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DE109469C - - Google Patents

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Publication number
DE109469C
DE109469C DENDAT109469D DE109469DA DE109469C DE 109469 C DE109469 C DE 109469C DE NDAT109469 D DENDAT109469 D DE NDAT109469D DE 109469D A DE109469D A DE 109469DA DE 109469 C DE109469 C DE 109469C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
coupling
legs
claws
arms
slots
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT109469D
Other languages
English (en)
Publication of DE109469C publication Critical patent/DE109469C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G3/00Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements
    • B61G3/22Couplings comprising mating parts of similar shape or form which can be coupled without the use of any additional element or elements with coupling heads rigidly connected by locks consisting of pivoted latches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pivots And Pivotal Connections (AREA)

Description

^VISKis^
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Mai 1899 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine selbst thätige, seitlich auslösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge mit seitlich drehbaren Kuppelungsarmen. Die Kuppelköpfe der Arme sind zu Gabeln mit ungleich langen Schenkeln ausgebildet, die beim Zusammenfahren der Fahrzeuge derart in einander greifen, dafs die längeren Schenkel nach aufsen liegen. Die Kuppelung erfolgt" durch selbsttätiges Eingreifen von an den längeren Schenkeln drehbar angebrachten federnden Klauen in Schlitze der kürzeren Schenkel. Die Länge der kürzeren Schenkel ist so bemessen, dafs sie beim Seitwärtsdrehen der Arme zum Zwecke des Entkuppeins an einander vorbeischwingen können. . Durch diese federnden Klauen, sowie auch durch die verschiedene Länge der Gabelschenkel wird die erforderliche Zuverlässigkeit und Betriebsfähigkeit einerseits und eine selbstthätige Auslösung bei Entgleisungen andererseits gewährleistet. Die selbstthätige Auslösung bei Entgleisungen wird insbesondere durch die, ungleiche Länge der die federnden Klauen tragenden Schenkel erreicht, welche Anordnung auch für den Ausschlufs. von Beschädigungen durch unrichtiges Bedienen der Kuppelung wichtig ist.
Fig. ι zeigt die Kuppelung in der Kuppellage. Fig. 2 zeigt punktirt die Stellung der Kuppelung in dem Augenblicke des Aufeinanderschiebens der Wagen. Fig. 3 und 4 veranschaulichen in gröfserem Mafsstabe die Kuppelung in der Kuppellage in Seitenansicht und Grundrifs. .
An jedem Wagenende ist um die Achse r der Arm b drehbar gelagert, der in die verschieden langen Gabelschenkel c und d ausläuft und mit dem Zahnbogen m aus einem Stück besteht. Durch die in den Zahnbogen m eingreifende Schnecke η und die Welle ο läfst sich jeder Arm b vom Handrade ρ von der Wagenseite aus drehen. Um ihn in die richtige Stellung zum Einrücken zu bringen, ist am Wagen ein Anschlag a angebracht. Derselbe kann aus elastischem Stoffe bestehen. Die kurzen Gabelschenkel d haben einen rechteckigen Schlitz e' und die langen Gabelschenkel c eine Aussparung, worin die federnden, jenen Schlitzen entsprechenden Verkuppelungsklauen angeordnet sind.
Die federnden Klauen f sind winkelhebelartig gestaltet und um die Bolzen g drehbar gelagert. Der eine Schenkel jeder Klaue wird durch federnde Mittel gegen den Vorsprung ■# angep.refst, wodurch der Ausschlag der Klaue begrenzt und die richtige Stellung derselben gesichert wird. Der andere Arm ragt aus der Aussparung hervor, um in den Schlitz e des anderen Armes b einzugreifen.
Sollen zwei Wagen gekuppelt werden, so ' werden die Arme b b durch das Hand- oder Kurbelrad ρ in die richtige Stellung bewegt, die durch die Anschläge α α gesichert wird. Beim Zusammenschieben der Wagen werden die wechselseitig entgegengesetzt angeordneten Klauen ff von den abgerundeten Enden der Gabelschenkel dd seitwärts verdreht und zurückgehalten, bis sie durch die Schlitze e e der

