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DE1091779B - Anordnung an Impulsregistriergeraeten oder Impulse verarbeitenden Geraeten zur Speicherung von Impulsen waehrend Aufnahmepausen - Google Patents

Anordnung an Impulsregistriergeraeten oder Impulse verarbeitenden Geraeten zur Speicherung von Impulsen waehrend Aufnahmepausen

Info

Publication number
DE1091779B
DE1091779B DEL33791A DEL0033791A DE1091779B DE 1091779 B DE1091779 B DE 1091779B DE L33791 A DEL33791 A DE L33791A DE L0033791 A DEL0033791 A DE L0033791A DE 1091779 B DE1091779 B DE 1091779B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rake
pulse
recording
toothing
wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL33791A
Other languages
English (en)
Inventor
Manfred Becker
Guenter Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL33791A priority Critical patent/DE1091779B/de
Publication of DE1091779B publication Critical patent/DE1091779B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06MCOUNTING MECHANISMS; COUNTING OF OBJECTS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G06M1/00Design features of general application
    • G06M1/08Design features of general application for actuating the drive
    • G06M1/10Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means
    • G06M1/102Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means by magnetic or electromagnetic means
    • G06M1/104Design features of general application for actuating the drive by electric or magnetic means by magnetic or electromagnetic means electromagnets, clicks

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

  • Anordnung an Impulsregistriergeräten oder Impulse verarbeitenden Geräten zur Speicherung von Impulsen während Aufnahmepausen Bei Impülsregistriergeräten müssen die Impulszählwerke im allgemeinen während des Registriervorganges gesperrt werden, so daß in solchen Aufnahmepausen eintreffende Impulse nicht direkt aufgenommen werden können. In manchen Fällen, beispielsweise bei hohem Verhältnis von Aufnahmezeit zu Aufnahmepause, fällt ein solcher Impulsverlust nur wenig ins Gewicht, in der Mehrzahl der Fälle jedoch, beispielsweise bei niedrigem Verhältnis von Aufnahmezeit zu Aufnahmepause, ist ein Impulsverlust nicht tragbar, weil das Ergebnis stark verfälscht werden kann. Um dieserart entstehende Fehler zu vermeiden, sind Impulsspeicher bekanntgeworden, die die in Aufnahmepausen anfallenden Impulse festhalten und in die nächstfolgende Registrierperiode übertragen. Prinzipiell sind für diesen Zweck 1Tachlaufsteuerungen oder -regelungen anwendbar, bei welchen der Drehwinkel eines Eingangselementes zeitlich gegenüber dem Drehwinkel eines Ausgangselementes versetzt nachgebildet wird. Allerdings sind auch die einfachsten, nach diesem Prinzip arbeitenden Ausführungen noch recht aufwendig und kostspielig. So ist z. B. bekannt, als Steuerglied einer derartigen Nachlaufsteuerung ein Differentialgetriebe zu verwenden, dessen eines Sonnenrad durch den impulsbeaufschlagten Impulsmotor und dessen anderes von einem besonderen Motor angetrieben wird. Dieser Motor wird durch eine mit der Kreuzwelle verbundene Nockenscheibe in der Weise gesteuert, daß die eine Anzahl von Impulsen darstellende Drehung des Eingangsrades nach Beendigung der Aufnahmepause gleich oder verhältnisgleich am Ausgangsrad erscheint. Einigermaßen präziser Nachlauf ist hierbei jedoch nur dann zu verwirklichen, wenn das Auslaufen der mit einem Schwungmoment behafteten Teile im Ausschaltpunkt des Motors im wesentlichen verhindert wird. Zur Erreichung dieses Zieles sind in vielen Fällen besondere Bremseinrichtungen vorgesehen, die allerdings diesen Fehler nur vermindern, nicht aber vollständig beheben können.
