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DE1096120B - Regeleinrichtung fuer Gasturbinentriebwerke - Google Patents

Regeleinrichtung fuer Gasturbinentriebwerke

Info

Publication number
DE1096120B
DE1096120B DEU2522A DEU0002522A DE1096120B DE 1096120 B DE1096120 B DE 1096120B DE U2522 A DEU2522 A DE U2522A DE U0002522 A DEU0002522 A DE U0002522A DE 1096120 B DE1096120 B DE 1096120B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
control deviation
fuel
polarity
amplifier
speed
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU2522A
Other languages
English (en)
Inventor
Thomas Paul Farkas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
RTX Corp
Original Assignee
United Aircraft Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Aircraft Corp filed Critical United Aircraft Corp
Publication of DE1096120B publication Critical patent/DE1096120B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C9/00Controlling gas-turbine plants; Controlling fuel supply in air- breathing jet-propulsion plants
    • F02C9/26Control of fuel supply
    • F02C9/32Control of fuel supply characterised by throttling of fuel
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T50/00Aeronautics or air transport
    • Y02T50/60Efficient propulsion technologies, e.g. for aircraft

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Safety Devices In Control Systems (AREA)

Description

  • Regeleinrichtung für Gasturbinentriebwerke Die Erfindung bezieht sich auf eine Regeleinrichtung für Gasturbinentriebwerke und insbesondere auf eine Sicherheitsvorrichtung für das Inbetriebhalten dieser Regeleinrichtung nach dem Ausfall eines ihrer Bestandteile.
  • Es sind bereits Regeleinrichtungen für Gasturbinentriebwerke mit der Brennstoffmenge als Stellgröße sowie mit der Turbinenaustrittstemperatur und der Turbinendrehzahl als Regelgrößen bekannt, bei denen die Temperaturregelabweichung elektrisch am Ausgang eines Verstärkers als Gleichstrom dargestellt wird, dessen Polarität der Richtung der Regelabweichung entspricht, und bei denen die Drehzahlregelabweichung elektrisch in Form eines Gleichstroms gebildet wird, dessen Polarität der Richtung der Regelabweichung entspricht; dabei ist eine Schaltung vorgesehen, welche die beiden Gleichstromregelabweichungen vergleicht und bei verschiedener Polarität diejenige Regelabweichung auf das Stellglied schaltet, welche die Brennstoffmenge verringert, und bei gleicher, die Brennstoffmenge verringernder Polarität die größere Regelabweichung auf das Stellglied schaltet sowie bei gleicher, die Brennstoffmenge vergrößernder Polarität die kleinere Regelabweichung auf das Stellglied schaltet.
  • Bei Reglern mit der Turbinenaustrittstemperatur und der Drehzahl als den beiden voneinander unabhängigen Regelgrößen kann der Fall eintreten, daß der Temperaturregelteil der Vorrichtung ausfällt. In diesem Falle würde bei negativer Drehzahlregelabweichung, d. h. bei Istdrehzahlen unter dem Sollwert der Drehzahl, nicht mehr geregelt werden können, weil infolge Fehlens einer Temperaturregelabweichung ein Aufschalten der negativen Drehzahlregelabweichung auf das Stellglied unmöglich ist.
  • Aufgabe der Erfindung ist, diesen Nachteil zu vermeiden und bei Ausfall des Temperaturreglers die Funktionsfähigkeit des Drehzahlreglers zu erhalten.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß eine Spannungsduelle von einer die Brennstoffmenge vergrößernden Polarität mit dem Ausgang des Verstärkers über einen Widerstand verbunden ist, der mit einem oder mehreren mit dem Innenwiderstand des Verstärkers parallel geschalteten Widerständen einen Spannungsteiler bildet, so daß beim Ausfall des Verstärkers an seinem Ausgang ein Gleichstrom mit einer die Brennstoffmenge vergrößernden Polarität erzeugt wird.
