DE1092232B - Wechselvorrichtung fuer Diapositiv-Rahmen an Projektionsapparaten - Google Patents
Wechselvorrichtung fuer Diapositiv-Rahmen an ProjektionsapparatenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Rahmenwechselvorrichtung für Projektionsapparate mit einem parallel zur
optischen Achse absatzweise verschiebbaren Rahmenmagazin, einem senkrecht zur optischen Achse angeordneten
Führungskanal zur Aufnahme der aus dem Magazin heraus in die Betrachtungsstellung und
wieder in das Magazin zurückgebrachten Rahmen und einem den Rahmenwechsel sowie den Magazinvorschub
auslösenden Handschieber.
Handbetätigte Rahmenwechselvorrichtungen bestehen im allgemeinen aus einer Aufnahmevorrichtung,
in die der Rahmen von Hand eingeführt und bis in den Bereich des Lichtstrahles vorgeschoben werden
muß, so daß für jede Bildbetrachtung eine zweimalige Handhabung des Rahmens erforderlich wird. Die Folge
davon ist ein erheblicher Verschleiß und die Möglichkeit des Verlustes einzelner Rahmen. Weiterhin besteht
die Gefahr der Wiedergabe von Kehrbildern bzw. der Nichteinhaltung der Bildfolge, was insbesondere
bei der Projektion von Schriften zu unangenehmen Störungen des Vortrages führt.
Es sind bereits handbediente Rahmenwechselvorrichtungen unter Verwendung eines eine Vielzahl von
Diarahmen aufnehmenden Magazins bekanntgeworden, bei denen durch Betätigung eines Handhebels
oder Handschiebers jeweils ein Rahmen aus dem Magazin heraus in die Betrachtungsstellung und anschließend
wieder in das Magazin zurückbewegt wird, wobei gleichzeitig eine absatzweise Vorbewegung des
Magazins ausgelöst und die Stellung des Magazins fixiert wird. Die Vorbewegung des Magazins, die Arretierung
während des Rahmenwechsels und das Ausschieben des Rahmens erfolgt bei diesen bekannten
Vorrichtungen durch getrennte und nicht zwangläufig wirkende Organe, die nicht nur einen erheblichen
Konstruktionsmittelaufwand darstellen, sondern auch infolge ihres fehlenden Zwanglaufes zu Störungen
Anlaß geben. Insbesondere die Funktionsunabhängigkeit der die einzelnen Arbeitsgänge auslösenden und
durchführenden Organe führt bei diesen bekannten Vorrichtungen häufig zu einem nicht folgegerechten
Ablauf der einzelnen Funktionen und damit zu Yerklemmungen
und Störungen.
Zur Behebung dieser Nachteile ist bei der der Erfindung entsprechenden Schaltvorrichtung lediglich
eine durch den Handschieber betätigte schwenkbare Unterlage vorgesehen, die sowohl das Schaltorgan als
auch das Arretier- bzw. Sperrorgan trägt, wobei durch die Ausführung und Anordnung der schwenkbaren
Unterlage die Gewähr dafür gegeben ist, daß durch die Vorbewegung des Handschiebers arbeitsf öl gemäßig
zunächst das Magazin einen Schaltschritt weiterbewegt, die Schaltstellung gesichert und dann erst der
Rahmen aus dem Magazin ausgeschoben wird.
Wechselvorrichtung für Diapositiv-Rahmen an Projektionsapparaten
Anmelder:
Viewlex Inc.,
Long Island City, N. Y. (V. St. A.)
Vertreter: Dr. Derichsweiler, Rechtsanwalt,
Düsseldorf, Graf-Adolf-Str. 35
Düsseldorf, Graf-Adolf-Str. 35
Beanspruchte Priorität:
V. St v. Amerika vom 20. September 1954
V. St v. Amerika vom 20. September 1954
David Pollan, Jackson Heights, N. Y. (V. St. Α.),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung ist nun dadurch gekennzeichnet, daß mit der Vorbebewegung des Handschiebers zum Ausschieben
eines Rahmens aus dem Magazin in die Betrachtungsstellung die Bewegung einer um einen feststehenden
Drehpunkt schwenkbaren Unterlage ausgelöst wird, die sowohl eine das Zahnrad für den
Magazinvorschub betätigende Schaltklinke als auch einen am Ende der Schwenkbewegung in das Zahnrad
eingreifenden Arretierbolzen trägt.
