DE1097045B - Strahlerzeugungssystem fuer Kathodenstrahlroehren - Google Patents
Strahlerzeugungssystem fuer KathodenstrahlroehrenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein Strahlerzeugungssystem für Kathodenstrahlröhren, bestehend aus einer Kathode
sowie einer Modulationselektrode und einer Beschleunigungsanöde, die als koaxial fluchtende Lochblenden
ausgebildet sind und zur Erzeugung eines intensitätsmodulierten, auf den Schirm der Kathodenstrahlröhre
gerichteten Elektronenstrahles dienen.
Es sind bereits verschiedene Strahlerzeugungssysteme für Fernsehbildröhren entwickelt worden.
Eine besondere Ausführung ist in der USA.-Patentschrift 2 773 212 bebandelt. Das normale Elektronenstrahlerzeugungssystem
besteht grundsätzlich aus zwei axial angeordneten Systemen, nämlich dem Strahlerzeugungs-
und Modulationssystem und dem Hauptlinsensystem. Das Strahlerzeugungs- und Modulationssystem
hat die Aufgabe, einen genau begrenzten Elektronenstrahl von gesteuerter Intensität an die Hauptlinse
zu liefern, die zur Abbildung des Strahls auf einen möglichst kleinen Leuchtfleck auf dem Bildschirm
dient. Die Hauptlinse kann, elektrostatisch, magnetisch oder elektromagnetisch sein. Die meisten
Elektronenstrahlerzeugungssysteme einschließlich der zur Zeit in den Bildröhren verwendeten besitzen ein
Strahlerzeugungssystem, das mit einer sogenannten Immersionslinse verbunden ist.
Bei den üblichen Fernsehempfängern muß der Elektronenstrahl in recht weiten Grenzen amplitudenmoduliert
werden, um die hellsten Stellen, die Schatten des Bildes und alle Zwischenwerte der Helligkeit wiederzugeben,
die für eine richtige Bildwiedergabe erforderlich sind. Zum Beispiel kann bei einer Bildröhre
für unmittelbare Betrachtung der Strahlstrom Spitzenwerte bis zu 1500 μΑ in den hellsten Stellen erreichen,
muß aber andererseits in den dunklen Schatten bis zu 0 μΑ herabgehen, also den Strahl vollständig abschalten.
Um den Elektronenstrahl in diesem Strombereich zu modulieren, müssen der Modulationselektrode der
Elektronenstrahlerzeugungssysteme verhältnismäßig kräftige Bildsignale zugeführt werden. Bei den heutigen
Bildröhren ist gewöhnlich ein Spannungsbereich von etwa 50 bis 70 V erforderlich, um die Strahlstromstärke
zwischen 0 und 1500 μΑ zu ändern. Diese hohe Steuerspannung wird benötigt wegen der geringen
Modulationssteilheit Gm des Elektronenstrahlerzeugungssystems,
die als Strahlstromänderung je Volt Spannungsänderung der an die Modulationselektrode
angelegten Spannung definiert ist. Die Modulationssteilheit beträgt gewöhnlich nur einige Mikroampere
je Volt, liegt also weit unterhalb der Steilheit der gewöhnlichen Rundfunkempfängerröhren.
Das vom Demodulator des üblichen Empfängers abgegebene Bildsignal geringer Amplitude, das gewöhnlich
weniger als 5 V von Scheitel zu Scheitel mißt, kann der Bildröhre nicht unmittelbar zugeführt wer-Strahlerzeugungssystem
für Kathodenstrahlröhren
für Kathodenstrahlröhren
Anmelder:
Westinghou.se Electric Corporation,
East Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
East Pittsburgh, Pa. (V. St. A.)
Vertreter: Dipl.-Ing. G. Weinhausen, Patentanwalt,
München 22, Widenmayerstr. 46
München 22, Widenmayerstr. 46
Beanspruchte Priorität:
V. St. v. Amerika vom 27. Dezember 1957
V. St. v. Amerika vom 27. Dezember 1957
Eros Atti, Bresseport, Horseheads, N. Y. (V. St. A.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
den, sondern muß etwa 25fach verstärkt werden. Dies erfordert einen Bildverstärker, der eine verhältnismäßig
hohe Verstärkung im ganzen Frequenzbereich von z. B. 3,5 MHz besitzt. Das Produkt von Verstärkung und
Bandbreite beträgt also etwa 25-3,5 = 87,5 MHz. Der Bildverstärker in den gewöhnlichen Fernsehempfängern
ist verhältnismäßig kräftig und benötigt einen ziemlichen Aufwand wegen der hohen Ausgangsspannung
und der großen Parallelkapazität Q=C0-I-Q-T-C5, die
insgesamt im Bildröhrensteuerkreis liegt. Sie setzt sich aus der Ausgangskapazität C0 der Endröhre des Bildverstärkers,
der Eingangskapazität Ct- der Kathodenstrahlröhre
und der zusätzlichen Schaltkapazität Cs der Verdrahtung, der Fassungen u. dgl. zusammen. Aus
diesem Grunde ist ein zuverlässiges Elektronenstrahlerzeugungssystem mit hoher Modulationssteilheit und
guter Leistung für Bildröhren mit geringer Strahlsteuerspannung erforderlich.