  • Die Erfindung ist nachfolgend an Hand der Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt Fig.l eine schematische Darstellung mit Blockschaltbild, aus welcher die allgemeine Anordnung des Gasturbinentriebwerks, der Brennstoffzuführungseinrichtung und der elektronischen Regelvorrichtung für die letztere ersichtlich ist, und Fig.2 eine gegenüber Fig.l mehr ins einzelne gehende schematische Darstellung des Vorverstärkers mit der Rückkopplung zur Temperaturregelabweichungsschaltung und der Grenzwert-Brückenregelschaltung mit den dazugehörigen Schaltplänen.
  • In Fig. 1 ist mit 10 ein Gasturbinentriebwerk bezeichnet, welches von beliebiger bekannter Konstruktion sein kann und beispielsweise einen Verdichter aufweisen kann, welcher durch eine Lufteintrittsöffnung Luft aufnimmt und diese unter Druck in eine Brennkammer fördert, in welcher Brennstoff verbrannt wird. Die Verbrennungsprodukte werden aus der Brennkammer einer Gasturbine zugeführt, welche den Verdichter antreibt. Das aus der Turbine austretende Gas verläßt das Triebwerk durch eine Ausströmdüse. Der Verdichter kann entweder als Radial-oder als Axialverdichter ausgebildet sein. Ein Teil der Turbinenleistung kann für den Antrieb einer Luftschraube verwendet werden.
  • Die Brennstoffzufuhr wird wahlweise entweder durch ein drehzahlabhängiges oder durch eintemperaturabhängiges Regelsystem geregelt. Der Flugzeugführer stellt an einem Drehzahlwähler 48 einen Drehzahlsollwert ein. Das vom drehzahlempfindlichen Regelsystem ausgehende Signal wird in der Grenzwert-Brückenschaltung mit einem vom temperaturempfindlichen Regelsystem kommenden Signal verglichen; das sich hieraus ergebende Signal wird dazu verwendet, um das die Brennstoffzufuhr zum Triebwerk regelnde Ventil einzustellen.
  • Wie in Fig. 1 gezeigt ist, wird von einem Generator 12, welcher ein von der Turbine angetriebener Wechselstromgenerator sein kann, ein Drehzahlsignal abgenommen und einem drehzahlempfindlichen Kreis 14 zugeführt. In diesem wird eine der Drehzahl-Regelabweichung proportionale Spannung erzeugt. Diese Spannung ist Null, wenn die Turbine mit Solldrehzahl läuft, positiv, wenn sie mit Überdrehzahl und negativ, wenn sie mit Unterdrehzahl läuft. Das Drehzahlregelabweichungssignal wird der Grenzwert-Brückenschaltung 18 zugeführt.
  • Ein Temperatursignal wird von in der Ausströmdüse angeordneten Thermoelementen 20 der Temperatur-Regelabweichungsschaltung 22 zugeführt, wo es mit einer festen Spannung verglichen und in ein Temperaturregelabweichungssignal umgewandelt wird. Letzteres wird im Vorverstärker 24 verstärkt und über die Leitung 26 dem Spannungsteiler 16 und der Grenzwert-Brückenschaltung 18 zugeführt. Das verstärkte Temperaturregelabweichungssignal ist Null, wenn die Turbine mit Solltemperatur arbeitet, positiv, wenn die Turbine mit Übertemperatur und negativ, wenn sie mit Untertemperatur läuft. In der Grenzwert-Brückenschaltung 18 wird das am größten positive bzw. das am wenigsten negative der Drehzahl-und Temperatursignale für die Übertragung zum Hauptverstärker 28 ausgewählt, in welchem es verstärkt und sodann durch die Leitung 31 der Magnetspule 30 zugeführt wird.
