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DE1097019B - Kuehleinrichtung fuer die Staenderwicklung einer dynamoelektrischen Maschine mit direkter Fluessigkeitskuehlung der Leiter - Google Patents

Kuehleinrichtung fuer die Staenderwicklung einer dynamoelektrischen Maschine mit direkter Fluessigkeitskuehlung der Leiter

Info

Publication number
DE1097019B
DE1097019B DEP18845A DEP0018845A DE1097019B DE 1097019 B DE1097019 B DE 1097019B DE P18845 A DEP18845 A DE P18845A DE P0018845 A DEP0018845 A DE P0018845A DE 1097019 B DE1097019 B DE 1097019B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cooling device
boxes
box
sealing
conductors
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEP18845A
Other languages
English (en)
Inventor
William Douglass Horsley
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
CA Parsons and Co Ltd
Original Assignee
CA Parsons and Co Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by CA Parsons and Co Ltd filed Critical CA Parsons and Co Ltd
Publication of DE1097019B publication Critical patent/DE1097019B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K3/00Details of windings
    • H02K3/04Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors
    • H02K3/22Windings characterised by the conductor shape, form or construction, e.g. with bar conductors consisting of hollow conductors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Motor Or Generator Cooling System (AREA)

Description

  • Kühleinrichtung für die Ständerwicklung einer dynamoelektrischen Maschine mit direkter Flüssigkeitskühlung der Leiter Es ist bekannt, daß ein die Ausgangsleistung größerer dynamoelektrischer Maschinen, wie beispielsweise Turbogeneratoren, hauptsächlich begrenzender Faktor der durch die Ohmverluste hervorgerufene Temperaturanstieg ist, der durch den Stromfluß durch die Leiter der Wicklungen entsteht.
  • Um diese Wärme abzuführen, wird nach einem bekannten Verfahren ein Kühlmittel durch die zu diesem Zweck hohl ausgebildeten Leiter geführt. Hierbei besteht das Hauptproblem darin, das Kühlmittel in die hohlen Leiter an einem Ende einzuspeisen und am anderen Ende zu sammeln. Dieses Problem taucht vor allem bei Verwendung eines nicht isolierenden flüssigen Kühlmittels, z. B. Wasser, auf, aber auch bei Verwendung eines normalerweise isolierenden Kühlmittels, z. B. Öl, weil dieses elektrisch leitende Verunreinigungen aufnehmen kann, beispielsweise beim Durchlauf durch einen Wärmeaustauscher. Schon geringere Undichtigkeiten im System, die vor allem bei der Einspeisung in die hohlen Leiter oder beim Sammeln des Kühlmittels aus den Leitern auftreten können, führen dann zu Kurzschlüssen.
  • Dieser Nachteil wird durch die Kühleinrichtung für die Ständerwicklung einer dynamoelektrischen Maschine beseitigt, bei der in bekannter Weise die in Nuten des Blechpaketes liegenden Leiter durch eine Kühlflüssigkeit direkt gekühlt sind, wobei deren Stirnverbindungen sich an beiden Seiten des Blechpaketes über dieses hinaus erstrecken. Hierzu sind die Leiter, wie an sich bekannt, hohl ausgebildet und so angeordnet, daß die Kühlflüssigkeit jeweils aus einem Kasten an einem Ende in die Leiterkanäle eintritt und in einen Kasten am anderen Ende austritt, wobei nur die Enden der Leiter in die aus elektrisch isolierendem Werkstoff bestehenden Kästen eingeführt sind und die Durchführungsöffnungen für die Leiter an der Rückwand der Kästen mit Hilfe von Dichtscheiben abgedichtet sind, welche nur die Stirnverbindungen hindurchtreten lassen.