Weiter bezieht sich die Erfindung auf die Ausbildung und Arbeitsweise der durch den Handschieber
betätigten Blende, die in bekannter Weise in dem Führungskanal angeordnet ist. Diese Blende ist vorzugsweise
als Doppelblende mit zwei sich überdeckenden Blendenteilen ausgebildet, die so zusammenarbeiten,
daß ein Blendenteil die Lichtöffnung des Führungskanals während des Rahmenwechsels abdeckt
und der andere Blendenteil die Lichtöffnung beim Fehlen eines Rahmens schließt.
Zur Vermeidung einer starren Übertragung der Bewegung des Handschiebers auf die Blende besteht der
Handschieber vorzugsweise aus zwei teleskopartig zusammenarbeitenden Teilen, die durch eine Feder miteinander
verbunden sind, so daß eine weiche und stoßfreie Arbeitsweise der Vorrichtung gewährleistet ist.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes
beschrieben und an Hand der Zeichnungen erläutert.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht der Gesamtvorrichtung, teilweise im Schnitt;
Fig. 2, 3, 4 zeigen, teilweise im Schnitt, Seitenansichten der Wechselvorrichtung in verschiedenen
Arbeitsstellungen;
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Fig. 5 zeigt eine Draufsicht der Schalt- und Sperrvorrichtung, teilweise im Schnitt.
Wie mit Fig. 1 veranschaulicht, besteht ein üblicher Projektionsapparat 1 aus der Grundplatte 2 und dem
Linsentubus 3. Ausgehend von einem solchen Projektionsapparat 1, bei dem die Wechselvorrichtung durch
einen zwischen dem vorderen Ende des Gehäuses und dem Linsentubus 3 befindlichen Schlitz 4 gebildet
wird, macht die vorliegende Erfindung diese Projektionsapparate für eine im folgenden beschriebene
Wechselvorrichtung für die Rahmen 20 geeignet, bei der ein Rahmenmagazin 5 eingesetzt und automatisch
vorgeschoben wird, nachdem jeder Rahmen 20 in die Betrachtungsstellung gebracht und anschließend wieder
in das Magazin 5 zurückgeführt worden ist.
Die erfindungsgemäße Wechselvorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Führungskanal 10 für die
Rahmen 20, der in den \rorhandenen Schlitz 4 des Projektors
eingesetzt wird, dem Rahmenmagazin 5, einer Führungsbahn 11 für das Magazin 5 und aus einem
Handschieber 12, mittels dessen die Rahmen 20 aus dem Magazin 5 heraus in die Betrachtungsstellung und
anschließend wieder in das Magazin 5 zurückgeschoben werden. Mit 9 ist ein einstellbarer Anschlag bezeichnet,
der dazu dient, die Stellung der Wechselvorrichtung in bezug auf den Projektionsapparat zu
fixieren. Unmittelbar vor dem Ausschieben eines Rahmens 20 wird das Magazin 5 automatisch um einen
Schaltschritt vorbewegt. Die Vorschubeinrichtung für das Magazin 5 besteht im wesentlichen aus einem
Zahnrad 13, das in eine Zahnstange 14 eingreift, die, wie Fig. 2 und 5 zeigen, in das Magazin 5 eingearbeitet
ist. Das Zahnrad-13 wird unter der Einwirkung der Schaltklinke 15 durch den Handschieber 12
betätigt. Das Zusammenwirken dieser Teile wird weiter unten an Hand der Fig. 5 erläutert.
Der Handschieber 12 wird zwischen einer federbelasteten Führungsschiene 16 und einer feststehenden
Führungsschiene 17 geführt, die beide aus hartem Nylon gefertigt und an dem Deckel des Getriebekastens
40 befestigt sind. Die Führungsschiene 16 ist, wie Fig. 1 zeigt, durch die Federn 18 und 18' belastet.
Die Fig. 2, 3 und 4 zeigen nun die Wechselvorrichtungen in verschiedenen Arbeitsstellungen. Fig. 2 zeigt
einen Rahmen 20 in Betrachtungsstellung, während Fig. 3 den in das Magazin 5 zurückgeschobenen
Rahmen 20 zeigt. Fig. 4 veranschaulicht die Arbeitsweise der auseinanderschiebbaren Blenden 25, 26, die,
wie weiter unten erläutert, beim Fehlen eines Rahmens 20 die Lichtöffnung abdecken.
