DE1098247B - Parametron-Resonatorschaltung - Google Patents
Parametron-ResonatorschaltungInfo
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Description
Es kann in einem Resonanzkreis eine Schwingung dadurch erzeugt werden, daß man die Resonanzfrequenz
desselben plötzlich mit einem erregenden Wechselstrom verändert, dessen Frequenz ungefähr doppelt so groß ist
wie die Resonanzfrequenz des Resonanzkreises. Diese Erscheinung wird als »parametrische Schwingungserregung« und ein derart erregter Schwingungskreis wird
als »parametrisch erregter Resonator« bezeichnet.
Im folgenden sollen parametrisch erregte Resonatoren kurz als »Parametrons« bezeichnet werden. Die Schwingungsphase
eines Parametrons kann zwei sich um 180° unterscheidende Lagen annehmen, beispielsweise eine
O-Radian- und eine π-Radianschwingung sehr. Wenn
daher ein schwacher Wechselstrom, dessen Frequenz der Schwingungsfrequenz des Parametrons entspricht,
dem Resonanzkreis des Parametrons zugeführt wird, und zwar gleichzeitig oder etwas früher, als die Zuführung
des erregenden Wechselstromes erfolgt, so wird die Schwingungsphase des Parametrons entweder im Sinne
einer O-Radian- oder einer π-Radianschwingung gesteuert,
und zwar in Übereinstimmung mit der Phase des schwachen zugeführten Wechselstromes.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, bei elektrischen Rechenvorrichtungen, elektrischen Nachrichtenübertragungsmitteln
und elektrischen Steuerungsanlagen als elektrische Bauelemente parametrisch erregte Resonatoren
zu verwenden. Auch bei der Erfindung werden die genannten Eigenschaften eines Parametrons ausgenutzt.
Bei ziffernmäßig rechnenden elektrischen Rechengeräten, die mit Parametrons ausgestattet sind, besteht aber die
Gefahr, daß zwischen verschiedenen Parametrons Störerscheinungen durch entgegengesetzt gerichtete Kopplungen
auftreten.
Die Erfindung betrifft eine Parametron-Resonatorschaltung, deren die Resonanzfrequenz bestimmende
Schaltelemente durch Zuführung einer kohärenten getasteten Erregerschwingung, welche ungefähr die doppelte
Resonanzfrequenz besitzt, verändert werden und bei der dem Resonanzkreis eine ebenfalls getastete, 180° binär
phasenmodulierte Steuerschwingung von der Periodizität der Resonanzfrequenz zugeführt wird, die zu den Anschwingvorgängen
der getasteten Erregerschwingung in den verschiedenen Tastphasen gleich- bzw. gegenphasig
liegt, zu dem Zweck, als Modulationsprodukt eine getastete Schwingung von der Periodizität der Resonanzfrequenz
und einer der Steuerschwingung entsprechenden Phasenlage abzuleiten, und bei der mehrere mit ihrem
die Steuerschwingung führenden und ihrem die Modulationsschwingung liefernden Kreis in Kaskade geschaltete
Parametrons vorgesehen sind und die getasteten Erregerschwingungen den Parametrons nacheinander und einander
überlappend zugeführt werden.
Das wesentliche Ziel der Erfindung ist ein hinreichender Schutz der elektrischen Vorrichtungen gegenüber un-Parametron-Resonatorsctialtung
Anmelder:
Kokusai Denshin Denwa Kabushiki-Kaisha,
Tokio
Vertreter: Dr.-Ing. E. Maier, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 4
München 22, Widenmayerstr. 4
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 31. August 1955
Japan vom 31. August 1955
Eiichi Goto, Nakameguro, Meguro-Ku, Tokio (Japan), ist als Erfinder genannt worden
richtige Kopplungserscheinungen zwischen dem Parametron zu dem Zwecke, die Arbeitseigenschaften und die
Zuverlässigkeit der elektrischen Kreise zu verbessern.