  • Es ist zwar bekannt, den ganzen Wicklungskopf so in Kästen aufzunehmen, daß nur die Enden jeder Wicklung einer Phase vom Kühlmittel umspült werden. Abgesehen davon, daß diese Ausbildung zu sehr großen materialaufwendigen Kästen führt, kann dieser Vorschlag auch die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe nicht lösen, weil das Problem, das flüssige Kühlmittel in die Leiter ohne Leckverluste einzuspeisen und ebenso wieder am anderen Ende der Wicklung zu sammeln, hierbei nicht auftritt. Andere bekannte Vorschläge, nach denen in eine gemeinsame Kammer die Leiterenden bzw. Stirnverbindungen so hineinragen, daß das in die Kammern eingeleitete Kühlmittel von hier aus durch die hohlen Leiter geht, sind bei Anwendung eines flüssigen Kühlmittels unbrauchbar, weil infolge Fehlens der Phasentrennung Kurzschlüsse zu befürchten sind.
  • Bei der Kühleinrichtung nach der Erfindung dagegen sind Kurzschlüsse zwischen den Phasen der Wicklungen, ganz gleich, ob es sich um ein isolierendes oder nicht isolierendes Kühlmittel handelt, auf jeden Fall ausgeschlossen. Außerdem sind die Stirnverbindungen nicht nur dicht in die sie aufnehmenden Kästen eingeführt, sondern auch leicht zugänglich angeordnet, so daß sie in einfacher Weise; ohne daß die Kästen entfernt werden müssen, gewartet und überprüft werden können. Ein weiterer. Vorteil wird darin gesehen, daß die handlichen vorgefertigten Kästen zunächst mit den Leiterenden verbunden werden können, so daß man das Ganze vor Vereinigung mit dem Ständer formen und fertigstellen kann. Da die Kästen bzw. deren Wände auch einen verhältnismäßig großen Teil der erforderlichen Leitungen und Kanäle eingeformt enthalten, vermeidet man dabei auch die bei bisher bekannten Anordnungen notwendigen zahlreichen und kompliziert verlegten, das Kühlmittel zu den Leitern führenden Kanäle. Da man auf diese Weise auch eine gute Stützung der Stirnverbindungen erhält, erlaubt die verhältnismäßig große Steifigkeit des Systems die Anwendung einfacher Dichtungen, die bewährt und zuverlässig sind, da sie möglichen Schwingungen weniger ausgesetzt-sind, die- durch elektromagnetische Kräfte in den Wicklungen oder aus anderen Gründen entstehen können.
  • Die Erfindung ist- in .den Zeichnungen dargestellt und unter Bezugnahme auf-diese beschrieben. Es zeigt Fig. 1 die Stirnverbindungen der Leiter des Ständers eines Turbogenerators mit einem bogenförmigem Kasten nach der-Erfindung im Schnitt, Fig. 2 einen vergrößerten .Schnitt durch Kasten und Leiter nach Fig. 1, Fig. 3 einen Schnitt durch einen Kasten allein, Fig. 4 eine Ansicht des erfindungsgemäßen Kastens, gesehen in Pfeilrichtung @l`näch Fig. 3, Fig. 5 einen etwa waagerechten Schnitt durch den Kasten nach Fig. 2, aber nur einen Leiter zeigend, Fig. 6 ein System für die Speisung mit unter Druck stehendem Wasserstoff als-Dichtfluidum, Fig.7 ein System der Speisung der Ständerleiter mit einem Kühlmittel, Fig. 8 eine Anordnung,- .bei der die Stirnverbindungen von _einem Stützträger aufgenommen sind, der am Gehäuse befestigt ist, Fig. 9 eine Stirnansicht eines Wechselstromgenerators nach Fig. 8. -Bei einem Turbogenerator nach Fig.1, dessen Ständerwicklung mit einem flüssigen Kühlmittel, beispielsweise destilliertem Wasser, und dessen Läuferwicklung und Läufer mit Wasserstoff gekühlt sind, enthält das Gehäuse 1 ein Ständerblechpaket 2, in dessen Nuten hohle Leiter 3 liegen, deren Enden elektrisch leitend durch Leiterbügel 4 verbunden sind.
  • Die so gebildeten Stirnverbindungen sind in mehreren; beim gezeigten Beispiel sechs Kästen 5 aufgenommen, die aus - einem elektrisch isolierenden Material, beispielsweise gegossenem Harz auf Epoxydbasis, bestehen und einen bogenförmigen Abschnitt eines Ringraumes darstellen. Die Rückwand eines Kastens weist die Durchführungsöffnungen für die Stirnverbindungen einer Phase und die Vorderseite eine flüssigkeitsdicht aufgesetzte Deckplatte 6 auf. Außerdem sind an jedem Kasten ein oder mehrere Befestigungsflansche angeordnet.
