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DE1091803B - Geraet zur Bodenverwundung und Pflanzlochherstellung - Google Patents

Geraet zur Bodenverwundung und Pflanzlochherstellung

Info

Publication number
DE1091803B
DE1091803B DEST15059A DEST015059A DE1091803B DE 1091803 B DE1091803 B DE 1091803B DE ST15059 A DEST15059 A DE ST15059A DE ST015059 A DEST015059 A DE ST015059A DE 1091803 B DE1091803 B DE 1091803B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
soil
discs
wounding
disks
spar
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEST15059A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Singer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Andreas Stihl AG and Co KG
Original Assignee
Andreas Stihl AG and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Andreas Stihl AG and Co KG filed Critical Andreas Stihl AG and Co KG
Publication of DE1091803B publication Critical patent/DE1091803B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C5/00Making or covering furrows or holes for sowing, planting or manuring
    • A01C5/02Hand tools for making holes for sowing, planting or manuring
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/28Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture specially adapted for farming

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Bodenverwundung und Pflanzlochherstellung, insbesondere in der Forstwirtschaft. Vor allem in der Forstwirtschaft besteht das Bedürfnis, eine Bodenverwundung z. B. durch Heidelbeeren, Erika u. dgl. verunkrautete Waldböden in möglichst rascher und durchgreifender Weise durchzuführen. Alle bisherigen Handarbeiten mit Hauen und Spitzhacken sind erfahrungsgemäß sehr anstrengend für den Arbeiter, unzureichend in der Größe des Pflanzloches und Bodenlockerung und vor allem sehr kostspielig. Kann doch ein Arbeiter erfahrungsgemäß mit einem Handgerät nur 150 bis 200 Löcher oder Plätze in schwierigen Bodenverhältnissen herstellen.
Zur Herstellung von Pflanzlöchern sind bereits motorisch angetriebene Erdbohrer bekannt, die im wesentlichen aus einer auf einem rotierenden Schaft angebrachten Förderschnecke bestehen. Mit diesen Erdbohrern können aber nur etwa zylindrische Pflanzlöcher hergestellt werden. Die notwendige Lockerung des Bodens in der Umgebung dieser Pflanzlöcher und die Beseitigung von Unkraut muß auch bei Verwendung von motorisch angetriebenen Erdbohrern zur Pflanzlochherstellung durch Handarbeit erfolgen.
Das wesentliche Merkmal des Gerätes nach der Erfindung zur Bodenverwundung und Pflanzlochherstellung, insbesondere in der Forstwirtschaft, bei welchem in bekannter Weise flügelartig an einer Spindel angeordnete Schneidwerkzeuge angetrieben sind, liegt darin, daß die Schneidwerkzeuge als Scheiben ausgebildet sind, die um zur Bewegungsbahn schrägstehende Achsen an Querholmen drehbar gelagert sind. Das Gerät nach der Erfindung ist von einem tragbaren Leichtmotor mit untersetztem Getriebe angetrieben. Es eignen sich dazu am besten die mit Getriebe kombinierbaren Motorsägenmotore mit 3 bis 10 PS. Zusätzlich muß auch der Antriebsmotor mit einer Fliehkraftkupplung ausgestattet sein, damit beim Loslassen des Gasdrückers das Gerät sofort stillsteht, der Motor aber im Leerlauf weiterläuft. Auch schaltet diese Kupplung bei Überbelastung des Motors selbsttätig aus. Durch die Kreisbewegung des Gerätes zerkleinern die Scheiben das Oberflächenunkraut und dessen Wurzeln und befördern gleichzeitig, bedingt durch die Stellung der Scheiben, dieses über den Rand des kreisrunden Loches hinaus. Beim Weiterbohren wird die unter der verfilzten Decke liegende Erde gelockert und kann beliebig tief weitergebohrt werden. Der Anwendungsbereich des Gerätes erstreckt sich in der Hauptsache auf Bodenverwundung vor Abfall der Samen in einem Samenjahr, sowohl auf guten als auch auf stark durch Rohhumus bedeckten und verunkrauteten Waldböden. Bei einer entsprechenden Verstellung der Scheiben beeinträchtigen starke Wurzeln von Gerät zur Bodenverwundung
