtung für die Reduziervorgänge kann leicht so ausgestaltet werden, daß von der erfindungsgemäßen
Steuerung und entsprechenden Arbeitsweise auf die bekannte Arbeitsweise mit gegenläufig
bewegten Reduzierpinolen übergegangen werden kann.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem Beispiel veranschaulicht, und zwar zeigt
Fig. 1 die rechte Reduzierpinole mit Gehäuse im Schnitt,
Fig. 2 das Gehäuse der linken Reduzierpinole in Ansieht,
Fig. 3 einen Teilschnitt durch den Kopf der linken Reduzierpinole mit federndem Ausstoßerstift,
Fig.4 bis 7 die.rechte.ujxd linke Reduzierpinole in
verschiedenen Stellungen des Arbeitstaktes im Schnitt und
Fig. 8 ein Hydraulikschema.
Die in Fig. 1 und 2 dargestellten rechten und linken
Reduziergehäuse sind durch die Zuganker 1 miteinander zu einer starren Maschineneinheit verbunden und
auf einem Bett angeschraubt.'
Die Reduzierpinole 2 ist in dem Gehäuse 3, das mit dem angeschraubten Deckelstück 4 versehen ist, verschiebbar
und trägt einen Kolben 5, der in dem Zylinder 6 des Gehäuses 3 angeordnet ist, zu welchem die
Druckmittelleitungen 7 und 8 führen. Zur Zuführung von -Schmierflüssigkeit dienen die Leitungen 9 und 10.
Die Ventile 11 und 12 sind jzir.Entlüftung vorgesehen.
Die Reduzierpinole 2 trägt an ihrer Stirnseite einen auswechselbaren Kopf 13 zur Aufnahme der auswechselbaren
Reduziermatrize 14, die mittels einer Überwurfmutter 15 befestigt ist. Der Kopf 13 und die
Pinole 2 besitzen, eine durchgehende Längsbohrung 16 zur Aufnahme und Führung der durchgehenden Ausstoßerstange
17, die ari ihrem äußeren Ende das Ein-Stellgewinde 18 für die Muttern 19 und 20 trägt, durch
welche die Stange 17 mit der Gehäusekappe 21 auf eingestellte Länge fest verbunden ist.
Am inneren Ende der Ausstoßerstange 17 befindet sich der in die Bohrung 22r-fest eingesetzte Ausstoßerstift
23, der die Matrize 14 durchdringt, die mit einem Hartmetalleinsatz 24 für den Reduziervorgang bestückt
ist.
Das äußere Ende der Reduzierpinole 2 trägt das Einstellgewinde 25 für zwei Mutternpaare 26 und 27
bzw. 28 und 29, von denen die Endmuttern 26 und 29 die einstellbaren Anschläge sind. Die Anschlagmutter
26 hat den inneren Vorlaufanschlag 30 und die Anschlagmutter 29 den äußeren Rücklauf anschlag 31 gegenüber,
die beide gehäusefest sind. In dem Vorlaufanschlag 30 ist der Stift 32 geführt, der über den zweiarmigen
Hebel 33 den Endschalter 34 betätigt. In dem Rücklaufanschlag 31 ist der Stift 35 geführt, der über
den zweiarmigen Hebel 36 den Endschalter 37 betätigt. Die Funktionen der beiden Endschalter 34 und 37 sind
weiter hinten erläutert.
Der linke Teil der Reduziervorrichtung, wie er in Fig. 2 und 3 dargestellt ist, entspricht dem in Fig. 1
dargestellten rechten Teil,, nur mit dem Unterschied, daß der Ausstoßerstift 23 α- nicht wie bei dem rechten
Teil ortsfest, sondern, wie es in Fig. 2 dargestellt ist, axial federnd in der Ausstoßerstange 17 angeordnet
ist. Die axiale Nachgiebigkeit wird durch mehrere Tellerfedern 38 erreicht.
