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DE1093895B - Buerstenkontakt fuer starre und bewegliche Vorrichtungen von Klemmkontakten und Stromabnehmern - Google Patents

Buerstenkontakt fuer starre und bewegliche Vorrichtungen von Klemmkontakten und Stromabnehmern

Info

Publication number
DE1093895B
DE1093895B DEN15624A DEN0015624A DE1093895B DE 1093895 B DE1093895 B DE 1093895B DE N15624 A DEN15624 A DE N15624A DE N0015624 A DEN0015624 A DE N0015624A DE 1093895 B DE1093895 B DE 1093895B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
contact
brush contact
contacts
wire
rigid
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN15624A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Ewald Nelken
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NELKEN KG DR EWALD
Original Assignee
NELKEN KG DR EWALD
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NELKEN KG DR EWALD filed Critical NELKEN KG DR EWALD
Priority to DEN15624A priority Critical patent/DE1093895B/de
Publication of DE1093895B publication Critical patent/DE1093895B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R4/00Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation
    • H01R4/10Electrically-conductive connections between two or more conductive members in direct contact, i.e. touching one another; Means for effecting or maintaining such contact; Electrically-conductive connections having two or more spaced connecting locations for conductors and using contact members penetrating insulation effected solely by twisting, wrapping, bending, crimping, or other permanent deformation
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R41/00Non-rotary current collectors for maintaining contact between moving and stationary parts of an electric circuit

