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DE1095821B - Verfahren zur Herstellung der Kaffeesaeureester der Chinasaeure bzw. des Chinasaeurelactons - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Kaffeesaeureester der Chinasaeure bzw. des Chinasaeurelactons

Info

Publication number
DE1095821B
DE1095821B DEF17573A DEF0017573A DE1095821B DE 1095821 B DE1095821 B DE 1095821B DE F17573 A DEF17573 A DE F17573A DE F0017573 A DEF0017573 A DE F0017573A DE 1095821 B DE1095821 B DE 1095821B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
acid
mixture
solution
water
coffee
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF17573A
Other languages
English (en)
Inventor
Luigi Panizzi
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pfizer Italia SRL
Original Assignee
Farmaceutici Italia SpA
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Farmaceutici Italia SpA filed Critical Farmaceutici Italia SpA
Publication of DE1095821B publication Critical patent/DE1095821B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • C07DHETEROCYCLIC COMPOUNDS
    • C07D307/00Heterocyclic compounds containing five-membered rings having one oxygen atom as the only ring hetero atom
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C59/00Compounds having carboxyl groups bound to acyclic carbon atoms and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • C07C59/40Unsaturated compounds
    • C07C59/58Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups
    • C07C59/64Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings
    • C07C59/66Unsaturated compounds containing ether groups, groups, groups, or groups containing six-membered aromatic rings the non-carboxylic part of the ether containing six-membered aromatic rings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C65/00Compounds having carboxyl groups bound to carbon atoms of six—membered aromatic rings and containing any of the groups OH, O—metal, —CHO, keto, ether, groups, groups, or groups
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/612Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to an acyclic carbon atom and having a six-membered aromatic ring in the acid moiety
    • C07C69/618Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to an acyclic carbon atom and having a six-membered aromatic ring in the acid moiety having unsaturation outside the six-membered aromatic ring
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    • C07C69/00Esters of carboxylic acids; Esters of carbonic or haloformic acids
    • C07C69/76Esters of carboxylic acids having a carboxyl group bound to a carbon atom of a six-membered aromatic ring

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)
  • Acyclic And Carbocyclic Compounds In Medicinal Compositions (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft ein. Verfahren zur Herstellung der Kaffeesäureester der Chinasäure (I) bzw. des Chinasäurelactons (Chinid; II) der allgemeinen Formel
Verfahren zur Herstellung
der Kaffeesäureester der Chinasäure
bzw. des Chinasäurelactons
COOH
/0OC-CH = CH
OH
Anmelder:
Farmaceutici Italia S.A., Mailand (Italien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. Dipl.-Chem. Dr. phil. Dr. techn. J. Reitstötter, Patentanwalt, München 15, Haydnstr. 5
Beanspruchte Priorität:
Italien, vom. 28. Mai 1954
C = O
0OC-CH = CH
OH
Luigi Panizzi, Mailand (Italien),
ist als Erfinder genannt worden
OH
II
in denen T entweder ein Wasserstoffatom oder den Kaffeesäurerest bedeutet.
Diese Verbindungen besitzen eine physiologische Wirkung, insbesondere regen sie die GaÜeabscheidung und den Cholesterinstoffwechsel an.
Das Verfahren der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß man 1 bis 3 Mol eines in bekannter Weise hergestellten Säurechlorids oder Säureanhydrids eines Kaffeesäurederivates der allgemeinen Formel
acetal, besonders seinem Isopropylidenketal der allgemeinen Formel
H H
R'-0
R"—O
CH = CH-COR
in welcher R den Cl- oder den
O —R'
OCO
-CH = CH-/ V-O-
X=/
R"-Rest,
in der X und Y ein Wasserstoffatom oder X und Y zusammen einen Alkyliden-, besonders den Isopropylidenrest bedeuten, oder mit dem 1-Diacylkaffeesäurechinidester bei Temperaturen von 110 bis 180° C in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels, erforderlichenfalls auch eines säurebindenden Mittels umsetzt und die gebildeten Verbindungen der allgemeinen Formel
H H
C =
R' und R" den Acetyl-, Propionyl- oder Benzolrest oder R' und R" zusammen den —CO-Rest bedeuten, mit 1 bis 3 MoI Chinid oder seinem cyclischen 4,5-Alkyliden-
H H
009 680/517
in der X, Y und Z den
R'—O
R"—O
CH = CH — CO-Rest
oder X und Y zusammen den Alkyliden-, besonders den Isopropylidenrest und Z den
R'—0
R"—O
oder X und Z den
R'—0
R"—0
10
CH = CH — CO-Rest
CH = CH — CO-Rest
und Y ein Wasserstoffatom bedeuten, entweder mit ao 3%iger Bariumhydroxydlösung bei Temperaturen von
0 bis 130° C unter Luftausschluß oder mit kalter verdünnter Mineralsäure bei Temperaturen von 0 bis 20° C oder mit wäßriger Essigsäure bei Temperaturen von 80 bis 100° C oder mit warmem Wasser, oder zuerst in der as Kälte mit verdünnter Mineralsäure und dann mit S^jigem Bariumhydroxyd teilweise verseift, wobei man je nach der angewendeten teilweisen Verseifung die 1,4-Dikaffeeylchinasäure-, den 1-Kaffeesäurechinidester oder den 1-Diacylkaffeesäurechinidester gewinnt, der weiterhin mit Kaifeesäurederivaten acyliert und dann teilweise zur 1,4-Dikaffeeylchinasäure verseift wird.