a5 Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der die
Modulationsschwingung liefernde Ausgangskreis eines Parametrons mit dem die Steuerschwingung führenden
Eingangskreis eines kaskadenmäßig nachgeschalteten Parametrons über eine Kopplungsstufe gekoppelt ist,
deren Kopplungsfaktor in den Überlappungsphasen der getasteten Erregerschwingungen auf starke Kopplung
gesteuert wird. Als gesteuerte Kopplungselemente können sättigbare ferromagnetische Reaktanzen verwendet
werden. Vorzugsweise werden als gesteuerte Kopplungselemente wenigstens drei sättigbare ferromagnetische
Induktivitäten verwendet, wobei auf jedem Kern der drei Induktivitäten eine Primärwicklung und eine
Sekundärwicklung aufgebracht ist und die Primärwicklungen einerseits und die Sekundärwicklungen
andererseits in Serie geschaltet sind und wobei wenigstens zwei von den drei Kernen Steuerwicklungen besitzen. Als
steuerbare Kopplungselemente können auch nichtlineare Widerstände, z. B. Gleichrichter, verwendet
werden.
Der Aufbau und die Wirkungsweise der Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung beschrieben.
In der Zeichnung stellt dar
Abb. 1A ein Schaltungsschema eines Parametrons,
Abb. 1B ein Schaltungsschema einer anderen Aus-
Abb. 1B ein Schaltungsschema einer anderen Aus-
5« führungsform eines Parametrons,
Abb. 1C ein Schaltsymbol für ein Parametron gemäß Abb. IA,
Abb. 2A ein Schaltungsschema von zwei miteinander gekoppelten Parametrons,
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3 4
Abb. 2B ein weiteres Scljaltungsschema von zwei Das Grundprinzip des Parametrons liegt darin, daß es
miteinander gekoppelten Parametrons, die Eigenschaft hat, die Phase der Ausgangsschwingung
Abb. 2 C ein weiteres Schaltungsschema von zwei zwischen zwei einander um 180° unterscheidenden
miteinander gekoppelten Parametrons, Phasenlagen auszuwählen, und zwar dadurch, daß dem
Abb. 3 A ein äquivalentes Schaltbild zur Erläuterung 5 Parametron ein schwacher, die Phase steuernder Wechsel-
der linearen Kopplung von zwei Parametrons, strom zugeführt wird. Man kann durch geeignete Kombi-
Abb. 3B ein äquivalenter Stromkreis für die in Abb. 3 A nation und Verbindung von Parametrons verschiedene
dargestellte Anordnung, elektrische Geräte erzeugen, beispielsweise elektrische
Abb. 4 ein Schaltungsschema einer Ausführungsform Computer,
gemäß der Erfindung, ,, io Im nachstehenden wird die übrige Kopplungsweise
Abb. 5 das Schaltungsschema eines Kopplungskreises erläutert. Bei der symbolischen Darstellungsweise gemäß
für eine erfindungsgemäße Anordnung, Abb. IC sind die Induktivität, die Kapazität und der
Abb. 6 das Schaltungsschema eines anderen Kopp- Widerstand des Resonanzkreises sowie die erregenden
lungskreises für eine erfindungsgemäße Anordnung, Klemmen und die Ausgangsklemmen durch die Buch-
Abb. 7A das Schaltungsschema einer Anwendungsform 15 stäben Lv, C, R, e und c, d wiedergegeben. Im nach-
der Erfindung, .". : folgenden werden die Parametrons durch Symbole gemäß
Abb. 7B eine Darstellung" der Schwingungsformen, Abb. 1C bezeichnet,
welche die in Abb. 7A dargestellte Anordnung ausnutzt. Zwei Parametrons P1 und P2 können gemäß Abb. 2A,
Es wird zunächst das allgemeine Schwingungsprinzip 2 B, 2 C mittels passiver linearer Netzwerke, die aus
und die Kopplungsweise eines. Parametrons erläutert. 20 Induktivitäten, Kapazitäten und Widerständen bestehen,
In Abb. IA werden ferromagnetische Kerne ange- gekoppelt sein. Abb. 2 A entspricht einem impedanzwendet.
