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DE1092093B - Freileitungs-Hausanschlusssicherungskasten - Google Patents

Freileitungs-Hausanschlusssicherungskasten

Info

Publication number
DE1092093B
DE1092093B DEG25713A DEG0025713A DE1092093B DE 1092093 B DE1092093 B DE 1092093B DE G25713 A DEG25713 A DE G25713A DE G0025713 A DEG0025713 A DE G0025713A DE 1092093 B DE1092093 B DE 1092093B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
box
rear wall
clamp
house connection
overhead line
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG25713A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Hagen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
GEYER FA CHRISTIAN
Original Assignee
GEYER FA CHRISTIAN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by GEYER FA CHRISTIAN filed Critical GEYER FA CHRISTIAN
Priority to DEG25713A priority Critical patent/DE1092093B/de
Publication of DE1092093B publication Critical patent/DE1092093B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/08Distribution boxes; Connection or junction boxes
    • H02G3/18Distribution boxes; Connection or junction boxes providing line outlets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Insulating Bodies (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft einen Freileitungs-Hausanschlußsicherungskasten aus Isolierstoff, bestehend aus einem kastenförmigen Unterteil mit Rückwand und einer Abdeckung, der mit seiner Rückwand mittels einer aus einem auf der Rückwand befestigten Schellenunterteil und einem Rohrschellenteil bestehenden Befestigungsschelle durch Verbindung von Schellenunterteil und Rohrschellenteil mit Befestigungskopfschrauben, die vom Innern des Freileitungs-Hausanschlußsicherungskastens durch die Rückwand hindurchgesteckt sind, an einem Dachständerrohr befestigt ist, wobei Leitungen aus dem Dachständerrohr durch eine Einführungstülle an der Rückwand in den Freileitungs-Hausanschlußsicherungskasten eingeführt sind.
Das Befestigen eines solchen Kastens an dem Dachständerrohr ist umständlich, weil dabei drei getrennte Teile, nämlich der Kasten, die Einführungstülle und die Schelle, gehalten werden müssen. Außerdem besteht die Gefahr, daß bei der Montage die Einführungstülle oder die Schelle nicht zur Hand sind und daher die Montage unnötig verzögert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, das Unterteil von derartigen Freileitungs-Hausanschlußsicherungskästen aus Isolierstoff zusammen mit dem Schellenunterteil und der Einführungstülle zum Zweck der einfacheren und schnelleren Montage einstückig auszubilden und die Isolierung der Befestigungsteile gegenüber den spannungsführenden Teilen im Kasten zu erhöhen.
Bei einem ähnlichen bekannten Kasten ohne kastenförmiges Unterteil sind die Einführungstülle und das Schellenunterteil wie bei dem obengenannten Kasten getrennt vom Kasten ausgebildet. Er besteht nicht aus Isolierstoff. Abgesehen von der geringeren Isolierung dieses Kastens hat er also auch den Nachteil der umständlichen Montage.
Bei einem anderen Kasten auch ohne kastenförmiges Unterteil ist keine Einführungstülle vorgesehen. Dieser Kasten ist ferner aus zwei Hauptkästen gebildet, von denen der eine aus einer Grundplatte und einer Abdeckung für das Sicherungsteil und der andere aus einer Überdeckungskappe und einer Trägerplatte für den Leitungsdurchführungsteil besteht. Bei diesem Kasten ist die Grundplatte, sofern sie aus Stahlblech besteht, einstückig mit dem Schellenunterteil z. B. durch Verschweißung ausgebildet. Sofern die Grundplatte aus Preßstoff besteht, kann sie auch mit dem Schellenunterteil ausgebildet sein. Dieser Kasten ist im ganzen schon wesentlich komplizierter ausgebildet, da er aus zwei getrennten Kästen besteht. Er hat aber noch die Nachteile, daß er keine Einführungstülle besitzt und daß die Schellenschrauben nicht vom Innern des Kastens Freileitungs-Hausanschlußsicherungskasten
Anmelder:
Fa. Christian Geyer,
Nürnberg S, Nimrodstr. 10
Bernhard Hagen, Nürnberg,
ist als Erfinder genannt worden
durch die Grundplatte gesteckt sind, so daß man an diese auch bei plombiertem Kasten heran kommen kann.
Bei einem weiteren bekannten Kasten, der aus Gußeisen besteht, ist dieser mit der Einführungstülle und dem Schellenuiiterteil einstückig ausgebildet.
Einführungstülle und Schellenunterteil sind aber nicht an einer Rückwand, sondern auf der oberen Stirnwand des Kastens vorgesehen. Eine Rückwand ist bei diesem Kasten nicht vorhanden. Die Durchführung der Einstückigkeit bei Gußgehäusen ist gußtechnisch wesentlich einfacher, weil insbesondere bei solchem Material kein Seitenschieber erforderlich ist, sondern lediglich ein einfacher Kern. Dieser Kasten kann überhaupt nicht an einem Dachständerrohr befestigt werden in der Art wie die obengenannten Kästen, weil er auf einem Dachgebälk aufruhend lediglich zur Abstützung eines Dachständerrohres ausgebildet ist. Die Schellen sind auch hier außerhalb des Kastens in unzweckmäßiger Weise bei plombiertem Kasten zugänglich. Wegen der einteiligen Ausbildung von Kasten, Schellenunterteil und Einführungstülle hat er aber schon den Vorteil, daß seine Montage einfach und schnell durchführbar ist. Gemäß der Erfindung werden nun die vorgenannten Nachteile dadurch vermieden, daß die Einführungstülle und in an sich bekannter Weise das Schellenunterteil mit der Rückwand in an sich bekannter Weise einstückig ausgebildet sind und daß das in gleicher Wandstärke wie die der Rückwand ausgebildete Schellenunterteil als Hohlblock, mit seiner Hohlseite nach dem Innern des Freileitungs-Hausanschlußsicherungskastens gerichtet, ausgebildet ist. Der Freileitungs-Hausanschlußsicherungskasten nach der Erfindung besitzt also alle verschiedenen Vorteile der bekannten Kästen, nämlich den Vorteil des ver-