  • Jede Stirnverbindung ist in einer Muffe 7 aufgenommen, die durch eine Öffnung der Kastenrückwand gesteckt ist und die durch die Leiterbügel 4 hindurchgeht und deren Ende mit einem Gewinde für die Befestigungsmuttern 7a für die Leiterbügel versehen ist.
  • Die Kästen werden durch Stützbänder 8 gehalten, die am Teil 9 des Ständergehäuses befestigt sind.
  • Um ein Lecken des Kühlmittels aus den Kästen 5 an den Einführungsstellen der Leiter in die Kästen zu verhindern, sind Dichtmittel vorgesehen, die aus kompressiblen, zwischen jeder- Muffe und dem Kasten auf die in den Fig. 2 und 5.. gezeigte Art angeordneten Dichtscheiben 10 und -11 bestehen. Dabei wird die Dichtscheibe 11 in ihrer Lage durch eine Dichtmutter 12 gehalten.
  • Der Außendurchmesser des den nackten Leiter bedeckenden Muffenendes ist -so gewählt, daß in dem durch die Dichtscheiben 10 . und 11 begrenzten Raum zwischen der Öffnung in der Kastenrückwand und der Muffe ein Ringspalt 13 bleibt, in den Wasserstoff unter Druck -über Kanäle 14; die die die Muffen- umgebenden Räume verbinden; eingeführt wird (Fig. 3 und 4).
  • Der Dichtungswasserstoff mit einem den - des flüssigen Kühlmittels übersteigenden Druck wird in die Kanäle 14. durch Verbindungsleitungen 15 eingespeist (Fig. 4 bis 6), die miteinander durch Übergangsleitungen 16 verbunden und von einer Speiseleitung 17 gespeist werden, die mit einem der Kästen verbunden ist.
  • Auf diese Weise wird ein statischer Druck im Ringspalt 13 aufrechterhalten, der den Durchtritt von flüssigem Kühlmittel verhindert. Etwaiger auf der Leiterseite der Kästen entweichender Dichtungswasserstoff mischt sich ohne nachteilige Wirkung mit dem Wasserstoff im Generatorgehäuse. Ein Lecken von Wasserstoff in das Kühlmittel könnte bei größeren Mengen nachteilig werden; da aber der Wasserstoff' dazu neigt, sich am höchsten Punkt des Systems für das flüssige Kühlmittel zu sammeln, ist es möglich, eine fortlaufend die Menge des jeweils dort vorhandenen Wasserstoffs anzeigende Vorrichtung vorzusehen: -Fig. ö zeigt die Verbindungswege für den unter Druck stehenden Dichtungswasserstoff, wobei eine gleiche oder ähnliche Anordnung an jedem Ende der Ständerwicklung vorhanden ist.
  • Das destillierte Kühlwasser oder ein anderes Kühlmittel wird den Kästen 5 durch ein System zugeführt, das in Fig. 7 dargestellt ist. Zunächst wird das Kühlmittel Verteilerkanälen 18 zugeführt, von denen es durch Leitungen oder Röhren 19 auf die einzelnen Kästen verteilt wird. Das Kühlmittel fließt dann durch die hohlen Leiter und tritt m eine gleiche Anzahl von Kästen am anderen Ende der Ständerwicklung ein, von denen es durch Mittel, die den in Fig. 7 dargestellten gleichen, gesammelt und einem Wärmeaustauscher zugeleitet wird, in dem es die in den Leitern aufgenommene Wärme abgibt, bevor es wieder in den Kreislauf der Verteilerkanäle 18 zurückfließt.
  • Die Kästen der einzelnen Kühlabschnitte körnen mit abwechselnden Ein- und Auslässen an beiden Enden des Generators versehen sein, um eine gleichmäßigere Kühlung sicherzustellen.
  • Die Speisung des Systems mit dem Dichtmittel, z. B. dem Wasserstoff, kann zweckmäßig der Wasserstoffspeisung des - Generators entnommen werden. Selbstverständlich ist die Verwendung destillierten Wassers als Kühlmittel und die von Wasserstoff als Dichtmittel nur beispielsweise angegeben.
