[go: up one dir, main page]

DE1095175B - Bauspiel zum Zusammensetzen von Puppenmoebeln od. dgl. - Google Patents

Bauspiel zum Zusammensetzen von Puppenmoebeln od. dgl.

Info

Publication number
DE1095175B
DE1095175B DEC17288A DEC0017288A DE1095175B DE 1095175 B DE1095175 B DE 1095175B DE C17288 A DEC17288 A DE C17288A DE C0017288 A DEC0017288 A DE C0017288A DE 1095175 B DE1095175 B DE 1095175B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
component
components
elevations
slots
strip
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC17288A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Med Ernst Frimberger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IACELLBAIA BABENHAUSEN SCHOEBE
Original Assignee
IACELLBAIA BABENHAUSEN SCHOEBE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IACELLBAIA BABENHAUSEN SCHOEBE filed Critical IACELLBAIA BABENHAUSEN SCHOEBE
Priority to DEC17288A priority Critical patent/DE1095175B/de
Publication of DE1095175B publication Critical patent/DE1095175B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H33/00Other toys
    • A63H33/04Building blocks, strips, or similar building parts
    • A63H33/06Building blocks, strips, or similar building parts to be assembled without the use of additional elements

Landscapes

  • Toys (AREA)

Description

  • Bauspiel zum Zusammensetzen von Puppenmöbeln od. dgl. Außer fertigen Puppenmöbeln sind solche bekannt, die aus Einzelteilen bestehen und von Kindern, die damit spielen wollen, selbst zusammengesetzt werden können. Die Einzelteile werden bei den meisten Spielen dieser Art aus Körpern gebildet, die so geformt sind, daß sie nur zum Zusammensetzen eines oder weniger bestimmter Möbelstücke verwendbar sind; nur eine geringe Anzahl der zu einem solchen Spiel gehörigen Bauteile hat eine allgemeine, d. h. für verschiedene Möbelstücke verwendbare Form. Daraus ergibt sich für die Herstellung der Möbel einer ganzen Puppenstube eine Vielzahl ganz verschiedenartig geformter Bauteile.
  • Es ist auch ein Spiel für den genannten Zweck bekannt, dass aus einer Mehrzahl gleicher Einzelteile zusammenzusetzen ist, die an ihren Kanten sowohl mit positiven als auch mit negativen Verbindungselementen in Form von Erhöhungen und Vertiefungen für die Verbindung der Bauteile miteinander versehen sind. Die Verwendung von gleichen Einzelbauteilen oder von Gruppen untereinander gleicher Einzelbauteile für ein solches Zusammensetzspiel bietet den Vorteil, daß die Herstellung der Teile verbilligt wird. Insbesondere dann, wenn die Teile aus Kunststoff hergestellt werden, ergibt sich durch die Vielzahl gleicher Teile eine wesentliche Vereinfachung und Verbilligung. Diesem Vorteil steht bei dem bekannten Zusammensetzspiel für Puppenmöbel der -Nachteil gegenüber, daß die Verbindungsmöglichkeit der Bauteile miteinander beschränkt ist, indem diese nur an den Kanten besteht.
  • Für das Zusammensetzen von Häusern und ähnlichen Spielzeugkonstruktionen ist es ferner bekannt, eine Vielzahl einander völlig gleicher Bauteile zu benutzen, die mit positiven. und negativen Verbindungselementen versehen sind. Hierdurch wird eine: Verbindung zwischen zwei oder mehr Bauteilen in der Weise geschaffen, daß sich Wände aufbauen bzw. zusammensetzen lassen. Die Verbindungsmöglichkeiten sind aber nicht dazu geeignet, um aus den Bauteilen Puppenmöbel zusammensetzen zu können. Dasselbe trifft auch auf ein anderes. bekanntes, aus gleichartigen Bauelementen bestehendes Zusammensetzspiel zu, dessen flache Einzelelemente mit Schlitzen und an ihren Kanten mit Erhöhungen und Vertiefungen versehen sind. Diese Bauelemente lassen sich nur senkrecht zueinander stehend zusammenfügen.