  • Die Magnetspule 30, welche sich normalerweise in Mittellage befindet oder um ein geringes in der einer Brennstoffdrosselung entsprechenden Richtung verschoben ist, jedoch von einem negativen Signal in die eine Richtung und von einem positiven Signal in die entgegengesetzte Richtung bewegt werden kann, betätigt ein Ventil 32, welches die Menge des von der Brennstoffzuführung 34 zu den Brennstoffdüsen 36 strömenden Brennstoffs steuert. Die Brennstoffanlage umfaßt eine Brennstofförderpumpe 38, welcher ein druckbetätigtes Überströmventi140 zugeordnet ist, das dazu dient, ein gleichbleibendes Druckgefälle durch das Drosselventil42 aufrechtzuerhalten. Das Ventil 32 leitet entweder hohen oder niedrigen Druck in das Innere der Druckdose 44; dadurch wird das Ventil 42 in Richtung auf seine Schließ- oder öffnunsstellung zu bewegt und die Brennstoffzufuhr zu den' Brennstoffdüsen 36 geregelt. Die Bewegung des Ventils in seine Schließstellung kann durch einen Anschlag 43 begrenzt werden, um eine Mindestbrennstoffmenge zu gewährleisten.
  • Im drehzahlempfindlichen Kreis 14 wird eine Brükkenschaltung verwendet, um eine durch den vom Flugzeugführer betätigten Wählhebel 48 gewählte konstante Spannung mit der von einem Drehzahlgeber 12 erzeugten Spannung zu vergleichen; das sich hierbei ergebende Signal wird gleichgerichtet, um ein Drehzahlregelabweichungssignal zu erhalten, welches den Leitungen 50 und 52 zugeführt wird. Der Strom für den Betrieb der verschiedenen elektronischen Geräte wird normalerweise vom Generator 12 über einen Stromversorgungskreis 54 üblicher Ausführung geliefert, welcher neben anderen Spannungen auch eine Vorspannung von -13 Volt in die Leitung 56 und eine stabilisierte Spannung von +85 Volt in die Leitung 85 abgibt. Während des Startvorganges wird dem Stromversorgungsteil jedoch durch die Leitung 60 eine 400periodige Wechselspannung von einer nicht zur Anlage gehörigen Stromquelle aus zugeführt. Wenn die Turbine und somit auch der Generator 12 eine vorher festgelegte Drehzahl erreicht, betätigt die über den Relaisgleichrichter 62 und die Relaisspule 64 wirkende Generatorspannung den Kontaktarm 66, um die 400periodige Wechselstromquelle abzuschalten und den Generator 12 an den Stromversorgungsteil anzuschließen.
  • Die Temperaturregelabweichungsschaltung und der Zerhacker 74 vergleichen das Thermoelementsignal mit einem Sollwert, welcher feststehend sein oder nach Belieben verändert werden kann. Das Temperatursignal kann mittels eines Gegenkopplungskreises einen Ausgleich zur Berücksichtigung der zeitlichen Nacheilung des oder der Thermoelemente erfahren.
  • Die vom Thermoelement den Zerhackerkontakten 76 und 78 zugeführte Temperaturregelabweichung ist bei Untertemperatur positiv und bei Übertemperatur negativ. Bei Verwendung eines veränderlichen einstellbaren Sollwertes kann ein Signal, welches gewöhnlich positiv ist, dem Schwingkontakt 79 des Zerhackers 74 zugeführt werden, um die Amplitude des von letzterem erzeugten Rechteckimpulses zu verändern. Der Schwingkontakt 82 des Zerhackers 80 ist mechanisch so mit dem Zerhackerschwingarm 79 synchronisiert, daß Signale, die bei 76 und 78 positiv sind, in der Leitung 26 eine negative, einer Untertemperatur entsprechende Spannung erzeugen, während an den Kontakten 76 und 78 negative Spannungen in der Leitung 26 positive, einer Übertemperatur entsprechende Spannungen erzeugen.
  • Die Temperaturregelabweichung auf der Leitung 26 wird durch die Leitung 29 den Widerständen 130 und 132 des Spannungsteilers 16 zugeführt. Ein Teil der Temperatu.rregelabweichung wird über die Leitung 142 zur Grenzwert-Brückenschaltung abgezweigt. In der Grenzwert-Brückenschaltung verbindet ein nicht dargestellter Gleichrichter die Leitung 142 mit der Masse und begrenzt jede in dieser Leitung auftretende negative Temperaturregelabweichung auf einen geringen Wert, und zwar auf annähernd 1 Volt. Ein Teil der Temperaturregelabweichung wird von einem Punkt zwischen den Widerständen 130 und 132 über die Leitung 146 zum Kontakt 148 des Zerhackers 71 abgezweigt und ferner über die Leitung 150 in die Grenzwert-Brückenschaltung eingeführt, von welcher er selektiv der \Zagnetspule zugeführt wird.