  • Der hohe Aufwand an mit hoher Genauigkeit gearbeiteten, kostspieligen Differentialgetrieben, Impulsmotoren, Nachlaufmotoren mit Bremsvorrichtungen und sonstigen Getriebeteilen und Steuermitteln macht die Anwendung solcher Impulsspeicher nur dann vertretbar, wenn die Nachlaufmotoren noch mit der weiteren Aufgabe betraut sind, das im allgemeinen geringe Drehmoment des Impulsauslösers zu verstärken. Ein weiterer Nachteil dieser bekannten Ausführungen liegt darin, daß man keine eindeutige Speicherung in Stufen erhält, sondern ein bestimmter Drehweg eine Anzahl von Impulsen darstellt, wobei Winkelfehler in der Drehwegübergabe, wie sie beispielsweise durch das wenn auch geringfügige Auslaufen der Nachlaufmotoren über den Stopp-Punkt, durch schlechte Beg rbeitung der Getriebeteile oder Abnutzungserscheinungen eintreten können, wesentliche Fehler verursachen. Hinzu kommt noch, daß solche Impulsspeicher wegen ihres verhältnismäßig komplizierten Aufbaues als Präzisionsanordnungen besonders verschmutzungsempfindlich sind, was erhebliche Wartung bedingt.
  • Obige Nachteile werden nach der Erfindung bei einer Anordnung an Impulszählwerken, insbesondere für Registriergeräte, mit einem durch die Impulse zu einer Hin- und Herbewegung angeregten Verstell-Organ, z. B. einem Schaltrechen, einer Schaltklinke od. dgl., zur Speicherung von Impulsen während Aufnahmepausen dadurch- vermieden, daß eine Speichereinrichtung während der Aufnahmepause durch die Bewegung des Verstellorgans schrittförmig Impulse speichert und diese nach Beendigung der Pause je einzeln so lange zusammen mit neu ankommenden Impulsen als Doppelimpulse einzählbar macht, bis die Speicherimpulse abgetragen sind.
  • An zwei als Ausführungsbeispiele zu wertenden Anordnungen nach der Erfindung, von denen die eine in Fig. 1 und 2 und die andere in Fig. 3 der Zeichnung dargestellt sind, wird deren Arbeitsweise erläutert.
  • In Fig. 1 bedeutet 1 einen Impulskontakt, der örtlich getrennt von der eigentlichen Anordnung Bestandteil eines beliebigen Impulsgebers sein kann. Der Impulsempfangsteil der Anordnung besteht aus einem Drehmagneten 2 mit einer Kurbel 3, die bei Erregung des Drehmagneten bewegt wird, aus einer Koppel 4, einer Schwinge 5 und einem Schaltrechen 6, auf den mittels einer Zugfeder 7 eine Rückstellkraft einwirkt. Der Schaltrechen 6 greift in die Verzahnung eines Zählrades 8 eines dekadischen Zählwerkes, an welchem zur \"erhinderung von Rückwärtslauf eine Sperrklinke 9 vorgesehen ist. Die übrigen, den weiteren Dekaden zugeordneten Zählräder sind in der Figur nicht sichtbar; in entsprechender Weise sind die übrigen in ihrer Länge abgestuften Schaltzähne des Schaltrechens nicht zu erkennen. In bekannter Weise ist jedoch der Aufbau solcher Zählwerke derart, daß beim zehnten Schritt in der Einerdekade der längste, der Einerdekade zugeordnete Schaltzahn in eine Aussparung fällt, so daß der zweitlängste, der Zehnerdekade zugeordnete Schaltzahn eine Verstellung um eine Einheit vornehmen kann. In gleicher Weise können noch Zählräder für weitere Einheiten vorgesehen sein.
