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DE1094968B - Handwerkzeugmaschine mit einem hin- und herbewegbaren Werkzeug - Google Patents

Handwerkzeugmaschine mit einem hin- und herbewegbaren Werkzeug

Info

Publication number
DE1094968B
DE1094968B DES57815A DES0057815A DE1094968B DE 1094968 B DE1094968 B DE 1094968B DE S57815 A DES57815 A DE S57815A DE S0057815 A DES0057815 A DE S0057815A DE 1094968 B DE1094968 B DE 1094968B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tool
pump
cylinder
bore
eccentric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES57815A
Other languages
English (en)
Inventor
Albert Kaufmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Scintilla AG
Original Assignee
Scintilla AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Scintilla AG filed Critical Scintilla AG
Priority to DES57815A priority Critical patent/DE1094968B/de
Publication of DE1094968B publication Critical patent/DE1094968B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23DPLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23D49/00Machines or devices for sawing with straight reciprocating saw blades, e.g. hacksaws
    • B23D49/10Hand-held or hand-operated sawing devices with straight saw blades
    • B23D49/16Hand-held or hand-operated sawing devices with straight saw blades actuated by electric or magnetic power or prime movers
    • B23D49/162Pad sawing devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Handwerkzeugmaschine mit einem hin-und herbewegbaren Werkzeug Die Erfindung bezieht sich auf eine Handwerkzeugmaschine, insbesondere Stichsäge, mit einem über einen Exzenter angetriebenen, quer zur Antriebswelle des Exzenters hin- und herbewegbaren Werkzeug und mit einer Luftpumpe, die einen mit der Antriebsvorrichtung für das Werkzeug gekuppelten Kolben und eine gegen die Arbeitsstelle des Werkzeugs gerichtete Ausblasöffnung sowie ein Rückschlagventil zum Vermeiden einer Saugwirkung an der Ausblasöffnung aufweist.
  • Es sind bereits für den Antrieb durch eine Handbohrmaschine bestimmte Sägevorrichtungen bekanntgeworden, bei denen parallel zu einem ein Sägeblatt tragenden Gleitstück ein von der Exzenterantriebsachse des Gleitstücks her antreibbarer Stößel geführt ist, der eine Kappe hat, die in einer als Pumpenzylinder wirkenden Bohrung des Geräts geführt ist und dazu dient, bei ihren Druckbewegungen einen gegen die jeweilige Arbeitsstelle gerichteten Luftstrom zu erzeugen.
  • Es sind auch Sägemaschinen nicht mehr neu, bei denen die zum Wegblasen der Sägespäne dienende Luftpumpe mit einem Rückschlagventil ausgerüstet ist. Derartige Anordnungen sind jedoch für tragbare Werkzeugmaschinen zu aufwendig und geben leicht zu Störungen Anlaß, weil die von der Pumpe geförderte Luft über lange Schlauchleitungen zu den von der Pumpe entfernt liegenden Arbeitsstellen geleitet werden muß.
  • Der Erfindung lag die Aufgabe zugrunde, eine möglichst einfache, nahe an der Arbeitsstelle befestigbare Vorrichtung zum Wegblasen der Späne zu schaffen. Diese Aufgabe läßt sich bei einer Handwerkzeugmaschine der eingangs beschriebenen Art lösen, bei der erfindungsgemäß der Zylinder der Pumpe an seinem druckseitigen Ende durch ein Rückschlagventil bekannter Bauart, nämlich eine mit einer Bohrung versehene Ringscheibe, auf der eine Membran aufliegt, die innerhalb ihrer auf der Ringscheibe aufliegenden Zone eine Durchtrittsöffnung für die vom Pumpenkolben geförderte Luft aufweist und nur entlang ihrem Rand durch einen auf den Pumpenzylinder aufgesteckten Deckel gegen die Randzone der Ringscheibe gepreßt ist, verschlossen ist.