  • Die Drehzahlregelabweichung wird durch die Leitung 52 dem Kontakt 162 des Zerhackers 71 zugeführt. Diese Drehzahlregelabweichung wird über die Leitung 164 in die Grenzwert-Brückenschaltung eingeleitet, von welcher aus es selektiv der Magnetspule zugeführt wird. Die vom drehzahlempfindlichen Kreis auf die Leitung 50 gegebene Drehzahlregelabweichung wird für Schaltzwecke der Grenzwert-Brückenschaltung zugeführt.
  • Die der Grenzwert-Brückenschaltung durch die Leitungen 164 und 150 zugeführten Drehzahl- und Temperaturregelabweichungen werden Gleichrichtern zugeleitet, die das eine oder das andere von ihnen als das zum Hauptverstärker und von dort zur Magnetspule zu übertragende Signal auswählen. Die Drehzahlregelabweichung gibt auf Leitung 164 einen Rechteckimpuls. Die Temperaturregelabweichung gibt auf Leitung 150 ebenfalls einen Rechteckimpuls.
  • Die Drehzahl- und Temperaturregelabweichungen sind so gewählt, daß, wenn sie der Grenzwert-Brükkenschaltung zugeführt werden, eine Überdrehzahl oder eine Übertemperatur durch ein positives Signal angezeigt wird, während im Gegensatz hierzu ein Untertemperatur- oder Unterdrehzahlsignal negativ ist. Das Drosselventi142 muß zum Schließen ein positives Signal von der Grenzwert-Brückenschaltung erhalten, wodurch die Brennstoffmenge verringert und die Cberdrehzahl oder die Übertemperatur beseitigt wird. Zum Öffnen des Drosselventils müssen der ?Magnetspule 30 von der Grenzwert-Brückenschaltung zwei negative Signale, und zwar sowohl für Drehzahl als auch für Temperatur zugeführt werden. Wenn eines der Signale, beispielsweise das Temperatursignal, Null, d. h. weder positiv noch negativ, und das andere, nämlich das Drehzahlsignal, negativ ist, wird die 11agnetspule nicht betätigt und somit die Stellung des Drosselventils nicht verändert. Im praktischen Betrieb ist die Magnetspule so leicht vorgespannt, daß bei einem Nullsignal das der Magnetspule betätigte Ventil um ein Geringes in Richtung der Schließstellung verschoben wird; bei Nullsignal bewegt sich also das Drosselventil langsam in Richtung auf seine Schließstellung, um schließlich seine der Mindestbrennstoffmenge entsprechende Stellung zu erreichen. Ein solcher Betriebszustand wäre gegeben, wenn der Thermoelementverstärker ausfallen und das Triebwerk auf Unterdrehzahl abfallen würde. Es wäre in diesem Falle unmöglich, die Brennstoffmenge zum Zwecke einer Drehzahlerhöhung zu verstärken, da jede Betätigung des Drehzahlwählhebels zur Erhöhung der Drehzahl lediglich ein weiteres Unterdrehzahlsignal zur Folge hätte, so daß das Nullsignal der Temperaturregelung weiterhin vorherrschend und eine Bewegung des Drosselventils verhindern würde. Gemäß der Erfindung wird das Entstehen eines solchen Betriebszustandes dadurch verhindert, daß eine Einrichtung vorgesehen ist, die bei Versagen des Thermoelementverstärkers selbsttätig ein Untertemperatursignal gibt. So lange beide Signale negativ sind, wird die Magnetspule im Sinne einer Verstärtung der Brennstoffmenge betätigt, bis eines der beiden Signale Null oder positiv wird und die Brennstoffmenge zu verringern beginnt.