In Fig. 2 befindet sich der Handschieber 12 in der Stellung am weitesten rechts, in der sich der Rahmen
20 in der Betrachtungsstellung befindet. Nach Verlassen des Magazins 5 gelangt der Rahmen 20 mit
seiner Rechtsbewegung in den Führungskanal 10. Der Führungskanal 10 besteht aus zwei rechteckigen Seitenteilen
10' und 10", die beide mit einer Lichtöffnung versehen sind. Die Seitenteile 10' und 10" weisen eine
Randverdickung auf, so daß sich ein Hohlraum zwischen ihnen befindet, in dem sich die Blenden 26, 25
und der Rahmen 20 bewegen können.
Der Rahmen 20 wird durch die nach links erfolgende Bewegung des Handschiebers 12 wieder in das Magazin
5 zurückgeschoben. Diese Bewegung wird durch die Stange 22 und durch das Verbindungsglied 23 ausgelöst,
das mittels einer Klemmschraube 24 und einem Bolzen abnehmbar an der Blende 25 befestigt ist. Das
Seitenteil 10' ist mit einem Schlitz versehen, in dem sich der Bolzen der Klemmschraube 24 bewegen kann.
Eine zweite Blende 26 greift in die erste Blende 25 ein, d. h. sie verschieben sich, wie in Fig. 2 durch die
gestrichelte rechte Kante 26' veranschaulicht, in überdeckender Stellung.
Diese ineinandergreifende mit Fig. 4 gezeigte Blendenkonstruktion hat den Zweck, den Lichtstrahl
dann zu unterbrechen, wenn das Magazin 5 nicht ordnungsgemäß gefüllt ist, z. B. wenn einer der
Rahmen 20 fehlt. In diesem Fall bleibt die öffnung 27 des Führungskanals 10 durch die Blende 26 abgedeckt,
so daß praktisch kein Licht aus dem Projektor austreten kann. Alle mit dem Rahmen 20 in Berührung
kommenden Teile, d. h. alle der Führung des Rahmens dienenden Flächen, sind V-förmig genutet, um den Rahmen
genau im Brennpunktabstand zu halten. Zur Lagesicherung ist weiterhin eine Blattfeder 28 vorgesehen,
die sich auf die Oberkante des Rahmens 28 legt und diesen nach unten drückt. Die Blattfeder 28 ist mittels
Schrauben oder Nieten 29 an dem Gestell befestigt.
Der linke Teil 12' des Handschiebers 12 ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich, hohl und dient zur Aufnahme
der Stange 22. Dieser Teil 12' und die Stange 22 sind durch eine Feder 30 miteinander verbunden, die zwischen
dem Bund 31 der Stange 22 und der rechten Kante 32 des hohlen Teiles 12' angeordnet ist. Wenn
nun der Handschieber 12 nach links bewegt wird, wird diese Bewegung durch die Feder 30 auf die
Stange 22 und damit auf die Blende 25 übertragen. Die Feder 30 dient der Stoßminderung und der ordnungsgemäßen
Einführung des Rahmens 20 in das Magazin 5, und weiterhin gestattet die Feder 30 einen
Überhub des Handschiebers 12 nach links. Mit anderen Worten stellt die Feder 30 eine elastische Verbindung
dar, durch die ein Verklemmen der Vorrichtung vermieden wird. Darüber hinaus ermöglicht die
Feder 30 eine ausreichende Bewegung des Handschiebers 12, so daß eine ordnungsgemäße Betätigung
der weiter unten beschriebenen Magazinschaltvorrichtung gewährleistet wird.
Zur Erläuterung der Arbeitsweise der sich überdeckenden Blenden 25 und 26 wird auf Fig. 4 verwiesen,
aus der hervorgeht, daß die Blende 25 und die Blende 26 annähernd die gleiche Größe haben und in
der die rechte Kante 26' der Blende 26 durch eine gestrichelte Linie dargestellt ist. Die Blende 26 weist ein
erhabenes T-förmiges Teil 33 auf, das in den Schlitz 34 der Blende 25 eingreift. Wenn ein Rahmen 20 verschoben
wird, werden, wie Fig. 2 zeigt, durch den Rahmen 20 die beiden Blenden 25 und 26 in überdeckende
Stellung gebracht. Ist jedoch kein Rahmen 20 vorhanden und der Handschieber 12 wird, wie mit
Fig. 4 gezeigt, nach rechts bewegt, so verbleibt die Blende 26 im Bereich der öffnung 27 und blendet
damit den Lichtstrahl des Projektors im wesentlichen ab. Zur Geräuschminderung sind die Blenden 25 und
26 und das Abdeckteil 27' vorzugsweise aus Bakelit gefertigt.