Landscapes

  • Manufacturing Of Electrical Connectors (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
KL. ZAtt* ,»Ο
INTERNAT. KL. H 02
ANMELDETAG: 24. SEPTEMBER 1958
B EKANNTMACHUNG DER ANMELDUNG UND AUSGABE DER AUSLEGESCHRIFT: 1. DEZEMBER 1960
Es werden ruhende und sich bewegende elektrische Kontakte voneinander unterschieden. Gemeinsam ist beiden die Aufgabe, den elektrischen Strom von einem Leiter zu einem anderen zu übertragen. Bei ruhenden Kontakten unterscheidet man zwischen unlösbaren Verbindungen, die in der Regel durch Löten oder Schweißen erstellt sind, und lösbaren Verbindungen, welche durch Klemmen erstellt werden. Sich bewegende Kontakte sind in der Regel Schleifkontakte, z. B. bei Stromabnehmern eines Kollektors, Schleifringes, Fahrdrahtes od. dgl., wobei in der Regel Kohle als Kontaktmittel verwendet wird. Es ist aber nicht zweckmäßig, Schleifkontakte auch für ruhende Kontaktverbindungen zu verwenden. Die in der Elektrotechnik mit Kontaktbürsten bezeichneten Schleifkontakte sind anderseits wieder nicht für Klemmkontakte zweckmäßig. Massive metallische Klemmkontakte haben den Nachteil, daß sie niemals so plan sein können, daß die ganze erforderliche, den Querschnitt bildende Kontaktfläche auch wirklich zum Tragen kommt. Es wurden auch elastische Kontakte in Vorschlag gebracht, beispielsweise Drahtgewebe in horizontaler Schichtung zu den Kontaktflächen. Die feste Pressung der flach aufeinanderliegenden Gewebeschichten stellt aber als Ganzes keine elastische und federnde Masse mehr dar, so daß die gewünschte Wirkung verfehlt wird. Es wurden auch Drahtgewebe in vertikal zu den Kontaktflächen gerichteten Schichtungen entwickelt, wobei die in der Gewebekonstruktion enthaltenen Drahtteile schräg gegen die Kontaktflächen gerichtet sind und auf eine Vielzahl von Punktkontakten mit guter Ansaugwirkung abzielen. Auch diese Konstruktion war nicht voll zufriedenstellend, da das Gefüge dieser Kontakte zu locker ist und eine gewisse Querschnittseinengung zu Erwärmungen und übergroßem Verschleiß führt. Den gleichen Nachteil weisen Kontaktbürsten auf, welche aus Bündelleitern bestehen und in losem Verband von einer Umhüllung aus Gewebe oder Blech zusammengehalten werden. Bleche, Bündel oder Gewebe, in Lamellen zusammengefügt, sollten mittels Haarröhrchenwirkung das Aufsteigen von Fett besorgen. Auch dies bewährte sich nicht, da mit Verbrauch des Fettes Verunreinigungen und Feuchtigkeit angezogen wurden, die den ganzen Kontaktkörper von innen her zerstören. Es wurden noch viele Lösungswege in Vorschlag gebracht, die Kontakte zu verbessern, es haben sich aber alle in der Praxis nicht bewährt und durchgesetzt.
Alle aufgezeigten Nachteile zu beheben, hat die Erfindung zum Zweck. Der Erfindungsgedanke sieht vor, daß die Drahtabschnitte durch einen einschnürenden Stauchvorgang in Axialrichtung des Bürstenkontaktes auf einen vorhandenen besonderen Mantel oder ledig-Bürstenkontakt für starre und bewegliche Vorrichtungen von Klemmkontakten
und Stromabnehmern
Anmelder: Dr. Ewald Nelken, Essen, Alfredstr. 93-95
Dr. Ewald Nelken, Essen, ist als Erfinder genannt worden
lieh auf die Drahtabschnitte am Umfang des Bürstenkontaktes mit einer sie eng und innig miteinander verbindenden Ummantelung versehen sind.
Die erfindungsgemäße Konstruktion hat den Vorteil, daß auf engstem Raum eine größtmögliche Anzahl an Punktkontakten erreicht wird. Dadurch werden die Übergangswiderstände an den Verbindungsstellen derart klein gehalten, daß diese geschweißten oder anderen homogenen Verbindungen entsprechen. Ein weiterer Vorteil liegt in der hohen Verschleißfestigkeit, und dadurch ergibt sich wieder eine enorm lange Lebensdauer.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in verschiedenen Ausführungsbeispielen dargestellt, und zwar zeigen
Fig. 1 bis 3 Zwischenlagen für ruhende Kontakte, Fig. 4 die erfindungsgemäße Anordnung bei einem Schleifkontakt an einem Fahrdraht,
Fig. 5 eine Zwischenlage zwischen zwei massiven Kontakten,
Fig. 6 eine erfindungsgemäße Anordnung an einem Schleifring als Schleifkontakt,
Fig. 7 bis 9 Zwischenlagen in verschiedenen Ausführungsformen.
Fig. 1 zeigt eine Zwischenlage, die aus einem Ring 1 besteht, der durch Stauchung eine verseilte Drahtlitze 2 einschnürt.
Fig. 2 stellt eine ähnliche Zwischenlage dar, bei der in dem Ring 1 senkrecht zu den Kontaktflächen stehende Drähte 3 angeordnet sind.
In Fig. 3 ist der Ring 1 von Drahtgewebe 4 ausgefüllt.
In Fig. 1, 2 und 3 entspricht die Länge der Ausfüllung durch Drähte 2, 3, 4 im Fertigzustand der Länge der Ringe 1.
Fig. 4 stellt einen Bürstenkontakt dar, der aus senkrecht zu der Kontaktfläche stehenden Drahtborsten 3
009 650/193
besteht, die von einem gestauchten Ring 1 eingeschnürt sind. Ein solcher Bürstenkontakt gemäß Fig. 4 könnte beispielsweise an einem Fahrdraht 6 schleifen, wobei die Vielpunktkontaktfläche 7 sowohl gegen den Fahrdraht 6 als anderseitig auch gegen eine beliebige, ortsfeste Klemmvorrichtung der Stromübertragung dienbar wird. Statt des Fahrdrahtes 6 kann diese Anordnung auch bei Schaltorganen, wie Schiebetrennschaltern, Schützen od. dgl. Anwendung finden.
Fig. 5 zeigt die Zwischenlagen 2, 3, 4, angeordnet zwischen massiven Kontaktflächen 8 und 9. Dabei ist der das Drahtgewebe 4 einschnürende Ring 1 so zusammengestaucht, daß sich sein Innendurchmesser verringert und der Füllstoff 4 ein engeres Gefüge erhält. Wird die Mutter5 angezogen, so wird das Drahtgewebe 4 sich porenfüllend in die Unebenheiten der Kontaktflächen 8 und 9 drücken.
In Fig. 6 ist an einem Bauelement 10 aus beliebigem leitendem oder nichtleitendem Werkstoff einerseits ein Bürstenkontakt angebracht, welcher mit überstehenden Drahtborsten 3, welche durch den gestauchten Ring 1 eingeschnürt sind, anderseits beispielsweise an einem Schleifring 11 od. dgl. schleift.
Fig. 7, 8 und 9 stellen Kontaktbürsten dar, welche der Einfachheit halber rund gezeichnet sind, aber jede beliebige Gestalt erhalten können.
In Fig. 7 ist das Drahtgewebe 4 von einem gestauchten Ring 1 aus massivem Werkstoff eingeschnürt.
In Fig. 8 ist das Drahtgewebe 4 mit einer Bohrung 12 versehen. Der Bohrungsrand wird von einem Ring 1 gebildet, der aus massivem Werkstoff besteht, und der Außenrand 13 ist verfestigt durch Stauchen des Drahtgewebes 4.
Fig. 9 zeigt eine mit Bohrung 12 versehene Kontaktbürste, die ebenfalls aus Drahtgewebe 4 mit einem dieses durch Stauchung einschnürenden Ring 1 besteht, wobei auf eine Befestigung des Innenrandes 14 des Drahtgewebes verzichtet werden kann, wenn die Kontaktübertragung auf einen Bolzen erfolgt, welcher die Bohrung 12 ausfüllt.
Der Erfindungsgedanke wird nicht verlassen, wenn die Ringe 1 länger oder kürzer als der Füllstoff sind, wie das beispielsweise bei Steckvorrichtungen od. dgl. angebracht ist.