und Pflanzlochherstellung
Anmelder:
Andreas Stihl,
Neustadt bei Waiblingen (Württ),
Badstr. 169
Beanspruchte Priorität:
Österreich vom 19. Mai 1958
Friedrich Singer, Brück (Österreich),
ist als Erfinder genannt worden
Bäumen die Bodenverwundungsarbeit nicht allzusehr, weil die Scheiben über diesen Widerstand darübergleiten. Auch sind Steine für das Gerät kein Hindernis, wenn die Größe Faustgröße nicht übersteigt. Lediglich die Schneide der Scheiben muß dann öfter nachgeschärft werden.
Nach einer vorzugsweisen Ausführungsform der Erfindung sind die .Scheiben an Querholmen in unterschiedlichen Abständen von einem maschinell in Umdrehung versetzten und die Querholme tragenden Mittelholm angeordnet. Die Querholme schließen hierbei mit dem Mittelholm einen Winkel ein, der kleiner ist als 90°, so daß sie also bei lotrechtem Mittelholm nach außen hin ansteigen. Auf diese Weise kommen die versetzten Schneidwerkzeuge nacheinander zur Wirkung, und die Belastung der Bedienungsperson und des Motors ist damit weitgehend herabgesetzt. Außerdem entsteht ein leicht trichterförmiges Bohrloch im Boden, in dem sich das Niederschlagswasser günstig sammeln kann.
Die Erfindung erstreckt sich ferner darauf, daß die Scheiben an dem einen Schenkel von abgewinkelten Bolzen drehbar gelagert sind, die an den Querholmen mit ihrem anderen Schenkel verschwenk- und feststellbar befestigt sind. Als vorzugsweiser Winkel für die Schrägstellung der Scheiben hat sich in der Praxis ein Winkel von etwa 45° ergeben. Außerdem sieht die Erfindung vor, daß die Scheiben auf Lücke an den Querholmen befestigt sind. Auf diese Weise wird eine gleichmäßige Bodenverwundung erreicht. Die Verschwenkbarkeit der die Scheiben lagernden abgewinkelten Bolzen ergibt außerdem die Möglichkeit, die Schrägstellung der Scheiben gegenüber ihrer
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Umlaufbahn zu verändern und damit die Schneidwirkung den Bodenverhältnissen anzupassen.
Gegenstand der Erfindung ist ferner die Anordnung eines propellerartigen Schneidwerkzeuges an dem Mittelholm unterhalb der Querholme und innerhalb der den Mittelholm am nächsten liegenden Scheibe, dessen Flügel zweckmäßig schräg nach aufwärts verlaufen. Der Mittelholm ist am Rahmen der Erfindung schließlich konisch zugespitzt und bohrerartig ausgebildet. Dieser Teil dient zur Herstellung eines Pflanzloches.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung näher erläutert, welche eine beispielsweise Ausführungsform eines Gerätes zur Bodenverwundung in Seitenansicht schematisch veranschaulicht.
Das Gerät nach der Erfindung zur Bodenverwundung besitzt einen Mittelholm 1, der durch einen schematisch dargestellten und mit Handhaben 2 zur Führung des Gerätes versehenen Motor 3 in Umdrehung versetzt wird. An dem Mittelholm 1 sind schräg nach aufwärts gerichtete Querholme 4 befestigt, welche zur Befestigung von als Scheiben 5 ausgebildeten Schneidwerkzeugen dienen. Die Scheiben 5 sind an abgewinkelten Bolzen 6 drehbar gelagert, wobei der eine Schenkel zur Lagerung der Scheiben 5 und der andere Schenkel zur Herstellung einer Verbindung mit den Querholmen 4 dient. Zweckmäßig ist durch entsprechende Rasten eine Verschwenkung der Scheibenbolzen verhindert, jedoch die Möglichkeit gegeben, nach Lockerung der Befestigungsmittel, z. B. von Schrauben 7, die Bolzen zu verschwenken und wieder zu fixieren. Damit kann den Scheiben 5 gegenüber ihrer kreisförmigen Umlaufbahn eine andere Schrägstellung gegeben werden, wodurch die Schneidwirkung den Bodenverhältnissen angepaßt werden kann. Die Scheiben 5 sind außerdem gegenüber der Vertikalen geneigt, und zwar zweckmäßig um etwa 45°, d. h., die beiden Schenkel der Bolzen 6 stehen in einem Winkel von 135° zueinander. Die Scheiben 5 sind ferner auf Lücke an den Querholmen angeordnet, so daß jede der Scheiben einen kreisringförmigen Bodenstreifen bearbeitet. Der Abstand der Scheiben ist so gewählt, daß eine geschlossene Kreisfläche bestrichen wird. Durch die Schrägstellung der Querholme 4 wird außerdem erreicht, daß die Scheiben nacheinander zu Wirkung kommen und die gebildete Vertiefung schwach kegelförmig ist.