  • In der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel der Erfindung eine aufsteckbare Stichsägenvorrichtung für eine elektrische Handbohrmaschine dargestellt. Es zeigt Fig. 1 einen axialen Längsschnitt durch die Sägevorrichtung, Fig. 2 Einzelheiten der Vorrichtung nach Fig. 1 und Fig.3 in vergrößertem Maßstab.
  • Die Stichsägenvorrichtung hat ein gegossenes Gehäuse 10 aus Aluminium mit einem rohrförmigen Ansatt 11, der es gestattet, das Gehäuse auf den bei 12 angedeuteten Spindellagerschaft einer (nicht näher angedeuteten) elektrischen Handbohrmaschine aufzuschieben. In dieser Stellung kann das Gehäuse mit Hilfe einer Klemmschraube 13 auf dem Spindellagerhals festgespannt werden.
  • Das Gehäuse 10 enthält eine gleichachsig zum rohrförmigen Ansatz 11 angeordnete Lagerbohrung 14 zur Aufnahme einer Antriebswelle 15. Die Antriebswelle 15 hat an ihrem in der Betriebsstellung der Werkzeugspindel der Handbohrmaschine zugekehrten Ende eine quer zu ihrer Achse verlaufende Rippe 16. Ein klauenförmiges Kopfstück 17 des Kupplungsdornes 18 erfaßt diese Rippe, wenn der Kupplungsdorn in dem bei 19 angedeuteten Spannfutter befestigt ist und die Stichsägenvorrichtung auf den Spindellagerhals 12 der Handbohrmaschine aufgesteckt wird.
  • Auf das andere Ende der Antriebswelle 15 ist eine Scheibe 20 aufgezogen. Diese trägt einen exzentrisch zur Achse der Welle 15 sitzenden Kurbelzapfen 21, der in einen als Kreuzkopfführung dienenden Querschlitz 22 eines Mitnehmerstücks 23 eingreift. Das Mitnehmerstück 23 ist auf eine Führungsstange 24 für ein bei 25 angedeutetes Stichsägenblatt aufgeschoben. Die Führungsstange verläuft quer zur Antriebswelle 15 und ist in der Nähe ihrer beiden Enden in zwei augenförmigen Ansatzstücken 26 und 26' des Gehäuses 10 gelagert. Das Stichsägenblatt 25 ist mit seinem Schaftende in der hohlen Führungsstange 24 in Rasten 27 mit Hilfe einer Schraube 28 verspannt, die vom anderen Ende der Führungsstange her mit Hilfe eines (nicht dargestellten) Schraubenziehers zugänglich ist. In der Betriebsstellung wird das Stichsägeblatt 25 durch eine Führungsrolle 31 abgestützt. Die Führungsrolle 31 ist auf einem Zapfen 32 gelagert, der in dein mit 33 angedeuteten Fuß des Gehäuses 10 sitzt. An der Bodenseite des Fußes 33 ist mit Schrauben 34 ein Führungsschuh 35 befestigt, der beim Aufsetzen der Sägevorrichtung auf ein durchzuschneidendes Werkstück 36, beispielsweise ein Holzbrett, als Widerlager dient, wenn das Sägeblatt bei seinen mit Pfeilen l und 1I angedeuteten Arbeitsbewegungen am Werkstück 36 angreift.