Der durchschnittliche Wert Gm der Modulationssteilheit bei einem Elektronenstrahlerzeugungssystem
für Fernsehbildröhren im Gesamtbereich von 0 bis 1500 μΑ Strahlstrom beträgt nur 20 bis 30 μΑ je Volt
und ist damit etwa zwei Größenordnungen geringer als die durchschnittliche Steilheit einer Rundfunkempfängerröhre.
Der geringe Wert von Gm, der für alle Elektronenstrahlerzeugungssysteme charakteristisch
ist, rührt von den außerordentlich strengen elektronenoptischen Erfordernissen her, die in Strahlerzeugungssystemen
erfüllt sein müssen, um scharfe und helle Bilder wiedergeben zu können. Eine hohe Bildschärfe
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kann nur dann erzielt werden, wenn die das Strahlerzeugungssystem verlassenden Elektronen gezwungen
werden, auf dem Bildschirm auf einen möglichst kleinen Fleck zu landen. Die Bildhelligkeit kann dagegen
nur gesteigert werden, wenn das Strahlerzeugungssystem eine ausreichende Strahlstromstärke in diesen
Leuchtfleck leiten kann. Leider widerstreiten sich eine hohe Auflösung und eine hohe Bildhelligkeit, weil der
Durchmesser des Leuchtflecks mit der Strahlstromstärke zunimmt.
Die Bemühungen, große Helligkeit und Auflösung zu erzielen, haben zur Entwicklung 'der gegenwärtigen
Elektronenstrahlerzeugungssysteme für Fernsehbildröhren geführt, die Strahlerzeugungssysteme mit einer
äußerst kleinen emittierenden Fläche der Kathode besitzen. Diese Fläche liegt in der Größenordnung von
etwa 0,5 mm2, d. h. weniger als 1 bis 5 fl/o der gesamten
nutzbaren Kathodenfläche in 'dem Elektronenstrahlerzeugungssystem.
Dieser Faktor ist in hohem Ausmaß für die geringe Modulationssteilheit der Röhre
verantwortlich. Ein weiterer zur Erniedrigung der Modulationssteilheit beitragender Faktor liegt darin,
daß das Strahlerzeugungssystem Regelröhrencharakter aufweist,- hauptsächlich deshalb, weil die elektrischen
Felder des Systems achsensymmetrisch verlaufen müssen.
Wenn die Modulationssteilheit auf den Quadratzentimeter der ausgenutzten, Kathodenfläche bezogen
wird, so steigt der Zahlenwert von Gm um etwa das 200fache, d. h., der obenerwähnte Wert ergibt ein
durchschnittliches Gm von 4000 bis 6000 μΑ je Volt je Ouadratzentimeter und kommt damit in die Größenordnung
einer guten Empfängerröhre, welche die gleiche Kathodenfläche aufweist. Daraus ergibt sich,
daß die Modulationssteilheit der Elektronenröhren nicht allzu weit von dem Höchstwert entfernt liegen
dürfte, der mit den jetzt angewandten Mitteln überhaupt erreichbar ist. Jeder Versuch, die Steilheit um
einen Faktor 25 zu verbessern, ohne eine erhebliche Änderung der ausgenutzten Kathodenfläche vorzusehen,
dürfte sich als fast unlösbare Aufgäbe herausstellen, wie die vielen bisherigen Versuche deutlich
zeigen.
Es ist bekannt, eine höhere Steilheit dadurch zu erreichen, daß feine Drähte oder ein Netz über die öffnung
des Strahlmodulationsgitters gespannt werden. Der Grundgedanke liegt darin, den Strahl in einzelne
schwächere Strahlen von wesentlich geringerer Sperrspannung aufzuteilen. Dieses Verfahren der Parallelschaltung
vieler Strahlen mit geringer Sperrspannung ist sehr erfolgreich hinsichtlich der Erhöhung der
Steilheit. Leider werden hierdurch jedoch die Auflösungseigenschaften des Elektronenstrahlerzeugungssystems
sehr stark beeinträchtigt, weil die axialsymmetrischen Felder, die mit der Modulationsgitteröffnung
zusammenwirken, stark verzerrt werden. Die Mittel zur Erhöhung der Modulationssteilheit stören
also die Immersionslinse des Strahlerzeugungssystems und verschlechtern die optischen Eigenschaften des
Systems. Eine weitere Schwierigkeit liegt in dem sehr geringen erforderlichen Abstand zwischen der Kathode
und den Drähten, wenn, wie allgemein üblich, negativ vorgespannte Strahlmodulationselektröden verwendet
werden.
