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DE1098094B - Einrichtung zur Messung der Spitzenspannung einmaliger kurzzeitiger Spannungsspitzen - Google Patents

Einrichtung zur Messung der Spitzenspannung einmaliger kurzzeitiger Spannungsspitzen

Info

Publication number
DE1098094B
DE1098094B DED31562A DED0031562A DE1098094B DE 1098094 B DE1098094 B DE 1098094B DE D31562 A DED31562 A DE D31562A DE D0031562 A DED0031562 A DE D0031562A DE 1098094 B DE1098094 B DE 1098094B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
capacitor
peak
integration
time constant
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED31562A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl-Friedrich Heine
Dipl-Phys Manfred Schiekel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Elektronik GmbH
Original Assignee
Deutsche Elektronik GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Elektronik GmbH filed Critical Deutsche Elektronik GmbH
Priority to DED31562A priority Critical patent/DE1098094B/de
Publication of DE1098094B publication Critical patent/DE1098094B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R19/00Arrangements for measuring currents or voltages or for indicating presence or sign thereof
    • G01R19/04Measuring peak values or amplitude or envelope of AC or of pulses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Messung der Spitzenspannung einmaliger kurzzeitiger Spannungsspitzen Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Messung der Spitzenspannung einmaliger kurzzeitiger Spannungsspitzen mit einem Integrationsglied, dessen Kondensator von der Spannungsspitze über einen stromrichtungsabhängigen Widerstand (Gleichrichter) auf die zu messende Spitzenspannung aufgeladen wird und das eine gegenüber der Dauer der Spannungsspitze kleine Ladezeitkonstante, aber große Entladezeitkonstante hat.
  • Die Untersuchung von nicht periodischen einmaligen und schnell verlaufenden Vorgängen bereitet meßtechnisch Schwierigkeiten. Zu solchen impulsförmigen Vorgängen gehören beispielsweise Druckstöße in Gasen, Flüssigkeiten und festen Körpern, Kurzschlußstromstöße oder Überspannungsspitzen auf elektrischen Leitungen, Einschaltvorgänge in der Stark- und Schwachstromtechnik, elektrische Entladungsvorgänge und viele andere Erscheinungen. Derartige einmalige Vorgänge werden meistens mit Oszillographen untersucht, deren Schirmbild entweder einen nachleuchtenden Phosphor hat oder photographisch aufgenommen werden kann. Aus den Oszillogrammen lassen sich alle interessierenden Werte entnehmen, z. B. zeitlicher Verlauf, Dauer und Spitzenwert des Vorganges. Dieses Meßverfahren ist aber so umständlich und aufwendig, daß es für die Praxis in vielen Fällen nicht in Betracht kommt. Oft genügt es auch, nur den Spitzenwert des impulsartigen Vorganges zu messen.
  • Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, solche Messungen des Spitzenwertes auf möglichst einfache Weise auch bei äußerst schnell verlaufenden Impulsvorgängen zu gestatten. Voraussetzung ist, daß sich der zu messende Vorgang auf beliebige bekannte Weise in einen entsprechenden Spannungsimpuls, also in eine Spannungsspitze überführen läßt. Gegenstand der Erfindung ist eine neuartige Einrichtung zur Messung der Spitzenspannung solcher Spannungsspitzen.
  • Zur Messung der Spitzenspannung von Spannungsimpulsen kann man sich in bekannter Weise einer Einrichtung bedienen, die nach Fig. 1 im wesentlichen aus einem Integrationsglied besteht, dessen Kondensator C von der Spannungsspitze über einen Gleichrichter G auf die zu messende Spitzenspannung aufgeladen wird. Das Integrationsglied hat eine gegenüber der Dauer der Spannungsspitze kleine Ladezeitkonstante, jedoch ist die Entladezeit groß gegen die Dauer der Spannungsspitze.
  • Der Kondensator C wird von dem Spannungsimpuls über den Gleichrichter G aufgeladen, worauf die End-oder Spitzenspannung am Kondensator C mit einem geeigneten Meßinstrument U, z. B. einem Galvanometer einem Elektrometer, einem Röhrenvoltmeter od. dgl. gemessen wird. Diese Endspannung am Kondensator C ist die gesuchte Spitzenspannung.