Als inerte Lösungsmittel werden beispielsweise Dioxan, Äthylenglykoldimethyl- oder -diäthyläther verwendet. Die Acylreste müssen vom Kaffeesäurerest bei der teilweisen Verseifung leicht abgespalten werden können, weshalb man die Acetyl-, Propionyl-, Benzoylderivate oder den cyclischen Kohlensäureester des Kaffeesäurederivats verwendet.
Es wurde gefunden, daß man durch Umsetzen von
1 bis 3 Mol eines Säurechlorids oder Anhydrids eines Kaffeesäurederivats, dessen phenolische Hydroxylgruppen verestert sind, mit 1 bis 3 Mol Chinid oder mit dem 1-Diacylkaffeesäurechinidester und durch teilweise alkalische Verseifung der gebildeten Verbindungen mit Bariumhydroxyd auf jeden Fall die 1,4-Dikaffeeylchinasäure erhalt.
Nach dem Verfahren der Erfindung werden also bestimmte Acylderivate der Chinasäure hergestellt. Die Acylierung der Chinasäure oder ihres Lactons ist bereits bekannt. In der Literatur ist auch bereits das Anhydrid des cyclischen Kohlensäureesters der Kaffeesäure (CarbonyÜcaffeesäure) beschrieben worden. Es gelang aber nicht, aus dieser Verbindung die entsprechende Säure zu gewinnen, sondern es entstand die Kaffeesäure.
Die Spaltung der bei dem Verfahren der Erfindung als Zwischenprodukte entstehenden Ketale muß unter den angegebenen Bedingungen erfolgen, wobei der Lactonring nicht aufgespalten und die Kaffeesäuregruppe nicht abgespalten wird.
Die bereits bekannte 3-Kaffeeylcbinasäure, die sogenannte Chlorogensäure, unterscheidet sich grundsätzlich von den Verbindungen nach dem Verfahren der Erfindung, bei denen die Hydroxylgruppe in der 3-Stellung frei ist oder mit der Carboxylgruppe in !-Stellung einen Lactonring bildet.
Klinische Versuche haben ergeben;"3aß die nach dem Verfahren der Erfindung hergestellte 1,4-Kaffeeylchinasäure eine ausgezeichnete galleabsondernde Wirkung besitzt. Sie ist in dieser Hinsicht sogar der in den Versuchen zum Vergleich herangezogenen Dehydrocholsäure, die zur Zeit als bestes galleabsonderndes Mittel angesehen wird, überlegen.
Die galleabsondernde Wirkung des Äthylesters der Dehydrocholsäure ist vergleichbar mit der der Dehydrocholsäure, jedoch besitzt jene eine langer anhaltende Wirkung (vgl. Ann. Ital. Chir., Bd. 30, 1953, S. 344 bis 352).
In nachstehender Übersicht sind die Ergebnisse der Vergleichsversuche zusammengestellt. In der Spalte A sind die in 1 Stunde von verschiedenen Kranken abgesonderten Mengen Galle in cm3 bei Verabreichung von 1 g 1,4-Dikaffeeylchinasäure und in der Spalte B die entsprechenden Mengen Galle bei Verabreichung von 1 g Dehydrocholsäure angegeben.