Ein vollständig anderer Weg zur Lösung des Pro- 6g blems liegt in der Verwendung einer größeren Kathodenfläche.
Der von. einer großen Kathode ausgehende Elektronenstrom wird durch ein enges Netz dünner
Drähte gesteuert, die geringen Abstand von der Kathode haben. Der in viele Elektronenstrahlen aufgeteilte
Elektronenstrom wird dann auf eine sehr kleine Blende abgebildet, die als punktförmige Elektronenquelle
wirkt und die Hauptlinse des Strahlerzeugungssystems mit einem divergenten Elektronenstrahl gesteuerter
Intensität versorgt. Die Blende muß so klein sein, daß ihr vergrößertes Bild auf dem Bildschirm
mittels Abbildung durch die Hauptlinse noch klein genug ist, um die Anforderungen an das Auflösungsvermögen des Strahlerzeugungssystems zu erfüllen.
Das Hauptproblem Hegt hier in der Konzentration des größten Teils des Elektronenstroms auf die winzige
Blendenöffnung derart, daß ein übermäßiger Elektronenaufprall auf die diese öffnung enthaltende Elektrode
vermieden wird. Dieses Problem zusammen mit der größeren Länge des Elektronenstrahlsystems sind
nur zwei der schwachen Punkte dieses Lösungsversuches. Man hat auch versucht, die Steilheit durch
Verwendung von Einzellinsen im Strahlerzeugungsund Modulationssystem zu erhöhen, ist aber auch hier
nur zu Teilerfolgen gelangt.
Diese Nachteile werden bei einem Strahlerzeugungssystem für Kathodenstrahlröhren, bestehend aus einer
Kathode sowie einer Modulationselektrode und einer Beschleunigungsanode, die als koaxial fluchtende Lochblenden
ausgebildet sind und zur Erzeugung eines intensitätsmödulierten, >auf den Schirm der Kathodenstrahlröhre
gerichteten Elektronenstrahles dienen, dadurch vermieden, daß erfindungsgemäß die Kathode in
an sich bekannter Weise nach zwei Seiten emittiert, wobei der eine Teil der Emissionsfläche zur Erzeugung
des Elektronenstrahls dient und daß der andere Teil mit einem Steuergitter und einer Anode einen Verstärkerteil
bildet, dessen Anode mit der Beschleunigungsanode des Strahlerzeugungssystems elektrisch
verbunden ist.
Zwar ist bei einer Kathodenstrahlröhre, die zur Gegentaktverstärkung durch Strahlablenkung dient,
eine nach zwei Seiten emittierende Kathode bekannt, aber diese wirkt mit zwei spiegelbildlich gleichen Verstärkungssystemen
zusammen, während 'das Wesen der Erfindung gerade darin besteht, daß eine Vorverstärkerröhre
und die eigentliche Kathodenstrahlröhre körperlich vereinigt sind.
Durch die beschriebene Einrichtung läßt sich die Modulationssteilheit der Elektronenstrahlröhren ohne
Beeinträchtigung ihrer Auflösung oder Helligkeit beträchtlich steigern. Die beiden verschiedenen Aufgaben
der Strahlerzeugung und Strahlmodulation sind voneinander getrennt. Die Steuerkennlinie des Strahlerzeugungssystems
kann nun ohne Beeinträchtigung der Auflösungs- und Helligkeitskennlinien gewählt
werden, wodurch eines der Haupthindernisse der bisherigen Elektronenstrahlerzeugungssysteme mit hoher
Modülationsschnellheit überwunden wird.
Das beschriebene Strahlerzeugungssystem hat auch eine sehr geringe Kapazität der Modulationseinrichtung.
Hierdurch läßt sich eine große Bandbreite mit geringer Steuerleistung erzielen. Ferner hat das
Strahlerzeugungssystem eine geringe Länge, die wesentlich kleiner als diejenige bekannter Strahlerzeugungssysteme
mit gleicher elektronenoptischer Leistung ist. Die Anordnung ist leicht herzustellen,
zuverlässig und zeigt keine kritischen Betriebsbedingungen.
Weitere Einzelheiten der beschriebenen Einrichtung ergeben sich aus der Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele
an Hand der Zeichnung. Hierin ist
Fig. 1 eine schematische Ansicht einer Kathodenstrahlröhre mit dem beschriebenen Strahlerzeugungssystem,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines Teils des Elektronen-Strahlerzeugungssystems
nach Fig. 1 im Schnitt,
Fig. 3 eine Draufsicht der Anordnung nach Fig. 2 im Schnitt,
Fig. 4 eine schematische Darstellung der Anordnungen nach Fig. 2 und 3 zur Erläuterung der Einrichtung,
Fig. 5 eine geschnittene Seitenansicht einer Abänderung der Anordnung nach Fig. 2,
Fig. 6 eine Draufsicht der Anordnung nach Fig. 5 im Schnitt,
Fig. 7 eine weitere Abänderung der Anordnung nach Fig. 2 von der Seite gesehen im Schnitt und
Fig. 8 eine Draufsicht der Anordnung nach Fig. 7 im Schnitt.
