[go: up one dir, main page]

DE1091298B - Vorrichtung zur Herstellung von Fasern oder Gespinst aus in der Hitze plastischen, mineralischen oder anorganischen Stoffen, insbesondere Glas - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Fasern oder Gespinst aus in der Hitze plastischen, mineralischen oder anorganischen Stoffen, insbesondere Glas

Info

Publication number
DE1091298B
DE1091298B DER17757A DER0017757A DE1091298B DE 1091298 B DE1091298 B DE 1091298B DE R17757 A DER17757 A DE R17757A DE R0017757 A DER0017757 A DE R0017757A DE 1091298 B DE1091298 B DE 1091298B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fibers
webs
mineral
plastic
production
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER17757A
Other languages
English (en)
Inventor
Detlef Rave
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER17757A priority Critical patent/DE1091298B/de
Publication of DE1091298B publication Critical patent/DE1091298B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B37/00Manufacture or treatment of flakes, fibres, or filaments from softened glass, minerals, or slags
    • C03B37/01Manufacture of glass fibres or filaments
    • C03B37/04Manufacture of glass fibres or filaments by using centrifugal force, e.g. spinning through radial orifices; Construction of the spinner cups therefor
    • C03B37/05Manufacture of glass fibres or filaments by using centrifugal force, e.g. spinning through radial orifices; Construction of the spinner cups therefor by projecting molten glass on a rotating body having no radial orifices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Fasern oder Gespinst aus in der Hitze plastischen, mineralischen oder anorganischen Stoffen, insbesondere Glas Vorrichtungen zur Herstellung von Fasern oder Gespinst aus in der Hitze plastischen, mineralischen oder anorganischen Stoffen, insbesondere Glas, wobei einem oben und unten offenen Schleuderkörper, und zwar dessen innerer Mantelfläche der plastisch gemachte Stoff zugeführt und am unteren Rand abgeschleudert wird, sind bekannt. Gegenüber dieser bekannten Vorrichtung besteht die Vereinfachung und der technische Fortschritt der Erfindung darin, daß die Fläche des Schleuderkörpers schräg zur Horizontalen geneigt ist. Durch diese Schräglage kann man die Fasern zu einem Körper gewünschten Querschnitts und gewünschter Abmessungen zusammenführen. Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß die Abschlenderstelle an der dem Glühofen angewandten Seite des Schleuderkörpers liegt, ferner darin, daß die Lager für den Schleuderkörper seitlich von ihm geschützt liegen, ferner darin, daß die untere Öffnung des Schleuderkörpers durch eine Abdeckplatte zur Bildung eines Schlitzes abgedeckt ist, ferner darin, daß die Abdeckplatte durch ein Knierohr zentral von oben gehalten wird, um die ungeteilte Abführung der Glasfäden zu ermöglichen, ferner darin, daß zur Regelung des Materialzuflusses im Glühofen eine von diesem erwärmte Platindüse angeordnet ist, ferner darin, daß ein endloses Band mit Mitnehmern in Verbindung mit einer Spulvorrichtung angeordnet ist, ferner darin, daß unterhalb des Schleuderkörpers eine mit dein endlosen Band zusammenarbeitendeAbsaugevorrichtung angeordnet ist.
  • Die dem Trichter von oben zugeführte flüssige Glasmasse kann man direkt auf den Trichterrand tropfen lassen, von welchem sie zu Fäden abgeschleudert und unten unzerschnitten abgeführt wird.
  • Anschließend wird dann die Fadenmasse entweder in einem ovalen Trichter schon zu einer ovalen Form zusammengedrängt und darauf an der Unterseite des Trichters zu einem endlosen Fadenbündel vereinigt oder die nach unten gesunkene Fadenringmasse durch Luftzufuhr nach unten im Absinken beschleunigt auf ein endloses Band zugeführt und von diesem zu einem endlosen Fadenbündel vereinigt. Dabei steht die Hauptrichtung des endlosen Bandes etwa parallel zu der Querachse des Schleuderkörpers. Die Fäden, wie sie aus dem Schleuderkörper 17 anfallen, werden nach diesem Beispiel exzentrisch an dein Außenumfang der gebildeten Ringkörper angefaßt. Es ist weiter erfindungsgemäß neu, an sich bekannte Weichtnacher, wie Z. B. Silicone, den Glasfäden unmittelbar nach ihrem Austritt aus dem Schleuderkörper 17 z. B. durch Aufsprühen zuzusetzen.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Fig. 1 in einem Schnitt die Vorrichtung; Fig. 2 einen Grundriß gemäß der Draufsicht auf Fig. 1 in Pfeilrichtung; Fig. 3 zeigt eine Draufsicht auf den Trichter 34. Man sieht bei 1 eine auf beliebigem Träger in einem Maschinenraum angeordnete Grundplatte, auf welcher der Schamottofen 2 für das geschmolzene Glas 3 mit der Öffnung4 steht.
