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DE1098313B - Malteserkreuz- oder Sternradgetriebe - Google Patents

Malteserkreuz- oder Sternradgetriebe

Info

Publication number
DE1098313B
DE1098313B DEE11756A DEE0011756A DE1098313B DE 1098313 B DE1098313 B DE 1098313B DE E11756 A DEE11756 A DE E11756A DE E0011756 A DEE0011756 A DE E0011756A DE 1098313 B DE1098313 B DE 1098313B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
driver
maltese cross
cross
star
star wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE11756A
Other languages
English (en)
Inventor
Georg Frey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Enzinger Union Werke AG
Original Assignee
Enzinger Union Werke AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Enzinger Union Werke AG filed Critical Enzinger Union Werke AG
Priority to DEE11756A priority Critical patent/DE1098313B/de
Publication of DE1098313B publication Critical patent/DE1098313B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H27/00Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives
    • F16H27/04Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives for converting continuous rotation into a step-by-step rotary movement
    • F16H27/06Mechanisms with driving pins in driven slots, e.g. Geneva drives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmissions By Endless Flexible Members (AREA)

Description

  • Malteserkreuz- oder Sternradgetriebe Die Erfindung bezieht sich auf ein Malteserkreuz-oder Sternradgetriebe für den Antrieb langsam laufender, gegen ein großes Rückdrehmoment arbeitender Maschinen, insbesondere für Flaschenbehandlungsmaschinen.
  • Es ist ein bekannter Nachteil von Malteserkreuzgetrieben, daß die Sperrung des Kreuz- oder Sternrades kurz vor dem Eingriff des Treiberzahnes in einen Kreuzschlitz, also kurz vor Beginn des Schaltschrittes und auch kurz nach Beendigung desselben beim Austritt des Treiberzahnes aus dem Kreuzschlitz, mangelhaft ist. Dieser Umstand führt bekanntlich bei schnell laufenden Malteserkreuzgetrieben zu Störungen, aber auch bei langsam laufenden Malteserkreuzgetrieben, bei denen ein großes rückdrehendes Moment zu überwinden ist, treten an den Sperrflächen und an den Kreuzschlitzflanken erhebliche Beanspruchungen auf, die einen raschen Verschleiß dieser Teile und damit ein Unbrauchbarwerden des Getriebes zur Folge haben.
  • Es ist bereits bekanntgeworden, zur Verbesserung der Sperrwirkung die Aussparung der mit der treibenden Welle umlaufenden Sperrscheibe kleiner zu machen, als dem Drehwinkel der Sperrscheibe während der Bewegungsphase des Malteserkreuzes entspräche, um zu erreichen, daß am Anfang und am Ende jedes Schaltschrittes die Sperrung den Ein-oder Austritt des Treiberzahnes in das oder aus dem Malteserkreuz überdeckt, wodurch die Spitzen des Malteserkreuzes vor übermäßiger Beanspruchung geschützt werden können.
  • Bei sternartigen Malteserkreuzgetri-eben wird diese :Maßnahme jedoch unwirksam, weil mit den kleineren Schaltwinkeln auch die gewonnene Überdeckung entsprechend kleiner wird; zur Sperrung gegen erhebliche Rückstellkräfte reicht die Maßnahme nicht mehr aus.
  • Es sind auch, insbesondere für Sternradgetriebe mit mehr als einem Treiberzahn, Sperreinrichtungen bekanntgeworden, bei denen koaxial zu der treibenden Scheibe eine Scheibe mit Sperrollen angeordnet ist, wobei diese Sperrollen in besondere Aussparungen am Sternrad eingreifen. Solche Sperreinrichtungen sind jedoch nur für nicht zu kleine Schaltwinkel brauchbar. Zu ihrer Fertigung ist- ein erheblicher Bearbeitungsaufwand nötig; auch sind die großen Treiberscheiben mit den koaxialen Sperrollenscheiben sperrig.
