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DE1091202B - Anordnung zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung von Wechselstromgeneratoren mit Mitteln zur Kompensation des Oberwellenfehlers - Google Patents

Anordnung zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung von Wechselstromgeneratoren mit Mitteln zur Kompensation des Oberwellenfehlers

Info

Publication number
DE1091202B
DE1091202B DEL32021A DEL0032021A DE1091202B DE 1091202 B DE1091202 B DE 1091202B DE L32021 A DEL32021 A DE L32021A DE L0032021 A DEL0032021 A DE L0032021A DE 1091202 B DE1091202 B DE 1091202B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
voltage
harmonic
rectifier
rectifier arrangement
auxiliary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL32021A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Krausse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL32021A priority Critical patent/DE1091202B/de
Publication of DE1091202B publication Critical patent/DE1091202B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P9/00Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output
    • H02P9/14Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field
    • H02P9/26Arrangements for controlling electric generators for the purpose of obtaining a desired output by variation of field using discharge tubes or semiconductor devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Rectifiers (AREA)

Description

  • Anordnung zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung von Wechselstromgeneratoren mit Mitteln zur Kompensation des Oberwellenfehlers Bei Einrichtungen zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung von Wechselstromgeneratoren ist es bereits bekannt, die Ausgangswechselspannung des Generators mittels einer Gleichrichteranordnung gleichzurichten und diese veränderliche Gleichspannung beispielsweise einem sogenannten Röhrenregler zuzuführen, der wiederum entsprechend der auftretenden Abweichungen der Ausgangsspannung vom Sollwert auf den Wechselstromgenerator einwirkt. Für derartige Einrichtungen verwendete Gleichrichteranordnungen sind beispielsweise durch die deutsche Patentschrift 691890 bekannt. Bekanntlich treten bei derartigen Generatoren die dritte und fünfte Oberwelle als Störgrößen in Erscheinung, so daß die Ausgangsspannung des Generators beträchtlich von der Sinusform abweichen kann. In diesem Fall ergeben sich bei Anwendung der bekannten Gleichrichteranordnung erhebliche Fehler. Um diesen Nachteil zu vermeiden, ist es auch bereits bekannt, Gleichrichteranordnungen zu verwenden, bei denen der störende Einfluß der Oberwellen durch eine weitere von der Belastung abhängige Gleichspannung, die in den Ausgangskreis der Gleichrichteranordnung nach der deutschen Patentschrift 691890 eingeführt ist, kompensiert wird (deutsches Patent 900 112). In diesem Fall wird die von der Belastung des Wechselstromgenerators abhängige Gleichspannung mittels eines in der Speiseleitung des Generators angeordneten Stromwandlers erzeugt, an dessen Sekundärseite über ein Potentiometer ein Gleichrichter geschaltet ist, dessen Ausgangsgleichspannung mit der Ausgangsgleichspannung einer weiteren Gleichrichteranordnung in Reihe geschaltet ist, die den zu kompensierenden Oberwellenfehler aufweist.
  • Die bekannte, aus Stromwandler, Potentiometer und Gleichrichter bestehende Hilfsgleichrichteranordnung zur Kompensation des Oberwellenfehlers besitzt den entscheidenden Nachteil, daß durch sie die Phasenverschiebung zwischen der Grundwelle und der Oberwelle der Wechselspannungen nicht berücksichtigt wird. Am Ausgang dieser Hilfsgleichrichteranordnung tritt also eine Gleichspannung auf, die nur dem Betrag der Oberwelle entspricht, während am Ausgang der mit dem Oberwellenfehler behafteten Gleichrichteranordnung eine Spannung auftritt, die einen Fehler nach Betrag der Oberwelle und nach der Phasenlage von Oberwelle zur Grundwelle aufweist.
  • Die bekannte Hilfsgleichrichteranordnung ist eine im wesentlichen vom Belastungsstrom abhängige Einrichtung, die für eine bestimmte Belastung wirksam ist. Eine Abhängigkeit vom Leistungsfaktor ist nicht enthalten. Bei nichtlinearen Belastungen, z. B. durch Magnetisierungsströme von Induktivitäten mit Eisenkern, tritt ein Oberwellenfehler des Stromes gegenüber der Generatorspannung auf, deren Oberwellenfehler im Meßglied aber kompensiert werden soll.