Das Parametron besteht aus einem ferromagne- mäßigen Kopplungskreis, in welchem eine koppelnde
tischen Kern L1, auf dem eine Primärwicklung und eine Impedanz Z parallel mit den Resonanzkreisen der
Sekundärwicklung aufgebracht sind, sowie aus einem Parametrons liegt; Abb. 2B entspricht einem admetanzferromagnetischen
Kern L2, auf welchem ebenfalls eine 25 mäßigen Kopplungskreis, in welchem eine Admetanz Y
Primärwicklung und eine Sekundärwicklung aufgebracht in Serie mit dem Resonanzkreis der Parametrons versind;
das Primärspulenpaar und das Sekundärspulenpaar bunden ist und Abb. 2 C entspricht einem induktiven
sind je in Serie geschaltet und beispielsweise das Primär- Kopplungskreis.
spulenpaar ist gegeneinandergeschaltet, so daß im Die allgemeinste Kopplungsform von zwei Parametrons
Sekundärbtromkreis keine Stromkomponente auftritt, 30 mit ferromagnetischen Kernen unter Anwendung eines
welche die Frequenz des erregenden Stromes besitzt, passiven linearen Vierpoles ist in Abb. 3 A gezeigt, wobei
der an den Erregerklemmen α bzw. b zugeführt bzw. die erregenden Klemmen und die induktiven Elemente
abgeführt wird. Ein Kondensator C liegt parallel zu den der Parametrons P1 und P2 und der Vierpol bezeichnet
Ausgangsklemmen c und d und bildet einen Resonanz- sind mit ex, e%, LV1, LP2 und Q.
kreis. Parallel zum Kondensator C liegt ein Dämpfungs- 35 Unter der Annahme, daß die Induktivität jeder
widerstand R. Spule LV1 und Lp2 in dem Falle, daß keine erregenden
Wenn ein erregender Strom, dessen Frequenz doppelt Ströme bei e± und e2 zugeführt werden, den Wert L
so groß ist wie die Resonanzfrequenz des aus dem Sekun- besitzt. Ergibt sich der die vier Klemmen 1,1a, 2 und 2 a
därkreis bestehenden Resonanzkreises des Parametrons, besitzende und die Induktivitäten umfassende Vierpol
den Erregerklemmen α und δ zugeführt wird, und zwar 40 als durch die nachfolgende Matrix charakterisiert:
zusammen mit einem überlagernden Gleichstrom, ent-
zusammen mit einem überlagernden Gleichstrom, ent-
steht eine Schwingung in dem Resonanzkreis, deren ( u
Frequenz halb so groß ist wie die Frequenz des erregenden
Stromes, und diese Schwingung kann von den Ausgangsklemmen c und d entnommen werden; die Phase der 45 Da die Impedanzmatrix eines passiven linearen Vier-Ausgangsschwingung besitzt eine von zwei sich um 180° pols symmetrisch sein muß, ergibt sich die folgende unterscheidenden Phasenlagen. Die Phase der Ausgangs- Gleichung:
Stromes, und diese Schwingung kann von den Ausgangsklemmen c und d entnommen werden; die Phase der 45 Da die Impedanzmatrix eines passiven linearen Vier-Ausgangsschwingung besitzt eine von zwei sich um 180° pols symmetrisch sein muß, ergibt sich die folgende unterscheidenden Phasenlagen. Die Phase der Ausgangs- Gleichung:
schwingung ist bestimmt durch die Phase eines zuvor Z12 = Z21 (2)
zugeführten schwachen Steuerstromes, welcher eine der
Schwingungsfrequenz des Parametrons entsprechende 50 Es muß ferner Z11 und Z22 für Frequenzen nahe der
Frequenz besitzt und welcher an den Klemmen g und Schwingungsfrequenz f des Parametrons äquivalent dem
h zugeführt wird. Das in Abb. IB dargestellte Para- Kreis gemäß Abb. 3 B sein, damit die Parametrons P1
metron, in welchem im übrigen gleiche Schaltelemente und P2 schwingen können. In Abb. 3 B sind die äquidieselbe
Bezeichnung wie in Abb. IA tragen, zeigt eine valenten Parallelwiderstände und äquivalenten Parallel-Ausführungsform,
bei der der Resonanzkreis aus nicht- 55 kapazitäten mit R bzw. C bezeichnet,
linearen Kapazitäten C1 sowie aus einer Induktivität L In Anbetracht der obenerwähnten Beziehungen wird
linearen Kapazitäten C1 sowie aus einer Induktivität L In Anbetracht der obenerwähnten Beziehungen wird
besteht. Auch bei diesem Parametron wird die Ausgangs- K und Θ durch die folgenden Gleichungen bestimmt:
schwingung, deren Frequenz halb so groß ist wie die
schwingung, deren Frequenz halb so groß ist wie die
Frequenz des erregenden Stromes, an den Ausgangs- ιχ \ IZ \
klemmen c und i entnommen, während den Erreger- 60 = Vy^-\f = Keie, wobei K
>0. (3)
klemmen« und δ der erregende Strom zugeführt wird, "■' V 22/
dessen Frequenz ungefähr doppelt so groß ist wie die
Resonanzfrequenz des Parametrons; ein Gleichstrom Hierbei bedeutet K den Kopplungskoeffzienten, Θ den
wird gleichzeitig den Erregerklemmen α und ö zugeführt. Kopplungsphasenwinkel, f die Schwingungsfrequenz des
Die Wirkungsweise des Parametrons gemäß Abb. IB 65 Parametrons, welche gleich der halben Frequenz des
ist ähnlich der Wirkungsweise den in Abb. IA dar- erregenden Wechselstromes ist.