  • Es sind weiterhin bei Malteser- und Sternradgetrieben an Lenkern, Hebeln oder Koppeln angeordnete Sperreinrichtungen bekanntgeworden, die das Rückdrehen der Getriebe verhindern sollen. Außerdem sind Sternräder bekannt, die durch besonders ausgebildete umlaufende Nockenscheiben gesperrt werden. Weiter ist ein Sternradgetriebe mit einem dem Treiber diametral gegenüberliegenden Sperrer bekannt, wobei zwei gelenkig angeordnete Koppeln, auf denen der Treiber und der Sperrer sitzen, mit einem schubkurbelartigen Antriebsteil verbunden sind.
  • Diese Getriebe sind jedoch nicht dazu geeignet, gegen große Drehmomente an der Abtriebswelle dauerhaft und genau zu sperren, denn entweder ist das System für die Übertragung großer Drehmomente nicht geeignet, weil nach dem Getriebeaufbau die einzelnen Bauteile ungünstig beansprucht werden, oder die nötige Schalt- und Sperrgenauigkeit kann allenfalls bei sorgfältiger Herstellung oder aber wegen der Vielzahl der Gelenke überhaupt nicht erzielt werden.
  • Um diese Nachteile zu vermeiden, wird ein Malteser- oder Sternradgetriebe für den Antrieb langsam laufender und gegen ein großes Rückdrehmoment arbeitender Maschinen, insbesondere für Flaschenbehandlungsmaschinen, vorgeschlagen, bei dem ein von einer Antriebswelle bewegter Treiber das Malteserkreuz oder Sternrad schrittweise weiterschaltet und ein ebenfalls von der Antriebswelle bewegter, dem Treiber diametral gegenüberliegender Sperrer das Malteserkreuz oder Sternrad in den Schaltpausen sperrt. Nach der Erfindung soll der Treiber @in an sich bekannter Weise ein mit der Antriebswelle umlaufender Kurbelzapfen und der Sperrer in ebenfalls bekannter Weise ein an einem radial zum Malteserkreuz oder Sternrad geführter Kreuzkopf sein; ferner soll der Kreuzkopf von einer Pleuelstange angetrieben sein, die einerseits an dem als Treiber dienenden Kurbelzapfen, andererseits an dem als Sperrer dienenden Kreuzkopfzapfen angelenkt ist.
  • In weiterer Ausgestaltung dieses Getriebes wird vorgeschlagen, daß die Pleuelstange zwei Längsstege -aufweist, die in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, daß zwischen ihnen die mit dem, Malteserkreuz oder Sternrad verbundene Antriebswelle hindurchgeführt werden kann.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise und schematisch dargestellt. -Abb. 1 zeigt ein Sternrädgetriebe nach der Erfindung mit einer Kreuzkopfsperre für- ungeradzahlig geteilte Sternschälträder; Abb. 2 stellt dasselbe Sternradgetriebe dar, jedoch mit abgenommenem Sternrad.
  • Auf der treibenden Welle l sitzt die Treiberscheibe 2 mit dem Treiberzahn 3. Der Treiberzahn 3 greift bei seinem Umlauf in- die Steinschlitze 4 ein und schaltet dadurch das Sternrad 5 um eine Teilung weiter, wodurch die getriebene Welle 6 um den entsprechenden Winkel weitergedreht wird.
  • Am Treiberzahn 3 ist eine aus den beiden Stäben 7 und den Kopfstücken 8 und 9 zusammengesetzte Pleuelstange angeordnet und mit den Gelenkbolzen sowohl des Treiberzahnes 3 als auch -des Sperrzahnes 10 gelenkig verbunden. Der Sperrzahn 10 wird durch den in den Führungen 12 gleitenden Kreuzkopf 11 auf der Verbindungsgeraden G der treibenden Welle 1 mit der getriebenen Welle 6 gerade geführt.
  • Sobald der Treiberzahn 3 so weit in den Sternschlitz 4a eingedrungen ist, daß er voll trägt, ist der Sperrzahn 10 mittels der Pleuelstange 7, 8, 9 aus dem Sternschlitz 4 b so weit herausgehoben, daß bei dem nun beginnenden Weiterdrehen des Sternrades 5 unter gleichzeitigem Weiterbewegen des Sperrzahnes 10 die völlige Entriegelung erfolgt, ohne daß eine übermäßige Beanspruchung der Treib- oder Sperrflächen eintritt. Hierbei kann auch eine Überdeckung des Eingriffs des Sperrzahnes 10 und des Treiberzahnes 3 ähnlich wie bei den eingangs beschriebenen Getrieben durch geringe Abweichungen von der exakt kinematisch gegebenen Anordnung der einzelnen Bauteile erzielt werden.
