DE1097296B - Antriebsvorrichtung fuer Klappverdecke von Kraftfahrzeugen u. dgl. - Google Patents
Antriebsvorrichtung fuer Klappverdecke von Kraftfahrzeugen u. dgl.Info
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für Klappverdecke von Kraftfahrzeugen, Markisen und
ähnliche von schwenkbaren Streben getragene Konstruktionen.
Es sind Antriebsvorrichtungen für Klappverdecke von Kraftfahrzeugen bekannt, deren Abtriebswelle
mit der das Verdeck tragenden Hauptstrebe bzw. mit dem Hauptführungslenker des Verdecks fest verbunden
ist. Bei diesen Vorrichtungen ruht die gesamte Last des Verdecks auf dem letzten Glied des zwischen
dem Antriebsorgan und der den Hauptspriegel des Verdecks tragenden Abtriebswelle angeordneten Zahnradgetriebes,
so daß zu dessen Entlastung besondere Mittel, z. B. eine Ausgleichsfeder bzw. eine Sperrklinke,
angebracht sein müssen. Die Anordnung derartiger Mittel und die Tatsache, daß sie von Fall zu
Fall gesondert betätigt werden müssen, sind umständlich, aufwendig und nicht unfallsicher.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Antriebsvorrichtung für Klappverdecke von Kraftfahrzeugen u. dgl.
zu schaffen, bei der das Zahnradgetriebe in allen Verdeckzwischenstellungen beim' Öffnungs- bzw. Schließvorgang
von den vom Eigengewicht des Verdecks herrührenden Kräften entlastet ist, so daß es keiner besonderen
zusätzlichen Sperrmittel im Getriebe bedarf.
Die Erfindung besteht bei einer derartigen Antriebsvorrichtung darin, daß die letzte Stufe eines zwischen
dem Antriebsmotor und der Abtriebswelle der Vorrichtung angeordneten, mehrstufigen Untersetzungsgetriebes
von einem selbstsperrend wirkenden Schnekkentrieb gebildet wird. Vorteilhaft wird dabei zwischen
dem Schneckenrad und der Antriebswelle der Vorrichtung eine lösbare Kupplung angeordnet. Weitere
Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Dabei zeigt
Abb. 1 den hinteren Teil eines Kraftfahrzeuges mit angehobenem Verdeckteil und eingebauter Antriebsvorrichtung,
schaubildlich dargestellt,
Abb. 2 die Draufsicht auf das Gehäuse der Antriebsvorrichtung,
Abb. 3 den Schnitt nach der Linie 3-3 der Abb. 2, Abb. 4 den Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. 3,
Abb. 5 einen Schnitt durch die Steuerscheibe, Abb. 6 eine Ansicht der Schalteinrichtung von vorn,
Abb. 7 den Schaltplan für den elektrischen Teil der Vorrichtung,
Abb. 8 das Schneckenrad und die daran angebrachte Mitnehmerkupplung im Schnitt,
Abb. 9 den Schnitt nach der Linie 9-9 der Abb. 8 und
Abb. 10 bis 15 weitere konstruktive Einzelheiten der Vorrichtung.
Antriebsvorrichtung für Klappverdecke
von Kraftfahrzeugen u. dgl.
von Kraftfahrzeugen u. dgl.
Anmelder:
Daimler-Benz Aktiengesellschaft,
Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Stuttgart-Untertürkheim, Mercedesstr. 136
Rudolf Baumann, Sindelfingen (Württ),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die das Verdeckgestell tragenden Stützen 17 und 17' sind mit ihrem unteren Ende an einer festen Wand
20 des Wagenkastens in bekannter Weise schwenkbargelagert (Abb. 1), so daß das Verdeck bei Nichtgebrauch
in einen Raum 21 des Wagenkastens hineingeklappt werden kann. Sowohl beim Aufrichten als
auch beim Herunterklappen des Verdecks wird dessen Gestell in ebenfalls an sich bekannter Weise von Lenkern
19 und 19' geführt, die an ihrem oberen Ende mit dem Verdeckgestell gelenkig verbunden, an ihrem
unteren Ende jedoch über je eine nach der Erfindung ausgebildete und mittels Schrauben 18 an der Wagenkastenwand
20 befestigte Antriebsvorrichtung 16 und 16' abgestützt sind. Dabei ist jeder der Lenker 19
und 19' an seinem unteren Ende mit einer gezahnten Aufnahmeöffnung versehen, mit der er auf eine an
ihrem aus der Vorrichtung herausragenden Ende mit einer entsprechenden Außen verzahnung versehenen
Abtriebswelle 24 (Abb. 2 und 4) aufgeschoben und auf ihr durch eine Halteschraube 70 gesichert wird.