  • Durch die Erfindung wird ein Bauspiel zum Zusammensetzen von Puppenmöbeln geschaffen, das mit dem Vorteil der Verwendung gleicher oder weniger Gruppen gleicher Bauteile den weiteren Vorteil verbindet, daß sich die Bauteile sowohl parallel als auch senkrecht zueinander zusammensetzen lassen, und daß beides in den verschiedensten gegenseitigen Lagen geschehen kann. Dadurch ist es möglich, aus verhältnismäßig billigen Einzelteilen Puppenmöbel der verschiedensten Art und Form zusammenzufügen. Gemäß der Erfindung wird das dadurch erreicht, daß an den Bauteilen die positiven Verbindungselemente aus leisten- oder lamellenartigen, aus der Bauteilfläche herausragenden Erhöhungen und die negativen Verbindungselemente aus mehreren zwischen diesen Erhöhungen oder innerhalb der Bauteilfläche angeordneten Schlitzen bestehen, die sowohl zur Aufnahme der Erhöhungen als auch für die zueinander senkrechte Verbindung zweier Bauteile zum Einsetzen der Bauteilkanten dienen. Selbstverständlich ist es angebracht, eine Mehrzahl dieser vorzugsweise einander parallelen Verbindungselemente an einem Bauteil vorzusehen.
  • Die hierdurch gegebenen Möglichkeiten für die Verbindung der Bauteile miteinander lassen sich durch die verschiedensten Ausführungsformen verwirklichen. So können beispielsweise die leistenartigen Erhöhungen paarweise parallel zueinander angeordnet sein, wobei die Breite des zwischen ihnen befindlichen Schlitzes gleich der Stärke der Bauteile, und der Abstand ihrer Außenkanten voneinander gleich der Breite der Schlitze in der Bauteilfläche ist. Soll bei dieser Ausbildung ein Bauteil senkrecht mit einem anderen zusammengefügt werden, dann wird er mit einer seiner Kanten in einen Schlitz zwischen zwei leistenartigen Erhöhungen des anderen Bauteils eingeführt. Sollen dagegen solche Bauteile versetzt zueinander, aber aufeinanderliegend miteinander verbunden werden, dann wird ein Leistenpaar des einen in einen Schlitz in der Fläche des anderen Bauteils eingefügt.
  • Eine andere Ausführungsform besteht beispielsweise darin, daß die Leisten nicht paarweise angeordnet sind und daß ihre Breite, die Breite der Schlitze in der Bauteilfläche und die Stärke des Bauteils selbst einander gleich sind. Für das senkrechte Zusammenfügen solcher Bauteile wird eine Kante des einen. in einen Schlitz in der Fläche des anderen Bauteils eingesteckt. Damit das möglich ist, müssen die Kanten beiderseits abgesetzt und die herausragenden mittleren Teile der Kanten etwas kürzer sein als die Schlitze in der Bauteilfläche. Sollen Bauteile bei dieser Bauart aufeinanderliegend zusammengefügt werden, dann greifen eine oder mehrere Leistenpaare ähnlich wie bei der anderen Bauart in einen oder mehrere Schlitze des anderen Bauteils.
  • Soweit vorstehend auf die Gleichheit der Leistenbreiten, Schlitzbreiten usw. hingewiesen worden ist, muß beachtet werden, daß hierbei natürlich gewisse Toleranzen zu berücksichtigen sind. In den meisten Fällen ist es zweckmäßig, wenn nicht sogar nötig, daß die inneren Verbindungselemente gegenüber den sie umgebenden Verbindungselementen ein gewisses Übermaß haben, damit ein fester Halt gewährleistet ist. Durch die Ausbildung der Bauteile aus Kunststoff ist das infolge der elastischen Eigenschaften dieses Materials leicht möglich, ohne daß deswegen der Kraftaufwand für das Zusammenfügen der Teile für ein Kind zti groß würde.
  • Während die Schlitze das Zusammenfügen von aufeinanderliegenden Bauteilen in keiner Lage stören, könnte das seitens der erhöhten Leisten der Fall sein, wenn diese ebenso lang wären wie die Schlitze. Aus diesem Grund ist es angebracht, die Leisten wesentlich kürzer zu gestalten. Dabei ist es zweckmäßig, die Leisten nicht in der Mitte, sondern vorzugsweise näher den Seitenkanten anzuordnen. Das kann beispielsweise so geschehen, daß die beiden Enden einer jeden Leiste oder eines aus parallelen Leisten bestehenden Leistenpaars einerseits von der Bauteilkante und andererseits von der dazu parallelen Mittellinie des Bauteils etwa den gleichen Abstand haben, der gleich oder wenig größer ist als der Abstand der in der Bauteilfläche befindlichen Schlitzenden von der benachbarten Bautei 1kante.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sowie einige Zusammensetzbeis.piele schematisch dargestellt.