  • Der Thermoelementverstärker 24 ist ein kapazitiv gekoppelter Widerstandsversärker mit vier im Gegentakt geschalteten Röhren, und es läßt sich mit ihm eine Gesamtverstärkung bis zu 5000 erzielen. Ein Gegenkopplungspfad ist über die Leitung 220 an die Ausgangsleitung 26 angeschlossen und führt einen Teil des Ausgangs des Verstärkers zu dessen Eingangsseite zurück. Eine Schaltung dieser Art hat die Eigenschaft, daß sie für eine an einer anderen Stelle des Systems auftretende N acheilung einen Ausgleich schafft. Im vorliegenden Fall gleicht sie die Nacheilung des Thermoelements aus. Wenn daher die Temperatur in der Ausströmdüse ansteigt, beginnt das Thermoelement ein stärkeres Signal zu erzeugen, welches dem Thermoelementverstärker zugeführt, von diesem verstärkt und als Gegenkopplung zum Eingang zurückgeführt wird, wobei jedoch auf Grund des Kondensators 222 die volle Wirkung der Gegenkopplung nicht sogleich in Erscheinung tritt, da der Kondensator erst aufgeladen werden muß, bevor die volle Spannungserhöhung in den Verstärker rückgespeist werden kann, um hierdurch dessen Ausgang wieder zu verringern. Diese Nacheilung in der Rückspeisung wirkt sich in derselben Weise wie eine Temperaturerhöhung aus, obwohl der Thermostat in diosem Augenblick keine derartige erhöhte Temperatur anzeigt.
  • Die gleiche Gegenkopplung wird verwendet, um im Fall eines Versagens des Thermoelementverstärkern eine negative Vorspannung zu liefern. Eine Verbindung wird von der eine Spannung von -13 Volt abgebenden Anzapfung des Stromversorgungsteiles über einen verhältnismäßig großen Widerstand 224 zur Ausgangsleitung 26 geführt. Dieser Widerstand, der beispielsweise 1'/a Megohm haben kann, ist an den Ausgangskreis 26 angeschlossen. Der Ausgangskreis 26 wird durch den Zerhackerarm 82 über die Widerstände 226 und 228, die beispielsweise Widerstände von 150 Kiloohm sein können, periodisch geerdet. Die Ausgangsleitung ist ferner über die Widerstände 130 und 132 im Spannungsteiler mit Masse verbunden, wobei diese Widerstände insgesamt 1 Megohm haben können. Außerdem ist auch noch der Innenwiderstand des Vorverstärkers vorhanden, so daß der Widerstand vom Anschlußpunkt 230 der eine Spannung von -13 Volt führenden Leitung und der Ausgangsleitung 26 zur Masse so gering ist, daß lediglich ein kleiner Teil der -13 Volt am Anschlußpunkt 230 ankommt. Während das Betriebes des Thermoelementverstärkers ist der effektive Innenwiderstand desselben verhältnismäßig niedrig, und zwar auf Grund der durch die Leitung 220 und über die Widerstände 232 und 234, welche annähernd 2 Megohm haben können, erfolgenden Rückspeisung zur Eingangsseite des Verstärkers. Diese Rückspeisung oder Gegenkopplung ist so gestaltet, daß lediglich etwa ein Zehntel des normalen Verstärkerausgangs aufrechterhalten wird, wobei die Gegenkopplung den Ausgang um etwa 90% verringert. Hierdurch ergibt sich ein effektiver Innenwiderstand, der so niedrig ist, daß während des Betriebes des Verstärkers am Anschlußpunkt 230 annähernd '/,.Volt oder noch weniger von der -13-Volt-Spannung ankommt. Die Wirkung dieser geringen Spannung ist vernachlässigbar und kann durch entsprechende Einstellung des Thermoelements ausgeglichen werden.
  • Sollte jedoch der Verstärker entweder durch fehlerhaftes Arbeiten oder Hängenbleiben der Schwingkontakte 79, 82 oder durch Ausfall der Verstärkerröhren oder eines anderen Teils der Schaltung versagen, so würde sich der Innenwiderstand des Verstärkers beträchtlich erhöhen. Falls der Schwingkontakt 82 an seinem Gegenkontakt festschweißen sollte, wäre selbstverständlich ein Masseschluß über die Widerstände 226 oder 228 und auch über die Widerstände 130 und 132 gegeben. Sollte der Schwingkontakt in seiner normalen Stellen stehenbleiben, so wäre die einzige Masseverbindung über die Widerstände 130 und 132. Der tatsächliche Innenwiderstand des Verstärkers würde unendlich groß, und die Gegenkopplung würde unwirksam werden, da der Vorverstärker keinen Rechteckimpuls zu verstärken hätte, wenn der Schwingkontakt versagen sollte; im Fall eines Versagens des Verstärkers selbst würde keine Verstärkung und somit auch