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DE1093258B - Radiervorrichtung mit motorischem Antrieb - Google Patents

Radiervorrichtung mit motorischem Antrieb

Info

Publication number
DE1093258B
DE1093258B DEM44637A DEM0044637A DE1093258B DE 1093258 B DE1093258 B DE 1093258B DE M44637 A DEM44637 A DE M44637A DE M0044637 A DEM0044637 A DE M0044637A DE 1093258 B DE1093258 B DE 1093258B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
housing
eraser
shaft
guide
drive device
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM44637A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz A Millinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM44637A priority Critical patent/DE1093258B/de
Publication of DE1093258B publication Critical patent/DE1093258B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L19/00Erasers, rubbers, or erasing devices; Holders therefor
    • B43L19/0006Erasers, rubbers, or erasing devices; Holders therefor motor-driven

Landscapes

  • Mechanical Pencils And Projecting And Retracting Systems Therefor, And Multi-System Writing Instruments (AREA)

Description

  • Radiervorrichtung mit motorischem Antrieb Bei Büromaschinen, insbesondere wenn sie Schreib-und Buchungszwecken dienen, besteht oftmals das Bedürfnis, einzelne der mittels Drucktypen und Farbmittel auf Papier übertragenen Schriftzeichen schnell, mühelos und sauber wieder zu entfernen, nach Möglichkeit, ohne dabei die Lage des eingespannten Papiers in bezug auf die jeweilige Schreibposition verändern zu müssen.
  • Zwar sind Radiervorrichtungen bekannt, aber in den meisten Fällen erfordern diese zu ihrer Bedienung eine Reihe von Handgriffen, wobei hauptsächlich die Geschicklichkeit der ausführenden Person ausschlaggebend ist für das erzielte Resultat, meßbar in Zeit. Sauberkeit und Papierverbrauch.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile zu beseitigen. Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß ein schlauchförmiges Radierelement fest, jedoch verstellbar, auf einer mit einer Antriebsvorrichtung verbundenen drehbaren Welle befestigt ist, so daß dieses in funktioneller Verbindung mit einer Begrenzungsschablone steht, welche in einem gemeinsamen Gehäuse fest gelagert ist, das vermittels einer Führungsvorrichtung so bewegt werden kann, daß eine Berührung des in Beschriftungsposition befindlichen Schriftträgers stattfindet, Dadurch, daß man als Radierelement einen Hohlzylinder verwendet, welcher um seine Längsachse rotiert und mit einer seiner Stirnseiten gegen das zu radierende Schriftstück gedrückt wird, erreicht man eine gut definierte, hohe lokale Flächenpressung bei gleichzeitiger Anpassung der Radierebene an die wirkliche, immer etwas vertieft liegende Schriftzeichenebene, wodurch eine allgemeine Schwächung des zu bearbeitenden Schriftstückes weitgehend vermieden wird. Fernerhin wird durch die fest mit dem Gehäuse verbundene Begrenzungsschablone eine genaue Lokalisierung der Radierzone auf ein Schriftzeichenfeld erreicht.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung kann man die schwingbar in dem Gehäuse gelagerte Antriebsvorrichtung durch elektrische, hydraulische, pneumatische oder mechanische Energie betreiben und derart mit einem zu dessen Inbetriebsetzung geeigneten druckknopfbetätigten Schaltelement koppeln, daß die Kraftrichtung der Druckknopfbetätigung konzentrisch zur Achse der Antriebsvorrichtung verläuft. Hierdurch wird erreicht, daß drei Einzelvorgänge, nämlich das Instellungbringen des Gehäuses, das Betätigen des Schaltelements und die Erzeugung einer Schwingbewegung an der Antriebsvorrichtung, von einem gemeinsamen Angriffspunkt kontrolliert werden.