gestellten Parametrons, so daß das Prinzip und die Nimmt man an, daß nur das Parametron P1 erregt
Ausbildung des Parametrons nur im Zusammenhang mit wird und eine Wechselspannung E1 in dem Stromkreis
der Ausführungsform gemäß Abb. IA zur Erläuterung gemäß Abb. 3A erregt, so nimmt die Spannung, die in
gelangt. 70 dem Parametron P2 erregt wird, infolge der eingangs
5 6
erwähnten Eigenschaften des passiven Vierpols den durch zahl der Wicklung Z3 oder L3 verdoppelt wird, der Kern P4
Gleichung 4 bestimmten Wert an: in Fortfall kommen kann.
E = Keie E'- (4) ^n ^bb. 6 ist ein Beispiel eines nichtlinearen Kopplungs-
12 x kreises mit variablem Kopplungsfaktor gezeigt, der aus
Wird andererseits nur das Parametron P2 in Schwingung 5 einem Kondensator C zur Abriegelung von Gleichstromversetzt,
und zwar mit einer Spannung P2, so ergibt sich Hochfrequenzdrosselspulen R, F, C und einem Gleichim
Parametron P1 die durch Gleichung 5 definierte richter D, welch letzterer eine Vakuumröhre oder ein
Spannung Halbleiter sein kann, besteht. Wenn dem Stromkreis £ _ ]£ei9E [S) Gleichstrom zugeführt wird, dessen Polarität so ist, daß
21 2 ίο der den Gleichrichter D durchsetzt, wobei die Zuführung
Da der absolute Wert von de gleich 1 ist, ergibt sich des Gleichstromes an den Klemmen η erfolgen kann, sind
aus den eingangs erörterten Eigenschaften, daß wenn die Klemmen 3, 3« mit den Klemmen 4, 4« gekoppelt,
Parametrons mittels eines passiven Vierpoles gekoppelt und wenn Strom in der entgegengesetzten Richtung den
sind, die Spannungsübertragungscharakteristik nicht Klemmen η zugeführt wird, besteht keine Kopplung
einseitig gerichtet sein kann. Ein solches Verhalten muß *5 zwischen den Klemmen 3, 3a und 4, 4a.
sich zwangläufig einstellen, solange zur Kopplung ein In Abb. 7A ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung passiver linearer Vierpol verwendet wird. Diese un- gezeigt, und zwar in Anwendung auf eine Anordnung erwünschte Tatsache ergibt sich stets auch dann, wenn die zur Verzögerung eines Signales. In Abb. 7 B sind die erregenden Schaltelemente der Parametrons durch nicht- Wellenformen der Steuerströme, die den Kopplungslineare Kapazitäten ersetzt werden. ao elementen zugeführt werden, wiedergegeben. Im Strom-Werden daher Binärziffern durch die Schwingungsphase kreis gemäß Abb. 7 A wird eine Gruppe der Parametrons wiedergegeben und in einer Richtung beispielsweise vom durch die Erregerströme βχ erregt und eine andere Gruppe Parametron P1 zum Parametron P2 in Abb. 3 A durch der Parametrons durch die Erregerströme en, wobei die Serienverbindung der Parametrons in einer mehrstufigen, beiden Erregungen intermittierend mit Überlappungsdurch lineare passive Vierpole gekoppelten Kaskaden- 25 perioden Z1 und Z2 durchgeführt wird; der Kopplungsschaltung übertragen, so stellt sich notwendigerweise eine faktor der Kopplungselemente JV wird durch Zuführung Übertragung einer rückläufig gekoppelten Spannung ein, von Steuerströmen M1 und «n, welche synchron mit den was zu Betriebsstörungen führen kann. genannten Überlappungsperioden erzeugt werden, zu