  • Abb. 1 zeigt die eine Ausführungsform a) in Draufsicht, b) von der Seite, c) im Querschnitt durch die Leisten; Abb. 2 läßt verschiedene Möglichkeiten des Zusammenfügens zweier Teile von der Seite erkennen; Abb. 3 zeigt eine dieser Möglichkeiten von oben, Abb. 4 eine Variation hierzu, Ahl).5 den Zusammenbau eines einfachen Möbelstücks; Abb. 6 ist die andere Ausführungsform des Bauteils in Draufsicht.
  • In der Ausführungsform nach Abb. 1 besteht der Bauteil aus dem flachen, beispielsweise quadratischen Körper l aus Kunststoff irgendeiner bekannten Art. Er enthält Schlitze 2, die den Körper l völlig durchdringen. Auf der einen Körperfläche befinden sich die leisten- oder lamellenartigen Erhöhungen3, deren Höhe vorzugsweise der Stärke des Körpers i entspricht. Sie sind jeweils paarweise angeordnet, wobei sich zwischen jedem Leistenpaar ein Schlitz 4 befindet, dessen Breite der Stärke des Körpers 1 gleich ist. Der mit 5 bezeichnete und durch zwei Pfeile gekennzeichnete Abstand der Außenkanten der Leisten eines jeden Leistenpaares ist der Breite der Schlitzet gleich, damit bei dein parallelen Zusammenfügen zweier Bauteile ein oder mehrere Leistenpaare genau in einen oder mehrere Schlitze des anderen Bauteils hineinpassen.
  • In Abb. 2 sind verschiedene Möglichkeiten, wie die Bauteile zusammengefügt werden können, von der Seite gesehen dargestellt. Obgleich hierin die einzelnen Bauteile mit verschiedenen Bezugszeichen versehen sind, sollen sie genau die gleiche Form wie der Teil 1 haben. Bei den beiden Bauteilen 6 und 7 liegen die leistenartigen Erhöhungen nach unten, also bei beiden auf der gleichen Seite. Zwei Leistenpaare des Bauteils 6 dringen hierbei in den diesem Bauteil zunächst liegenden Schlitz des Bauteils 7 ein, wodurch beide Bauteile aneinander festgehalten werden. Bei den Teilen 8 und 9 sind die mit den Leisten versehenen Flächen einander zugekehrt. In diesem Fall sind die Schlitze an der Verbindung überhaupt nicht beteiligt. Dagegen greifen zwei Leistenpaare eines jeden Bauteils so ineinander, daß jeweils eine Leiste3 in den Spalt4 des Gegenstücks eingreift und dadurch eine Verbindung schafft. Hieran können. auch noch weitere Leistenpaare beteiligt sein, wenn beide Teile 8 und, 9 sich auf eine größere Fläche überdecken.
  • Auch die Bauteile 10 und 11 liegen so zueinander, daß ihre mit Leisten versehenen Flächen einander zugekehrt sind. Jedoch dringen dabei wechselweise Leistenpaare beider Bauteile in einen Schlitz des gegenüberliegenden Bauteils. Ähnlich ist die Verbindung der Bauteile 12 und 13, jedoch sind dabei zwei Leistenpaarreihen und je zwei Schlitze an der Verbindung beteiligt, wodurch ein sehr fester Halt gegeben ist.
  • In genau gleicher Weise sind auch die Teile 14 und 15 miteinander verbunden. Zusätzlich ist noch ein weiterer Teil 16 auf gleiche Art an dem Teil 15 befestigt, wodurch eine größere Platte entsteht. Diese Verbindung der drei Teile 14, 15 und 16 ist auch in Abb. 3, und zwar von unten gesehen, dargestellt. Man sieht in der oberen Hälfte vier Reihen von Leistenpaaren, die alle zu dem Bauteil 16 gehören. Die unteren beiden Reihen davon stecken in den Schlitzen des Bauteils 15, dessen Leisten nicht zu sehen sind. Genau so ist es, jedoch spiegelbildlich umgekehrt, mit den Leisten des Bauteils 14, von denen ebenfalls zwei Reihen in die Schlitze des Teils 15 eingreifen. Sämtliche Leistenpaare dieses Bauteils befinden sich entweder in Schlitzen des Teils 14 oder des Teils 15, so daß durch diese zahlreichen Verbindungsstellen alle Teile sehr fest miteinander verbunden sind.
  • Wie die Abb. 3 weiter erkennen läßt, ist der Bauteil 15 gegenüber den Bauteilen 14 und 16 in Seitenrichtung etwas versetzt. An sich ist es natürlich ohne weiteres möglich, daß sich die Seitenkanten aller Teile genau miteinander decken. Das Versetzen kann aber bisweilen erwünscht sein, beispielsweise wenn eine Kante des Teils 15 zwischen ein Leistenpaar eines anderen, senkrecht dazustehenden Bauteils eingefügt werden soll, wie es in Abb. 2 an dem Beispiel der Bauteile 17 und 18 gezeigt ist. Nur dann, wenn die Kante des Teils 15 vorspringt, ist eine solche Verbindung möglich, weil andernfalls die Kanten der Bauteile 14 und 16 stören würden.
