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DE109712C - - Google Patents

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Publication number
DE109712C
DE109712C DENDAT109712D DE109712DA DE109712C DE 109712 C DE109712 C DE 109712C DE NDAT109712 D DENDAT109712 D DE NDAT109712D DE 109712D A DE109712D A DE 109712DA DE 109712 C DE109712 C DE 109712C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shape
mass
glass
furnace
cake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT109712D
Other languages
English (en)
Publication of DE109712C publication Critical patent/DE109712C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03CCHEMICAL COMPOSITION OF GLASSES, GLAZES OR VITREOUS ENAMELS; SURFACE TREATMENT OF GLASS; SURFACE TREATMENT OF FIBRES OR FILAMENTS MADE FROM GLASS, MINERALS OR SLAGS; JOINING GLASS TO GLASS OR OTHER MATERIALS
    • C03C10/00Devitrified glass ceramics, i.e. glass ceramics having a crystalline phase dispersed in a glassy phase and constituting at least 50% by weight of the total composition

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Crystallography & Structural Chemistry (AREA)
  • Dispersion Chemistry (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Bakery Products And Manufacturing Methods Therefor (AREA)

Description

■ ν
^ίβΛ ΡΑΤΕΝΤΑΜΤ·
PATENTSCHRIFT
KLASSE 32: Glas.
•-i.'iJ
Patentirt Im Deutschen' Reiche vom 33. September 1898 ab. .
Gegenstand des vorliegenden Zusatz-Patentes bildet eine Verbesserung des durch das Patent 91203 geschützten Verfahrens zur Herstellung von Gegenständen aus entglastem Glase.
Die Verbesserung, welche das neue Verfahren gegenüber dem im Haupt-Patente beschriebenen bringt, bestellt darin, dafs die Erwärmung der Rohmasse in einem Glühofen erspart und diese Masse sofort in einen Schmelzofen eingesetzt wird, wo sie in einen Rahmen aus feuerfestem Materiale gelangt, der sich in glühendem Zustande befindet und den Stahlrahnicn des Haupt-Patentes ersetzt.
Dieser erhitzte Rahmen thcilt der Masse so viel Wärme mit, dafs sie nicht mehr zuvor in einem Glühofen vorgewärmt werden braucht.
Das zu verwendende Rohmaterial richtet sich natiirgcmiifs wieder nach der Art und dem Zwecke des herzustellenden Gegenstandes und besteht aus Scherben oder Abfüllen aus Glasbläsereien, zerbrochenen Glasgegensta'nden, wie Fensterscheiben, Flaschen etc.
Diese Materialien werden durch geeignete Maschinen oder Vorrichtungen zu Pulver zermahlcn oder zerstampft und, wenn man ein. möglichst gleichmüfsiges Fabrikat erzielen will, gesiebt; untorliifst man das Sieben, so dafs Stücke verschiedenster Gröfsen mit einander vermengt bleiben, so erhalt man ein grofsmusteriges, geflecktes oder geflammtes Fabrikat.
Besteht das Rohmaterial zum grofsen Thcile aus schwer nchmttlxlwem M«»eri«Ui, no klebt man die einzelnen Körnchen durch eine syrupartige Flüssigkeit, z. B. Wasserglas, Gummi arabicum etc. zusammen, um eine Art dicken Teig oder eine Paste zu erzeugen, die sich mit der Hand in die ungefähre Form des zu fertigenden Gegenstandes bringen liifst. In gleicher Weise kann man mit Glas verfahren.
Ist' dies geschehen, so schreitet man zur Entglasung der pulverisirtcif Masse, indem man sie in verschiedener Weise in den Ofen einsetzt., je nachdem, ob die Masse trocken oder teigig ist.
Im ersten. Falle wird die pulverige Masse in öine Form aus feuerfestem Material gcthan, die sich in glühendem Zustande befindet und deren Boden und Scitenwündc mit Sand oder irgend einer anderen unschmelzbaren und isolirenden Masse belegt sind. Die Form wird hierzu aus dem Ofen heraus genommen und sodann nach erfolgtem Füllen, d. h. nach'' Verlauf von ungefähr 1 Minute, wieder in den Ofen eingeschoben.
*Im zweiten Falle, wenn die Masse teigige Beschaffenheit besitzt, wird sie mittels einer Schaufel unmittelbar in einen Flammofen eingeschoben und in eine Form eingesetzt, welche der eben beschriebenen ähnelt, bei welcher aber allein der Boden mit isolirendem Material, wie Sand oder Speckstein, bedeckt ist.
Diese Form, die, wie gesagt, beim Haupt-Patente die Gestalt eines Rahmens aus Stahl hatte und daher durch die Hitze sehr bald