  • Weiterhin kann man die das Radierelement aufnehmende Welle teilweise mit schraubenförmigen Rillen und einer gleichzeitig als Federteller dienenden Rändelhülse versehen, wodurch es möglich ist, das durch Eigenspannung auf der Welle gehaltene Radierelement durch gegenläufige Drehung in seiner Axialrichtung zu verstellen, zum Zwecke des Ausgleichs der entstehenden Abnutzung.
  • Ein zwischen Rändelhülse und Federteller befindliches Druckfederelement hat die Aufgabe, die in axialer Richtung beschränkt bewegliche Welle samt Radierelement mit einer bestimmten Kraft in Richtung der Begrenzungsschablone zu drücken. Dadurch ist eine nahezu gleichbleibende und reproduzierbare Andrückkraft des Radierelements an das Schriftstück gegeben. Diese Maßnahme verhindert eine ungebührlich hohe und von der individuellen Geschicklichkeit abhängende Abnutzung des Radierelements und die damit zusammenhängende Überlastung der Antriebsvorrichtung.
  • Zweckmäßigerweise ist die mit dem Gehäuse verbundene Begrenzungsschablone so beschaffen, daß die durch sie freigegebene Radierzone einer Fläche entspricht, die wenig größer ist als die maximale Schriftzeichenbreite und Höhe, wobei die obere und untere Begrenzungskante in einer zugeschärften Lippe auslaufen. Auf diese Weise wird der Radiervorgang positiv nur auf das zu entfernende Schriftzeichen begrenzt. Dabei ist das Radierelement in der Lage, die Schriftzeichenhöhe auf jeder Seite so zu überlappen, daß das ganze Schriftzeichenfeld bestrichen wird.
  • Weiterhin befindet sich am Gehäuse unterhalb der Begrenzungsschablone ein Führungssteg mit Höhenbegrenzung. In Betriebsstellung ist der Steg in dem Schlitz der Schriftzeichentypenführung gelagert und durch die Höhenbegrenzung in Vertikalrichtung arretiert. Hierdurch wird eine genaue, sichere und reproduzierbare Zentrierung der Begrenzungsschablone gegenüber einem Schriftzeichenfeld gewährleistet. Das Gehäuse ist mit einer Führungsvorrichtung leicht lösbar verbunden. Diese ist finit ihrem feststehenden Teil an der Büromaschine verankert, so daß sich der bewegliche Teil in einer normal zur Schreibebene und in Richtung der Typenführung liegenden Linie bewegen läßt und durch ein Federelement in seiner Ruhestellung gehalten wird. Durch diese Maßnahmen wird erreicht, daß die Radiervorrichtung bei Nichtbenutzung in einer neutralen, weder Sicht noch Arbeitsweise störenden Ruhestellung verharrt, aus der sie durch einfache Druckknopfbetätigung in Betriebsposition gebracht wird. Ferner erlaubt die lösbare Verbindung zwischen Gehäuse und Führungsvorrichtung eine Abnahme der Radiervorrichtung zwecks manueller, nicht ortsgebundener Benutzung sowie zur Entleerung der im unteren Gehäuseteil aufgefangenen Radierspäne.
  • Im folgenden ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung unter Bezugnahme auf die konstruktive Darstellung näher beschrieben.
  • In einem Gehäuse 1 ist eine mit Druckknopfschalter 2 versehene Antriebsvorrichtung 3 schwingbar um Achse 4 gelagert. Eine mit der Antriebsvorrichtung 3 fest verbundene Welle 5 ist mit einer Rändelhülse6 verbunden sowie mitSchraubenrillen 7 versehen und trägt an ihrem freien Ende ein Radierelement B. Zwischen Rändelhülse 6 und frei drehbarem Federteller 9 befindet sich Druckfederelement 10. Eine Begrenzungsschablone 11 und ein Führungssteg 12 sind fest, jedoch individuell auswechselbar, mit dem Gehäuse 1 verbunden. Der Führungssteg 12 ist mit einer Höhenbegrenzung 13 ausgestattet, der gegenüber eine Feder 14 angebracht ist. Das Gehäuse 1 ist mittels Verbindungselement 15 auf der Grundplatte 16 befestigt. Ein Zugfederelement 17 ist zwischen Montageplatte 18 und der darauf leicht verschiebbaren Grundplatte 16 angeordnet.