  • Der wesentliche Bestandteil der die eigentliche Erfindung ausmachenden Speichereinrichtung ist eine Zahnradreihe, die aus vier mit verschiedenartigen Verzahnungen 10, 11, 12 und 13 versehenen Zahnrädern besteht. In die Verstellverzahnung10 greift der Schaltrechen 6 in geschwenktem Zustand ein, wobei der Schwenkvorgang mittels eines durch einen Pausenkontakt 14 geschalteten Schwenkmagneten 15, einer Kurbel 16, einer Wippe 17 und eines mit dieser über eine Feder 18 kraftschlüssig verbundenen Trägerarmes 19 ausgelöst wird. Die Rastverzahnung 11 mit einer Rastklinke 20 dient der eindeutig stufigen Einstellung der Zahnradreihe und besitzt die doppelte Zähnezahl, genau wie die als Sperrverzahnung ausgeführte Rückstellverzahnung 12, die mit einer sich über eine Zahnteilung erstreckenden Freilassung 21 versehen ist. In diese Freilassung greift der Zahn einer Klinke 22 ein. Die Klinke 22 steht mit einem Hebel 23 in Verbindung, welcher seinerseits über die Schwinge 5 bewegt ist. Eine Kontaktverzahnung 13 ist mit der gleichen Zahl an Zähnen versehen wie die Verstellverzahnung 10 und öffnet einen Steuerkontakt 24 dann, wenn die Kontaktfedern durch einen Zahn getrennt sind. Dieser Steuerkontakt ist in Fig.2 in Seitenansicht in einem Zustand dargestellt, in dem die Kontaktfedern durch einen Zahn der Kontaktverzahnung auseinandergedrückt sind. Auf Fig. 1 zurückkommend, liegt der Steuerkontakt 24 in Reihe zu einem Kontakt 25. welcher mittels eines exzentrisch vom Drehpunkt des Hebels 23 angeordneten Stiftes betätigbar ist. Sind beide Kontakte gleichzeitig geschlossen, entsteht ein Impuls, der den Drehmagneten 2 erregt.
  • Während der Aufnahmezeit betätigen die am Impulskontakt 1 gegebenen Impulse den Drehmagneten 2, dessen Kurbel 3 hierbei jeweils aus der gezeichneten Lage bis zur unteren Vertikallage auswandert und hierbei über die Koppel 4, Schwinge 5 und Schaltrechen 6 am Zählrad 8 Verstellungen um je eine Einheit vornimmt. Die Schwinge 5 bewegt hierbei den Hebel 23, der an der Klinke 22 jeweils eine Hin- und Herbewegung hervorruft, die jedoch die Zahnradanordnung über die Rückstellverzahnung 12 nicht dreht, da der Zahn der Klinke in der Freilassung 21 liegt. Der Steuerkontakt 24 ist hierbei geöffnet, so daß durch die beim Hin- und Hergehen des Hebels 23 bewirkten Schaltungen am Kontakt 25 keine Impulse erzeugt werden.
  • Zu Beginn der Aufnahmepause wird das Impulszählwerk blockiert und gleichzeitig der Kontakt 14 zur Einleitung des Schwenkvorganges eingeschaltet. Die Kurbel 16 des während der ganzen Pause erregten Schwenkmagneten 15 bewirkt eine solche Verstellung der Wippe 17 und des Trägerarmes 19, daß die Klinke 22 aus dem Bereich der Rückstellverzahnung 12 herausgehoben wird und der Schaltrechen an der Verstellzahnung 10 zur federnden Anlage gebracht wird. Die durch die ankommenden Pausenimpulse mittels des Drehmagneten 2 bewirkten Verstellbewegungen des Schaltrechens 6 drehen hierbei die Zahnradanordnung um eine den Pausenimpulsen entsprechende Stufenzahl. Während einer einstufigen Verstellung durchläuft hierbei der an der Kontaktverzahnung 13 anliegende Steuerkontakt24 die Zustände: offen-zuoffen und der durch den Hebel 23 gesteuerte Kontakt 25 die Zustände: zu - offen - zu, so daß die in Reihe geschalteten Kontakte nicht gleichzeitig geschlossen sind.
  • Am Ende der Aufnahmepause wird der Pausenkontakt 14 wieder gelöst, so daß der Schwenkmagnet 15 in die in Fig.l dargestellte Ruhelage abfällt. Der Schaltrechen 6 fällt hierbei wiederum in den Bereich der Sperrverzahnung des Zählrades 8, und die Klinke 22 faßt die Rückstellverzahnung 12, die jedoch nunmehr im Uhrzeigersinn gegenüber der dargestellten Lage verdreht ist.