In den Fig. 4 bis 7 sind die Köpfe der rechten und linken Reduzierpinolen mit.ihren Reduziermatrizen in
vier charakteristischen, verschiedenen Taktstellungen dargestellt. Zwischen den beiden Pinolen bzw. ihren
Matrizen befinden sich zwei auf Abstand gestellte, dünne, federnde Bleche 39 und 40 mit für die Zentrierablage
vorgesehenen, prismatischen Auf lageflächen 41 und 42, auf die das Werkstück 43 grob zentriert zu
den beiden Matrizen 14 aufliegt. In der Stellung nach Fig. 4 sind beide Pinolen aus einander gefahr en und befinden
sich in ihrer Ausgangsstellung. Nach Fig. 5 ist die rechte Pinole 2 vorgefahren, während die linke Pinole
2 stehenbleibt. Dadurch ist der rechte Teil 43 α des Werkstückes 43, das mit der linken Stirnfläche
den federnden Ausstoßerstift 23 α zurückdrückt und sich in der linken Matrize zentriert, auf kleineren
Durchmesser reduziert worden. Die linke Vorlaufendlage der rechten Pinole ist durch die Anschläge 26
und 30 gegeben. Beide Zentrierablagen 40 und 39 sind der Bewegung der rechten Pinole gefolgt.
In der Stellung nach Fig. 6 hat die rechte Pinole gerade noch ihre nach Fig. 5 eingenommene Endstellung.
Die linke Pinole ging ein Stück nach rechts vor und beaufschlagt über die beiden aneinander anliegenden
Zentrierablagen 39 und 40 die rechte Pinole. Bei der Weiterbewegung nach Fig. 7 schiebt jene die
rechte Pinole zurück. Dabei kommt die rechte Stirnfläche des Werkstückes 43 an der Stirnfläche des rechten
Ausstoßerstiftes 23 zur Anlage, und der linke Teil 43 b des Werkstückes wird bei der folgenden Bewegung
nunmehr beider Pinolen reduziert. Diese Bewegung wird durch den Vorlaufanschlag 30 der linken
Pinole begrenzt.
Sodann fahren beide Pinolen wieder in die Stellung nach Fig. 4 auseinander, in der das reduzierte Werkstück
auf die Zentrierablagen 39 und 40 fällt und durch eine (nicht dargestellte) Transportvorrichtung
abgenommen und weitergeleitet wird, wobei gleichzeitig ein neues Werkstück zugeführt wird.
In Fig. 8 ist die hydraulische Steuervorrichtung schematisch dargestellt, die die in Fig. 4 bis 7 dargestellten
Bewegungen der beiden Pinolen steuert. In den Druckmittelleitungen 7 und 8 beider Hälften der
Reduzierpresse mit den Zylindern 6 und den darin beweglichen Kolben 5 der Reduzierpinolen 2 fließt das
Drucköl, das von dem Hauptsteuerschieber 44 auf die eine oder andere Zylinderseite gesteuert wird. Zwei
Druckmittelpumpen 45 fördern das Drucköl zu je einer Hälfte der Reduzierpresse, deren jede ein Überdruckventil
46, ein Vorschubregelventil 47 und einen Druckmesser 48 mit Absperrventil 49 hat. Der Hauptsteuerschieber 44 wird durch die beiden Zugmagnete
50, 51 bewegt. Der Steuerschieber 44 ist hälftig dem linken und rechten Teil der Reduzierpresse zugeordnet.
Der Zylinder 52 hat vier Ablauf leitungen 53, 54, 55 und 56. Dem Hauptsteuerzylinder 52 ist der Hilfssteuerzylinder
57 mit dem ebenfalls hälftig dem linken und rechten Teil der Reduzierpresse zugeordneten
Hilfssteuerschieber 58 nachgeschaltet. Die zu dem Hilfssteuerzylinder führenden Leitungen sind mit 59
und 60 bzw. 61 und 62 bezeichnet. An den Hilfssteuerzylinder schließen die Leitungen 7 und 8 beider
Hälften der Reduzierpresse an. Der Hilfssteuerschieber 58 wird durch die beiden Zugmagnete 63 und 64
bewegt. An den rechten Teil des Hilfssteuerzylinders 57 ist die Ablauf leitung 65 angeschlossen, in welcher
der Umsteuerhahn 66 liegt, der zwei Stellungen I und II einnehmen kann. In der voll gezeichneten Stellung
I steht der Hahn auf Durchlauf zum Spannventil 67, dessen Ablaufleitung mit 68 bezeichnet ist. In der
gestrichelten Stellung II ist die Ablauf leitung 65 geschlossen.