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ist folgende: Sobald ein Fingerdruck auf den Druckknopfschalter 2 ausgeübt wird, tritt zunächst über Antriebsvorrichtung 3, Achse 4 und Gehäuse 1 eine Bewegung der Grundplatte 16 ein bei gleichzeitiger Spannung des Zugfederelements 17. Danach erfolgt nacheinander die Aufnahme des Führungssteges 12 in der Typenführung 19 sowie die Anpressung des Radierelements 8 und der Begrenzungsschablone 11 an das zu bearbeitende Schriftstück 20. Eine weitere leichte Steigerung des Betätigungsdruckes auf den Druckknopfschalter 2 löst den Energiefluß zur Antriebsvorrichtung 3 aus, wodurch die `Felle 5 mit dem Radierelement 8 in rotierende Bewegung versetzt wird. Dabei erzeugt das zwischen Federteller 9 und Rändelhülse 6 gelagerte Druckfederelement 10 einen bestimmten Anpreßdruck des Radierelements 8 gegen das Schriftstück 20. Die so entstehende mechanische Reibung zwischen Radierelement 8 und Schriftstück 20 ruft einen Radiereffekt hervor, dessen Wirkungsbereich durch die Begrenzungsschablone 11 festgelegt ist. Durch eine gleichzeitig ausgeführte Pendelbewegung am Druckknopfhalter 2 wird über den Drehpunkt der Achse 4 eine oszillierende Bewegung des Radierelements 8 in Richtung der Schriftzeichenhöhe erzeugt. Nach Aufhebung des Betätigungsdruckes auf den Druckknopfschalter 2 tritt eine Umkehrung der Sequenz ein, bis sich die Grundplatte 16 wieder in ihrer rückwärtigen Endlage befindet. Ein Nachstellen oder Auswechseln des Radierelements 8 wird durch Drehung desselben über die Schraubenrillen 7 bei gleichzeitigem Festhalten der Rändelhülse 8 vorgenommen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Radiervorrichtung mit motorischem Antrieb, dadurch gekennzeichnet, daß ein schlauchförmiges Radierelement (8) fest, jedoch verstellbar, auf einer mit einer Antriebsvorrichtung (3) verbundenen drehbaren Welle (5) befestigt ist, so daß dieses in funktioneller Verbindung mit einer Begrenzungsschablone (11) steht, welche in einem gemeinsamen Gehäuse (1) fest gelagert ist, das vermittels einer Führungsvorrichtung (12) so bewegt werden kann, daß eine Berührung des in Beschriftungsposition befindlichen Schriftträgers (20) stattfindet.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsvorrichtung (3) um Achse (4) schwenkbar in dem Gehäuse (1) gelagert ist und auf einer der Welle (5) gegenüberliegenden Seite mit einem Druckknopfschalter (2) ausgerüstet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Welle (5) mit Schraubenrillen (7) versehen ist, axiale Bewegbarkeit besitzt und eine Rändelhülse (6) mit Druckfederelement (10) und Federteller (9) trägt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem Gehäuse (1) fest verbundene Begrenzungsschablone (11) als Seitenführung für Radierelement (8) ausgebildet ist und mit der dem Gehäuse abgewandten Seite der Anpressung des Schriftstückes (20) dient.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) einen Führungssteg (12) trägt, der mit Höhenbegrenzung (13) ausgestattet ist, welche wiederum mit Feder (14) korrespondiert.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Gehäuse (1) und Grundplatte (16) durch Verbindungselemente (15) leicht lösbar verbunden sind und daß die Grundplatte (16) leicht verschiebbar auf der Montageplatte (18) angeordnet ist und vermittels Zugfederelement (17) in Ruhestellung gehalten wird.
DEM44637A 1960-03-12 1960-03-12 Radiervorrichtung mit motorischem Antrieb Pending DE1093258B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248613B (de) * 1963-09-19 1967-08-31 Friedrich Hermann Dr Ing Zweistufiger luftgekuehlter Kondensator fuer das Kopfprodukt einer Destillier- oder Rektifizierkolonne

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1248613B (de) * 1963-09-19 1967-08-31 Friedrich Hermann Dr Ing Zweistufiger luftgekuehlter Kondensator fuer das Kopfprodukt einer Destillier- oder Rektifizierkolonne

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