Die nach Verabreichung der Verbindungen von den Kranken erzeugte Menge Galle wurde mit einer kleinen Sonde dem Zwölffingerdarm entnommen. Dem Kranken wurde vorher zur Entleerung der Gallenblase Magnesiumsulfat verabreicht.
Kranker f B 1 C Zahl
der Versuche
A B
A 1 50 40
1 95 75
■> .{ 2 100 100
E 3 85 50
1 30 20
2 30 25
F 3 40 25
4 35 25
5 40 20
1 170 140
2 150 90
1 125 90
1 100- 30
2 110 95
3 200 195
4 120 115
5 100 100
Die Erfindung wird in den nachstehenden Beispielen erläutert.
Beispiel 1
a) 18 g in 500 cm8 Wasser suspendierte Kaffeesäure werden durch Zusatz von 50 g Natriumbicarbonat und durch längeres Schütteln gelöst. Die entstandene Lösung wird auf 2 bis 3° C gekühlt, dann werden der Lösung unter fortwährendem Rühren in vier bis fünf Portionen 20 g in 200 cm8 Chloroform gelöstes Phosgen zugegeben. Die Mischung wird durch vorsichtige Zugabe von eisgekühlter Salzsäure im Verhältnis von 1: 1 angesäuert, dann filtriert und der Rückstand mit Wasser ausgewaschen. Nach dem Umkristallisieren des Rückstandes aus Eisessig erhält man den cyclischen Kohlensäureester der Kaffeesäure (Carbonylkaffeesäure), der bei 238 bis 240° C unter Zersetzung schmilzt.
b) 5 g Carbonylkaffeesäure werden in 70 cm8 Ligroin (Siedepunkt 120 bis 140° C) suspendiert und der Suspension 6 g Phosphorpentachlorid zugegeben. Die Mischung wird unter Vermeidung des Zutritts von Feuchtigkeit und unter häufigem Schütteln langsam am Rückflußkühler erwärmt, bis sich alles, mit Ausnahme eines harzartigen rötlichen Produktes, das am Boden des

Claims (2)

  1. 5 6
    Reaktionsgefäßes haftenbleibt, gelöst hat. Man gießt man unter den üblichen Vorsichtsmaßregeln 180 cm8
    diese fast siedende Lösung in einen anderen, 1 g Phosphor- 3°l^.ge Bariumhydroxydlösung.
    pentachlorid enthaltenden Kolben und läßt die Mischung Die weitere Aufarbeitung erfolgt wie im Beispiel 1.
    am Rückflußkühler ungefähr 15 bis 30 Minuten sieden, Man erhält 0,45 g 1,4-Dikaffeeylchinasäure, Schmelz-
    dann hat die Chlorwasserstoffentwicklung vollkommen 5 punkt 226 bis 227° C.
    aufgehört. „ . . . .
    Man läßt die klare, farblose Flüssigkeit an der Luft Beispiel 4
    1 bis 2 Stunden abkühlen; die sich abscheidenden 3,5gCarbonylkaffeesäurechloridwerdenmit3,5gAceton-
    glänzenden, glimmerartigen Splitter werden rasch ab- 4,5-Isopropylidenchinid innig vermischt, die Mischung
    filtriert und mit niedrigsiedenden Ligroin (80 bis 100° C) io wird dann im ölbad langsam ungefähr 30 Minuten im
    gewaschen und im Vakuum (10 bis 15 mm Hg) bei Vakuum (10 bis 15 mm Hg) auf 125° C erwärmt. Die
    Raumtemperatur in ungefähr x/2 bis 1 Stunde getrocknet. erhaltene glasige, gelbbraune Masse wird im Wasser
    Das Chlorid der Carbonylkaffeesäure schmilzt bei suspendiert und am Rückflußkühler % bis ungefähr
    118 bis 120° C. 3/4 Stunden gekocht, wobei sich die Masse löst. Man engt
    c) 5,5 g Carbonylkaffeesäurechlorid werden mit 12,8 g 15 die Lösung ein, nitriert sie in der Wärme und engt sie trockenem und pulverförmigem Chinid in einem im ölbad dann im Vakuum weiter bis auf ein kleines Volumen ein. befindlichen Kolben innig gemischt. Man evakuiert den Nach dem Kühlen der eingeengten Lösung filtriert man Kolben (10 bis 15 mm Hg) und erwärmt ihn zuerst schnell das entstandene 1-Kaffeeylchinid ab und wäscht es mit auf 120° C und dann langsam auf ungefähr 160° C, wobei Wasser.