  • Die Möglichkeit, daß der Bauteil 15 gegenüber den beiden anderen seitlich versetzt ist, ergibt sich daraus, daß die Leisten 20 beiderseits nicht bis zu den Enden der Schlitze 21 reichen. Der Abstand der Leistenenden von den Schlitzenden bestimmt, wie Abb. 3 ohne weiteres erkennen läßt, das NIaß, um das der Bauteil 15 gegenüber dem anderen versetzt sein kann. Aus einem ähnlichen Grund reichen die Leistenpaare unter Berücksichtigung des erwähnten Abstands nicht etwa von dem einen bis zum andern Schlitzende, sondern sie sind in der Mitte des Bauteils auf ein längeres Stück unterbrochen, wodurch zwei völlig getrennte Leistenpaare entstehen, die jedoch in einer Reihe liegen. Diese Trennung ist nötig, wenn die Bauteile so zusammengefügt werden sollen, wie es in Abb.4 gezeigt ist. Danach liegen die beiden Teile 22 und 23 beispielsweise mit ihren mit Leisten versehenen Flächen nach oben, während die entsprechende Fläche des Teils 24 nach unten gerichtet ist.
  • Diese Teile werden ebenso zusammengefügt, wie die 'feile 14, 15 und 16, jedoch liegen dabei die Randteile 24 dort, wo die Leistenreihen der anderen Teile unterbrochen sind. Wird diese Anordnung noch durch zwei weitere Teile ergänzt, die gestrichtelt angedeutet sind und in der Ebene der Teile22 und 23 liegen, dann entsteht eine größere Platte, die beispielsweise als Tischplatte benutzt werden kann. Diese wird so gedreht, daß die Leistenpaare der vier äußeren Bauteile nach unten zeigen. In mehrere dieser Leisten werden die Kanten von zwei oder mehr Bauteilen gleicher Form so eingefügt, wie es an den Bauteilen 17 und 18 gezeigt ist. Auf diese Weise entsteht ein Tisch mit einer durch Schlitze unterbrochenen Platte, die von den senkrecht dazu eingefügten Bauteilen getragen wird.
  • Auch der in Abb. 5 dargestellte Stuhl entsteht dadurch, daß mehrere Bauteile der Form nach Abb. 1 in gleicher Weise senkrecht zueinander zusammengefügt werden. Die beiderseitigen Kanten des Sitzteils 25 werden in Schlitze von Leistenpaaren der Seitenteile 26 und 27 gesteckt. Ebenso findet auch eine Verbindung der hinteren Kante des Sitzteils mit der Rückenlehne 28 statt. In dieser Abbildung sind zur Vereinfachung die nicht benutzten Leisten weggelassen.
  • Die Beispiele zeigen, daß die verschiedenartigsten Puppenmöbel unter Benutzung von Bauteilen hergestellt werden können, die alle völlig gleiche Form und Größe haben. Insbesondere ist das darauf zurückzuführen, daß sich die Bauteile sowohl parallel als auch senkrecht zueinander zusammenfügen lassen. Es ist selbstverständlich, daß dadurch die Möglichkeit gegeben ist, unter Verwendung einer größeren Anzahl gleicher Bauteile kompliziertere Puppenmöbel zusammenzustellen.
  • Dasselbe läßt sich aber auch erreichen, wenn die in Al--,b. 6 dargestellte Ausführungsform der Bauteile benutzt wird. Hierbei sind die Bauteile 29 ebenfalls mit durchgehenden Schlitzen 30 versehen, die aber schmäler sind und eine Breite haben, die der Stärke des Bauteils entspricht. Auch die Leisten 31 sind nur so breit. Sollen Bauteile 29 parallel aufeinanderliegend zusammengefügt werden, dann dringen diese Leisten oder eine davon in einen Schlitz des Gegenstücks ein. Wenn dagegen zwei Bauteile senkrecht zueinander verbunden werden sollen, dann wird eine Kante des einen Teils in einen Schlitz des anderen Teils hineingesteckt. Zu diesem Zweck sind alla Bauteile an den Kanten in der Weise abgesetzt, daß sie so, wie in der Abbildung dargestellt, an ihren Ecken etwas zurücktreten. Nur der vorspringende Teil der Kante dringt in den Schlitz des Gegenstücks ein, während! der abgesetzte Teil der Kante auf der Randfläche des Gegenstücks aufsitzt. Dadurch erhält die Verbindung einen zusätzlichen Halt. Es ist dabei zweckmäßig, daß die durch Pfeile gekennzeichnete Größe des Absatzes etwa der Stärke des Bauteils gleich ist.