  • Fällt nunmehr über den Impulskontakt 1 ein neuer Impuls an, so spielen sich folgende Vorgänge ab. Zunächst schaltet der Schaltrechen 6 am Zählrad 8 um eine Stufe weiter, und gleichzeitig verstellt die Klinke 22 die Zahnradreihe um eine Zahnteilung der Rückstellverzahnung. Der Steuerkontakt 24 gelangt hierbei in eine Lücke der Kontaktverzahnung 13 und wird infolgedessen geschlossen, während der Kontakt 25 nach Abschluß der Verstellbewegung ebenfalls schließt. Die beiden geschlossenen Kontakte liegen dabei in Reihe, so daß aus der Speichereinrichtung ein Impuls abgegeben wird, welcher den Drehmagneten 2 beaufschlagt. Das Zählrad 8 macht einen weiteren Schritt, und die Zahnradreihe verstellt sich nochmals um eine Zahnteilung der Rückstellv erzahnung, so daß die Kontaktfedern des Steuerkontaktes 24 durch einen Zahn der Kontaktverzahnung getrennt werden.
  • Jeder am Impulskontakt 1 gegebene Impuls bewirkt demnach am Zählrad 8 so lange eine Verdrehung um zwei Einheiten, bis sämtliche Speicherimpulse abgetragen sind, also bis zu dem Augenblick, in welchem die Klinke 22 in die Freilassung 21 zurückkehrt.
  • Ein weiteres Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in Fig. 3 in perspektivischer Darstellung wiedergegeben. Die Darstellung der Anordnung ist rein schematisch, vor allem ist der Schaltrechen 29 der besseren Anschaulichkeit halber nicht in seiner wirklichen Lage gegenüber den Rädern gezeichnet, doch dürften die darin erkennbaren Einzelheiten dem Verständnis nach dem oben Gesagten genügen. Der Schaltrechen 29 ist mit zwei Zähnen 30 und 31 ausgeführt. Der Zahn 30, welcher am längsten ist, dient der Verstellung eines im wesentlichen die Speichereinrichtung darstellenden Speicherrades 32. Dieses Speicherrad ist aus zwei unterschiedlich aufgebauten halbkreisförmigen Scheiben zusammengesetzt, von denen die eine am Umfang fünf Zähne 35 und einen Nocken 36 trägt, während die andere vier axial ausgerichtete, in die Scheibenfläche konzentrisch mit gleicher Winkelteilung eingelassene Stifte 37 enthält. Die Stärke des verzahnten Scheibenteiles entspricht hierbei etwa der Stärke des anderen Scheibenteiles zuzüglich der aus der Scheibenfläche herausragenden Stifte. Ein Elektromagnet 38 zieht bei seiner Magnetisierung einen Anker 39 an, der ein Wegstück x zurücklegt. Die Breite des Nockens 36 entspricht diesem Werkstück x.
  • Der Zahn 31 des Schaltrechens 29, der von geringerer Länge ist als der Zahn 30, dient zur Verstellung des Zählrades 33, welches zwanzig Stufen hat und über eine Übersetzung 2 : 1 ins Schnelle auf das eigentliche Registrierwerk34 arbeitet. Das Speicherrad32 und das Zählrad 33 sitzen lose auf einer gemeinsamen Welle.
  • Während der Aufnahmezeit des Impulszählwerkes steht das Speicherrad 32 in der gezeichneten Lage. Der Verstellweg des Schaltrechens 29 erstreckt sich über zwei Zahnlängen des Zählrades 33 oder über eine Zahnlänge der verzahnten halbkreisförmigen Scheibe bzw. eine Winkelteilung zwischen zwei benachbarten Stiften 37. Der Zahn 30 liegt im ruhenden Zustand mit seiner abgeschrägten Flanke am Rücken des Nockens 36, und der Schaltrechen ist infolgedessen etwas angehoben, so daß der Zahn 31 außerhalb des Bereiches der Verzahnung am Zählrad 33 steht. Fällt nun ein Impuls an, der eine Hin- und Herbewegung am Schaltrechen bewirkt, so kann der Zahn 31 erst in der zweiten Hälfte des Verstellweges nach links in die Verzahnung des Zählrades 33 greifen, weil der Schaltrechen während der ersten Hälfte infolge des dabei an dem Nocken 36 liegenden Zahnes 30 angehoben ist. Am Zählrad 33 wird demnach für jeden Impuls nur die Hälfte des Verstellweges wirksam, wodurch für jeden Impuls nur die Weiterdrehung um eine Einheit erfolgt. Während dieses Betriebszustandes der Speichereinrichtung werden demnach die Impulse einzeln ins Registrierwerk eingezählt.
