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DE1095349B - Elektrischer Wippenschalter mit nockengesteuertem Kontaktfederarm - Google Patents

Elektrischer Wippenschalter mit nockengesteuertem Kontaktfederarm

Info

Publication number
DE1095349B
DE1095349B DEB40583A DEB0040583A DE1095349B DE 1095349 B DE1095349 B DE 1095349B DE B40583 A DEB40583 A DE B40583A DE B0040583 A DEB0040583 A DE B0040583A DE 1095349 B DE1095349 B DE 1095349B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
rocker switch
cam
switched
compression spring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB40583A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Knappe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Berker GmbH and Co KG
Albrecht Jung GmbH and Co KG
Original Assignee
Berker GmbH and Co KG
Albrecht Jung GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Berker GmbH and Co KG, Albrecht Jung GmbH and Co KG filed Critical Berker GmbH and Co KG
Priority to DEB40583A priority Critical patent/DE1095349B/de
Publication of DE1095349B publication Critical patent/DE1095349B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H23/00Tumbler or rocker switches, i.e. switches characterised by being operated by rocking an operating member in the form of a rocker button
    • H01H23/02Details

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

DEUTSCHES
Kipp- oder Wippenschalter, die in Wechselstromkreisen Verwendung finden, können auf eine Momentschaltung verzichten und durch Verwendung einseitig eingespannter Blattfedern als Kontaktträger einfacher und billiger hergestellt werden. Beim Wegfall eines Kippschaltwerkes ist -es jedoch notwendig, beide Schaltstellungen durch Verrastuhg zu sichern. Bisher wurden im allgemeinen- 'für diesen Zweck Blattfedern vorgesehen, die in entsprechende Rastnuten des Betätigungshebels eingreif eg !und als Kontaktträger ausgebildet sein können.. Hierdurch wird die Betätigung des Schalters jedoch erschwert, und es tritt außerdem beim Schalten 'ein!Vstarkes Geräusch auf. Bei einer weiteren bekannten^ Ausführung eines Kippschalters werden die beiden Schaltstellungen durch Druckfedern gesichert, die zwischen dem Betätigungshebel und der Schalterbrücke angeordnet sind. Diese Druckfedern wirken als normale Kippfedern mit einer mittleren Totpunktlage.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen elektrischen Wippenschalter mit einer durch einen Nocken des Betätigungsgliedes einseitig herabdrückbaren Blattfeder, bei dem die Ausschaltstellung des Betätigungsgliedes durch die in eine Rastnut des Betätigungsnockens eingreifende, nahezu entspannte Blattfeder gesichert ist. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Einschaltstellung durch eine zwischen Betätigungsglied und Schaltbrücke angebrachte Druckfeder gesichert ist, deren Wirkachse in der Ausschaltstellung auf die Achse des Betätigungsgliedes gerichtet ist und beim Einschalten durch Veränderung ihrer Lage das Spannen der Blattfeder unterstützt.
Als Vorteil der Erfindung ergibt sich eine leichte Betätigung des Wippenschalters bei geringem Schaltgeräusch und geringem Aufwand für die Verrastung des Blattfederarmes in seiner gespannten Lage, wobei die Rastung dennoch völlig erschütterungssicher ist.
Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Druckfeder zwischen dem Außenrand der Betätigungswippe und einem abgebogenen Ende der Schalterbrücke eingespannt. Das eine Ende der Druckfeder findet in einer Aussparung der Betätigungswippe Aufnahme, wobei die Aussparung ohne Verwendung eines Seitenschiebers hergestellt ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Schnitt durch den Wippenschalter in der Ausschaltstellung,
Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie H-II der Fig. 1, bei weggelassener Druckfeder,
Fig. 3 einen Schnitt durch den Wippenschalter in der Einschaltstellung.
Elektrischer Wippenschalter
mit nockengesteuertem Kontaktfederarm
Anmelder:
Gebr. Berker und Fa. Albrecht Jung,
Schalksmühle
Kurt Knappe, Scbalksmühles (Westf.),
ist als Erfinder genannt worden
r-Jl«
Bei dem Wippenschalter nach Fig. 1 und 2 sind im Sockel 1 eine Betätigungsfeder 2 und eine Schnappfeder 3 an einer Anschlußklemme 4 befestigt. Das Ende 5 der Betätigungsfeder 2 ist gelenkig mit dem Arm 6 der Schnappfeder 3 verbunden. Am freien Ende der Schnappfeder 3 sind Kontaktniete 7, 8 angeordnet, die mit dem Gegenkontakt im Sockel 1 zusammenarbeiten. In vorliegendem Falle handelt es sich um einen Ausschalter, bei dem ein ortsfestes Kontaktstück 9 vorgesehen ist, das mit der Anschlußklemme 10 in Verbindung steht. Die gezeichnete Darstellung zeigt die Schnappfeder 3 in der Ausschaltstellung, wobei der Kontaktniet 8 auf einem in einer öffnung 11 des Sockels 1 eingesetzten Gummipuff er 12 ruht. In einfacher Weise kann aus dem Ausschalter ein Umschalter hergestellt werden. Hierzu ist es nur notwendig, den Gummipuffer 12 durch ein entsprechendes Kontaktstück mit Anschlußklemme auszuwechseln.
Der Antrieb des Schalters erfolgt mittels der an der Schalterbrücke 13 drehbar um die Achse 14 gelagerten Schaltwippe 15, an der eine Nut 16 als Rast für die Betätigungsfeder 2 vorgesehen ist. Zwischen dem abgebogenen Ende 17 der Schalterbrücke 13 und einer Aussparung 18 des von der Schaltwippe 15 umschlossenen Raumes 19 ist eine Druckfeder 20 derart angeordnet, daß ihre Längsachse in Richtung der Achse 14 weist. In dieser Lage kann die Druckfeder 20 keine Drehwirkung auf die Schaltwippe 15 ausüben, sondern erhöht lediglich die Lagerreibung, wodurch die Sicherheit der Verrastung in der Ausschaltstellung erhöht wird. Die Aussparung 18 in der Schaltwippe 15 kann ohne Zuhilfenahme von Seitenschiebern gepreßt werden. Kleine seitliche Vorsprünge innerhalb der Aussparung 18 sichern die Druckfeder 20 gegen Herausfallen.
009 679/387
Ein Umlegen der Schaltwippe 15 in die Einschaltstellung nach Fig. 3 hat zur Folge, daß die Betätigungsfeder 2 von dem Nocken 21 der Schaltwippe herabgedrückt wird und dadurch die Schnappfeder 3 veranlaßt, ihr freies Ende mit dem Kontakt 7 an das ortsfeste Kontaktstück 9 zu legen. Hierdurch kann ein an die Anschlußklemmen 4 und 10 angeschlossener Stromkreis geschlossen werden. Die Einschaltstellung ist nicht durch eine Rastung gesichert, wodurch das Betätigen der Schaltwippe in und aus der Einschaltstellung mit geringstem Kraftaufwand möglich ist. Der Nocken 21 der Schaltwippe schließt sich als zylindrische Mantelfläche an die Nut 16 mit flachem Übergang an.
Zur Sicherung der Einschaltstellung dient die Druckfeder 20, deren eines Ende bei der Betätigung der Schaltwippe 15 von dieser mitgenommen wird und die nach Herausbewegen ihrer Längsachse aus der neutralen Lage ein Drehmoment auf die Schaltwippe ausübt. Die Bewegung der Schaltwippe 15 ao wird infolge der Mitwirkung der Druckfeder 20 erleichtert. Vor allem aber verhindert die Druckfeder 20, daß sich die Schaltwippe 15 von selbst oder durch Erschütterungen in die Ausschaltstellung zurückbewegt, as

