DE109423C - - Google Patents
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- DE109423C DE109423C DENDAT109423D DE109423DA DE109423C DE 109423 C DE109423 C DE 109423C DE NDAT109423 D DENDAT109423 D DE NDAT109423D DE 109423D A DE109423D A DE 109423DA DE 109423 C DE109423 C DE 109423C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27B—FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
- F27B1/00—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
- F27B1/02—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey
- F27B1/025—Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces with two or more shafts or chambers, e.g. multi-storey with fore-hearth
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Wenn man bisher in der Eisengiefserei ein ganz besonders dünnflüssiges Eisen erzielen
wollte, wie das namentlich zum Giefsen sehr dünner Gegenstände nöthig ist, so mufste man
sich nothwendigerweise der Tiegelschmelzung bedienen. Das wesentlich billigere und bequemere
Schmelzen im Kupolofen war ausgeschlossen, weil das dadurch erzielte Eisen,
welches ja schon in der Schmelzzone des Ofens keinen sehr grofsen Grad von Dünnflüssigkeit
hat, im Herd noch weiter durch dessen massive Wandungen abgekühlt wurde.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung an Kupolöfen,, welche es ermöglicht,
dem da'rin geschmolzenen Eisen einen so hohen Grad von Dünnflüssigkeit zu geben,
wie im Tiegel, und zwar wird dies dadurch erreicht, dafs man der Schrnelzzone des Ofens
einen Theil der Feuergase entnimmt und dieselben zum Ueberhitzen des doppelwandig ausgeführten
Herdes verwendet.
Die Neuerung ist in erster Linie für den durch D. R. G. M. 92386 geschützten zerlegbaren
Kupolofen bestimmt, kann aber ebenso gut an jedem anderen angebracht werden.
Auf beiliegender Zeichnung ist
F'ig. ι ein Verticalschnitt durch den neuen
Herd,
Fig. 2 ein Horizontalschnitt nach Linie x-x der Fig. 1,
Fig. 3 endlich ein Verticalschnitt durch den tiegelförmigen eigentlichen Herd des Ofens.
Der eigentliche Ofenschacht ist von dem Herd durch eine aus feuerfestem Material
bestehende und mit einer centralen Durchbohrung i versehene Platte, wie eine solche
z. B. auch in der durch D. R. P. 82693 bekannt gewordenen Ofenconstruction zur Verwendung
kommt, getrennt. Der Herd besteht wie gewöhnlich aus einem Eisenblechmantel a,
welcher mit feuerfestem Material b ausgestampft ist. In demselben wird das tiegelförmige Gefäfs
c aufgestellt, welches den eigentlichen Herd bildet. Zwischen b und c befindet sich ein
ringförmiger Zwischenraum d. Um denselben zu bilden, ruht das Gefäfs c mit seinem Boden
auf zapfenförmigen Untersätzen e auf, welche gegebenenfalls in entsprechende Vertiefungen
des Bodens vom Tiegel c eingreifen. Gegen seitliche Verschiebungen wird das Gefäfs c
durch Riegel f fx f2 gesichert, deren einer fx
gleichzeitig als Schlackenauslauf ausgebildet ist. Der innere Herd c erhält nahe seinem Boden
ein Abstichloch s, welches derartig angeordnet ist, dafs es sich dem Stichloch g gegenüber
befindet. Die Verbindung von beiden wird durch ein Stück feuerfesten Materials m hergestellt,
η ist die Ausfütterung des Ablaufs aus feuerfestem Material. Durch die Oeffnung k
im Boden des äufseren Herdes steht der Zwischenraum d mit der Aufsenluft in Verbindung.
Der Ofen arbeitet in folgender Weise: Aus der Schmelzzone des mit geprefstem Wind
arbeitenden Ofens tritt eine starke heifse Stichflamme ins Innere des eigentlichen Herdes c
und erhitzt denselben zur Weifsglut. Nachdem die Flamme die Innenwandungen von c
vollständig bestrichen hat, tritt sie in den Zwischenraum d und bestreicht die Aufsenwandungen
von c, um dann am Boden durch Oeffnung k ins Freie zu entweichen. Diese
entweichende Flamme kann man zum Vorwärmen einer untergestellten Giefspfanne nutzbar
machen.
Der eigentliche Herd wird sowohl innen wie aufsen von einer heifsen Stichflamme bestrichen.
Eine Abkühlung desselben kann also nicht eintreten. Durch die erhöhte Temperatur
im Herdinnern wird das durch Oeffnung i zufliefsende geschmolzene Eisen überhitzt
und auf eine Temperatur gebracht, wie man sie sonst nur in Tiegelschmelzöfen erzielen
kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kupolofen mit einem unterhalb des Ofenschachtes angeordneten und mit diesem durch ein zum Durchtritt der Stichflamme bestimmtes Loch (i) im Boden (h) des Ofenschachtes verbundenen Tiegel (c) zur Aufnahme und Erhitzung des geschmolzenen Metalles, dadurch gekennzeichnet, dafs der mit Schlackenablauf (Z1) und Abstich (s) versehene Tiegel von einer zweiten Wandung (a b) derart umgeben ist, dafs die Flamme, nachdem sie das Innere des Tiegels erhitzt hat, durch den Hohlraum (d) zwischen Tiegel und Mantel hindurchstreicht, um durch eine im Boden der äufseren Wandung befindliche Oeffnung (k) zu entweichen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE109423C true DE109423C (de) |
Family
ID=379320
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT109423D Active DE109423C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE109423C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2541310A (en) * | 1949-07-20 | 1951-02-13 | Uhrmann Franz | Melting kettle for glass |
-
0
- DE DENDAT109423D patent/DE109423C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2541310A (en) * | 1949-07-20 | 1951-02-13 | Uhrmann Franz | Melting kettle for glass |
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