Claims (3)

  1. Gabelschenkel d d freigegeben werden und unter Wirkung ihrer Federungen in diese Schlitze einschnappen. Alsdann ist die Kuppelung geschlossen.
    Die Federung der Klaue/ besteht aus einem federnden Kolben, der aus den Spiralfedern k k und dem Querstück i besteht und auf die Klaue / mittelst der Rolle h einwirkt. Das Ganze ist vom Bügel oder Gehäuse / umschlossen, welcher am Gabelschenkel c befestigt ist. Der federnde Kolben bietet den Vortheil grofser Dauerhaftigkeit und zuverlässiger Wirkung bei leichtem Ausweichen der Klauen.
    Die bei geschlossener Kuppelung nach innen liegenden Gabelschenkel d d sind so kurz, dafs sie beim Bewegen der Arme bequem an einander vorbeischwingen können. Das Lösen der Kuppelung kann also ohne Aenderung der Stellung der Klauen f durch einfaches Zurückdrehen der Arme b b geschehen, wobei die Klauen ff aus den Schlitzen e e zurücktreten. Die verschiedene Länge der Schenkel c c und dd ist ferner deshalb wichtig, weil dadurch ein Gegeneinandertreffen der Theile verhütet wird, wenn die Kuppelarme b b sich mehr in der für das Einrücken genau richtigen Stellung befinden. Vor Allem tritt bei Entgleisungen eine selbstthätige Auslösung, ein, indem die Kuppelklauen aus den Sperrschlitzen herausgleiten können, wodurch einer Vergröfserung des Unfalls wirksam vorgebeugt ist.
    Die federnden Klauen können naturgemäfs abgeändert ausgeführt sein; wesentlich ist, dafs sie möglichst leicht einschnappen und durch ihre Form das Lösen der Kuppelung durch einfaches Seitwärtsdrehen der Arme b b gestatten. Zur Verstellung der letzteren ist das Schneckengetriebe deshalb zweckmäfsig, weil es ein Mittel zur Sicherung des Armes b in seiner jeweiligen Stellung bildet. Doch kann auch ein anderes Getriebe angeordnet sein. Auch die übrigen Einzelheiten können abgeändert und durch gleichwerthige ersetzt sein.
    Pa τ ε ν τ - A ν s p"r ü c η ε :
    ι. Eine selbstthätige, seitlich auslösbare Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge mit seitlich drehbaren Kuppelungsarmen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kuppelköpfe der Arme (b) zu Gabeln mit ungleich langen, Schenkeln (cd) ausgebildet' sind, welche beim Zusammenfahren der Fahrzeuge zum Zwecke des Kuppeins derart in einander greifen, dafs die längeren Schenkel (c) nach aufsen liegen, und wobei die Kuppelung durch selbsttätiges Eingreifen von an den längeren Schenkeln (c) drehbar angebrachten und unter der Wirkung von Federn stehenden Klauen in Schlitze der kürzeren Schenkel (d) erfolgt und aufserdem die Länge der kürzeren Schenkel (d) so bemessen ist, dafs dieselben beim Seitwärtsdrehen der Arme (b) zum Zwecke des Entkuppeins an einander vorbeischwingen können.
  2. 2. Eine Seitenkuppelung gemäfs Anspruch i, gekennzeichnet durch winkelhebelartige Klauen (f), deren einer Arm durch einen Anschlag (q) an dem Gabelschenkel (c) in seinem Ausschlage beschränkt wird', während der andere Arm unter dem Einflüsse einer federnden Druckvorrichtung (k i) steht.
  3. 3. Eine Seitenkuppelung gemäfs Anspruch 1 und 2, bei welcher der Druck der Federn auf die Klaue ff J unter Zwischenschaltung einer Rolle (h) übertragen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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