Claims (1)

Patentansprüche:
1. Bürstenkontakt für starre und bewegliche Vorrichtungen von Klemmkontakten und Stromabnehmern, bestehend aus einzelnen, ein ebenes Vielfachkontaktsystem bildenden Drahtteilen in loser, gebündelter, verflochtener, verseilter, verwebter oder dergleichen Form mit einer dieselben umgebenden Ummantelung, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtabschnitte (2, 3, 4) durch einen einschnürenden Stauchvorgang in Axialrichtung des Bürstenkontaktes auf einen vorhandenen besonderen Mantel (1) oder lediglich auf die Drahtabschnitte (13) am Umfang des Bürstenkontaktes mit einer sie eng und innig miteinander verbindenden Ummantelung versehen sind.
2. Bürstenkontakt nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das durch den Stauchvorgang zusammengepreßte Gefüge der Drahtabschnitte (2, 3, 4) mit je nach Kontaktart sich bestimmender Beimischung, z. B. mit Kontaktfett, versehen ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 30262, 77279, 89367,
94 670; französische Patentschriften Nr. 488 220, 858 299; USA.-Patentschriften Nr. 1 198 873, 2 093 198,
2 716 684.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 009 650/193 11.60
DEN15624A 1958-09-24 1958-09-24 Buerstenkontakt fuer starre und bewegliche Vorrichtungen von Klemmkontakten und Stromabnehmern Pending DE1093895B (de)

Priority Applications (1)

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DEN15624A DE1093895B (de) 1958-09-24 1958-09-24 Buerstenkontakt fuer starre und bewegliche Vorrichtungen von Klemmkontakten und Stromabnehmern

Publications (1)

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DE1093895B true DE1093895B (de) 1960-12-01

Family

ID=7340059

Family Applications (1)

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DEN15624A Pending DE1093895B (de) 1958-09-24 1958-09-24 Buerstenkontakt fuer starre und bewegliche Vorrichtungen von Klemmkontakten und Stromabnehmern

Country Status (1)

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DE (1) DE1093895B (de)

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