009 630/308
einfachten Befestigens des Kastens an dem Dachständerrohr wie bei dem oben zuletzt genannten Kasten, den Vorteil der vom Kasteninnern eingeführten Schellenschrauben, den Vorteil der einfachen Kastenausführung und schließlich auch den Vorteil 5 des Isolierstoffkastens. Darüber hinaus hat er aber noch den zusätzlichen Vorteil, daß die Befestigungsschrauben nicht mehr mit spannungsführenden Teilen im Kasten in Berührung kommen können. Der Kasten gemäß der Erfindung ist also wesentlich besser isoliert. Ferner hat die einstückige Ausbildung der Tülle mit der Rückwand noch den Vorteil, daß bei eventueller Lockerung der Befestigungsschrauben die Gefahr einer Zerstörung oder Beschädigung der Tülle durch Zugkräfte geringer ist als bei getrennter Ausbildung der Tülle.
Die Erfindung ist nun an Hand eines Ausführungsbeispiels in den Abbildungen näher erläutert. Es zeigt
Abb. 1 einen Grundriß eines Freileitungs-Hausanschlußsicherungskastens, wobei die eine Hälfte ohne Abdeckung gezeichnet ist mit abgeschnittenem Dachständerrohr,
Abb. 2 eine Seitenansicht des Freileitungs-Hausanschlußsicherungekastens, teilweise aufgeschnitten,
Abb. 3 eine Draufsicht des Freileitungs-Hausanschlußsicherungskastens,
Abb. 4 die Hohlblockausbildung des Unterteils in einem Schnitt nach der Linie C-D der Abb. 1, ohne Rohrschelle und ohne Befestigungsschraube.
Das kastenförmige Unterteil des Sicherungskastens ist mit 1 bezeichnet, das Dachständerrohr mit 2. Die Dachständer-Befestigungsschellen, welche allgemein aus Stahlblech hergestellt worden sind, bestehen aus dem Schellenunterteil 10 bzw. 10', das als Hohlblock (s. Abb. 4) ausgebildet ist, und der Rohrschelle 4. Letztere umfaßt das Dachständerrohr. Mittels der Befestigungsschrauben 5 und 6 wird die Grundplatte mit dem Dachständerrohr verbunden. Die mit dem Unterteil 1 einstückig ausgeführte Leitungseinführungstülle 7 ragt in eine Bohrung des Dachständerrohres 2 hinein. Für das Dachständerrohr sind die halbkreisförmigen Auflageflächen 9 und 9' vorgesehen. Die Auflageflächen 9 sind — wie bekannt — für ein kleineres Dachständerrohr 8 und die Auflageflächen 9' für ein größeres Dachständerrohr 8' bestimmt.
Die Montage des Unterteils auf das Dachständerrohr kann nun in sehr einfacher Weise durchgeführt werden.
Da das Unterteil nur noch aus einem einzigen Teil besteht, ist nur ein Monteur erforderlich. Nach beendeter Montage wird die Abdeckung 12 auf das Unterteil gebracht.
Aus den Abb. 2 und 3 ist besonders deutlich zu erkennen, daß die Befestigungsschrauben 5 und 6 mit spannungsführenden Teilen nicht mehr in Berührung kommen können, da die Schraubenköpfe durch die Hohlblockausbildung der Schellenunterteile 10, 10' genügend tief eingebettet liegen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:
    Freileitungs-Hausanschlußsicherungskasten aus Isolierstoff, bestehend aus einem kastenförmigen Unterteil mit Rückwand und einer Abdeckung, der mit seiner Rückwand mittels einer aus einem auf der Rückwand befestigten Schellenunterteil und einem Rohrschellenteil bestehenden Befestigungsschelle durch Verbindung von Schellenunterteil und Rohrschellenteil mit Befestigungskopfschrauben, die vom Innern des Freileitungs-Hausanschlußsicherungskastens durch die Rückwand hindurchgesteckt sind, an einem Dachständerrohr befestigt ist, wobei Leitungen aus dem Dachständerrohr durch eine Einführungstülle an der Rückwand in den Freileitungs-Hausanschlußsicherungskasten eingeführt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Einführungstülle (7) und in an sich bekannter Weise das Schellenunterteil (10, IC) mit der Rückwand (1') in an sich bekannter Weise einstückig ausgebildet sind und daß das in gleicher Wandstärke wie die der Rückwand (1') ausgebildete Schellenunterteil (10, 10') als Hohlblock, mit seiner Hohlseite nach dem Innern des Freileitungs-Hausanschlußsicherungskastens (1, 12) gerichtet, ausgebildet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschrift Nr. 1 024 137;
    deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 776 448, 1 708919, 602 191;
    Hauptkatalog 554, Fa. Geyer, Nürnberg;
    Liste 458.5/207 über Hausanschlußsicherungen der Fa. SSW.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ® 009 630/308 10.
DEG25713A 1958-11-14 1958-11-14 Freileitungs-Hausanschlusssicherungskasten Pending DE1092093B (de)