Claims (1)

  1. zerstört wurde, besteht jetzt aus einer Platte α aus feuerfestem Material, die nur drei vorspringende Ränder b hat, wie dies aus der beiliegenden Zeichnung Fig. ι bis 3 zu ersehen ist, welche die Form in einer Oberansicht, einem Langs- und einem Querschnitt darstellt.
    Da diese Form schon heifs ist, wenn man
    .;...·■ in sie die gepulverte Masse einsetzt, nachdem . man die Form zuvor mit Sand bestreut hatte, . um so zu verhindern, dafs. das Glas anklebt und sich aus der Form spater schwer ent-
    ^ ' fernen lä'fst, so ersetzt sie den Glühofen des Haupt-Patentes und das Entglasen, sowie das
    Ϊ Verschmelzen findet gleichzeitig und in dem-..;,'.· selben Ofen statt, was eine grofse Ersparnifs an Brennmaterial und an Arbeitslohn zur Folge hau
    Man nimmt die entglaste und die Gestalt eines Kuchens besitzende Masse aus dem Ofen heraus, indem man hierzu eine Gabel benutzt, die man mit den Zinken in die Sandschicht, auf welcher die Masse ruht, einführt.
    ' Man hat jetzt nur noch die Masse zu formen, d. h. sie in die gewünschte endgültige Gestalt zu bringen, mit Verzierungen zu versehen etc.
    Zu dom Zwecke bringt man den noch auf der Gabel liegenden Kuchen in eine Presse, deren Matrize und zugehöriger Stempel die Form des betreffenden zu fertigenden Gegenstandes zwischen sich einschliefsen. Die Matrize und ■ der Stempel haben Messer, welche die über- "4*
    schüssigen Theile des Kuchens wührend des Pressens abschneiden.
    Pa te ν t- Ansprüche:
    Verfahren zur Herstellung von Gegenständen aus entglastem Glase nach Patent 91203,, dadurch gekennzeichnet, dafs die aus Glasstücken oder Glaspulver bestehende Roh- ■'■' masse in eine in einem Schmelzofen be- : findliche glühende Form aus feuerfestem .,,
    Material eingesetzt und entglast wird. !' Γ
    Ausfyhrungsform des Verfahrens nach An- "
    sprach i, dadurch gekennzeichnet, dafs der Rohmasse ein geeignetes Bindemittel, wie z. B. Wasserglas oder Gummi arabicum, zu- ·! gesetzt wird, um die Rohmasse in zu- j sammenhangender Form unmittelbar in die im Schmelzofen befindliche feuerfeste Form einlegen zu können. , j
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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DE (1) DE109712C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082016B (de) * 1959-04-08 1960-05-19 Jenaer Glaswerk Schott & Gen Verfahren zum Herstellen kristalliner Sinterkoerper aus Silikatglaspulver und danach hergestellter Sinterkoerper

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1082016B (de) * 1959-04-08 1960-05-19 Jenaer Glaswerk Schott & Gen Verfahren zum Herstellen kristalliner Sinterkoerper aus Silikatglaspulver und danach hergestellter Sinterkoerper

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