Die Magazinschaltvorrichtung ist in dem Getriebekasten 40 untergebracht, dessen Einzelheiten mit
Fig. 5 veranschaulicht werden. Die nach rechts gerichtete Bewegung des Magazins 5 erfolgt durch das
Zahnrad 13, das in die Zahnstange 14 des Magazins 5 eingreift. Das Zahnrad 13 wird durch die Schaltklinke
15 betätigt, die um den Drehpunkt 15' schwenkbar auf der im wesentlichen dreieckigen Unterlage 41 befestigt
ist. Die Unterlage 41 ist um den Drehpunkt 41' schwenkbar auf der Grundplatte des Getriebekastens
40 befestigt. Die beiden äußersten Stellungen der um den Punkt 41' schwenkbaren Unterlage 41 sind durch
die ausgezogenen und durch die gestrichelten Umrißlinien
kenntlich gemacht.
Ein auf der Unterlage 41 befestigter Bolzen 42 trägt eine drehbare Nylonhülse und wird, wie Fig. 3
zeigt, durch die in dem Handschieber 12 angeordnete Aussparung 43 betätigt. Mit der nach rechts erfolgenden
Bewegung des Handschiebers 12 berührt die linke bzw. die in Bewegungsrichtung weisende Kante der
Aussparung 43 den Bolzen 42 und schwenkt dabei die Unterlage 41 entgegen dem Uhrzeigersinn, so daß die
Schaltklinke 15, in das Zahnrad 13 eingreifend, dieses um einen Zahn weiterbewegt. Die hintere Kante der
Schaltklinke 15 stützt sich dabei gegen einen auf der Unterlage 41 befestigten Anschlag 15" ab. Der kleine
Bolzen 44, der ebenfalls auf der Unterlage 41 befestigt ist, richtet, indem er, wie in Fig. 5 mit 44' gestrichelt
gezeigt, in eine Zahnlücke des Zahnrades 13 eingreift, die Schaltstellung genau aus. Ein weiterer Arretierhebel
45 ist um den Drehpunkt 45' schwenkbar in dem Getriebekasten 40 angeordnet und trägt an seinem
freien Ende eine Nylonrolle 46, die ebenfalls in eine Zahnlücke des Zahnrades 13 eingreift. Dieser Arretierhebel
45 steht unter der Einwirkung einer Zugfeder 47, die einerseits an dem Arretierhebel und andererseits
an dem Getriebekasten 40 befestigt ist. Ebenso ist an der Unterlage 41 eine Zugfeder 48 angeordnet, die mit
ihrem anderen Ende an dem Getriebekasten 40 befestigt ist. Mit 50 ist- ein an dem Getriebekasten 40
befestigter Anschlag bezeichnet, der die Schwenkbewegung der Unterlage 41 begrenzt.
Die Wirkungsweise der Vorschub- und Schaltvorrichtung wird im folgenden beschrieben:
Wenn der Handschieber 12 zurückgezogen ist, befindet sich die Unterlage 41 in der mit Fig. 5 dargestellten
voll ausgezeichneten Stellung, wobei sie sich unter der Einwirkung der Feder 48 gegen den Anschlag
50 legt. Mit der Vorbewegung des Hand-Schiebers 12 berührt die in Bewegungsrichtung weisende
Kante der Aussparung 43 den Bolzen 42 und veranlaßt die Unterlage 41 zu einer Schwenkung entgegen
dem Uhrzeigersinn, wobei die Schaltklinke 15 unter Anlage gegen den Anschlag 15" mit dem Zahnrad
13 in Eingriff kommt.
Sobald die Unterlage 41 die in Fig. 5 gestrichelt dargestellte Lage eingenommen hat, greift der Bolzen
44 in das Zahnrad 13 ein und fixiert dessen Stellung. Zwischenzeitlich hat der Bolzen 42 den Handschieber
12 freigegeben, und dieser schiebt, wie oben beschrieben, einen Rahmen 20 in die Betrachtungsstellung.
Das Magazin 5 ist kurz vor dem Eintreten des Handschiebers 12 zum Ausschieben eines Rahmens 20
um einen Schaltschritt weiterbewegt worden. Ein an dem Getriebekasten 40 angeordnetes Führungsmundstück
51 (Fig. 1) gewährleistet die genaue Führung des Handschiebers 12 innerhalb des Magazins.
Die Führungsbahn 11, auf der das Magazin 5 gleitet, ist, wie Fig. 1 zeigt, mit Rippen 52, 53 versehen und
weist weiterhin eine seitliche Führungsschiene 54 auf, an der Verlängerungsstücke 55 und 56 befestigt sind.