Claims (3)

Patentansprüche·.
1. Elektrischer Wippenschalter mit einer durch einen Nocken des Betätigungsgliedes einseitig herabdrückbaren Blattfeder, bei dem die Ausschaltstellung des Betätigungsgliedes durch die in eine Rastnut des Betätigungsnodkens eingreifende, nahezu entspannte Blattfeder gesichert ist, dadurdi gekennzeichnet, daß die Einschaltstellung durch eine zwischen Betätigungsglied (15) und Schalterbrücke (13) angebrachte Druckfeder (20) gesichert ist, deren Wirkachse in der Ausschaltstellung auf die Achse (14) des Betätigungsgliedes gerichtet ist und beim Einschalten durch Veränderung ihrer Lage das Spannen der Blattfeder (2) unterstützt.
2. Wippenschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Druckfeder (20) zwischen dem Außenrand der Betätigungswippe (15) und einem abgebogenen Ende (17) der Schalterbrücke (13) eingespannt ist.
3. Wippenschalter nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Ende der Druckfeder (20) in einer Aussparung (18) der Betätigungswippe (15) Aufnahme findet, wobei die Aussparung ohne Verwendung eines Seitenschiebers hergestellt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 829 002, 903 107;
schweizerische Patentschrift Nr. 89 869;
österreichische Patentschrift Nr. 171615;
britische Patentschriften Nr. 602 752, 688 783.
In Betracht gezogene ältere Patente:
Deutsches Patent Nr. 1 015 096.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 009 679/387 12.60
DEB40583A 1956-06-08 1956-06-08 Elektrischer Wippenschalter mit nockengesteuertem Kontaktfederarm Pending DE1095349B (de)

Priority Applications (1)

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DEB40583A DE1095349B (de) 1956-06-08 1956-06-08 Elektrischer Wippenschalter mit nockengesteuertem Kontaktfederarm

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Publications (1)

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DE1095349B true DE1095349B (de) 1960-12-22

Family

ID=6966132

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DEB40583A Pending DE1095349B (de) 1956-06-08 1956-06-08 Elektrischer Wippenschalter mit nockengesteuertem Kontaktfederarm

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DE (1) DE1095349B (de)

Cited By (1)

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DE4121571A1 (de) * 1991-06-29 1993-01-07 Marquardt Gmbh Elektrischer schalter

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