In Fig. 1 ist eine Kathodenstrahlröhre dargestellt, bei welcher die beschriebene Einrichtung angewandt
ist. Die Röhre besteht in bekannter Weise aus einem Kolben 12 mit einem rohrförmigen Hals 14, einem
trichterförmigen Teil 16 und einem Schirmteil 18. Der Schirmteil trägt auf seiner Innenseite eine Leuchtschicht
20 und gegebenenfalls einen für Elektronen durchlässigen elektrisch leitenden Überzug 22, der auf
auf der dem Schirmteil abgekehrten Seite der Leuchtschicht niedergeschlagen ist. Der trichterförmige Teil
16 trägt ebenfalls einen elektrisch leitenden Überzug 24 aus Graphit oder Aluminium, der sich bis in den
Halsteil 14 erstreckt.
Innerhalb des Halsteils befindet sich ein Elektronenstrahlerzeugungssystem
30. Dieses besteht grundsätzlieh aus einem Strahlerzeugungs- und Modulationssystem
und einer Elektronenoptik mit einer Hauptlinse. Der leitende Überzug 24 auf der Innenseite des
trichterförmigen Teils 16 dient als Anode der Kathodenstrahlröhre, die mittels einer Klemme 26 an eine
äußere Spannung angeschlossen werden kann.
Das dargestellte Strahlerzeugungssystem arbeitet mit elektrostatischer Fokussierung. Zur Ablenkung
dient z. B. ein elektromagnetisches System auf der Außenseite des Halsteils, das durch das Ablenkjoch 28
angedeutet ist. Die Ablenkspule 28 bewirkt die Ablenkung des von dem System 30 erzeugten Strahls, so daß
er einen Raster auf dem Schirm 20 abtastet.
Das Strahlerzeugungs- und Modülationssystem des
Systems 30 ist in größerem Maßstab in Fig. 2 und 3 dargestellt. Es besteht aus einer indirekt geheizten
Kathode 36, einem Modulationsgitter 40 und einer ersten Beschleunigungsanode 46 (Lochblende). Ferner
enthält das Strahlerzeugungs- und Modulationssystem eine Verstärkertriode, die aus der indirekt geheizten
Kathode 36, einem Steuergitter 50 und einer Anode 56 besteht. Bei der Ausführungsform nach Fig. 2 und 3
besteht die Lochblende 46 aus einem topfförmigen Metallteil 49, dessen offenes Ende dem Leuchtschirm 20
zugekehrt ist. Das offene Ende kann auch teilweise geschlossen sein. Die geschlossene Seite 45 ist durch eine
rechteckige ebene Platte 47 abgeschlossen, in deren Mitte sich ein Loch 48 befindet. Die Blende 47 ist elektrisch
leitend und steht senkrecht zur Achse des Strahlerzeugungssystems. Die Lochblende kann natürlich
auch nur aus der Platte 47 bestehen, wie es in Fig. 5, 6, 7 und 8 gezeigt ist. Der rohrförmige Teil 49 ist nicht
immer erforderlich. Die Elektrode 56 kann U-förmig ausgebildet und an der der Blende 47 bezüglich des
rohrförmigen Teils 49 gegenüberliegenden Seite angebracht sein. Die Schenkel der Anode 56 sind mit ihren
Enden an der Blende 47 befestigt, so daß sich ein rohrförmiges Gehäuse senkrecht zur Achse des Strahlerzeugungssystems
ergibt. Der mittlere Teil des U-förmigen Teils 56 besitzt in der Mitte einen nach innen
einspringenden Abschnitt, welcher die eigentliche Anode 57 der Verstärkertriode bildet.
Innerhalb des rohrförmigen Gehäuses, das von der Blende 47 und dem U-förmigen Teil 56 umschlossen
wird, ist die Kathode 36 angeordnet. Sie besteht aus einer rohrförmigen Hülse 35 mit rechteckigem Querschnitt,
in der sich ein Heizfaden 34 befindet. Die größeren Seitenflächen der Hülse 35 verlaufen parallel
zu der Blende 47 und dem aktiven Teil 57 der Anode 56, dessen Fläche etwa derjenigen der gegenüberliegenden
Fläche der Hülse 35 entspricht. Diese Hülsenfläche ist mit einem Überzug 39 aus elektronenemittierendem
Material überzogen. Ein weiterer Überzug 37 aus elektronenemittierendem Material ist auf der der Lochblende
47 zugekehrten Seite der Hülse 35 angeordnet. Der Überzug 37 fluchtet mit der öffnung 48 der Blende
47 und hat eine größere Fläche als diejenige der benachbarten öffnung 41 des Modulationsgitters 40.