    diese Temperatur ungefähr 20 bis 30 Minuten gehalten ao Man reinigt diese Verbindung durch Kristallisieren aus wird. Man läßt die Mischung im Vakuum abkühlen und siedendem Wasser, wobei man weiße, kaum gelbliche zerreibt dann die geschmolzene Masse in einem Mörser Nadeln mit einem Schmelzpunkt von 207 bis 210° C ohne mit Wasser, filtriert und wäscht den Rückstand mehrmals Zersetzung und mit einem Drehvermögen von [a\£ mit Wasser aus. = —22° ± 0,5° (c = 2,0 in Äthanol) erhält.
    d) Der Filterrückstand (etwa 16 g) wird in Dioxan as
    gelöst, und zu der Lösung werden unter Kühlen mit Eis- Beispiel 5
    wasser und unter starkem Rühren, zweckmäßig in einem
    Stickstoffstrom, 400 cm3 kalte 3%ige Bariumhydroxyd- Ein inniges Gemisch aus 2,9 g Diacetylkaffeesäure und
    lösung zugegeben. Man läßt die Mischung 12 Stunden 2,9 g ihres gut getrockneten Chlorids wird langsam unter unter Luftausschluß stehen, säuert sie dann rasch auf 30 vermindertem Druck (10 bis 15 mm Hg) erwärmt, bis einen ps-Wert von 4 bis 5 an und engt sie im Vakuum die Temperatur des Ölbades auf 140 bis 160° C gebracht (15 bis 20 mm Hg) im Wasserbad bis auf ungefähr 80 bis und dort gehalten wird, bis sich in der geschmolzenen 100 cm3 ein. Masse keine Gasblasen mehr entwickeln. Nach dem
    Nach dem Kühlen und Stehenlassen der konzentrierten Kühlen der Mischung wird die glasförmige Masse in Mischung wird das abgeschiedene braune Produkt unter 35 kochendem Benzol gelöst, die Lösung gegebenenfalls mit Luftausschluß filtriert, durch Umkristallisieren aus einer Kohle entfärbt und stehengelassen, wobei das Tetraacetyl-5O°/oigen Essigsäure gereinigt und mit einer möglichst kaffeesäureanhydrid, das bei 154 bis 155° C schmilzt, geringen Menge Aktivkohle entfärbt. auskristallisiert.
    Man erhält 1,85 g 1,4-Dikaffeeylchinasäure mit einem Durch Umsetzen von Tetfaacetylkaffeesäureanhydrid
    Schmelzpunkt von 226 bis 228° C unter Zersetzung und 40 mit Chinid erhält man entsprechend dem Beispiel 2 die einem Drehvermögen [α]" = —68° ± 1° (c = 2,0 in 1,4-Dikaffeeylchinasäure mit einem Schmelzpunkt von Äthanol). 223 bis 225° C unter Zersetzen.
    Beispiel 2
    Zu einer Mischung aus 3,15 g Diacetylkaffeesäure- 45 Beispiel 6
    chlorid und 0,90 g Chinid werden 15 cm8 wasserfreies 3,0 g Diacetylkaffeesäurechlorid werden mit 2,2 g
    Pyridin gegeben, und die Mischung wird dann 1 Stunde 4,5-Isopropylidenchinid gemischt, und die Mischung im Wasserbad gekocht. Man verdampft dann unter ver- wird dann langsam im Vakuum (15 bis.20 mm Hg) auf mindertem Druck (10 bis 15 mm Hg) fast das gesamte 140° C erwärmt.
    Pyridin. Nach dem Abkühlen der Mischung wird unter 50 Die geschmolzene Masse wird dann in 25 cm3 80°/^βΓ starkem Rühren 2 n-HCl bis zum pH-Wert von 4 bis 5 Essigsäure gelöst, die Lösung I1Z2 Stunden auf 100° C gezugegeben. Man läßt die Mischung dann stehen und halten und im Vakuum (15 bis 20 mm Hg) zur Trockne absitzen und wäscht sie mehrmals mit 2n-Salzsäure und eingedampft. Der Rückstand wird in Äthylacetat gelöst, dann mit Wasser aus. Die zurückbleibende weiche Masse die Lösung mit Natriumbicarbonatlösung und dann mit wird in Dioxan gelöst und die Lösung unter Rühren und 55 Wasser gewaschen, anschließend über Natriumsulfat unter Einleiten von Stickstoff in 200 cm3 3°/oige Barium- getrocknet. Durch Eindampfen der Lösung erhält man hydroxydlösung geschüttet. den 1-Diacetylkaffeesäurechinidester als eine glasige, in
    Die weitere Aufarbeitung erfolgt wie im Beispiel 1; Chloroform, Essigsäure und wenig in Wasser lösliche, man erhält 0,65 g 1,4-Dikaffeeylchinasäure, Schmelz- Masse.