Somit werden bei einer Drehbewegung der Abtriebswelle, die durch die in jeder der Vorrichtungen 16
und 16' befindliche Antriebsquelle ausgelöst wird, die Lenker 19 und 19' mitgenommen, so daß sie je nach
dem Drehsinn der Wellen das Verdeck aufrichten oder herunterklappen.
Das Gehäuse der Antriebsvorrichtung, deren Abtriebswelle 24 an der eingebauten Vorrichtung jeweils
nach außen gerichtet ist, besteht aus dem Teil 22 für den Einbau eines handelsüblichen Elektromotors 29
und aus dem Teil 23 zur Aufnahme des Untersetzungsgetriebes, der Kupplungseinrichtung und der Steueranlage,
die weiter unten näher beschrieben werden. Nach dem Fahrzeuginnern hin wird das Gehäuseteil
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23 durch einen Deckel 25 abgeschlossen, aus dem ein Bedienungsknopf 26 herausragt.
Das auf seiner Rückseite mit einem das hintere Motorwellenlager tragenden Deckel 28 versehene Motorgehäuse
22 ist mit dem Getriebegehäuse 23 durch Schrauben verbunden (Abb. 3). Die in das Gehäuse
23 hineinreichende Motorwelle 29" treibt über zwei Zahnraduntersetzungsstufen 30, 31 und 32, 33 eine
mit zwei Drucklagern 34, 34'. und mit zwei Radiallagern 35, 35' versehene Schneckenwelle 36 an, deren
Einbau in das Gehäuse 23 mit dem Einschrauben einer Innensechskantmutter 27 abgeschlossen wird. Die von
der Schnecke 36' auf ein Schneckenrad37 übertragene
Drehbewegung wird von diesem auf die Abtriebswelle 24 weitergeleitet. Auf dem nach dem Fahrzeuginnern
gerichteten Ende der Abtriebswelle 24 ist ein mit einstellbaren Anschlägen 53, 53' versehener Schaltfinger
49 mittels einer Kerbverzahnung 50 und eines Seegerringes 51 befestigt. Durch diesen Schaltfinger
wird der Antriebsmotor 29 in den beiden Endstellungen des "Verdecks selbsttätig ausgeschaltet, wie später
näher erläutert werden wird.
Zwischen dem Schneckenrad 37 und der Abtriebswelle 24 ist eine in den Abb. 4 und 8 bis 13 besonders
dargestellte lösbare Kupplung eingebaut. Diese besteht aus einer mit der Abtriebswelle einteilig hergestellten
Mitnehmerscheibe 24', die mit sich 'diametral gegenüberliegenden Führungsschlitzen 55, 55'
für vierkantige Mitnehmerriegel 42, 42' versehen ist. Die Mitnehmerriegel können in den Schlitzen 55, 55'
gegen die Wirkung von Federn 58, 58' radial nach außen verschoben werden. In ihrer äußeren Stellung
(Abb. 4, 8 und 9) greifen sie jeweils mit ihrem äußeren Ende 64 in Ausschnitte 39, 39' des Schneckenradkranzes
37 ein und stellen dadurch eine drehfeste Verbindung zwischen der Abtriebswelle 24 und dem
Schneckenrad her. Die einteilig mit dem Radkranz 37 hergestellte Radscheibe 38 des Schneckenrades ist unterhalb
der Mitnehmerscheibe 24' bei 71 auf der Abtriebswelle 24 zentriert (Abb. 10) und wird von einer
auf der Welle lösbar befestigten Scheibe 40 mit möglichst geringem Spiel zwischen dieser und der Mitnehmerscheibe
24' gehalten.