Dieses Gitter 40 ist zwischen der Kathode 36 und der Blende 47 angeordnet. Es besteht aus elektrisch leitendem
Material. Seine Mittelöffnung 41 fluchtet mit der Achse des Elektronenstrahlerzeugers und dem Loch 48
in der Blende. Auf der dem Modulationsgitter 40 abgewandten Seite der Kathode 36 ist ein in bekannter
Weise ausgebildetes ebenes Steuergitter 50 angeordnet, wie es z. B. bei Empfängerröhren verwendet wird.
Es kann in Form eines Netzes oder von einem Rahmen getragener paralleler Drähte gestaltet sein. Die verschiedenen
Elektroden des Strahlerzeugers werden von Isolierbrücken 68 in bekannter Weise gehalten.
Die Hauptabbildungslinse besteht aus einer ersten Anode 60, die rohrförmig ausgebildet ist, und einer
ebenfalls rohrförmigen zweiten Anode 70, die in Achsenrichtung aufeinanderfolgen. Das dem Leuchtschirm
zugekehrte Ende des rohrförmigen Teils der ersten Anode ist durch eine Lochblende verschlossen.
Das der ersten Anode zugekehrte Ende der zweiten Anode ist ebenfalls mit einer Lochblende versehen.
Das dem Leuchtschirm zugekehrte Ende der zweiten Anode ist mit einer Kontaktanordnung zur Verbindung
mit dem Überzug 24 und zur Zentrierung des Strahlerzeugungssystems im Röhrenhals versehen. Die
beiden Elektroden 60 und 70 sind elektrisch miteinander verbunden.
Eine Fokussierungselektrode 64 von größerem Durchmesser als die rohrförmigen Teile der beiden Anoden
60 und 70 umgibt den Raum zwischen den beiden Anoden und ist koaxial mit denselben. Diese Fokussierungselektrode
ist in bekannter Weise aufgebaut. Die Halterung der Elektroden der Elektronenoptik geschieht
durch von den Elektroden radial abstehende Verankerungsstifte, die in längs verlaufenden Glasstäben
eingebettet sind.
In Fig. 4 ist die Anordnung nach Fig. 2 und 3 zur Erläuterung nochmals schematisch dargestellt. Die
Kathode 36 ist mit der Anzapfung 101 einer Spannungsquelle, z. B. einer Batterie 72, verbunden. Die
Lochblende 46 und die mechanisch und elektrisch mit ihr verbundene Anode 56 sind gegen die Kathode 36
positiv vorgespannt, indem sie mit einem entsprechenden Punkt 100 der Batterie 72 über einen Lastwiderstand
76 verbunden sind. Das Steuergitter 50 der Triode befindet sich auf einem negativen Potential Ec t
gegenüber der Kathode 36, indem es an einem Punkt 102 der Batterie 72 angeschlossen ist. Das Modulationsgitter
40 ist über einen Widerstand 82 an einen verschiebbaren Abgriff zwischen 101 und 103· der Batterie
72 angeschlossen und besitzt damit ein veränderliches negatives Potential Egr Das Gebilde, das die
erste Beschleunigungsanode oder Lochblende 46 des
Strahlerzeugungssystems und die Anode 56 der Verstärkerröhre bildet, i'st mit dem Modulationsgitter 40
mittels eines Kopplungskondensators 84 verbunden. Die Kapazität -des Kondensators 84 ist so gewählt, daß
im ganzen Frequenzbereich des von einem Fernsehempfänger abgegebenen Bildsignals das Modulationsgitter 40 praktisch bei der gleichen Wechselspannung
wie die Lochblende 46 und die Anode 56 arbeitet.
Die Arbeitsweise des Strahlerzeugungs- und Modulationssystems kann wie folgt beschrieben werden: In
richtig gebauten Strahlerzeugungssystemen ist der durch das Loch 41 des negativ vorgespannten Modulationsgitters
40 fließende Strahlstrom i im wesentlichen eine Funktion der an das Modulationsgitter 40
und die Lochblende 46 angelegten Spannungen. Die Strahlstromstärke i steigt oder fällt, wenn die an ein
oder beide Gitter angelegte Spannung mehr ader weniger positiv wird. Für das beschriebene Elektronenstrahlerzeugungssystem
mit hoher Steilheit ist die Spannung Vv der Lochblende 46 identisch mit der
Spannung Vp der Anode 46 des Verstärkerteils. Andererseits gilt:
lichen 50 V Spannung zu verwenden. Eine Bildsteuerspannung von der Größenordnung von nur 1 bis 2 V
erfordert, daß das Verstärkungssystem des Systems ein Produkt von Verstärkung G mal Bandbreite B von
etwa folgendem Wert liefern kann:
G-5=25-3,5 ΜΗζ-50·3,5ΜΗζ=87,5-175 MHz.