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DEG25713A DE1092093B (de) 1958-11-14 1958-11-14 Freileitungs-Hausanschlusssicherungskasten

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DEG25713A DE1092093B (de) 1958-11-14 1958-11-14 Freileitungs-Hausanschlusssicherungskasten

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DE1092093B true DE1092093B (de) 1960-11-03

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DEG25713A Pending DE1092093B (de) 1958-11-14 1958-11-14 Freileitungs-Hausanschlusssicherungskasten

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DE (1) DE1092093B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3215831A (en) * 1963-01-14 1965-11-02 Dale Metal Products Co Combination outdoor lamp-post and utility outlet
DE1211305B (de) 1960-03-07 1966-02-24 Gantenbrink O H G In einem Hohlmast angeordnetes Gehaeuse fuer elektrische Geraete

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1602191U (de) * 1949-04-06 1950-02-23 Geyer Fa Christian Dachstaender-hausanschlusssicherung.
DE1708919U (de) * 1954-06-23 1955-10-20 Geyer Fa Christian Hausanschlusssicherungskasten.
DE1024137B (de) 1952-09-03 1958-02-13 Wilhelm Peter Hausanschlusssicherungskasten mit Dachstaenderrohr
DE1776448U (de) * 1958-04-08 1958-10-30 Bbc Brown Boveri & Cie Stahlblechgekapselter freileitungs-hausanschlusskasten.

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