DE1093851B - Pendelnde Haengeklemme fuer elektrische Freileitungen - Google Patents
Pendelnde Haengeklemme fuer elektrische FreileitungenInfo
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- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02G—INSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
- H02G7/00—Overhead installations of electric lines or cables
- H02G7/05—Suspension arrangements or devices for electric cables or lines
- H02G7/053—Suspension clamps and clips for electric overhead lines not suspended to a supporting wire
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf eine pendelnde Hängeklemme für elektrische Freileitungen, bei der
die seitlichen Lagerzapfen der Seilmulde in Lagerbuchsen der auseinanderspreizbaren Schenkel einer
Traggabel gelagert sind.
Es sind verschiedene Ausführungen von Hängeklemmen dieser Art bekanntgeworden. Sie haben den
Nachteil, daß ihre Handhabung unter den beim Verlegen der Leiterseile vorliegenden Bedingungen umständlich
ist. Insbesondere bereitet der Einbau der Seilmulde zwischen die Schenkel der am Mast aufgehängten
Gabel wegen der bei den bekannten Ausführungen notwendigen Verwendung von Werkzeugen
und losen Bauteilen zur Lagensicherung der Seilmulde Schwierigkeiten.
Erfindungsgemäß sind an den Schenkeln der Traggabel oder in den Lagerbuchsen der Schenkel ein- und
ausrückbare Sperrglieder unverlierbar befestigt, die im eingerückten Zustand in an den Lagerzapfen der
Seilmulde angebrachte Widerlager eingreifen und hierdurch die Verankerung der Seilmulde in der
Traggabel bewirken. Die Sperrglieder können ohne Werkzeuge von Hand bewegt werden. Lose Bauteile
werden vermieden, so daß der Einbau der Seilmulde in die aufgehängte Traggabel mühelos und schnell
durchgeführt werden kann.
Für die praktische Verwirklichung der Erfindung ergeben sich verschiedene Möglichkeiten.
Zur Bildung der Widerlager für die Sperrglieder weisen die Lagerzapfen der Seilmulde Fortsätze mit
einer ringförmigen Einschnürung auf. Als Fortsätze mit ringförmiger Einschnürung an den Lagerzapfen
werden in den Enden der Lagerzapfen sitzende Kopfschrauben benutzt, deren Köpfe einen bestimmten Abstand
von den Stirnflächen der Zapfen haben.
Die Sperrglieder können aus an den Gabelschenkeln begrenzt verschiebbar angeordneten Blechscheiben
od. dgl. mit die Fortsätze der Lagerzapfen durchlassenden Ausschnitten bestehen, wobei die Ausschnitte
so gestaltet sind, daß ihre Ränder beim Verschieben der Blechscheiben mit den ringförmigen Einschnürungen
der Zapfenfortsätze in und außer Eingriff kommen. Bei einer anderen Ausführungsform
der Tragklemme ist jedes Sperrglied ein gabelförmiger federnder Splint, der in einem Schlitz des über
die Außenfläche des Traggabelschenkels vorstehenden Teils der zugehörigen Lagerbuchse geführt ist und
dessen Schenkelenden hakenförmig gekröpft sind.
Ausführungsbeispiele sind in den Zeichnungen dargestellt.
Abb. 1 und 2 zeigen eine Ausführungsform in zwei zueinander rechtwinkligen Ansichten, wobei in Abb. 1
Einzelheiten im senkrechten Schnitt dargestellt sind; Abb. 3 und 4 zeigen eine andere Ausführungsform,
Pendelnde Hängeklemme
für elektrische Freileitungen
für elektrische Freileitungen
Anmelder:
Kronprinz Aktiengesellschaft,
Solingen-Ohligs
Solingen-Ohligs
Ernst Decker und Dr.-Ing. Günther Hilgarth, Hilden,
sind als Erfinder genannt worden
ebenfalls in zwei zueinander rechtwinkligen Ansichten, wobei in Abb. 3 Einzelheiten im senkrechten
Schnitt dargestellt sind;
Abb. 5 und 6 zeigen je einen Schnitt nach der Linie A-B der Abb. 3 mit ausgerücktem bzw. eingerücktem
Sperrglied.
Beiden Äusführungsbeispielen sind folgende Merkmale gemeinsam.
Zwischen den beiden durch den Aufhängebolzen 2 verbundenen Schenkeln 1 der Traggabel ist die Seilmulde
3 mit dem Leiterseil 4 und dem Klemmkörper 5 schwenkbar gelagert. Zu diesem Zweck ist die Seilmulde
3 mit seitlichen Zapfen 3 σ versehen, die in Lagerbuchsen 6 eingreifen, welche in den Gabelschenkeln
1 sitzen und über deren Außenflächen vorstehen. Die den Aufhängebolzen 2 durchlassenden Löcher an
den oberen Enden der Gabelschenkel 1 sind derart groß ausgebildet, daß das Auseinanderspreizen der
Gabelschenkel für den Einbau der Seilmulde 3 möglich ist.