Andererseits ist dieses Produkt gegeben durch die ίο Beziehung
_ „ Gm
Hierin ist Bp das zwischen der Kathode 36 und dem
Lastwiderstand 76 angelegte Potential; I der Anodenstrom der Triode; iQ der von der Lochblende 46 aufgefangene
Kathodenstrahlstrom.
Die angegebene Beziehung gilt bei allen Frequenzen, bei welchen der Nebenschlußkapazitätseffekt vernachlässigt
werden kann. Da der von der Lochblende aufgenommene Strahlstrom i0 bei den gegenwärtigen
Systemen gewöhnlich sehr gering ist, wird zwangläufig die Spannung Vv der Lochblende 46 wesentlich
durch den Elektronenstrom I bestimmt, der von der Kathode 36 zur Anode 56 der Triode fließt. Vv sinkt
mit zunehmendem Anodenstrom / und umgekehrt. Da / zu- oder abnimmt, je nachdem ob das an das
Steuergitter 50 angelegte Signal E0 mehr oder weniger
positiv wird, läßt sich der Strahlstrom i durch die vom Bildsignal E0 verursachten Anodenspannungsänderungen
modulieren, wobei positive Änderungen Ec negative
Änderungen des Strahlstroms i bewirken. Um das Hochfrequenzverhalten des Verstärkers zu verbessern,
kann eine Induktivität von geeignetem Wert in Reihe mit dem Lastwiderstand 76 verwendet werden.
Die soeben beschriebene Strahlmodulation wird von einer zweiten begleitet, die vom Einfluß der gleichen
Anodenspannungsänderungen auf den Strahlstrom i
herrühren, welche gleichzeitig dem Modulationsgitter 40 über den Kopplungskondensator 84 zugeführt werden.
Wegen des geringeren Abstands dieses Gitters 40 von der Kathode 36 ist die hierdurch hervorgerufene
Strahlstrommodulation im allgemeinen wesentlich stärker als diejenige durch die Lochblende 46. Infolge
dieser doppelten Modulation wird die Strahlstromänderung i für eine gegebene Spannungsänderung des
Steuersignals Ec stark erhöht. Wenn also Ed die
Steuerspannungsänderung ist, die bei einem bekannten Strahlerzeugungssystem erforderlich ist, um z. B. eine
Änderung des Strahlstroms i von 0 auf 1500 μΑ zu erzeugen, so benötigt das erfindungsgemäße System
mit seiner hohen Steilheit eine G-mal geringere Steuerspannungsänderung.
G ist der Spannungsgewinn, der von der in das Elektrodensystem eingebauten Verstärkerröhre
herrührt. Es kann gezeigt werden, daß der Spannungsgewinn G ungewöhnlich hohe Werte erreichen
kann, wodurch es möglich ist, eine Steuerwechselspannung von nur 1 bis 2 V an Stelle der bei
bekannten Systemen mit gleicher Leistung erforder-Hierin ist Gm die Steilheit der Verstärkertriode und
Cf=C0H-C1-I-Cs die obenerwähnte gesamte Parallelkapazität.
Die Erreichung der hohen G-5-Werte, die oben angegeben sind, wird nun ganz einfach mit dem
beschriebenen System, weil es eine sehr geringe Parallelkapazität C1 im Vergleich mit der Kapazität Ct
der bekannten Strahlerzeugungssysteme aufweist. Bei diesen haben Ct und Gm etwa Werte von 15 pF und
7000 μΑ/V. Hieraus ergibt sich ein Produkt von Verstärkung
mal Bandbreite G · B von nur:
G-B =
7000-10-β Α
2-3,14-15-10-12F
2-3,14-15-10-12F
= 75MHz.
Deshalb sind bei den bekannten Systemen Bildsteuersignale von mehr als 2 V erforderlich. Das
beschriebene Elektronenstrahlerzeugungssystem mit hohem Gm hat dagegen eine wesentlich kleinere Parallelkapazität
Ct als 15 pF wegen verschiedener Umstände, durch welche diese Kapazität kräftig herabgesetzt
wird. Zum Beispiel sind wegen der konstruktiven Vereinigung des Verstärkerteils und des Strahlerzeugerteils
die meisten Elektroden dieser beiden Teile gemeinsam oder dienen einem doppelten Zweck.
Demzufolge wird eine Verdoppelung der Kapazitäten, die mit diesen Elektroden und ihren Zuleitungen verknüpft
sind, weitgehend vermieden. Die Gesamtkapazität Ct infolge der Ausgangskapazität C0 des Verstärkers
und der Eingangskapazität C1 des Modulationsgitters
wird dadurch stark herabgesetzt. Ferner ist es aus dem gleichen Grunde nicht erforderlich, eine
lange Verbindungsleitung von der Endstufe des normalerweise erforderlichen Bildverstärkers zum Eingang
der Bildröhre zu führen. Überdies benötigt das System nur eine Fassung und eine Sockelverdrahtung
anstatt deren zwei wie bei den bebannten Systemen.