sich zwangläufig einstellen, solange zur Kopplung ein In Abb. 7A ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung passiver linearer Vierpol verwendet wird. Diese un- gezeigt, und zwar in Anwendung auf eine Anordnung erwünschte Tatsache ergibt sich stets auch dann, wenn die zur Verzögerung eines Signales. In Abb. 7 B sind die erregenden Schaltelemente der Parametrons durch nicht- Wellenformen der Steuerströme, die den Kopplungslineare Kapazitäten ersetzt werden. ao elementen zugeführt werden, wiedergegeben. Im Strom-Werden daher Binärziffern durch die Schwingungsphase kreis gemäß Abb. 7 A wird eine Gruppe der Parametrons wiedergegeben und in einer Richtung beispielsweise vom durch die Erregerströme βχ erregt und eine andere Gruppe Parametron P1 zum Parametron P2 in Abb. 3 A durch der Parametrons durch die Erregerströme en, wobei die Serienverbindung der Parametrons in einer mehrstufigen, beiden Erregungen intermittierend mit Überlappungsdurch lineare passive Vierpole gekoppelten Kaskaden- 25 perioden Z1 und Z2 durchgeführt wird; der Kopplungsschaltung übertragen, so stellt sich notwendigerweise eine faktor der Kopplungselemente JV wird durch Zuführung Übertragung einer rückläufig gekoppelten Spannung ein, von Steuerströmen M1 und «n, welche synchron mit den was zu Betriebsstörungen führen kann. genannten Überlappungsperioden erzeugt werden, zu
Gemäß der Erfindung wird eine solche Erscheinung Null gemacht, so daß rückläufige Kopplungserscheinungen,
vermieden. Das Grundprinzip der Erfindung wird im 3° welche eine Störung des gewünschten Betriebes nach sich
Zusammenhang mit Abb. 4 erläutert, in welcher JV ein ziehen können, vollständig vermieden sind.
Kopplungselement mit einem variablen Kopplungsfaktor Wie zuvor erwähnt, ist das Prinzip der Erfindung in
darstellt und dies Kopplungselement aus einem nicht- der Anwendung von Kopplungselementen zu sehen, deren
lineare Schaltelemente enthaltenden Vierpol besteht, Übertragungscharakteristik synchron mit der Unter-
wobei die vier Klemmen desselben mit 3, 3a, 4 und 4« 35 brechung der Schwingungen der Parametrons für den
bezeichnet sind. Zweck einer gewünschten Parametronkopplung verändert
Die Übertragungscharakteristik des Kopplungsgliedes wird.
wird durch ein Steuersignal, welches den Steuerklemmen η Gemäß der Erfindung ist es möglich, eine Vielzahl von
zugeführt wird, gesteuert. Eine rückläufige Kopplung Parametrons in Kaskadenschaltung zu steuern und die
zwischen den Parametrons P1 und P2 wird dadurch ver- 4o Ausgangsschwingungen von Parametrons zu unterteilen
hindert, daß der Kopplungsfaktor des Netzwerkes JV im oder sogenannte »Nein«-Kopplungskreise unter An-
Falle der Übertragung von Schwingungen aus dem wendung von Phasenumkehrkreisen zu bilden oder die
Ausgangskreis des Parametrons P1 zu dem Parametron P2 Ausgangsschwingungen einer ungeraden Zahl von Para-
großgemacht wird, daß aber der genannte Faktor im metrons als Eingangsphasensteuersignale von einem
Falle der rückläufigen Schwingungsübertragung, nämlich 45 Parametron zu verwenden, um logische Schaltvorgänge
von P2 nach P1 kleingemacht wird. entsprechend der Bestimmung der Mehrzahl der Phasen
In Fig. 5 und 6 sind Beispiele eines Kopplungskreises der Eingangssignale durchzuführen.