  • Ein Vergleich der Ausführungsform nach Abb.6 mit der Ausführungsform nach Abb,. 1 läßt bei Berücksichtigung vorstehender Erläuterungen erkennen, daß in beiden Fällen genau die gleichen Möglichkeiten zum Zusammenfügen zweier oder mehrerer Bauteile zu Möbelstücken verschiedenster Art gegeben sind. So läßt sich beispielsweise eine Tischplatte nach Abb. 4 aus fünf Bauteilen 29 zusammensetzen, und die Fußteile können mit ihren Kanten entweder in die Schlitze der äußeren oder des mittleren Teils gesteckt werden. Ebenso werden zur Herstellung eines Stuhls die Kanten der Sitzfläche in Schlitze der Seitenteile und der Rückenlehne eingefügt. In gleicher Weise können z. B. Bänke, Betten, Regale, Theken und kastenartige Möbelstücke zusammengesetzt werden.
  • Selbstverständlich sind auch noch weitere Ausführungsformen von Bauelementen im Rahmen der Erfindung möglich, bei denen die Anordnung der Schlitze und Leisten von den näher beschriebenen Beispielen mehr oder weniger abweicht. Es ist auch möglich, Bauteile zu benutzen, bei denen als positive Verbindungselemente nur die äußeren Kanten und als negative Verbindungselemente nur Schlitze zwischen Leistenpaaren, oder nur Schlitze in der Bauteilfläche vorhanden sind. Eine solche Anordnung kann insbesondere dann vorgesehen werden, wenn das Bauspiel nicht nur aus einander völlig gleichen Teilen besteht, sondern wenn es sich aus mehreren Gruppen von Bauteilen zusammensetzt, wobei die Bauteile jeder Gruppe einander völlig gleich sind, sich aber von den Bauteilen der anderen Gruppen unterscheiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Bauspiel zum Zusammensetzen von Puppenmöbeln u. dgl. aus einer Mehrzahl von gleichen Einzelbauteilen oder aus Gruppen untereinander gleicher Einzelbauteile, die sowohl mit positiven als auch mit negativen Verbindungselementen in Form von Erhöhungen und Vertiefungen für die Verbindung der Bauteile miteinander versehen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die positiven Verbindungselemente aus leisten- oder lamellenartigen, aus der Bauteilfläche herausragenden Erhöhungen (3, 20, 31) und die negativen Verbindungselemente aus mehreren zwischen diesen Erhöhungen (3, 20) oder innerhalb der Bauteilfläche angeordneten Schlitzen (2, 21, 30) bestehen, die sowohl zur Aufnahme der Erhöhungen als auch für die zueinander senkrechte Verbindung zweier Bauteile zum Einsetzen der Bauteilkanten dienen. z. Bauspiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die leistenförmigen Erhöhungen (3, 20, 31) und die Schlitze (2, 21, 30) zueinander parallel liegen. 3. Bauspiel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die leistenartigen Erhöhungen (3, 20, 31) paarweise parallel zueinander angeordnet sind, wobei die Breite des zwischen ihnen befindlichen Schlitzes gleich der Stärke des Bauteils (1) und der Abstand ihrer Außenkanten voneinander gleich der Breite der Schlitze in der Bauteilfläche ist. 4. Bauspiel nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der leistenartigen Erhöhungen (3, 20, 31), die Breite der Schlitze (2, 21, 30) in der Bauteilfläche und die Stärke des Bauteils (1) einander gleich sind. 5. Bauspiel nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Enden der leistenartigen Erhöhungen (3, 20, 31) einerseits von der Bauteilkante und andererseits von der dazu parallelen Mittellinie des Bauteils den gleichen Abstand haben, der gleich oder wenig größer ist als der Abstand der in der Bauteilfläche befindlichen Schlitzenden von der benachbarten Bauteilkante. 6. Bauspiel nach Anspruch 1 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die äußeren Kanten des Bauteils (29) beiderseits abgesetzt sind und die herausragenden mittleren Teile der Kanten etwas kürzer sind als die Schlitze (2, 21, 3(D) in der Bauteilfläche. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1684298, 1676670; USA.-Patentschriften Nr. 2 558 591, 2 262 199; französische Patentschrift Nr. 984 816.
DEC17288A 1958-08-01 1958-08-01 Bauspiel zum Zusammensetzen von Puppenmoebeln od. dgl. Pending DE1095175B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC17288A DE1095175B (de) 1958-08-01 1958-08-01 Bauspiel zum Zusammensetzen von Puppenmoebeln od. dgl.