Die Wirkungsweise dieser Steuervorrichtung ist folgende: An einer (nicht gezeichneten) Schaltwalze,
die für den Arbeitstakt der Reduziervorrichtung maßgebend ist, wird das Startkommando auf den Magne-
ten 63 und kurz darauf auf den Magneten 50 gegeben. Diese Stellung zeigt Fig. 8. Der Hauptsteuerschieber
44 und der HilfsSteuerschieber 58 nehmen ihre linke Endstellung ein. Die linke Pumpe 45 fördert über die
Leitungen 59 und 60 auf freien Ablauf in die Leitung 54; d.h., der Kolben 5 der linken Reduzierhälfte bleibt
in seiner linken Ausgangsstellung stehen. Die rechte Pumpe 45 der rechten Reduzierhälfte fördert Drucköl
über die Leitung 61 in die Leitung 8 zur rechten Zylinderseite der rechten Reduzierhälfte, wobei deren
linke Zylinderseite über die Leitungen 7, 62 und 56 auf freien Ablauf geschaltet ist. Der Kolben 5 der
rechten Reduzierhälfte läuft, wie in Fig. 5 dargestellt ist, bis zum Vorlaufanschlag vor. In dieser Stellung
wird der Endschalter 34 betätigt. Dieser schaltet den Magneten 63 aus und den Magneten 64 ein, der den
Hilfssteuerschieber 58 in die rechte Endstellung umschaltet.
Der Hauptsteuerschieber 44 verbleibt in seiner linken Endstellung. Die Leitung 7 der rechten Reduzierhälfte
liegt über die Leitungen 62 und 56 wie bisher auf freien Ablauf; die Leitungen 8 und 61 liegen
über die Leitung 65, den Hahn 66 und das Spannventil 67 am Ablauf 68. Der rechte Reduzierkolben 5
bleibt in seiner (gestrichelt gezeichneten) linken Endstellung stehen. Durch den linken Teil des Hilfssteuer-Schiebers
ist der freie Ablauf von der Leitung 59 in die Leitung 60 unterbrochen. Dafür gelangt Drucköl
jetzt von der Leitung 59 in die Leitung 8 der linken Reduzierhälfte; d.h. der linke Reduzierkolben geht
gemäß Fig. 6 und 7 bis in seine rechte Vorlaufendstellung vor. Der mitgenommene rechte Kolben 5 verdrängt
das Öl über die rechte Ablaufleitung 8 in den Ablauf 68. Der Vorlaufendschalter der linken Reduzierhälfte
wird betätigt und schaltet den Magneten 50 aus und den Magneten 51 ein, so daß der Hauptsteuerschieber
44 seine rechte Endstellung einnimmt. Auch der Hilfssteuerschieber 58 nimmt seine rechte Endstellung
ein. Dadurch erhalten beide Kolben über ihre Druckmittelleitungen 7 Drucköl, während ihre Leitungen
8 auf freien Ablauf geschaltet sind. Dadurch laufen beide Pinolen in die in Fig. 4 gezeichnete Ausgangsstellung
zurück, in welcher die Rücklauf endschalter betätigt werden.
Die Rücklauf endschalter 37 sind Verriegelungsschalter,
welche den Einschaltstromkreis während des Reduziervorganges unterbrechen und ihn erst bei
Betätigung dieser Endschalter wieder schließen. Ein neuer Einschaltimpuls von der (nicht dargestellten)
stetig weiterlaufenden Schaltwalze kann erst anschließend durchgegeben werden, womit sich das Arbeitsspiel
für den nächstfolgenden Reduziervorgang aus der Ausgangsstellung der Pinolen heraus wiederholt.
Der Einschaltimpuls wird beispielsweise im Takte mit der zur Maschinenaufbaueinheit gehörenden Schere,
an die getrieblich die Schaltwalze gekoppelt ist, gegeben.
Claims (4)
1. Presse zum beidendigen Reduzieren von Bolzen, insbesondere für Stiftschrauben, mit zwei
gleichachsigen, je eine Reduziermatrize tragenden und einen Ausstoßer enthaltenden Pinolen, die,
unter Einhaltung einer Ausgangsstellung für das Zubringen der Bolzen zwischen die Matrizen, mittels
hydraulischer Antriebe steuerbar und mit Wegbegrenzungsanschlägen versehen sind, gekennzeichnet
durch eine Steuerung, gemäß der, bezogen auf die Ausgangsstellung, bei ortsfest verharrenden
Ausstoßern (17,23 bzw. 23 a) zunächst die eine
Pinole (2) bis zum Erreichen ihres Vorlaufanschlages (30) vorläuft, wobei der Bolzen während
seines einendigen Reduzierens am Ausstoßer (17, 23 ä) in der zweiten Pinole (2) abgestützt ist,
dann die erste Pinole ihren Druck verliert und die zweite Pinole vorläuft, die erste beaufschlagt und
mit dieser zusammen ihren Weg bis zum Erreichen ihres Vorlauf-Anschlages (30) fortsetzt, wobei der
Bolzen während seines anderendigen Reduzierens am Ausstoßer (17, 23) in der ersten Pinole abgestützt
ist, und sodann die beiden Pinolen in die durch ihre Rücklaufanschläge (31) begrenzte Ausgangsstellung
zurücklaufen.