Die Verlängerungsstücke sind mittels Bolzen drehbar an der Führungsschiene 54 befestigt, so daß sie beim
Transport der Führungsbahn nach innen eingeschwenkt werden können. Das Verlängerungsstück 56
ist in Fig. 1 in der eingeschwenkten Stellung gezeigt. Diese Verlängerungsstücke 55, 56 haben die Aufgabe,
die Rahmen 20 gegen Herausfallen aus dem Magazin 5 zu sichern und vermeiden durch ihre keilförmige Gestalt
ein Klemmen des Magazins 5.
Eine weitere Verbesserung der Magazinbewegung wird durch den in Fig. 3 gezeigten federnden Stift 57
bewirkt, der durch eine Zugfeder in Richtung auf die Führungsbahn 11 gezogen wird. Der Stift 57 legt sich
dabei gegen den Boden des Magazins 5 und vermeidet dessen Verklemmung in der Führungsbahn 11.
Ohne Einfluß auf den Schutzumfang der vorliegenden Erfindung können vielseitige Abwandlungen in
der Form und dem Material der einzelnen Elemente vorgenommen werden.
Claims (5)
1. Rahmenwechsel vor richtung für Projektionsapparate mit einem parallel zur optischen Achse
absatzweise verschiebbaren Rahmenmagazin, einem senkrecht zur optischen Achse angeordneten Führungskanal
zur Aufnahme der aus dem Magazin heraus in die Betrachtungsstellung und wieder in
das Magazin zurückgebrachten Rahmen und einem den Rahmenwechsel sowie den Magazinvorschub
auslösenden Handschieber, dadurch gekennzeichnet, daß mit der Vorbewegung des Handschiebers (12)
zum Ausschieben eines Rahmens (20) aus dem Magazin (5) in die Betrachtungsstellung die Bewegung
einer um einen feststehenden Drehpunkt (41') schwenkbaren Unterlage (41) ausgelöst wird,
die sowohl eine das Zahnrad (13) für den Magazinvorschub betätigende Schaltklinke (15) als
auch einen am Ende der Schwenkbewegung in das Zahnrad (13) eingreifenden Arretierbolzen (44)
trägt.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der die Schwenkbewegung der
Unterlage (41) und damit den Magazinvorschub unmittelbar vor dem Ausschieben eines Rahmens
(20) bewirkende Handschieber (12) während des Ausschiebens und während des Zurückschiebens
eines Rahmens (20) in das Magazin (5) die Endstellung der Unterlage (41) und damit die Sperrstellung
des Arretierbolzens (44) sichert.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die in bekannter Weise in
dem Führungskanal (10) angeordnete und durch den Handschieber (12) betätigte Blende als Doppelblende
(25, 26) mit zwei sich überdeckenden Blendenteilen (25 und 26) ausgebildet ist, wobei
ein Blendenteil (25) die Lichtöffnung (27) des Führungskanals (10) während des Rahmenwechseis
und ein Blendenteil (26) beim Fehlen eines Rahmens (20) abdeckt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Doppelblende (25, 26) zur
Minderung des Geräusches aus Kunststoff gefertigt ist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erzielung einer elastischen
Übertragung der Bewegung des Handschiebers auf die Blende (25) sowie zur Gewährleistung einer
stoßfreien Arbeitsweise der Vorrichtung der Handschieber (12) aus zwei teleskopartig zusammenarbeitenden
durch eine Feder (30) miteinander verbundenen Teilen (12' und 22') gebildet ist.
In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2 427 164, 2 590 492;
Zeitschrift »Popular Photography«, 28, Heft 4, April 1951, S. 99.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 630/212 10.60
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US1092232XA | 1954-09-20 | 1954-09-20 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1092232B true DE1092232B (de) | 1960-11-03 |
Family
ID=22326463
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM28034A Pending DE1092232B (de) | 1954-09-20 | 1955-08-22 | Wechselvorrichtung fuer Diapositiv-Rahmen an Projektionsapparaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1092232B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2427164A (en) * | 1945-02-05 | 1947-09-09 | Bell & Howell Co | Slide projector apparatus |
| US2590492A (en) * | 1949-08-17 | 1952-03-25 | Three Dimension Company | Slide changing device for stereopticon projectors |
-
1955
- 1955-08-22 DE DEM28034A patent/DE1092232B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2427164A (en) * | 1945-02-05 | 1947-09-09 | Bell & Howell Co | Slide projector apparatus |
| US2590492A (en) * | 1949-08-17 | 1952-03-25 | Three Dimension Company | Slide changing device for stereopticon projectors |
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