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEC17288A DE1095175B (de) 1958-08-01 1958-08-01 Bauspiel zum Zusammensetzen von Puppenmoebeln od. dgl.

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1095175B true DE1095175B (de) 1960-12-15

Family

ID=7016212

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC17288A Pending DE1095175B (de) 1958-08-01 1958-08-01 Bauspiel zum Zusammensetzen von Puppenmoebeln od. dgl.

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1095175B (de)

Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2262199A (en) * 1939-06-06 1941-11-11 Halsam Products Company Toy building brick
US2558591A (en) * 1948-10-25 1951-06-26 William A Starck Toy construction element
FR984816A (fr) * 1949-04-19 1951-07-11 Pièce moulée pour modèles et boîtes de construction
DE1676670U (de) * 1953-06-26 1954-05-20 Wilhelm Staufenbiel Biegsam elastische bauelemente fuer spielbaukaesten.
DE1684298U (de) * 1954-03-10 1954-09-30 Wilhelm Staufenbiel Biegsam elastische bauelemente.

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2262199A (en) * 1939-06-06 1941-11-11 Halsam Products Company Toy building brick
US2558591A (en) * 1948-10-25 1951-06-26 William A Starck Toy construction element
FR984816A (fr) * 1949-04-19 1951-07-11 Pièce moulée pour modèles et boîtes de construction
DE1676670U (de) * 1953-06-26 1954-05-20 Wilhelm Staufenbiel Biegsam elastische bauelemente fuer spielbaukaesten.
DE1684298U (de) * 1954-03-10 1954-09-30 Wilhelm Staufenbiel Biegsam elastische bauelemente.

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1246961B (de) Moebelelement
DE69907196T2 (de) Möbelstück mit einer einheit von zusammengebauten steifen elementen
DE9200474U1 (de) Spielbaustein
DE3333097C1 (de) Bauelement aus Kunststoff fuer Dekorations- und Spielzwecke
DE2638969C2 (de) Spielzeugbausatz
DE1095175B (de) Bauspiel zum Zusammensetzen von Puppenmoebeln od. dgl.
DE19804239C1 (de) Bettgestell
AT400389B (de) Würfelförmiges element
DE3303695C1 (de) Vorrichtung zur Darstellung des Zahlenaufbaus und der Maechtigkeit von Mengen
DE2533540A1 (de) Steckelement
DE2820100A1 (de) Bauelement fuer moebel u.dgl.
DE2202444A1 (de) Moebelsatz
DE9101556U1 (de) Bausatz kombinierbarer Möbel, insbesondere Schrank- und/oder Regalelemente
DE2312619A1 (de) Bauteile fuer den zusammenbau von moebeln
DE1554424C (de) Kasten zum Zusammensetzen mit anderen neben- und übereinander angeordneten Kästen
AT302121B (de) Spielzeug-Baukasten
DE2409127A1 (de) Kindermoebel fuer verschiedene verwendungszwecke
DE1554189C (de) Bauteile aus Kunststoff
DE1978738U (de) Bauelement zum herstellen von moebeln, waenden od. dgl.
DE1015366B (de) Bauelemente zum Aufbau von Spielzeug- oder Modellbauten
DE1081592B (de) Waermespeicherbesatz
DE1949627U (de) Bausatz von zusammenfuegbaren taefelchen mit entlang ihrem umfang angeordneten, normgerechten zahnnuten zum zusammenbau von kleinmodellen verschiedener art, insbesondere zu lehr- und spielzwecken.
DE3116852A1 (de) Puzzle in form eines geometrischen koerpers
DE1202198B (de) Spielzeugbauelement
DE7507114U (de) Möbelstück mit Kupplungseinrichtung