  • Die Kästen müssen nicht; wie im Beispiel der Fig. 1 dargestellt, am Gehäuse des Ständers befestigt sein, sondern können auch außerhalb desselben liegen, so daß sie ohne Abnahme des Gehäusedeckels zugänglich sind. Eine Anordnung dieser Art stellen die Fig.8 und 9 dar;- bei denen die Stirnverbindungen einer Phase in einem aus zwei Hälften bestehenden Stützträger 20 gehalten sind, die mittels Schrauben 21 -miteinander verschraubt und an einer Endplatte 22 des Blechpaketes befestigt sind. Die Kästen 5 liegen in der Abschlußwand 23 des Gehäuses und sind jeweils in explosionssicheren Kammern 24 gelegen, die mit der Abschlußwand 23 aus einem Stück bestehen. Das Kühlmittel wird durch Rohrleitungen in die Kästen geleitet bzw. aus diesen entfernt; wie bei 25 dargestellt. Im Innenraum 26 des Generators befindet sich ein Kühlgas, beispielsweise Wasserstoff.
  • Die Ausbildung der Kästen 5 .ist die gleiche, wie in den Fig. 1 bis 3 dargestellt. Der Zutritt ist durch Entfernen der Deckel 27 und der aus isolierendem Material bestehenden Deckplatte 6 möglich.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Kühleinrichtung für die Ständerwicklung einer dynamoelektrischen Maschine mit in- Nuten des Blechpaketes liegenden, durch eine Kühlflüssigkeit direkt gekühlten Leitern, deren Stirnverbindungen sich an beiden Seiten des Blechpaketes über dieses hinaus erstrecken und deren Enden in für je eine Phase der Wicklung vorgesehenen getrennten Kästen aufgenommen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Leiter, wie an sich bekannt, hohl ausgebildet und so angeordnet sind, daß die Kühlflüssigkeit jeweils aus einem Kasten an einem Ende in die Leiterkanäle eintritt und in einen Kasten am anderen Ende austritt, wobei nur die Enden der Leiter in die aus elektrisch isolierendem Werkstoff bestehenden Kästen eingeführt sind und die Durchführungsöffnungen für die Leiter an der Rückwand der Kästen mit Hilfe von Dichtscheiben abgedichtet sind, welche nur die Stirnverbindungen hindurchtreten lassen.
  2. 2. Kühleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Kasten (5) einen bogenförmigen Abschnitt eines Ringraumes darstellt, dessen Rückwand die abgedichteten Durchführungsöffnungen für die Stirnverbindungen einer Phase und dessen Vorderseite eine flüssigkeitsdicht aufgesetzte Deckplatte (6) aufweist und an dem ein oder mehrere Befestigungsflansche angeordnet sind.
  3. 3. Kühleinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchführungsöffnungen für die Stirnverbindungen durch Kanäle (14) für eine diese Durchführungsöffnungen abdichtende Dichtflüssigkeit miteinander verbunden sind.
  4. 4. Kühleinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede Stirnverbindung in einer Muffe (7) aufgenommen ist, die durch eine Öffnung der Kastenrückwand gesteckt ist, wobei der Außendurchmesser des den nackten Leiter bedeckenden Muffenendes so gewählt ist, daß zwischen Öffnung und Muffe ein Ringspalt (13) für die Dichtflüssigkeit bleibt, und wobei das in den Kasten ragende Ende der Muffe Gewinde für die Dichtmuttern (12) und für die Befestigungsmuttern (7 a) für die Leiterbügel (4) aufweist.
  5. 5. Kühleinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Kästen (5) mittels Stützbänder (8) am Ständer oder in explosionssicheren Kammern (24,27) in der Abschlußwand (23) der Maschine befestigt sind.
  6. 6. Kühleinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Stirnverbindungen einer Phase in einem Stützträger (20) gehalten sind, der aus zwei mit Schrauben (21) miteinander verschraubten Hälften besteht, die an einer Endplatte (22) des Blechpaketes befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 736 648, 948 714; österreichische Patentschrift Nr. 82 417; schweizerische Patentschrift 310 332.
DEP18845A 1956-07-06 1957-07-04 Kuehleinrichtung fuer die Staenderwicklung einer dynamoelektrischen Maschine mit direkter Fluessigkeitskuehlung der Leiter Pending DE1097019B (de)

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DE (1) DE1097019B (de)

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