Die Mitnehmerriegel 42, 42' weisen an ihrem jeweils inneren Ende zylindrische Fortsätze 41, 41' auf,
mit denen sie durch Querbohrungen 61, 61' (Abb. 10) der Abtriebswelle 24 hindurch in eine Längsbohrung
60 derselben hineinragen, wenn sich die Mitnehmerriegel unter der Wirkung der Federn 58, 58' in ihre
innere Lage bewegt haben, in der das Schnekkenrad 37 von der Abtriebswelle 24 abgekuppelt
ist. In der Längsbohrung 60 der Abtriebswelle ist ein mit einem Bedienungsknopf 26 versehener, an
seinem inneren Ende 72 zugespitzter Betätigungsstift 73 (Abb. 12) längsverschiebbar gelagert. Wird dieser
Stift von Hand in die Bohrung 60 hineingedrückt, so verschiebt er die an ihrem inneren Ende bei 43, 43'
etwas abgerundeten Mitnehmerriegel 42, 42' gegen die Wirkung der Federn 58, 58' radial nach außen in
die Ausschnitte 39, 39' des Schneckenradkranzes 37 hinein und kuppelt dadurch das Schneckenrad 37, 38
mit der Abtriebswelle 24. Die Mitnehmerriegel 42, 42' werden durch auf der Scbeibe24' befestigte Laschen
56, 56' am Ausweichen nach oben hin gehindert. Die aus Stahldraht bestehenden Federn 58, 58' stützen sich
einerseits gegen in die Scheibe 24' eingesetzten Stifte 57 bis 57'", andererseits gegen in die Mitnehmerriegel
42, 42' eingesetzten Stifte 59, 59'.
Das Getriebegehäuse 23 wird auf seiner dem Bedienungsknopf 26 zugewendeten Seite durch einen lösbar
mit ihm verbundenen Deckel 45 abgeschlossen (Abb. 4 bis 6), der die mit dem Schaltfinger 49 zusammenwirkende
Schaltvorrichtung44 für den Elektromotor
29 trägt. Diese Schaltvorrichtung besteht im wesentlichen aus zwei federnden Schaltkontakten 52,
52', die in einer ringförmigen Vertiefung 47 des Dekkels45 auf elektrisch isolierenden Unterlagen 48 und
48' fest angeordnet sind. Diese Kontakte wirken bei der Aufwärts- oder Abwärtsbewegung des Verdecks
ίο durch die Antriebsvorrichtungen 16 und 16' in der
Weise mit dem Schaltfinger 49 zusammen, daß dieser beim Schließen des Verdecks in seiner Endstellung
mit dem Anschlag 53 gegen den Kontakt 52 stößt und diesen öffnet, wodurch der Elektromotor 29 bzw. 29'
der betreffenden Antriebsvorrichtung ausgeschaltet wird (gezeichnete Stellung in Abb. 6). Umgekehrt
wird das gleiche bewirkt, wenn beim Öffnen des Verdecks der Anschlag 53' des Schaltfingers 49 in dessen
unterer Endstellung gegen den Kontakt 52' stößt.
Eine hierfür geeignete Schaltung des elektrischen Teiles der Antriebsvorrichtung ist in Abb. 7 gesondert
dargestellt. H ist der am Instrumentenbrett des Fahrzeuges befindliche Hauptschalter, der in seiner
Stellung »Auf« die Stromquelle (Batterie) B über die Leitungen 75, 76, 77, 78 und 79 mit den Schaltkontakten
52' beider Fahrzeugseiten und über diese mit den Elektromotoren 29 und 29' beider Antriebsvorrichtungen
des Verdecks verbindet. Die Motoren 29 und 29' sind in bekannter Weise polumschaltbar, also
sowohl für Rechts- als auch für Linkslauf ausgebildet. In der Stellung »Auf «des Schalters.?? sind dieMotoren
über die Kontakte 52' mit der Stromquelle B so verbunden, daß sie sich in einer Richtung drehen, in der
sie das Vendeck öffnen, also nach hinten herunterklappen. Ist das Verdeck ganz geöffnet, so stößt der Anschlag
53' des auf der Abtriebswelle 24 befestigten und sich daher konform mit dem Verdecklenker 19
bzw. 19' bewegenden Schaltfingers 49 gegen den Schaltkontakt 52' und öffnet diesen, wodurch die
Stromzufuhr zu den Motoren 29 und 29' unterbrochen und die Antriebsvorrichtungen 16 und 16' stillgesetzt
werden.