  • Die obengenannten Nachteile der bekannten Gleichrichter- und Hilfsgleichrichteranordnungen (deutsche Patente 691890 und 900 112) werden durch die Erfindung in einfacher Weise vermieden. Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung von Wechselstromgeneratoren mittels Gleichrichter- und Verstärkeranordnungen, bei der der störende Einfluß von Oberwellen durch eine Hilfsgleichspannung, die als Gegenspannung in den Ausgangskreis der Gleichrichteranordnung geschaltet ist, kompensiert wird. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch eine der Gleichrichteranordnung entgegengeschaltete Hilfsgleichrichteranordnung, bei der aus der konstant zu haltenden Meßwechselspannung eine Grundwellenhilfsspannung und eine der Oberwelle entsprechende Hilfswechselspannung abgeleitet, in Reihe geschaltet und die so erhaltene Wechselspannung gleichgerichtet wird, wobei die gegenseitige Phasenlage von Grund- und Oberwelle dieser Wechselspannung derart zu der an der Gleichrichteranordnung auftretenden Meßwechselspannung eingestellt ist, daß der durch die Oberwelle hervorgerufene Fehler des Gleichspannungswertes der Gleichrichteranordnung kompensiert ist.
  • Die Erfindung wird mit weiteren vorteilhaften Ausbildungen an Hand eines in der Zeichnung schematisch dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Dieses Ausführungsbeispiel bezieht sich auf eine Anordnung zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung eines Wechselstromgenerators mittels eines Röhrenreglers. Es wird bemerkt, daß die Erfindung jedoch nicht auf dieses Anwendungsbeispiel beschränkt ist.
  • Mit 1 ist ein Wechselstromerzeuger bezeichnet, dessen Ausgangsspannung RST konstant gehalten werden soll. Die Erregerwicklung 2 des Generators 1 ist dabei an einen schematisch dargestellten und an sich bekannten Röhrenregler 3 geschaltet, von welchem lediglich die Eingangsstufe 3a näher dargestellt ist. Die konstant zu haltende Ausgangsspannung des Generators ist an eine an sich bekannte Gleichrichteranordnung 4 geschaltet, die aus einem Transformator 5, einem Gleichrichter 6, einer Siebkette 7 und einer Brückenschaltung 8 besteht. An den Diagonalpunkten 9, 10 der Brückenschaltung 8 tritt beispielsweise eine Gleichspannung auf, die der benötigten Gittervorspannung der Eingangsstufe 3 a entspricht.
  • Wie bereits oben bemerkt, ist die Ausgangsspannung des Generators 1 nicht sinusförmig und weist insbesondere die dritte Oberwelle auf. Eine weitere Verzerrung tritt durch den Gleichrichter 6 der Gleichrichteranordnung 4 auf. Die durch die Oberwellen und die Charakteristik des Gleichrichters 6 bedingten Fehler treten in der Brückenausgangsgleichspannung9, 10 auf. Gemäß der Erfindung werden diese Fehler kompensiert, indem eine weitere Hilfsgleichrichteranordnung 11 vorgesehen ist, die der Gleichrichteranordnung 4 entgegengeschaltet ist und bei der aus der Wechselspannung des Generators 1 mittels des Transformators 12 eine vorzugsweise konstante Grundwellenhilfsspannung und mittels einer Oberwellenbrückenschaltung 13 eine dem Betrag der Oberwelle entsprechende Hilfswechselspannung abgeleitet wird. Beide Hilfsspannungen sind in Reihe geschaltet, und die so erhaltene Wechselspannung ist an einen Gleichrichter 14 geführt. Im Primärkreis des Transformators 12 ist ein aus Widerstand 15 und Kondensator 16 bestehendes Phasenschieberglied angeordnet. Die Phasenverschiebung von Grundwelle zur Oberwelle bei der am Gleichrichter 14 der Hilfsanordnung 11 auftretenden Wechselspannung wird in bezug zur gegenseitigen Phasenlage von Grund- und Oberwelle der Wechselspannung der Gleichrichteranordnung 4 derart eingestellt, daß amAusgang desGleichrichters14 derHilfsgleichrichteranordnung 11 eine Gleichspannung entsteht, die den in der Gleichrichteranordnung 4 vorhandenen Oberwellenfehler kompensiert. Durch die Verwendung des Konstantspannungstransformators 12 wird die an diesem auftretende Sekundärspannung trotz Änderung der Ausgangsspannung des Generators über einen weiten Bereich konstant bleiben, so daß die Gleichspannung der Hilfsgleichrichteranordnung il nur vom Oberwellengehalt der Ausgangsspannung des Generators abhängig ist. Die durch den Transformator 12 erzeugte »Grundgleichspannung« wird, wie ersichtlich, gegen die eigentliche Gitterv orspannung der Gleichrichteranordnung 4 geschaltet und somit kompensiert. Die Einstellung der Phasenlage von Grund-und Oberwelle der Wechselspannung der Hilfsgleichrichteranordnung 11 kann gegebenenfalls durch eine entsprechende Phasenverschiebung der Brückenspannung der Anordnung 13 erfolgen. Der die Oberwellenbrückenschaltung 13 und den Primärkreis des Transformators 12 speisende Transformator 17 dient lediglich zur Anpassung an die Generatorspannung.