unter Anwendung sättigungsfähiger Resonatoren gezeigt, Unter Verwendung der genannten Eigenschaften eines
wobei diese Kopplungskreise einen änderbaren Kopplungs- Parametrons können elektrische Rechenautomaten und
faktor besitzen. In Fig. S sind vier Magnetkerne F1, P2, P3 5<
> Speicher- sowie Schaltkreise mit nichtlinearen Schalt-
und P4, die aus gleichem Material von gleicher Abmessung elementen gebildet werden, wobei das Parametron sym-
bestehen, vorgesehen. Auf den Magnetkernen sind die metrisch über eine Schalteinrichtung mit einem Generator
Primärspulen I1, Z2, I3 und Z4 und die Sekundärspulen L1, 2f gekoppelt ist, der zur Erregung des Schwingkreises
L2, L3, L4 aufgewickelt. dient und an einen Mitnahmeoszillator der Frequenz f
Steuerwicklungen S1 und S2 sind auf den Kernen P1 55 ankoppelbar ist, welcher den Schwingungseinsatz des
und P2 aufgewickelt. Die Spulen I1, Z2, I3 und Z4 haben Schwingkreises phasenabhängig steuert (deutsche Ausgleiche
Windungszahlen, und ebenso haben die Wick- legeschrift 1 025 176).
lungen L1, L2, L3 und L4 gleiche Windungszahlen. Handelt es sich beispielsweise um elektrische Zähl-
lungen L1, L2, L3 und L4 gleiche Windungszahlen. Handelt es sich beispielsweise um elektrische Zähl-
Der Windungssinn der Spulen Z1 und L1 sowie der kreise, so kann die Erfindung in Verbindung mit einem
Spulen Z2 und L2 ist entgegengesetzt zum Windungssinn 6o aus einer Anzahl in Serie geschalteter binärer Rechender
Spulen Z3 und L3 bzw. der Spulen Z4 und L4. Wenn stufen unter Anwendung von Parametron-Resonatoren
daher die Spulen S1 und S2 nicht erregt werden, sind bestehenden Zählwerk verwendet werden, wobei die die
die vier magnetischen Kerne abgeglichen, und es besteht Parameter des Resonanzkreises bildenden und die
keine Kopplung zwischen den Klemmen 3, 3 a und 4, 4a. Resonanzfrequenz bestimmenden Schaltelemente durch
Wenn indessen den Klemmen η Strom zugeführt wird, es 65 Zuführung einer getasteten Erregerschwingung, die
kann ein Gleichstrom oder ein Wechselstrom sein, ergeben ungefähr die doppelte Resonanzfrequenz besitzt, versieh
Unterschiede der Charakteristiken der Magnetkerne ändert werden und dem Resonanzkreis eine getastete,
P1 und P2 einerseits und der Kerne P3 und P4 andererseits, 180° phasenmodulierte Steuerschwingung von der Periso
daß sich eine Kopplung der Klemmen 3, 3 a und 4, 4 a odizität der Resonanzfrequenz zugeführt wird, welche zu
ergibt. Es ist hierbei zu bemerken, daß wenn die Windungs- 70 der ersten Halbphase der getasteten Erregerschwingung
in der entsprechenden Tastphase derselben gleich- bzw. gegenphasig liegt, zu dem Zweck, als Modulationsprodukt
in dieser Tastphase eine Schwingung von der Periodizität der Resonanzfrequenz und einer der Steuerschwihgung
entsprechenden, die Binärziffer charakterisierenden Pha- ;5
senlage abzuleiten. Dabei umfassen die binären Rechenstufen je eine Mehrzahl in Serie zu einem Ring geschalteter
und nacheinander überlappend zyklisch erregter Parametron-Resonatoren, und es besitzen mindestens zwei
der Parametrons mindestens drei Eingangsklemmen, wobei zwei der Eingangsklemmen Eingangssignale zugeführt
werden, während der dritten eine Bezugsschwingung zugeführt werden, deren Phasenlage dafür maßgebend ist,
ob die Parametronstufe eine »Und«-Funktion oder eine »Oder«-Funktion ausübt, und wobei der Ringschaltung in
jeder Stufe ein »Und«-Funktionen ausübendes, eingangsseitig von der Eingangsschwingung der Rechenstufe und
der Ausgangsschwingung der Rechenstufe gesteuertes, der Kopplung dienendes Parametron nachgeschaltet ist,
an dessen dritte Eingangsklemme die die »Und«-Funktion ao bewirkende Schwingung geführt wird und von dessen
Ausgangsklemme die Eingangsschwingung der folgenden binären Rechenstufe und in Komplementärform die eine
Eingangschwingung des vorgenannten »Und«-Parametrons der Ringschaltung entnommen werden, wobei das dem
letztgenannten Parametron in der Ringschaltung vorgeschaltete Parametron »Oder«-Funktionen ausübt.