Die beiden letzteren Merkmale bewirken eine kräftige Herabsetzung der Schaltkapazität Cs. Es sind Systeme
hergestellt worden, bei denen die Steilheit Gm des Verstärkerteils
6000 μΑ/V und die Kapazität C0-I-C; nur
3 pF betrug. Nimmt man Cs zu 2 pF an, so findet man
Ci=C0H-Q-I-Cs=SpF, und das Produkt von Verstärkung
und Bandbreite dieser Systeme bekommt den Wert:
Dieser Wert ist fast dreimal so hoch als der für die bekannten Systeme typische Wert von 75 MHz.
Die geringe Parallelkapazität Ct hat neben der
starken Erhöhung des Verstärkungsgewinns weitere günstige Wirkungen. Sie ergibt auch eine starke
Herabsetzung in der aufzubringenden Anodenleistung des Verstärkers, die nur einen Bruchteil der bisher erforderlichen
Leistung beträgt. In baulicher Hinsicht hat das System der beschriebenen Bauart mit hoher
Steilheit und breitem Frequenzband eine erheblich
i 097
ίο
kürzere Länge als die bekannten Systeme mit geringer Steilheit.
Diese Verbesserung wird durch folgende Faktoren erreicht:
1. Der Wehneltzylinder, der etwa 10 bis 13 mm lang ist, wird durch ein ebenes erstes Gitter ersetzt,
das nur 0,25 bis 0',50 mm dick ist.
2. Die Kathode ist horizontal und nicht vertikal wie in den bekannten Elektronenstrahlerzeugungssystemen.
3. Der Heizfaden wird von der Seite statt von unten in die Kathode eingeführt. Hierdurch kann der
verhältnismäßig große Abstand zwischen dem Strahlerzeugungssystem und dem Glaskolben verringert
werden, der bisher erforderlich war, um den Heizfaden in die Kathode einzuführen, nachdem
das Strahlerzeugungssystem im Röhrenhals zusammengesetzt worden war.
Beispielsweise ist ein ausgeführtes Strahlerzeugungssystem der beschriebenen Art nur etwa 6,3 mm
lang, während das entsprechende System eines bekannten Systems etwa doppelt so lang ist. Hierdurch
lassen sich Bildröhren bauen, die etwa 13 mm kürzer sind als die bekannten Bildröhren.
Die Verwendung von Glimmerbrücken 68 zur Halterung und Einhaltung des richtigen Abstands gestattet
eine genauere Einhaltung der Abstände der einzelnen Elektroden des Strahlerzeugungssystems als bei den
bekannten Systemen, bei denen wegen der veränderlichen Höhe der zylindrischen Kathode einzeln ausgewählte
Brücken zwischen Kathode und Modulationsgitter erforderlich sind. Dieser Vorteil rührt davon
her, daß die Glimmerbrücken, die zur Befestigung der Kathode, des Modulationsgitters und des Steuergitters
an der ersten Beschleunigungsanode des Strahlerzeugungssystems dienen, mit sehr engen Toleranzen gelocht
werden können. Demzufolge können Strahlerzeugungssysteme mit verbesserten Leistungen hergestellt
werden.
Es ist bisher ein bestimmtes Ausführungsbeispiel beschrieben worden. Andere Ausführungsbeispiele
können leicht entworfen werden. Zum Beispiel können mehrere Seiten der Kathode zur Anodenstromerzeugung
für den Verstärker herangezogen werden. Hierdurch ergibt sich eine erhöhte Steilheit des Ver-Stärkerteils
und auch eine bessere Ausnutzung der vorhandenen Elektroden, Elektrodenkapazitäten und
Heizleistungen für die Kathode, wodurch sich die verbesserte Gesamtleistung des Systems ergibt. Ein derartiges
hochwirksames Strahlerzeugungssystem ist in Fig. 5 und 6 dargestellt. Der größte Teil der Kathodenfläche
36 an beiden Langseiten und teilweise auch an den Schmalseiten wird für die Verstärkerröhre ausgenutzt,
während nur ein kleiner Teil derjenigen Kathodenseite, die dem Loch im Modulationsgitter 40
gegenüberliegt, zur Bildung des Elektronenstrahls i herangezogen wird. Das Modulationsgitter 40 kann
mittels einer Isolationsbrücke 90 an der Lochblende 46 befestigt sein. Die Brücke kann z. B. an die Teile
46 und 40 angeklebt sein.
Die Verstärkerröhre in dem Strahlerzeugungssystem kann auch als Tetrode, bei der sich in dem
Raum zwischen Anode und Schirmgitter eine Raumladung ausbildet, oder als Pentode in bekannter Weise
ausgebildet sein. In Fig. 7 ist z. B. eine Pentode dargestellt, die von der bisher beschriebenen Triode durch
Hinzufügung zweier weiterer Gitter 92 und 94 zwischen dem Steuergitter 50 und der Anode 56 abweichen.