  • Zur Beseitigung der bei den Arbeitsbewegungen entstehenden Späne ist eine Luftpumpe vorgesehen, die einen rohrförmigen Zylindermante140 und einen in diesem geführten Pumpenkolben 41 hat. Die Achse des Zylinders 40 verläuft parallel zur Achse der Führungsstange 24. An der der Arbeitsstelle des Sägeblattes 25 zugekehrten Stirnseite des Pumpenzylinders 40 ist eine mit einer zentralen Bohrung 43 versehene Ringscheibe 44 eingesetzt, die mit einem Bund 45 auf der Stirnseite des Zylinders 40 aufsitzt. Über die Ringscheibe 44 und den diese teilweise umschließenden Abschnitt des Zylinders 40 ist ein Deckel 46 aufgezogen. Der Deckel hat in der Nähe seines Bodenteils 47 eine Ringschulter 48, die sich gegen den Rand einer dünnen, aus Stahlblech bestehenden Membran 50 legt und diese dabei derart gegen die Bohrung in der Ringscheibe 44 preßt, daß diese durch die Membran 50 verschlossen wird, wenn sich der Pumpenkolben 41 in der mit dem Pfeil I angedeuteten Richtung bewegt. Im Deckel 46 ist außerdem ein enges Bohrloch 52 schräg zur Zylinderachse angebracht, dessen Längsachse gegen die jeweilige Arbeitsstelle der Zähne des Stichsägeblattes 25 gerichtet ist.
  • Der Antrieb der Luftpumpe erfolgt über einen im Pumpenkolben 41 vernieteten Stößel 54, der an seinem freien Ende eine eingedrehte, aus Fig.2 ersichtliche Ringnut 55 hat. In diese greift ein am Mitnehmer 23 mit einem Niet 56 befestigter Lappen 58 ein, der an seinem freien Ende eine längliche Aussparung hat, in die der Hals 59 des Stößels 54 paßt.
  • Bei den mit den Pfeilen I und II angedeuteten Arbeitsbewegungen, die beim Umlauf der Antriebswelle 15 durch den Exzenterzapfen 21 erzeugt werden, nimmt der Stößel 54 den Pumpenkolben 41 mit und saugt dabei gegen Ende der Rückholbewegungen I durch ein im Zylinder 40 angeordnetes Ansaugloch 60 Luft in den Zylinder 40. Bei den in der Pfeilrichtung II erfolgenden Vorschubbewegungen drückt der Kolben 41 sobald er die Ansaugöffnung 60 überdeckt hat, die angesaugte Luftmenge durch die Scheibenbohrung 43 und eine in der Membran 50 angebrachte, während der Rückholbewegungen jedoch durch die Scheibe 45 verdeckte Bohrung 61 über den Ausblaskana152 ins Freie und bläst dabei die jeweils vorhandenen Späne weg.
  • Die beschriebene Ausbildung der Luftpumpe und insbesondere die Anordnung der Membran 50 in Verbindung mit der Scheibe 44 erlaubt einen einfachen und daher billigen Aufbau, der trotzdem eine wirkungsvolle Luftförderung ergibt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Handwerkzeugmaschine, insbesondere Stichsäge, mit einem über einen Exzenter angetriebenen, quer zur Antriebswelle des Exzenters hin- und herbewegbaren Werkzeug und mit einer Luftpumpe, die einen mit der Antriebsvorrichtung für das Werkzeug gekuppelten Kolben und eine gegen die Arbeitsstelle des Werkzeugs gerichtete Ausblasöffnung sowie ein Rückschlagventil zum Vermeiden einer Saugwirkung an der Ausblasöffnung aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (40) der Pumpe an seinem druckseitigen Ende durch ein Rückschlagventil bekannter Bauart, nämlich eine mit einer Bohrung versehene Ringscheibe (44), auf der eine Membran (50) aufliegt, die innerhalb ihrer auf der Ringscheibe (44) aufliegenden Zone eine Bohrung (61) für die vom Pumpenkolben (41) geförderte Luft aufweist und nur entlang ihrem Rand durch einen auf den Pumpenzylinder (40) aufgesteckten Deckel (46) gegen die Randzone der Ringscheibe (44) gepreßt ist, verschlossen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 519 434; schweizerische Patentschrift Nr. 281233; USA.-Patentschriften Nr. 2 793 661, 2 746 493, 2 781800, 2 631619, 1544 425.
DES57815A 1958-04-12 1958-04-12 Handwerkzeugmaschine mit einem hin- und herbewegbaren Werkzeug Pending DE1094968B (de)

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