  • Bei Beginn der Aufnahmepause wird der Elektromagnet 38 erregt, der seinen Anker anzieht und das Speicherrad 32 am das Wegstück x linksdrehend verstellt, so daß der Zahn 30 des Schaltrechens in die Zahnlücke des dem :Zocken 36 benachbarten Zahnes 35 eingreift. Der Magnet braucht hierbei lediglich beispielsweise mittels eins Tasters kurzzeitig eingeschaltet zu werden. Fällt nun ein Pausenimpuls an, so verdreht der Zahn 30 die Speicherscheibe um eine Zahnteilung. Das Zählrad 33 wird hierbei nicht gedreht, da der Zahn 31 aus der Zählradverzahnung herausgehoben ist. Speicherbar sind bei dieser Ausführungsform fünf Impulse, die ohne Rücksicht auf die Dauer des Registriervorganges in jedem Falle in der Speichereinrichtung aufgenommen werden. Die Aufnahmepause ist also hierbei lediglich von der Impulsfolge abhängig und kann sich dementsprechend über unterschiedliche Zeitintervalle erstrecken.
  • Sind nun fünf Impulse aufgenommen, so hat sich das Speicherrad um 180° gedreht, und der Schaltrechen steht mit seinem Zahn 30 im Bereich des mit Stiften 37 besetzten Scheibenteils und kann sich dementsprechend auf ein solches Niveau legen, daß er mit dem Zahn 31 in die Verzahnung des Zählrades 33 greift. Beim sechsten bis zehnten Impuls werden infolge des Wirksamwerdens des ganzen Verstellweges auf das Zählrad 33 ans Registrierwerk jeweils zwei Impulse gezählt, wobei das Speicherrad an den Stiften 37 jeweils um eine Winkelteilung mitgenommen wird.
  • Sind sämtliche gespeicherten Impulse abgegeben, in diesem Beispiel fünf, so steht das Speicherrad wieder in seiner Normalstellung gemäß Fig. 3_ In kurzer Zusammenfassung ist die Arbeitsweise solcher Art, daß in Normalstellung der Anordnung bei der Ankunft eines Impulses das Zählrad um eine Stufe verstellt wird. In Speicherstellung bleibt das Zählrad in Ruhe, bis fünf Impulse gespeichert sind, die im Zustand der Impulsrückgabe mit fünf neu anfallenden Impulsen zusammen als Doppelimpulse auf das Zählrad wirken, also je eine zweistufige Verstellung an der Zählradanordnung hervorrufen.
  • Beim ersten Beispiel läuft der Speichervorgang während der Einschaltdauer des Pausenkontaktes. Bei der anderen Ausführung genügt eine Anregung über einen Kontakt, um die Speicherung zu veranlassen. Entscheidend über die Zahl der speicherbaren Impulse sind die konstruktiven Merkmale der Speichereinrichtungen, im ersten Falle also die Zahl der vorgesehenen Zähne über den ganzen Umfang der Zahnräder, im zweiten Falle die Zahl der am halben Umfang des Speicherrades angeordneten Zähne.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung an Impulszählwerken, insbesondere für Registriergeräte, mit einem durch die Impulse zu einer Hin- und Herbewegung angeregten Verstellorgan, beispielsweise einem Schaltrechen, einer Schaltklinke od. dgl., zur Speicherung von Impulsen während Aufnahmepausen, dadurch gekennzeichnet, daß eine Speichereinrichtung während der Aufnahmepause durch die Bewegung des Verstellorgans schrittförmig Impulse speichert und diese nach der Beendigung der Pause je einzeln so lange zusammen mit neu ankommenden Impulsen als Doppelimpulse einzählbar macht, bis die Speicherimpulse abgetragen sind.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Zahnradreihe (10 bis 13) als Hauptbestandteil der Speichereinrichtung (10 bis 25) während der Aufnahmepause durch den Schaltrechen (6) in den Pausenimpulsen entsprechender Stufenzahl verstellt wird und daß die Zahnradreihe nach Beendigung der Aufnahmepause bei jedem neu anfallenden Impuls um eine Stufe zurückgestellt wird und dabei einen Impulsgeber (24,25) zur Abgabe eines zusätzlichen Impulses veranlaßt.