  • Die Fig. 2 zeigt eine vereinfachte Ausführung der Hilfsgleichrichteranordnung 11 nach der Fig. 1. Die Ausbildung nach der Fig. 2 benötigt nur noch einen einzigen Transformator 21 mit zwei Sekundärwicklungen 22, 23. An die Wicklungen 22 ist dabei die Oberwellenbrückenschaltung 13 geschaltet, während an die Wicklung 23 ein aus Widerstand und Kondensator bestehender Phasenschieber24 geschaltet ist. Die Diagonalspannung der Brücke 13 und die Spannung des Phasenschiebergliedes sind wieder in Reihe geschaltet und an einen Gleichrichter 14 geführt, an dessen Ausgang 26 eine Spannung auftritt, die den in der nicht dargestellten anderen Gleichrichteranordnung vorhandenen Oberwellenfehler kompensiert.
  • Bei der Ausbildung nach der Fig. 3 ist der Phasenschieber 24 in der Diagonale der Oberwellenbrückenschaltung 13 angeordnet.
  • Die Anordnung ist für, jeden Leistungsfaktor der Belastung optimal wirksam. Sie ist unabhängig vom Belastungsstrom und nimmt die Störgröße aus der Generatorspannung, die den Regelfehler im Meßglied hervorruft. Nichtlineare Belastungen werden mit ihrer wahren Rückwirkung auf die Spannung des Generators erfaßt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung von Wechselstromgeneratoren mittels Gleichrichter- und Verstärkeranordnungen, bei der der störende Einfluß von Oberwellen durch eine Hilfsgleichspannung, die als Gegenspannung in den Ausgangskreis der Gleichrichteranordnung geschaltet ist, kompensiert wird, gekennzeichnet durch eine der Gleichrichteranordnung entgegengeschaltete Hilfsgleichrichteranordnung, bei der aus der konstant zu haltenden Meßwechselspannung eine Grundwellenhilfsspannung und eine der Oberwelle entsprechende Hilfswechselspannung abgeleitet, in Reihe geschaltet und die so erhaltene Wechselspannung gleichgerichtet wird, wobei die gegenseitige Phasenlage von Grund- und Oberwelle dieser Wechselspannung derart zu der an der Gleichrichteranordnung auftretenden Meßwechselspannung eingestellt ist, daß der durch die Oberwelle hervorgerufene Fehler des Gleichspannungswertes der Gleichrichteranordnung kompensiert ist.
  2. 2. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Meßwechselspannung über phasenabhängige Glieder (15, 16) einen Transformator (12) speist, der die Grundwellenspannung erzeugt, und daß die Meßwechselspannung ferner über einen Transformator (17) eine Oberwellenbrückenschaltung (11) speist, wobei die Ausgangsspannungen von Transformator (12) und Brückenschaltung (13) in Reihe geschaltet sind, und daß diese Reihenschaltung einem Gleichrichter (14) zugeführt ist, an dessen Ausgang eine von der Oberwelle und deren Phasenlage zur Grundwelle abhängige Gleichspannung entsteht (Fig. 1).
  3. 3. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsgleichrichteranordnung aus einem einzigen Transformator (21) mit zwei Sekundärwicklungen (22, 23) besteht, wobei von einer Wicklung (23) eine in der Phase verschiebbare (24) Grundwellenspannung abnehmbar und an die andere Wicklung (22) die Oberwellenbrückenschaltung (13) angeschaltet ist (Fig. 2).
  4. 4. Gleichrichteranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenschieber (24) in den Diagonalzweig der Oberwellenbrückenschaltung (13) geschaltet ist (Fig. 3). In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 900112.
DEL32021A 1958-12-18 1958-12-18 Anordnung zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung von Wechselstromgeneratoren mit Mitteln zur Kompensation des Oberwellenfehlers Pending DE1091202B (de)

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DE1091202B true DE1091202B (de) 1960-10-20

Family

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DEL32021A Pending DE1091202B (de) 1958-12-18 1958-12-18 Anordnung zur Konstanthaltung der Ausgangsspannung von Wechselstromgeneratoren mit Mitteln zur Kompensation des Oberwellenfehlers

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE900112C (de) * 1945-03-17 1953-12-21 Aeg Anordnung zur Konstanthaltung der Spannung von Wechselstromerzeugern mit Hilfe von gittergesteuerten Elektronenroehren

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE900112C (de) * 1945-03-17 1953-12-21 Aeg Anordnung zur Konstanthaltung der Spannung von Wechselstromerzeugern mit Hilfe von gittergesteuerten Elektronenroehren

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