2. Presse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschläge (26, 29) für die Wegbegrenzung
jeder Pinole an aus ihren Antriebszylindern (4, 6) nach hinten herausragenden Pinolenfortsätzen
zwischen sich gegenüber stehenden Anschlagflächen (30, 31) des Zylindergehäuses und
Betätigungsgliedern (32, 33, 35, 36J für Endschalter (34, 37) zum Umschalten der Hydraulik angeordnet
sind.
3. Presse nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausstoßer (17) in der zweiten
Pinole einen Ausstoßerstift (23 a) trägt, der von seiner festen Anlage am Ausstoßer federnd abhebbar
ist.
4. Presse nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Reduziermatrizen
(14) aus dünnen, in den Bewegungsrichtungen der Matrizen federnden Blechen (39, 40) bestehende
Zentrierablagen für den Bolzen angeordnet sind, die während der Reduziervorgänge zwischen den
Matrizen verbleiben.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 963 954;
»Draht« 4 (1953) Nr. 3, S. 86/87;
»Draht« 6 (1955) Nr. 10, S. 402 bis 405.
Deutsche Patentschrift Nr. 963 954;
»Draht« 4 (1953) Nr. 3, S. 86/87;
»Draht« 6 (1955) Nr. 10, S. 402 bis 405.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 109 507/167 1.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP21109A DE1098335B (de) | 1958-07-31 | 1958-07-31 | Presse zum beidendigen Reduzieren von Bolzen, insbesondere fuer Stiftschrauben |
| GB2625359A GB921501A (en) | 1958-07-31 | 1959-07-30 | Improvements in or relating to reducing devices, preferably for reducing cylindricalpieces of work which are cut to length from wire |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP21109A DE1098335B (de) | 1958-07-31 | 1958-07-31 | Presse zum beidendigen Reduzieren von Bolzen, insbesondere fuer Stiftschrauben |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1098335B true DE1098335B (de) | 1961-01-26 |
Family
ID=7368103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP21109A Pending DE1098335B (de) | 1958-07-31 | 1958-07-31 | Presse zum beidendigen Reduzieren von Bolzen, insbesondere fuer Stiftschrauben |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1098335B (de) |
| GB (1) | GB921501A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1299274B (de) * | 1967-02-04 | 1969-07-17 | Pee Wee Maschinen U Appbau Wer | Presse zum beidendigen Reduzieren von Bolzen, insbesondere fuer Stiftschraube |
Families Citing this family (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CN101985950B (zh) * | 2010-12-06 | 2012-11-07 | 韶关液压件厂有限公司 | 高频率自动换向液压缸 |
| CN112893699A (zh) * | 2021-01-08 | 2021-06-04 | 安徽品志合金新材料有限公司 | 一种高精密黄铜切割线用切割缩径设备 |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE963954C (de) * | 1952-12-25 | 1957-05-16 | Pee Wee Maschinen Und Appbau I | Einrichtung zum Zu- und Abfuehren von Werkstuecken in einer zum Herstellen von Stiftschrauben bestimmten Aufbaueinheit |
-
1958
- 1958-07-31 DE DEP21109A patent/DE1098335B/de active Pending
-
1959
- 1959-07-30 GB GB2625359A patent/GB921501A/en not_active Expired
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE963954C (de) * | 1952-12-25 | 1957-05-16 | Pee Wee Maschinen Und Appbau I | Einrichtung zum Zu- und Abfuehren von Werkstuecken in einer zum Herstellen von Stiftschrauben bestimmten Aufbaueinheit |
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| DE1299274B (de) * | 1967-02-04 | 1969-07-17 | Pee Wee Maschinen U Appbau Wer | Presse zum beidendigen Reduzieren von Bolzen, insbesondere fuer Stiftschraube |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB921501A (en) | 1963-03-20 |
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