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnradreihe aus vier Zahnrädern verschiedenartiger Verzahnungen (10, 11, 12, 13) besteht, nämlich einer Verstellverzahnung (10) mit bestimmter Zähnezahl, in welche ein schwenkbarer Schaltrechen (6) während der Aufnahmepause zwecks Verstellung in ganzen Stufen eingreift, einer mit einer Freilassung (21) versehenen Rückstellverzahnung (12) mit doppelter Zähnezahl, in welche eine in Ruhelage einen Kontakt (25) schließende Klinke (22) während der Aufnahmezeit zwecks Rückstellung in halben Stufen eingreift, einer Rastverzahnung (11) mit ebenfalls doppelter Zähnezahl und mit einer ihr zugeordneten Rastklinke (20) zwecks genau stufiger oder halbstufiger Einstellung der Zahnradreihe, sowie einer Kontaktverzahnung (13) mit einfacher Zähnezahl, welche einen mit dem Kontakt (25) in Reihe liegenden Steuerkontakt (24) in den Zahnzwischenräumen derart schließt, daß in gleichzeitig geschlossenem Zustand beider Kontakte ein Impuls den Impulsmotor (2) des Registriergerätes od. ä. beaufschlagt.
  4. 4. Anordnung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmepause durch das Einschalten eines Pausenkontaktes (14) gegeben wird, der die Kurbel (16) eines Schwenkmagneten (15) in der Weise dreht, daß eine Wippe (17) die Klinke (22) aus dem Bereich der Rückstellverzahnung (12, 21) abhebt und daß ein federnd in der Wippe (17) gelagerter Trägerarm (19) den Schaltrechen (6) kraftschlüssig an die Verstellverzahnung (10) drückt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein die Speichereinrichtung im wesentlichen ausmachendes Speicherrad (32 in Fig. 2) den Schaltrechen (29) während seiner Verstellbewegung mechanisch derartig steuert, daß bei Normalzähllage innerhalb der Aufnahmezeit nur die Hälfte des Verstellweges zur einstufigen Drehung des Zählrades (33) wirksam ist, und daß innerhalb der Aufnahmepause während der Dauer der Speicherung das Zählrad unbeeinflußt bleibt und daß ferner nach Beendigung der Aufnahmepause während der Dauer der Impulsrückgabe der ganze Verstellweg die doppelstufige Verdrehung des Zählrades bewirkt.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der eine verzahnte Scheibenteil eines die Speichereinrichtung darstellenden und im wesentlichen aus zwei halbkreisförmigen Scheiben zusammengesetzten Speicherrades (32) mit einer Nocke (36) versehen ist, von deren Rücken der dabei mit seiner Flanke an ihm liegende Zahn (30) eines Schaltrechens (29) auf der Hälfte des Verstellweges des Schaltrechens angehoben ist, während der Nocken bei elektromagnetischer Anregung zu Beginn der Aufnahmepause eine Teildrehung des Speicherrades um einen solchen Weg ermöglicht, daß der Zahn (30) in die Verzahnung des Speicherrades greift und dieses bei Impulsankunft verstellt, wobei die Zählradanordnung infolge des über den ganzen Verstellweg angehobenen Schaltrechens nicht bewegt wird, ferner dadurch gekennzeichnet, daß der andere Scheibenteil mit Stiften besetzt ist, die die Weiterdrehung des Speicherrades bis zur Ausgangsstellung ermöglichen, ohne den Schaltrechen über den Verstellweg anzuheben.
DEL33791A 1959-07-23 1959-07-23 Anordnung an Impulsregistriergeraeten oder Impulse verarbeitenden Geraeten zur Speicherung von Impulsen waehrend Aufnahmepausen Pending DE1091779B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4400986A (en) * 1981-01-22 1983-08-30 Atwood Vacuum Machine Company Landing gear actuator

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4400986A (en) * 1981-01-22 1983-08-30 Atwood Vacuum Machine Company Landing gear actuator

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