  • Sobald der Treiberzahn 3 nach erfolgtem Weiterdrehen seinen Sternschlitz 4a zu verlassen beginnt und das Sternrad 5 in die Ruhestellung gekommen ist, wird der Sperrzahn 3 über die Pleuelstange 7, 8, 9 in den nächsten mit der Geraden G zur Deckung gekommenen Sternschlitz 4 eingeführt und wandert in diesem nach der Sternradmitte hin und wieder zurück, bis "die Sperrphase beendet ist. Dann wiederholt sich der Arbeitszyklus. Da der Sperrzahn 10 in den Sternschlitzen 4 ähnlich wie der Treiberzahn 3 bewegt wird, -kommt °eine großen Rückdrehmomenten standhaltende Sperrung und eine festigkeitsmäßig gut zu .beherrschende Beanspruchung der Zahn- und Schlitzflanken zustande. Dabei kann große Genauigkeit und Dauerhaftigkeit der Sperrmittel ohne besondere Anforderungen an die Genauigkeit der Herstellung erzielt werden, weil weder Koppeln noch Zwischenhebel Anwendung finden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Malteserkreuz- oder Sternradgetriebe für den Antrieb langsam laufender und gegen ein großes Rückdrehmoment arbeitender Maschinen, insbesondere für Flaschenbehandlungsmaschinen, wobei ein von einer Antriebswelle bewegter Treiber das Malteserkreuz oder Stirnrad schrittweise weiterschaltet und ein ebenfalls von der Antriebswelle bewegter, dem Treiber diametral gegenüberliegender Sperrer das Malteserkreuz oder Sternrad in den Schaltpausen sperrt, dadurch gekennzeichnet, daß der Treiber in an sich bekannter Weise ein mit der Antriebswelle (1) umlaufender Kurbelzapfen (3) und der Sperrer (10) in ebenfalls bekannter Weise ein an einem radial zum Malteserkreuz oder Sternrad (5) geführter Kreuzkopf (11) ist, wobei der Kreuzkopf von einer Pleuelstange (7, 8, 9) angetrieben wird, die einerseits an dem als Treiber dienenden Kurbelzapfen (3), andererseits an dem als Sperrer dienenden Kreuzkopfzapfen (10) angelenkt ist.
  2. 2. Getriebe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Pleuelstange zwei Längsstege (7) aufweist, die in einem solchen Abstand voneinander angeordnet sind, daß zwischen ihnen die mit dem Malteserkreuz oder Sternrad (5) verbundene Abtriebswelle (6) hindurchgeführt werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 592 709; USA.-Patentschriften Nr. 1079 048, 2 298 215; AWF-Getriebeblatt 631/632.
DEE11756A 1955-12-27 1955-12-27 Malteserkreuz- oder Sternradgetriebe Pending DE1098313B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEE11756A DE1098313B (de) 1955-12-27 1955-12-27 Malteserkreuz- oder Sternradgetriebe

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DEE11756A DE1098313B (de) 1955-12-27 1955-12-27 Malteserkreuz- oder Sternradgetriebe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1098313B true DE1098313B (de) 1961-01-26

Family

ID=7068157

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DEE11756A Pending DE1098313B (de) 1955-12-27 1955-12-27 Malteserkreuz- oder Sternradgetriebe

Country Status (1)

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DE (1) DE1098313B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1079048A (en) * 1906-11-16 1913-11-18 Thomas Simmons Homans Mechanical movement.
DE592709C (de) * 1932-10-27 1934-02-13 Schuette Fa Alfred H Malteserkreuz-Schaltgetriebe mit einer von der kreisfoermigen Bahn abweichenden Treiberrolle
US2298215A (en) * 1940-08-02 1942-10-06 Clarence C Kinker Periodic motion mechanism

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1079048A (en) * 1906-11-16 1913-11-18 Thomas Simmons Homans Mechanical movement.
DE592709C (de) * 1932-10-27 1934-02-13 Schuette Fa Alfred H Malteserkreuz-Schaltgetriebe mit einer von der kreisfoermigen Bahn abweichenden Treiberrolle
US2298215A (en) * 1940-08-02 1942-10-06 Clarence C Kinker Periodic motion mechanism

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