Soll die Erfindung bei einem der genannten Parametronkreise
verwendet werden, so ist lediglich erforderlich, ein aus einem passiven linearen Vierpol bestehendes Kopplungselement
durch ein Kopplungselement zu ersetzen, welches, wie beschrieben, eine veränderbare Übertragungscharakteristik
besitzt.
Es ist bei der Erfindung nicht unbedingt erforderlich, abwechselnd aufeinanderfolgende Parametrons wie im
Falle der Abb. 7 A und 7 B zu erregen.
Es ist möglich, nacheinander jede Stufe zu erregen und
die Übertragungscharakteristik des Kopplungskreises synchron mit der erregenden Welle zu verändern. Allerdings
ist es möglich, eine Ziffer nur in zwei Parametrons durch abwechselnde Erregung der Elemente zu speichern.
Gemäß der Erfindung können elektrische Computer oder elektrische Nachrichtenübertragungsapparate hergestellt
werden, und zwar unter Benutzung einer geringeren Anzahl von Kreiselementen, als wenn passive lineare
Netzwerke zur Kopplung der Parametrons verwendet werden. Da ferner die Stromkreise frei von unerwünschter
rückläufiger Kopplung sind, sind die Übertragungseigenschaften und die Zuverlässigkeit der Kreise wesentlich
verbessert.
Claims (4)
1. Parametron-Resonatorschaltung, deren die Resonanzfrequenz bestimmende Schaltelemente durch
Zuführung einer kohärenten getasteten Erregerschwingung, die ungefähr die doppelte Resonanzfrequenz
besitzt, verändert werden und bei der dem Resonanzkreis eine ebenfalls getastete, 180° binär
phasenmodulierte Steuerschwingung von der Periodizität der Resonanzfrequenz zugeführt wird, die zu den
Anschwingvorgängen der getasteten Erregerschwingung in den verschiedenen Tastphasen gleich- bzw.
gegenphasig Hegt, zu dem Zweck, als Modulationsprodukt eine getastete Schwingung von der Periodizität
der Resonanzfrequenz und einer der Steuerschwingung entsprechenden Phasenlage abzuleiten und
bei der mehrere mit ihrem die Steuerschwingung führenden und ihrem die Modulationsschwingung
liefernden Kreis in Kaskade geschaltete Parametrons vorgesehen sind und die getasteten Erregerschwingungen
den Parametrons nacheinander und einander überlappend zugeführt werden, dadurch gekenn
zeichnet, daß der die Modulationsschwingung liefernde Ausgangskreis (c, d; 2, 2 a; 3, 3 a) eines Parametrons
mit dem die Steuerschwingung führenden Eingangskreis (g, h; 1, la; 4, 4a) eines kaskadenmäßig nachgeschalteten
Parametrons über eine Kopplungsstufe (N) gekoppelt ist, deren Kopplungsfaktor in den
Überlappungsphasen («1 oder ηχχ) der getasteten
Erregerschwingungen (ei, en) auf starke Kopplung gesteuert wird.
2. Rechenanlage mit einer Parametronschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als gesteuerte
Kopplungselemente sättigbare ferromagnetische Reaktanzen verwendet werden (Abb. S).
3. Rechenanlage mit einer Parametronschaltung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als
gesteuerte Kopplungselemente wenigstens drei sättigbare ferromagnetische Induktivitäten (F1, F2, F3, .F4)
verwendet werden und daß auf jedem Kern der drei Induktivitäten eine Primärwicklung (I1, I2, I3, I4) und
eine Sekundärwicklung (L1, L2, L3, L4) aufgebracht
ist und die Primärwicklungen einerseits und die Sekundärwicklungen andererseits in Serie geschaltet
sind und daß wenigstens zwei von den drei Kernen Steuerwicklungen (S1, S2) besitzen (Abb. 5).
4. Rechenanlage mit einer Parametronschaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als
steuerbare Kopplungselemente nichtlineare Widerstände, z. B. Gleichrichter (D), verwendet werden
(Abb. 6).
Flierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB841851A (en) | 1960-07-20 |
| US3051843A (en) | 1962-08-28 |
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