  • Die Aufladung des Kondensators C muß möglichst schnell gegenüber der Dauer des zu messenden Vorganges erfolgen, die Entladung dagegen so langsam, daß der Endwert der Kondensatorspannung nach einigen Sekunden, die zur Ablesung des Spannungswertes erforderlich sind, noch nicht nennenswert abgesunken ist. Es kommt also darauf an, die Aufladezeitkonstante so klein wie möglich, die Entladezeitkonstante aber ausrecichend groß für die Ablesung der Spitzenspannung zu machen.
  • Die Aufladezeit des Kondensators C wird aber im wesentlichen bestimmt durch den Ladewiderstand RL, der aus der Reihenschaltung des inneren Widerstandes Rt der Spannungsquelle und des Durchlaßwiderstandes RD des Gleichrichters besteht. Ein kleiner Widerstand führt zwar zu kleiner Ladezeit, aber auch zu großen Spitzenströmen, die die zu messende Spannungsquelle oder gegebenenfalls zwischengeschaltete Verstärkerelemente und den Gleichrichter stark belasten können.
  • Darum muß die Kapazität des Kondensators C verhältnismäßig klein gewählt werden. Auch leistungsmäßig muß eine kleine Kapazität für den Kondensator C gefordert werden, denn die Energie, die am Kondensator C gespeichert wird, muß in einer sehr kurzen Zeit aufgebracht werden. Die Spitzenleistung bei der Aufladung kann also sehr hohe Werte annehmen, wenn die Kapazität des Kondensators C groß ist.
  • Die Entladung des Kondensators C soll dagegen so langsam erfolgen, daß der Endwert innerhalb von einigen Sekunden, die zur Ablesung nötig sind, noch nicht nennenswert abgesunken ist. Für die Entladung kann näherungsweise ein konstanter Widerstand RE angenommen werden, über den sich der Kondensator C entlädt. RE ist dabei der Widerstand des Gleichrichters G in Sperrichtung mit parallel liegendem Leckwiderstand des Kondensators und Eingangswiderstand des Voltmeters U zur Anzeige des Spitzenwertes am Kondensator C. Die letzteren beiden Widerstände können allerdings als groß im Vergleich zu dem Sperrwiderstand des Gleichrichters angesehen und daher vernachlässigt werden. Der Sperrwiderstand des Gleichrichters liegt bei handelsüblichen Gernaaniumdioden zwischen 10 kOhm und 1 MOhm, bei Siliciumdioden zwischen 50 und 200 MOhm. Bei Hochvakuumdioden ist der Sperrwiderstand noch größer und kann bei Elektrometerröhren Werte von bis zu 106 MOhm erreichen.
  • Ausschlaggebend für die Brauchbarkeit des Integrationsgliedes zur Messung der Spitzenspannung ist somit in erster Linie das Verhältnis der Widerstände REIRL, das im wesentlichen gleich dem sogenannten Sperrverhältnis des Gleichrichters G ist und möglichst groß sein soll. Bei optimalen Verhältnissen, und zwar bei Verwendung einer Elektrometerröhre in Diodenschaltung als Gleichrichter und einer weiteren Elektrometerröhre in einer Röhrenvoltmeterschaltung, erhält man als größtmögliches Sperrverhältnis ungefähr 106.
  • Wie Versuche gezeigt haben, muß zur einwandfreien und bequemen Ablesung des Spitzenspannungswertes die Entladezeitkonstante wenigstens 60 Sekunden betragen, wenn man einen Ablesefehler von etwa 10/o zuläßt.
  • Dann ist die Ladezeitkonstante gleich 60 ,sec, und der kürzeste meßbare Impuls kann etwa 600 psec lang sein.
  • Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung sollen demgegenüber noch wesentliche kleinere Spannungsspitzen, und zwar von ungefähr 3 psec Dauer, gemessen werden können. Die Erfindung geht aus von der bekannten Einrichtung mit einem Integrationsglied, dessen Kondensator von der Spannungsspitze über einen stromrichtungsabhängigen Widerstand (Gleichrichter) auf die zu messende Spitzenspannung - aufgeladen wird und das eine gegenüber der Dauer der Spannungsspitze kleine Ladezeitkonstante, aber große Entladezeitkonstante hat, und verbessert diese Einrichtung in der Weise, daß mindestens zwei solcher Integrationsglieder mit von Glied zu Glied zunehmender Entladekonstante hintereinander angeordnet sind, wobei zwischen je zwei Gliedern ein Impedanzwandler vorgesehen ist, dessen hochohmiger Eingang von der Spannung am Kondensator der vorhergehenden Glieder gesteuert wird und dessen niederohmiger Ausgang die Spannung für das folgende Glied liefert.
  • Der Impedanzwandler zwischen den einzelnen Integrationsgliedern kann zweckmäßigerweise ein Leistungsverstärker, etwa ein Kathodenverstärker oder ein Transistorverstärker, sein. Am günstigsten ist es, daß die Kapazität des Kondensators ungefähr der von Glied zu Glied zunehmenden Entladekonstante entsprechend von Glied zu Glied größer wird, weil dann in allen Integrationsgliedern der gleiche Typ für den Gleichrichter verwendet werden kann.
  • Die Wirkungsweise und weiteren Einzelheiten der erfindungsgemäßen Einrichtung sollen an Hand der in den Fig. 2 bis 4 dargestellten Ausführungsbeispiele der Erfindung erläutert werden.
  • Fig. 2 zeigt schematisch die grundsätzliche Anordnung für eine Einrichtung gemß der Erfindung.
  • 1 ist eine Vorrichtung, die gegebenenfalls vorgesehen ist, um den zu messenden einmaligen schnellen Vorgang in eine proportionale Spannungsspitze umzuwandeln oder um einen zu messenden Spannungsimpuls auf einen Wert zu bringen, z. B. durch Verstärkung oder Spannungsteilung, der von den verwendeten Gleichrichtern am besten verarbeitet werden kann.
  • Ein erstes Integrationsglied I besteht aus einem Kondensator 4 und einer Gleichrichterdiode 3.
  • 2 ist der Aufladewiderstand, der im wesentlichen gleich dem Durchlaßwiderstand der Gleichrichter- diode 3 ist. Der Kondensator 4 muß so klein sein, daß seine Aufladezeit über den Widerstand 2 kurz gegen den kürzesten zu messenden Spannungsimpuls ist. Er lädt sich dann auf den Spitzenwert dieses Spannungsimpulses auf.
  • Eine Entladung des Kondensators 4 erfolgt über einen Widerstand 5, der im wesentlichen der Sperrwiderstand der Gleichrichterdiode 3 ist. Wegen der Größe des Widerstandes 5 erfolgt die Entladung etwa 103 bis 105-mal langsamer als die Aufladung, aber wenn der zu messende Impuls eine Länge von beispielsweise nur 10 Casec hat, so erfolgt die Entladung noch viel zu schnell, um eine Ablesung der Endspannung am Kondensator 4 zu erlauben.
  • Deshalb ist erfindungsgemäß hinter dieses erste Integrationsglied I über einen Impedanzwandler 6, z. B. einen Kathodenverstärker, eine weitere Integrationsstufe II geschaltet. Die mit 7, 8, 9 und 10 bezeichneten Elemente des Integrationsgliedes II sind den Elementen 2, 3, 4 und 5 des Integrationsgliedes I ganz analog mit dem Unterschied, daß die Kapazität des Kondensators 9 wesentlich größer als die des Kondensators 4 ist. Daher ist auch die Aufladezeitkonstante des Kondensators 9 groß gegen die des Kondensators 4, aber noch hinreichend klein gegen die Entladezeitkonstante des Kondensators 4, so daß sich der Kondensator 4 fast ganz auf den End- oder Spitzenwert der Spannung am Kondensator 4 aufladen kann. Bei Verwendung gleicher Typen für die Gleichrichterdioden 3 und 8 sind auch die Widerstände 7 und 10 den Widerständen 2 und 5 etwa gleich. Die Vergrößerung der Aufladezeit im zweiten Integrationsglied II gegen diejenige im ersten Integrationsglied I entsteht daher praktisch ausschließlich dadurch, daß der Kondensator 9 größer als der Kondensator 4 ist.
