DE1095305B - Vortriebsmesser fuer den Tunnel- oder Stollenbau - Google Patents
Vortriebsmesser fuer den Tunnel- oder StollenbauInfo
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- DE1095305B DE1095305B DEM42656A DEM0042656A DE1095305B DE 1095305 B DE1095305 B DE 1095305B DE M42656 A DEM42656 A DE M42656A DE M0042656 A DEM0042656 A DE M0042656A DE 1095305 B DE1095305 B DE 1095305B
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D9/00—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries
- E21D9/005—Tunnels or galleries, with or without linings; Methods or apparatus for making thereof; Layout of tunnels or galleries by forcing prefabricated elements through the ground, e.g. by pushing lining from an access pit
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Description
- Vortriebsmesser für den Tunnel-oder Stollenbau Die Erfindung betrifft Vortriebsmesser für den Tunnel- oder Stollenbau, die mit hakenartig ineinandergr.eifenden Längsleisten zur gegenseitigen Führung versehen sind und an ihrer dem Tunnelinnern zugekehrten Seite sowohl im Ausbau- als auch im Vortriebsbereich verstärkt sind.
- Bei bekannten Vortriebsmessern dieser Art weisen die Verstärkungen und ebenso die Führungsleisten, die häufig mit als Verstärkung dienen, auf ihrer gesamten Länge einen gleichen Querschnitt auf. Ausgenommen ist lediglich manchmal der Bereich an der Messerspitze. Hier werden unter Umständen die Verstärkungen und die Führungsleisten in der Seitenansicht nach vorne konsolartig abnehmend ausgebildet. Die Verwendung eines durchlaufend gleichen Querschnitts für die Verstärkungen und die Führungsleisten hat den Nachteil, daß sich diese Teile beim Vorziehen der Vortriebsm.esser nur unter erheblichem Kraftaufwand aus dem Beton der im Schutze der Messer hergestellten Tunnelauskleidung lösen, in den sie zumindest teilweise eingreifen.
- Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Vortriebsmesser zu schaffen, bei dem ein möglichst geringer Vortriebswiderstand auftritt.
- Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe bei einem Vortriebsmesser der eingangs angegebenen Art dadurch gelöst, daß die Verstärkung im Ausbaubereich sich gegen das rückwärtige Messerende hin im Querschnitt allmählich und gleichmäßig verschmälert und im Vortriebsbereich beiderseits die Führungsleisten trägt.
- Durch diese Ausbildung wird erreicht, daß sich einmal ,die Verstärkung leicht beim Vorziehen des Messers aus dem Auskleidungsbeton löst, während Führungsleisten, die infolge ihres Einschneidens in den Beton einen zusätzlichen Kraftaufwand bedingen würden, im Ausbaubereich nicht angeordnet sind. Des weiteren kann kein Erdreich zwischen die hakenartig ineinan.dergreifenden Führungsleisten dringen, da diese nicht an den Messerrändern, sondern geschützt durch das eigentliche Messer beiderseits an ,der Verstärkung angebracht sind, was zu einer weiteren Verminderung des Kraftaufwandes führt.
- Es ist zwar bereits bekannt, eine Führungsleiste einseitig an der Verstärkungsrippe eines Messers anzuordnen, in die dann der nach unten abgebogene Messerrand des benachbarten Messers eingreift. Die für eine gleichmäßige Beanspruchung des Messers vorteilhafte Anordnung der beiden Führungsleisten an den beiden Seiten der Verstärkung ist bisher jedoch noch nicht bekannt.
- Schließlich ist noch der Vorteil gegeben, daß infolge der Anordnung der Führungsleisten nur im Vortriebsbereich der Stollenvortrieb mit kleinerem Radius erfolgen kann und somit kleinere Bögen durchfahren werden können.
- Es gehört weiterhin bereits zum Stand der Technik, bekannte Vortriebsmesser mit einer Verstärkung zu versehen, die aus Blech hergestellt ist und einen in Längsrichtung des Messers verlaufenden Hohlkörper bildet. Ausgehemd von diesem Stand der Technik wird nach einem weiteren Merkmal der Erfindung vorgeschlagen, das Vortriebsmesser so auszubilden, daß die Verstärkung im Ausbaubereich an ihrem rückwärtigen Ende im Querschnitt ein gleichschenkliges Dreieck mit zum Messer paralleler Grundseite und zum Messer hinweisender Spitze bildet, dessen Seitenwände über die Spitze hinaus bis zur Messerunterseite hochgezogen sind.
- Bei dieser Ausführungsform kann in einfacher Weise der infolge der ausbauseitigen Verstärkung in dem Beton ausgesparte Schlitz mit einer geeigneten Masse, z. B. einem Zement-Sand-Gemisch, gefüllt werden. Dies geschieht in der Weise, daß man einen Schlauch zum Einblasen des Gemisches in die hohle ausbauseitige Verstärkung bis zum ausbauseitigen Ende einführt. Bei diesem Vorgehen wird auch der Raum, den das eigentliche Vortriebsmesser eingenommen hat, mit ausgefüllt, so daß nachträgliche GebirgsseÜkungen ausgeschlossen sind.
- Nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung besteht die Verstärkung im Vortriebsbereich aus einem Hohlkasten, an -dem die Führungsleisten für die benachbarten Vortriebsmesser befestigt sind.
- Schließlich können der Ausbau- und der Vortriebsbereich der Verstärkung etwa gleich lang sein.
- In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung veranschaulicht. Es zeigen Fig. 1 eine Seitenansicht des Vortriebsmessers, Fig. 2 eine Untersicht des Vortriebsmessers und Fig. 3 bis 5 Schnitte nach den Linien A-A, B-B und C-C in der Fig. 2. Das Vortriebsmesser 1 trägt auf seiner Unterseite im Stollenausbaubereich, der bis zu der Linie 2 reicht, eine Verstärkung 3 und im Vortriebsbereich eine Verstärkung 4. Die Verstärkung 3 besteht aus Blech und bildet an ihrem ausbauseitigen Ende ein Dreieck mit zum Messer hochgezogenen Seitenwänden; nach vorne zu wird ihr Querschnitt allmählich und gleichmäßig breiter. Hierdurch läßt sich die Verstärkung -des Messers aus dem erhärtenden Beton der Auskleidung 7 bequem herausziehen. Die vortriebsseitige Verstärkung 4 des Vortriebsmessers ist hingegen kastenartig von gleichem Querschnitt auf ihre ganze Länge und trägt beiderseitig Führungen 5, 6 für die benachbarten Vortriebsmesser. Getragen werden die Vortriebsmesser nur im Vortriebsbereich, und zwar von zwei Stützbögen B.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Mit hakenartig ineinandergreifenden Längsleisten zur gegenseitigen Führung versehene Vortriebsmesser für den Tunnel- oder Stollenbau, die an ihrer dem Tunnelinnern zugekehrten Seite sowohl im Ausbau- als auch im Vortriebsbereich verstärkt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung im Ausbaubereich sich gegen das rückwärtige Messerende hin im Querschnitt allmählich und gleichmäßig verschmälert und im Vortriebsbereich beiderseits die Führungsleisten trägt.
- 2. Vortriebsmesser mit einer aus Blech hergestellten, einen in Längsrichtung des Messers verlaufenden Hohlkörper bildenden Verstärkung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung im Ausbaubereich an ihrem rückwärtigen Ende im Querschnitt ein gleichschenkliges Dreieck mit zum Messer paralleler Grundseite und zum Messer hinweisender Spitze bildet, dessen Seitenwände über die Spitze hinaus bis zur Messerunterseite hochgezogen sind.
- 3. Vortriebsmesser nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstärkung im Vortriebsbereich aus einem Hohlkasten besteht, an dem die Führungsleisten für die benachbarten Vortriebsmesser befestigt sind.
- 4. Vortriebsmesser nach einem der vorangegangenen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausbau- und der Vortriebsbereich der Verstärkung etwa gleich lang sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 618 695, 1000 419; schweizerische Patentschrift Nr. 150228.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM42656A DE1095305B (de) | 1959-09-05 | 1959-09-05 | Vortriebsmesser fuer den Tunnel- oder Stollenbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM42656A DE1095305B (de) | 1959-09-05 | 1959-09-05 | Vortriebsmesser fuer den Tunnel- oder Stollenbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1095305B true DE1095305B (de) | 1960-12-22 |
Family
ID=7304421
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM42656A Pending DE1095305B (de) | 1959-09-05 | 1959-09-05 | Vortriebsmesser fuer den Tunnel- oder Stollenbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1095305B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1173119B (de) | 1959-10-03 | 1964-07-02 | Hochtief Ag Hoch Tiefbauten | Verfahren zur Vermeidung des Bodenverlustes beim Vortrieb eines Stollens mittels Einzelmesser durch Einpressen von Fuellstoffen |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH150228A (de) * | 1929-04-27 | 1931-10-31 | Bauschaefer Ag | Verfahren und Einrichtung zum Tunnel- und Stollenvortrieb. |
| DE618695C (de) * | 1931-10-20 | 1935-09-13 | Franz Jansen Dr Ing | Vortriebsschild zur Herstellung von Tunneln, Schaechten u. dgl. |
| DE1000419B (de) | 1954-10-23 | 1957-01-10 | Heinrich Walbroehl | Geschlossene Schutzhaube zur Herstellung von Stollen und Tunneln |
-
1959
- 1959-09-05 DE DEM42656A patent/DE1095305B/de active Pending
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH150228A (de) * | 1929-04-27 | 1931-10-31 | Bauschaefer Ag | Verfahren und Einrichtung zum Tunnel- und Stollenvortrieb. |
| DE618695C (de) * | 1931-10-20 | 1935-09-13 | Franz Jansen Dr Ing | Vortriebsschild zur Herstellung von Tunneln, Schaechten u. dgl. |
| DE1000419B (de) | 1954-10-23 | 1957-01-10 | Heinrich Walbroehl | Geschlossene Schutzhaube zur Herstellung von Stollen und Tunneln |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1173119B (de) | 1959-10-03 | 1964-07-02 | Hochtief Ag Hoch Tiefbauten | Verfahren zur Vermeidung des Bodenverlustes beim Vortrieb eines Stollens mittels Einzelmesser durch Einpressen von Fuellstoffen |
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