Zum Aufrichten (Schließen) des Verdecks wird der Schalter if in die Stellung »Zu« umgelegt, in der
er-die Stromquelle B über die Leitungen 75, 80 und
81 mit den Schaltkontakten 52 und über diese sowie über die Leitungen 82 und 83 mit den Elektromotoren
29 und 29' verbindet. Die Motoren drehen dann in umgekehrter Richtung als vorher, so daß die Antriebs-
vorrichtungen 16 und 16' die Lenker 19 und 19' und damit das Verdeckgestell aus dem Raum 21 heraus
nach vorn oben bis in die in Abb. 1 dargestellte Lage schwenken, in der der von der Abtriebs welle 24 zwangläufig
mit den Lenkern bewegte Schaltfinger 49 mit-
tels des Anschlages 53 den Kontakt 52 unterbricht und
dadurch die Antriebsvorrichtungen stillsetzt. Natürlich kann die Auf- oder Abwärtsbewegung des Verdecks
bei Bedarf auch in jeder Zwischenstellung unterbrochen werden, indem man den Schalter H in die
in Abb. 7 dargestellte Mittellage »0« bringt.
Um das Verdeck bei einer Störung im elektrischen Antrieb der Vorrichtung auch von Hand bewegen zu
können, braucht man nur die Stifte 73 beider Vorrichtungen mittels der Bedienungsknöpfe 26 etwas aus
den Abtriebswellen 24 herauszuziehen, so daß sie den Riegeln 42, 42' den Weg nach innen freigeben. Die
Riegel werden dann von den Federn 58, 58' nach innen in die Bohrung 60 der Abtriebswellen 24 hinein verschoben,
so daß sie mit ihren äußeren Enden 64 aus den Ausschnitten 39, 39' der Schneckenräder 37 her-
austreten und diese von den Abtriebswellen 24 abkuppeln. Die mit den Abtriebswellen fest verbundenen
Lenker 19 und 19' und damit das gesamte Verdeck können dann unabhängig von den Vorrichtungen 16
und 16' frei von Hand hin- und hergeschwenkt werden. Allerdings ist vor dem Abkuppeln der Vorrichtungen
in irgendwelchen Zwischenstellungen des Verdecks jedesmal ein leichtes Anheben des Verdeckgestelles
von Hand erforderlich, da, solange das Gewicht des Verdecks auf den Abtriebswellen und damit
auf den Kupplungsteilen lastet, ein selbsttätiges Verschieben der Riegel nach innen durch die verhältnismäßig
schwachen Federn 58, 58' wegen der starken Reibung der Riegel 42, 42' in ihren Führungen 55,55'
und in den Ausschnitten 39, 39' des Schneckenrades nicht möglich ist.
Durch diese vorbeugende Maßnahme soll verhindert werden, daß das Verdeck aus irgendeiner Zwischenstellung
unter der Last seines Eigengewichts herunterklappt und dadurch Personen verletzt werden, wenn
jemand unbedacht an den Bedienungsknöpfen 26 für die Kupplung zieht. Bei eingerückter Kupplung ist
ein selbsttätiges Herunterklappen des Verdecks auch dann nicht möglich, wenn die Antriebsvorrichtungen
16 und 16' außer Betrieb sind, da die Kraftübertragung zwischen den Elektromotoren 29 und den
Schneckenrädern 37 infolge des großen Untersetzungsverhältnisses in umgekehrter Richtung selbstsperrend
wirkt.