  • Das auf das Integrationsglied II folgende, nicht dargestellte Integrationsglied ist wieder über einen Kathodenverstärker oder einen einzelnen Leistungsverstärker 11 angekoppelt. Durch eine entsprechende Anzahl von Integrationsgliedern kann die Aufladezeitkonstante von Glied zu Glied so weit gesteigert werden, daß das letzte aus den Elementen 12, 13, 14 und 15 bestehende Integrationsglied eine so große Zeitkonstante hat, daß die Messung der End- oder Spitzenspannung am Kondensator 14 mittels eines Zeigerinstrumentes 16, etwa eines statischen Voltmeters oder eines Röhrenvoltmeters geschehen kann. Nur zur Veranschaulichung sei angegeben, daß der Kondensator 4 des ersten Integrationsgliedes beispielsweise eine Kapazität von 100 pF, der Kondensator 14 des letzten Gliedes dagegen eine solche von z. B. 8 ,uF haben kann, wodurch insgesamt eine Vergrößerung der Entladezeitkonstante auf das 80000fache erreicht ist.
  • Die Vorgänge in den beiden Integrationsgliedern I und II der Fig. 2 gehen im einzelnen aus der nachstehenden Erläuterung an Hand von Fig. 3 hervor, wo die gleichen Bezugszeichen wie in Fig. 2 gewählt wurden.
  • Der zu messende Spannungsimpuls wird an die Eingangsklemmen 17-17 der Einrichtung gelegt. 1 ist wieder der Kathodenverstärker, der verhindern soll, daß die zu messende Impulsspannungsquelle durch den Kondensator 4 unzulässig belastet wird. Ebenso entkoppelt der Kathodenverstärker 6 die beiden Integrationsglieder I und II. Die beiden Integrationsglieder I und II seien gleich aufgebaut, so daß die Widerstände 2 und 7 einerseits sowie 5 und 10 andererseits gleich groß sind. Dagegen ist der Kondensator 9 des zweiten Integrationsgliedes groß gegen den Kondensator 4 des ersten Integrationsgliedes. Der Kondensator 4 möge sich durch den Spannungsimpuls, der die Spitzenspannung UO hat, in einer sehr kurzen Zeit auf den Spitzenwert aufgeladen haben und beginne, sich zur Zeit t = Null mit exponentiellem Spannungsabfall U, über den Widerstand 5 zu entladen. Nimmt man die Spannungsverstärkung des Kathodenverstärkers 6 annäherungsweise mit Eins an, so tritt diese Spannung U, auch an der Kathode der Röhre 6 auf und bewirkt zunächst eine Aufladung des Kondensators 9 über den Gleichrichter 8. Während U1 langsam absinkt, steigt U2 so lange an, bis U1 = U ist. Wenn U2 den Augenblickswert von U, erreicht hat, wird der Ladestrom i des Kondensators 9 Null. Der Strom i würde nun seine Richtung umkehren, und der Kondensator 9 würde sich entladen, was aber wegen des Sperrwiderstandes der Gleichrichterdiode 8 sehr viel langsamer vor sich geht. In dem Augenblick, wo i = Null ist, hat U seinen Maximalwert U max. erreicht.
  • Maßgebend für den Wert von U2 max. ist - wie die Rechnung zeigt - das Verhältnis der Entladezeitkonstante des ersten zur Ladezeitkonstante des zweiten Integrationsgliedes. Je größer dieses Verhältnis ist, um so weniger unterscheidet sich U2 max. von U0 und um so kleiner ist der Fehler des am Instrument 16 abgelesenen Meßwertes.