Bei dem Beispiel nach Abb. 1 und 2 sind als Sperrglieder zur Lagensicherung der spreizbaren Gabelschenkel
1 Blechscheiben 7 vorgesehen, die mittels Laschen 7 a senkrecht verschiebbar an den Gabelschenkeln
1 aufgehängt sind. Zu diesem Zweck sind in die Gabelschenkel 1 Kopfbolzen 8 eingeschraubt,
die mit ihrem Schaft durch Schlitze 7 δ der Laschen 7α hindurchgreifen. In Gewindebohrungen 3 δ der
Lagerzapfen 3 α der Seilmulde 3 sind Schrauben 10 mit pilzförmigen Köpfen eingeschraubt. Die Schraubenköpfe
haben einen gewissen Abstand von den Stirnflächen der Lagerzapfen 3a. Die Blechscheiben 7
sind mit Ausschnitten 7 c versehen, welche die Schrauben 10 durchlassen und so gestaltet sind, daß die Ränder
der Ausschnitte durch Verschieben der Blechscheiben mit den zwischen den Köpfen der Schrauben
10 und den Stirnflächen der Lagerzapfen 3 a gebil-
009 650/334
deten Einschnitten in und außer Eingriff gebracht werden können. Bei der in Abb. 1 gezeichneten Eingriffsstellung
der Blechscheiben 7 sind die Gabelschenkel 1 gesperrt, so daß sie nicht gespreizt werden
können. Wenn die Blechscheiben 7 nach oben verschoben werden, gelangen die Ausschnittsränder der
Blechscheiben aus dem Bereich der Köpfe der Schrauben 10, wodurch die Gabelschenkel für die Spreizbewegung
freigegeben werden.
Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 3 bis 6 sind in Gewindebohrungen 3 b der Lagerzapfen 3 a
Schrauben 12 mit pilzförmigen Köpfen 12 a eingeschraubt. Zwischen den Köpfen 12ο und den Stirnflächen
der Lagerzapf en 3 α sitzen auf den Schrauben 12 Winkelringe 13, die mit den Schraubenköpfen 12 a
Ringnuten 14 bilden. Mit diesen Ringnuten 14 wirken als Sperrglieder gabelförmige Splinte 15 zusammen,
die in Schlitzen 6a der vorstehenden Enden der Lagerbuchsen 6 geführt sind. Die Schenkelenden 15 a
der gabelförmigen Splinte 15 sind hakenförmig gekröpft, so daß die Splinte in den in Abb. 5 und 6 gezeigten
Stellungen an den Lagerbuchsen verrastet werden können.
Claims (5)
1. Pendelnde Hängeklemme für elektrische Freileitungen, bei der die seitlichen Lagerzapfen der
Seilmulde in Lagerbuchsen der auseinanderspreizbaren Schenkel einer Traggabel gelagert sind,
dadurch gekennzeichnet, daß an den Schenkeln (1) der Traggabel oder in den Lagerbuchsen (6) der
Schenkel ein- und ausrückbare Sperrglieder (7 bzw. 15) unverlierbar befestigt sind, die im eingerückten
Zustand in an den Lagerzapfen (3 α) der Seilmulde angebrachte Widerlager eingreifen und
hierdurch die Verankerung der Seilmulde in der Traggabel bewirken.
2. Hängeklemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lagerzapfen (3 a) der Seilmulde
(3) zur Bildung der Widerlager für die Sperrglieder (7 bzw. 15) Fortsätze mit einer ringförmigen
Einschnürung aufweisen.
3. Hängeklemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Fortsätze mit ringförmiger
Einschnürung an den Lagerzapfen (3 a) in den Enden der Lagerzapfen sitzende Kopfschrauben
(10 bzw. 12) dienen, deren Köpfe einen bestimmten Abstand von den Stirnflächen der Zapfen
haben.
4. Hängeklemme mit an den Schenkeln der Traggabel befestigten Sperrgliedern nach den Ansprüchen
1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrglieder aus an den Gabelschenkeln (1) begrenzt
verschiebbar angeordneten Blechscheiben (7) od. dgl. mit die Fortsätze (10 bzw. 12) der
Lagerzapfen (3 a) durchlassenden Ausschnitten (7c) bestehen und daß diese Ausschnitte so gestaltet
sind, daß ihre Ränder beim Verschieben der Blechscheiben mit den ringförmigen Einschnürungen
der Zapfenfortsätze in und außer Eingriff kommen (Abb. 1 und 2).
5. Hängeklemme mit in den Lagerbuchsen befestigten Sperrgliedern nach den Ansprüchen 1
bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Sperrglied ein gabelförmiger federnder Splint (15) ist,
der in einem Schlitz (6a) des über die Außenfläche des Traggabelschenkels vorstehenden Teiles der
zugehörigen Lagerbuchse (6) geführt ist und dessen Schenkel enden (15 a) hakenartig gekröpft sind
(Abb. 3 bis 6).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 650/334 11.60
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK34305A DE1093851B (de) | 1958-03-12 | 1958-03-12 | Pendelnde Haengeklemme fuer elektrische Freileitungen |
| CH7061159A CH367225A (de) | 1958-03-12 | 1959-03-10 | Schwingende Tragklemme für elektrische Freileitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK34305A DE1093851B (de) | 1958-03-12 | 1958-03-12 | Pendelnde Haengeklemme fuer elektrische Freileitungen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1093851B true DE1093851B (de) | 1960-12-01 |
Family
ID=7219988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK34305A Pending DE1093851B (de) | 1958-03-12 | 1958-03-12 | Pendelnde Haengeklemme fuer elektrische Freileitungen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH367225A (de) |
| DE (1) | DE1093851B (de) |
-
1958
- 1958-03-12 DE DEK34305A patent/DE1093851B/de active Pending
-
1959
- 1959-03-10 CH CH7061159A patent/CH367225A/de unknown
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH367225A (de) | 1963-02-15 |
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