Die Einzelmerkmale der Vorrichtung nach der Erfindung sind wohl jedes für sich aus ihrer Anwendung
an anderen Bauteilen oder in anderer Zusammensetzung an sich bekannt. Das Wesen der Erfindung
besteht in der Zusammenfassung solcher an sich bekannten Einzelheiten zur Erzielung der beabsichtigten
Vorteile und der fortschrittlichen Wirkung, so daß ausschließlich für die Gesamtkombination sämtlicher
im Anspruch 1 enthaltener Merkmale Schutz begehrt wird. Das den Gegenstand des nachstehenden
Unteranspruchs 5 bildende Lösungsprinzip ist ebenso an sich bekannt; daher wird er in einem echten Unteranspruch
unter Schutz gestellt, der lediglich im Zusammenhang mit dem Hauptanspruch Gültigkeit besitzt.
Die Erfindung ist in ihrer Anwendung auf ein Verdeck für Kraftfahrzeuge beschrieben. Sie kann in derselben
vorteilhaften Weise auch für andere, von schwenkbaren Streben getragene Konstruktionen,
beispielsweise für Markisen u.dgl., an Bauwerken verwendet werden.
Claims (6)
1. Antriebsvorrichtung für Klappverdecke von Kraftfahrzeugen, Markisen und ähnliche, von
den Hauptstrebe bzw. mit dem Hauptführungslenker des Verdecks fest verbunden ist, dadurch
gekennzeichnet, daß die letzte Stufe eines zwischen dem Antriebsmotor (29) und der Abtriebswelle
(24) der Vorrichtung angeordneten, mehrstufigen Untersetzungsgetriebes (30 bis 33) von einem
selbstsperrend wirkenden Schneckentrieb (36' und 37) gebildet wird.
2. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Schnekkenrad
(37) und der Abtriebs welle (24) der Vorrichtung eine lösbare Kupplung (42, 42') angeordnet
ist.
3. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine mit der Abtriebswelle
(24) fest verbundene Mitnehmerscheibe (24') mit radialen Führungsschlitzen (55, 55') für Mitnehmerriegel
(42, 42'), die mit ihren äußeren Enden (64) in Ausschnitte (39, 39') des Schnekkenrades
(-37) eingreifen.
4. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerriegel
(42, 42') mit ihren inneren Enden (41, 41') in eine Längsbohrung (60) der Abtriebswelle (24) hineinragen
und durch einen in der Bohrung (60) längsverschieblich gelagerten Stift (73) mit einem zugespitzten
inneren Ende (72) gegen die Wirkung von Federn (58, 58') radial nach außen verschoben
werden.
5. Antriebsvorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen auf der Abtriebswelle
(24) befestigten, mit einstellbaren Anschlagteilen (53, 53') versehenen Schaltfinger (49) und durch
zwei an einem festen Teil (45) der Vorrichtung im Schwenkbereich des Schaltfingers (49) angeordnete,
federnde Schaltkontakte (52 und 52'), von denen der eine bei ganz geöffnetem Verdeck, der
andere bei vollständig geschlossenem Verdeck von dem Schaltfinger geöffnet wird, um den die Vorrichtung
antreibenden Elektromotor (29) stillzusetzen.
6. Antriebsvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß
der Antriebsmotor (29) mit dem Untersetzungsgetriebe (30 bis 37) in einem Gehäuse (22, 23) vereinigt
ist, das an einer das Verdeck tragenden Wand (20) des Wagenkastens befestigt ist und unmittelbar
das Schwenklager für die Hauptstrebe (17) bzw. für den Hauptführungslenker (19) jeder
Verdeckseite bildet.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 38 690, 582 035;
schweizerische Patentschriften Nr. 174 247,
Deutsche Patentschriften Nr. 38 690, 582 035;
schweizerische Patentschriften Nr. 174 247,
schwenkbaren Streben getragene Konstruktionen, 55 178 081;
deren Abtriebswelle mit der das Verdeck tragen-USA.-Patentschrift Nr. 2 459 089.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 009 698/318 1.61
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| DED21000A DE1097296B (de) | 1955-08-02 | 1955-08-02 | Antriebsvorrichtung fuer Klappverdecke von Kraftfahrzeugen u. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1097296B true DE1097296B (de) | 1961-01-12 |
Family
ID=7036928
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED21000A Pending DE1097296B (de) | 1955-08-02 | 1955-08-02 | Antriebsvorrichtung fuer Klappverdecke von Kraftfahrzeugen u. dgl. |
Country Status (4)
| Country | Link |
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| US (1) | US3116087A (de) |
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