  • Die Entladung des Kondensators 9 erfolgt nun wieder im wesentlichen exponentiell, aber langsamer als die vom Kondensator 4, weil der Kondensator 9 groß gegen den Kondensator 4 ist. Durch Hintereinanderschalten mehrerer Integrationsglieder erreicht man schließlich bei genügend kleiner Ladezeitkonstante des ersten Gliedes eine zur Ablesung ausreichend große Entladezeitkonstante des letzten Gliedes. Wenn diese beiden Werte vorgegeben sind, hängt die Anzahl der Stufen nur noch von dem Sperrverhältnis der Gleichrichter in den einzelnen Integrationsgliedern und dem zulässigen Ablesefehler ab. Da UO den Spitzenwert von U,, nämlich U0, infolge der im Zeitpunkt t = Null einsetzenden Entladung des Kondensators 4 grundsätzlich nicht ganz erreichen kann, entsteht ein gewisser Meßfehler.
  • Dieser Meßfehler F ist = (1 -a), wenn a = U2max./UO ist.
  • Fig. 4 zeigt die praktische Schaltung einer ausgeführten Einrichtung gemäß der Erfindung, die beispielsweise zur Messung der Zündimpulsspannung von Blitzröhren elektronischer Blitzlichtgeräte geeignet ist. Die zu messende Spannungsspitze wird an die Eingangsklemme 18 der Einrichtung gelegt. Ein Kathodenverstärker 19 verhindert, wie bereits erläutert, eine unzulässige Belastung der die Spannungsspitze liefernden Quelle. Es folgt ein erstes Integrationsglied 20, 21, an das ein zweites Integrationsglied 23, 24 über einen Kathodenverstärker angekoppelt ist. Daran schließt sich über einen weiteren Kathodenverstärker 25 ein weiteres Integrationsglied 26, 27 und schließlich über einen Kathodenverstärker 28 das letzte Integrationsglied 30, 31 an.
  • Das Verhältnis der Ladezeitkonstante eines Integrationsgliedes zur Entladezeitkonstante des vorhergehenden Gliedes ist bei allen Gliedern gleich 2 10-3 gemacht worden, woraus sich ein Meßfehler von 20/o für den kürzesten meßbaren Impuls von 3 llsec Länge durch die Hintereinanderschaltung der 4 Integrationsglieder ergibt. Messung und Anzeige der Spannung am Kondensator 30 des letzten Integrationsgliedes, die eine Entladezeitkonstante von 80 Sekunden hat, erfolgt beispielsweise durch ein Röhrenvoltmeter, das an einer Klemme 31 angeschlossen werden kann.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Einrichtung zur Messung der Spitzenspannung einmaliger kurzzeitiger Spannungsspitzen mit einem Integrationsglied, dessen Kondensator von der Spannungsspitze über einen stromrichtungsabhängigen Widerstand (Gleichrichter) auf die zu messende Spitzenspannung aufgeladen wird und das eine gegenüber der Dauer der Spannungsspitze kleine Ladezeitkonstante, aber große Entladezeitkonstante hat, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei solcher Integrationsglieder mit von Glied zu Glied zunehmender Entladezeitkonstante hintereinander angeordnet sind, wobei zwischen je zwei Gliedern ein Impedanzwandler vorgesehen ist, dessen hochohmiger Eingang von der Spannung am Kondensator des vorhergehenden Gliedes gesteuert wird und dessen niederohmiger Ausgang die Spannung für das folgende Glied liefert.

Claims (1)

  1. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Impedanzwandler ein Leistungsverstärker ist.
    3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Impedanzwandler ein Kathodenverstärker ist.
    4. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Impedanzwandler ein Transistorverstärker ist.
    5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kapazität des Kondensators ungefähr der von Glied zu Glied zunehmenden Entladezeitkonstante entsprechend von Glied zu Glied größer wird.
DED31562A 1959-09-26 1959-09-26 Einrichtung zur Messung der Spitzenspannung einmaliger kurzzeitiger Spannungsspitzen Pending DE1098094B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP1418662A3 (de) * 2002-11-05 2005-02-09 Power Integrations, Inc. Verfahren und Vorrichtung zur Ausgangsspannungsregelung für primärgesteuerte Schaltnetzteile

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US7142437B2 (en) 2002-11-05 2006-11-28 Power Integrations, Inc. Method and apparatus for output voltage regulation in primary control switched mode power supplies
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