    punkt 225 bis 226° C. 60 2,7 g 1-Diacetylkaffeesäurechinidester werden mit 1,9 g
    . Diacetylkaffeesäurechlorid gemischt und im Vakuum auf
    Beispiel ό 140 bis 1(β0 Q erwärmt Dje geschmolzene Masse wird
    0,75 g Chinid werden in 10 cm3 wasserfreiem Pyridin dann entsprechend dem Beispiel 1 teilweise verseift,
    gelöst; der Lösung werden 2 g Carbonylkaffeesäurechlorid Man erhält 0,35 g 1,4-Dikaffeeylchinasäure, Schmelzzugesetzt, und die Mischung wird dann 1 Stunde bei 65 punkt 224 bis 226° C.
    Wasserbadtemperatur gehalten.
    Das Pyridin wird im Vakuum (15 bis 20 mm Hg) ver- Patentansprüche:
    dampft, wobei man eine Masse erhält, welche sich nach
    sorgfältigem Auswaschen mit verdünnter Salzsäure (2n) 1. Verfahren zur Herstellung der Kaffeesäureester
    und Wasser in Dioxan löst. Zu der Dioxanlösung gibt 70 der Chinasäure (I) bzw. ' des Chinasäurelactons
    (Chinid; II) der allgemeinen Formel H H
    H/l
    I/OH H |\0H H
    \ COOH
    OH
    /ooc
    — CH = CH-/ V
    H H
    beziehungsweise
    H H
    C = O
    /OOC —CH = CH
    OH
    H H II
    in denen T entweder ein Wasserstoffatom oder den Kaffeesäurerest bedeutet, dadurch gekennzeichnet, daß man 1 bis 3 Mol eines in bekannter Weise hergestellten Säurechlorids oder Säureanhydrids eines Kaffeesäurederivates, dessen phenolische Hydroxylgruppen entweder mit Essig-, Propion- oder Benzoesäure verestert oder mit Phosgen in bekannter Weise
    zum cyclischen Kohlensäureester verestert worden sind, mit 1 bis 3 Mol Chinid oder seinem cyclischen 4,5-Alkylidenacetal, besonders seinem Isopropylidenketal oder dem 1-Diacylkaffeesäurechinidester bei Temperaturen von 110 bis 180° C in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels, erforderlichenfalls auch eines säurebindenden Mittels, umsetzt und die gebildeten Verbindungen entweder mit 30/„iger Bariumhydroxydlösung bei Temperaturen von O bis 130° C unter-Luftausschluß oder mit kalter verdünnter Mineralsäure bei Temperaturen von O bis 20° C oder mit wäßriger Essigsäure bei Temperaturen von 80 bis 100° C oder mit warmem Wasser, oder zuerst in der Kälte mit verdünnter Mineralsäure und dann mit 3°l^gem Bariumhydroxyd teilweise verseift.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß man als Derivate der Kaffeesäure den cyclischen Kohlensäureester des Kaffeesäurechlorids, das Diacetylkaffeesäurechlorid und das Diacetylkaffeesäureanhydrid verwendet.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Lieb. Ann. d. Chem., Bd. 539, 1939, S.219ff.;
    Ber. Dtsch. Chem. Ges., Bd. 61, 1928, S. 911 bis 917; »5 Bd. 40, 1907, S. 3494; Bd. 53, 1920, S. 232;
    C. Weygand, Organisch-Chemische Experimentierkunst, 2. Auflage, 1948, S. 320 bis 322, 334, 336/337.
DEF17573A 1954-05-28 1955-05-20 Verfahren zur Herstellung der Kaffeesaeureester der Chinasaeure bzw. des Chinasaeurelactons Pending DE1095821B (de)

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IT338825X 1954-05-28
IT1711454 1954-12-28

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