Um den zwischen der dem Mittelholm 1 am nächsten liegenden Scheibe 5 weiter innenliegenden Bodenteil zu bearbeiten, ist an dem Mittelholm ein propellerartiges Schneidwerkzeug 8 angeordnet, wobei die Flügel gegenüber den Querholmen um 90° versetzt sind und nach obenhin leicht ansteigen. In der Praxis hat sich ein Neigungswinkel von etwa 40° als zweckmäßig erwiesen. Auch die Flügel des propellerartigen Schneidwerkzeuges sind gegenüber der Vertikalen um etw 45° schräggestellt.
Der untere Teil 1' des Mittelholmes 1 ist schlank konisch ausgeführt und läuft dieser Teil in einen Herzbohrer aus, welcher das Eindringen des Gerätes in den Boden erleichtert und gleichzeitig ein Pflanzloch herstellt.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Gerät zur Bodenverwundung und Pflanzlochherstellung, insbesondere in der Forstwirtschaft, bei welchem flügelartig an einer Spindel angeordnete Schneidwerkzeuge angetrieben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneidwerkzeuge als Scheiben (5) ausgebildet sind, die um zur Bewegungsbahn schrägstehenden Achsen an Querholmen (4) drehbar gelagert sind.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (5) an den Querholmen (4) in unterschiedlichen Abständen von dem Mittelholm (1) angeordnet sind.
3. Gerät nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem einen Querholm (4) mit Abstand voneinander angeordneten Scheiben (5) gegenüber den auf dem anderen Querholm (4) angeordneten Scheiben (5) auf Lücke liegen.
4. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheiben (5) an abgewinkelten, an den Querholmen (4) verschwenk- und feststellbar befestigten Bolzen (6) drehbar gelagert sind.
5. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Querholme (4) mit dem Mittelholm (1) einen Winkel einschließen, der kleiner ist als 90°.
6. Gerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Mittelholm (1) unterhalb der Querholme (4) und innerhalb der dem Mittelholm (1) am nächsten liegenden Scheibe (5) ein propellerartiges Schneidwerkzeug (8) angeordnet ist, dessen Flügel zweckmäßig schräg nach aufwärts verlaufen und im Grundriß gesehen zwischen den Querholmen (4) liegen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 971 810.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 009 629/156 10.
DEST15059A 1958-05-19 1959-04-23 Geraet zur Bodenverwundung und Pflanzlochherstellung Pending DE1091803B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT1091803X 1958-05-19

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1091803B true DE1091803B (de) 1960-10-27

Family

ID=3685329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEST15059A Pending DE1091803B (de) 1958-05-19 1959-04-23 Geraet zur Bodenverwundung und Pflanzlochherstellung

Country Status (1)

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DE (1) DE1091803B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4214617A (en) * 1978-06-19 1980-07-29 Kennametal Inc. Stump cutter
FR2665607A1 (fr) * 1990-08-07 1992-02-14 Burette Jean Tariere pour la plantation d'arbres ou arbustes.

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DE971810C (de) * 1953-03-22 1959-04-02 Andreas Stihl Erdbohrer

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WO1993015597A1 (fr) * 1990-08-07 1993-08-19 Jean Burette Tariere pour la plantation d'arbres ou d'arbustes

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