keine Gegenkopplung stattfinden. Bei fehlender Gegenkopplung würden die Widerstände 130 und 132 und möglicherweise auch die Widerstände 226 und 228 als der im wesentlichen einzige Innenwiderstand zwischen dem Anschlußpunkt 230 und Masse wirken, so daß ein wesentlicher Teil der -13 Volt in der Ausgangsleitung 26 auftreten würde, Dieser Teil würde sich der 1-Volt-Grenze der Grenzwert-Brückenschaltung nähern oder sie überschreiten und somit ein negatives Signal in der Thermoelement-Eingangsleitung29,142 und in der Grenzwert-Brückenschaltung erzeugen.
  • Es ist somit ersichtlich, daß die Erfindung einen Sicherheitskreis für den Thermoelementverstärker vorsieht, welcher bei Ausfall des letzteren oder bei Versagen der Zerhacker 74, 80 ein negatives Untertemperatursignal liefert.
  • Die Erfindung wurde an Hand einer Ausführungsform beschrieben, bei welcher das rechnerisch größte, d. h. das größte positive oder das kleinste negative Signal als das Regelsignal im Übergangskreis verwendet wird, wobei die Überdrehzahl- und Übertemperatursignale positiv sind. Die Schaltung kann jedoch auch so gestaltet sein, daß das rechnerisch kleinste Signal als Regelsignal verwendet wird, wobei dann die Überdrehzahl- und Übertemperatursignale negativ sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Regeleinrichtung für Gasturbinentriebwerke mit der Brennstoffmenge als Stellgröße sowie mit der Turbinenaustrittstemperatur und der Turbinendrehzahl als Regelgrößen, bei der die Temperaturregelabweichung elektrisch am Ausgang eines Verstärkers als Gleichstrom dargestellt wird, dessen Polarität der Richtung der Regelabweichung entspricht, und bei der die Drehzahlregelabweichung elektrisch in Form eines Gleichstroms gebildet wird, dessen Polarität der Richtung der Regelabweichung entspricht, wobei eine Schaltung vorgesehen ist, welche die beiden Gleichstromregelabweichungen vergleicht und bei verschiedener Polarität diejenige Regelabweichung auf das Stellglied schaltet, welche die Brennstoffmenge verringert, und bei gleicher, die Brennstoffmenge verringernder Polarität die größere Regelabweichung auf das Stellglied schaltet sowie bei gleicher, die Brennstoffmenge vergrößernder Polarität die kleinere Regelabweichung auf das Stellglied schaltet, dadurch gekennzeichnet, daß eine Spannungsquelle (54) von einer die Brennstoffmenge vergrößernden Polarität mit dem Ausgang (26) des Verstärkers (24) über einen Widerstand (224) verbunden ist, der mit einem oder mehreren mit dem Innenwiderstand des Verstärkers parallel geschalteten Widerständen (226, 228) einen Spannungsteiler bildet, so daß beim Ausfall des Verstärkers an seinem Ausgang ein Gleichstrom mit einer die Brennstoffmenge vergrößernden Polarität erzeugt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. 265 944; britische Patentschrift Nr. 675 368.
DEU2522A 1952-12-06 1953-12-05 Regeleinrichtung fuer Gasturbinentriebwerke Pending DE1096120B (de)

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US1096120XA 1952-12-06 1952-12-06

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DEU2522A Pending DE1096120B (de) 1952-12-06 1953-12-05 Regeleinrichtung fuer Gasturbinentriebwerke

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1136538B (de) 1961-03-02 1962-09-13 Daimler Benz Ag Brennstoffregelanlage fuer Gasturbinentriebwerke

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH265944A (de) * 1945-10-16 1949-12-31 Bristol Aeroplane Company Limi Selbsttätige Steuerungseinrichtung für Gasturbinen.
GB675368A (en) * 1949-03-31 1952-07-09 Franklin Faller Offner Improved device for controlling engine acceleration and/or speed

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