Die in Fig. 7 und 8 dargestellten Gitter sind sogenannte Rahmengitter, während dasjenige nach
Fig. 5 und 6 in bekannter Weise als Wendel aufgebaut ist. Eine Ausbildung der Verstärkerröhre als Tetrode
oder Pentode gestattet eine starke Verringerung der Rückkopplung zwischen Ausgang und Eingang eines
Verstärkers. Zu den hierdurch erzielten Vorteilen gehört eine höhere Eingangsimpedanz des Strahlerzeugungssystems,
die eine starke Verringerung der erforderlichen Eingangsleistung bewirkt.
Das Fanggitter 94 kann unmittelbar mit der Kathode 36 der Verstärkerröhre verbunden sein, während
das Schirmgitter 92 über eine getrennte Zuführung herausgeführt sein kann, um es an ein festes Potential
anzuschließen. Es könnte z. B. mit dem Punkt 100 der Batterie 72 oder mit einer Zwischenanzapfung zwischen
den Stellen 100 und 101 gemäß Fig. 4 verbunden sein.
Wenn der Lastwiderstand 76 sich innerhalb der Bildröhre befindet, so· kann eine gesonderte Zuführung
für das Schirmgitter 92 eingespart werden, weil es dann an das äußere Ende des Lastwiderstandes 76 angeschlossen
werden kann. Hierdurch wird gleichzeitig die Schaltkapazität verringert. Bei einer anderen Ausführungsform
kann die Lochblende der ersten Beschleunigungsanode 46 unmittelbar in der Verstärkerröhrenanode
ausgebildet sein, wie es in Fig. 5 dargestellt ist. Ferner kann das Gitter 40 nicht mittels
des Kopplungskondensators 84 mit der Anode 56 des Strahlerzeugungssystems wechselstrommäßig gekoppelt
sein, sondern es kann galvanisch mit der Anode 56 verbunden sein, um die Gleichstromkomponente
des modulierenden Eingangssignals in der Strahlmodulation beizubehalten.
Claims (6)
1. Strahlerzeugungssystem für Kathodenstrahlröhren, bestehend aus einer Kathode sowie einer
Modulationselektrode und einer Beschleunigungsanade, die als koaxial fluchtende Lochblenden ausgebildet
sind und zur Erzeugung eines intensitätsmodulierten, auf den Schirm der Kathodenstrahlröhre
gerichteten Elektronenstrahles dienen, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode (36) in an
sich bekannter Weise nach zwei Seiten emittiert, wobei der eine Teil der Emissionsfläche zur Erzeugung
des Elektronenstrahls dient und der andere Teil mit einem Steuergitter (50) und einer
Anode (56) einen Verstärkerteil bildet, dessen Anode (56) mit der Beschleunigungsanode (46) des
Strahlerzeugungssystems elektrisch verbunden ist.
2. Strahlerzeugungssystem nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kopplungsglied,
z. B. ein Kopplungskondensator (84), zwischen der Modulationselektrode (40) und den Anoden
(46, 56) vorgesehen ist, so daß die Modulationselektrode (40) den zwischen den Anoden (46, 56)
und der Kathode (36) auftretenden Spannungsschwankungen folgen kann.
3. Strahlerzeugungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
Anoden (46, 56) mechanisch miteinander vereinigt sind.
4. Strahlerzeugungssystem nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kathode
(36) aus einem rohrförmigen Teil (35) besteht, der sich im wesentlichen senkrecht zur Achse der
beiden Lochblenden erstreckt und mit seinen beiden gegenüberliegenden, mit elektronenemittierenden
Überzügen (37,39) bedeckten Seiten der
009 698*14
Modulationselektrode (40) bzw. dem -Steuergitter (50) des "Verstärkerteils zugekehrt ist..
5. Strahlerzeugungssystem nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der rohrförmige Teil
(35) der Kathode einen flachen, rechteckigen Querschnitt
aufweist, wobei die beiden längeren Seiten des Querschnitts der Modulationselektrode (40)
bzw. dem Steuergitter (50) zugekehrt sind.
6. Strahlerzeugungssystem nach Anspruch 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden
mechanisch miteinander vereinigten Anoden als rohrförmiger Teil ausgebildet sind, der sich im
wesentlichen senkrecht zur Achse der Lochblenden erstreckt und in dem die Kathode (36) untergebracht
ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 561 336;
britische Patentschrift Nr. 461 751; USA.-Patentschrift Nr. 2 773 212.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 003 698/414 1.61
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|---|---|---|---|
| US705583A US3065368A (en) | 1957-12-27 | 1957-12-27 | Cathode ray device |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1097045B true DE1097045B (de) | 1961-01-12 |
Family
ID=24834106
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEW24727A Pending DE1097045B (de) | 1957-12-27 | 1958-12-23 | Strahlerzeugungssystem fuer Kathodenstrahlroehren |
Country Status (3)
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