  • Die Öffnung 4 ist durch eine bei 5 in den Schamottkörper eingelassene Düse 6, insbesondere aus Platin, verengt, damit durch diese durch den Schamottkörper mit erwärmte Platindüse 6 der Abfluß des flüssigen Glases 3 in gewünschter gleichmäßiger Stärke geregelt wird.
  • An die Grundplatte 1 schließt sich nach unten das Feuerrohr 7 an, und zwar aus Stahl, innen mit Schamotte ausgekleidet und an der Grundplatte 1 befestigt oder in einem Hebelstück 8 angelenkt an einer Platte 12. Ein Fahrgestell 10 mit einer Tragsäule 11 trägt eine Platte 12, welche zweckmäßig an dem Teil 10 bei 14 und an der Säule 11 bei 15 befestigt ist. In dieser Platte 12 sind Kugellager 13 vorgesehen und eine Öffnung 16 gegenüber der Öffnung des Teils 7, so daß in der Platte 12 der in der Öffnung 16 angeordnete Schleuderkörper 17 sich in den Kugellagern 13 drehen kann.
  • Der Schleuderkörper 17 besteht aus zwei Eisenringen, einem äußeren 19 und einem inneren 18, welche zweckmäßig auswechselbar sind. Zwischen dem Einsatzring 17 und dem Ring 18 befindet sich eine Schamotteschicht 27. Nuten 20 im Ring 19 nehmen einen Antriebsriemen zur Verbindung mit einem Antriebsmotor 21 auf, um die gewünschte Umdrehung des Schleuderkörpers zu bewirken. Das gesamte Fahrgestell 10 mit seinem Aufbau einschließlich Trichter 7 ist gegenüber der Öffnung 4 auf entsprechenden Schienen verfahrbar.
  • An dem Trichter7 seitlich bei 35 ist mit einem in den Trichterraum 7 hineinragenden wassergekühlten Knierohrpaar 22 die Abdeckplatte 23 bei 24 auswechselbar befestigt. Die Abdeckplatte 23 steht damit fest und läßt an ihrem Umfang bei 25 einen Zwischenrauin züi der benachbarten Innenfläche des Schleuderkörpers17, damit die aus dem Trichter7 durch den Kanal 36 zugeführten Heizgase dieser Zwischenraum zur Abführung benutzen müssen und damit die auf die Innenwandung des Schleuderkörpers 17 auftreffende Glasmasse hoch erhitzen.
  • An der Stelle 25 wird die Glasmasse abgeschleudert und sinkt nach unten, gegebenenfalls durch einen Luftstrom unterstützt. Dieser Luftstrom kann in einfachster Weise dadurch erzeugt werden, daß die Abstand.;halter 26 zwischen den Eisenringen 18 und 19 mit Ventilator ähnlich gestellten an sich bekannten Leitflächen versehen sind. Auf diese Weise wird Luft in Richtung der Pfeile 29 durch diesen Zwischenraum bei 26 angesaugt und nach unten geführt, diese Luft kühlt einerseits den Außenring 19 und schützt die Lager 13; andererseits drückt sie ringförmig die abgeschleuderte Glasfadenmasse 28 nach unten in Richtung auf das endlose Band 30, welches zweckmäßig auf dem Fahrgestell 10 mittelbar befestigt ist.
  • Die Austrittsstelle des Glases vom Schleuderkörper 17 weg liegt an der Stelle 25, wo Öffnungen in Form von Löchern od. dgl. im freien Rand des Teiles 17 vorgesehen sind, deren Zahl der Zahl der gewünschten Fäden angepaßt ist. Ebenso wird die Urnlaufgeschwindigkeit des endlosen Bandes 30 entsprechend der anfallenden Fadenmenge geregelt.
  • Das endlose Band 30 kann mit Aufrauhungen oder auch Widerhaken 32 versehen sein, um die darauffallende Glasmasse 28 in Richtung des Pfeiles 31 abzuführen. Die Mitnehmer 32 sind nur sehr schmal, entsprechend der gewünschten Fadendicke, so daß auf dem endlosen Band hintereinander dein Abstand der Widerhaken entsprechende Fadenbündel entstehen, wobei jedes einzelne Fadenbündel hunderte Einzelfäden enthalten kann.
  • Die Abnahme des ersten Fadens von dem endlosen Band 30 kann von Hand geschehen, indem von den Mitnehmern 32 der Faden an der rechten Seite des endlosen Bandes (in der Zeichnung) abgehoben und von einer Spule 33 zum Aufspulen abgezogen wird. Dei übrigen Fäden der hinter dem ersten Mitnehmer 32 folgenden NAitnehmer liegen auf dem von den ersten Fäden gebildeten Vlies auf und werden dadurch zwangläufig bei 33 aufgespult.
  • Die Spule 33 kann durch Bewegung und Verstellung ihrer Drehachse beim Aufspulen gleichzeitig in bekannter Weise zur Verdrillung der Einzelfäden benutzt werden.
  • lUan kann auch durch Anordnung eines unter dem Schleuderkörper 17 angeordneten Trichters mit rechteckiger Austrittsöffnung dafür sorgen, daß die an-ZD ZD gesammelten Glasfädeil in die Form gebracht werden (ohne Ausbauchung), welche für die Abgabe an das endlose Band 30 am geeignetsten ist.
  • Auf dem Fahrgestell 10 ist ein Absaugetrichter 34 vorgesehen, auf dessen obere Randfläche durch Öff- nungen 37 die abgeschleuderten Fadenringe 28 heraufgesaugt werden, damit sie bei 38 von dem endlosen Band 30 einseitig erfaßt und abgeführt werden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zur Herstellung von Fasern oder Gespinst aus in der Hitze plastischen, mineralischen oder anorganischen Stoffen, insbesondere Glas, wobei einem oben und unten offenen Schleuderkörper, und zwar dessen innerer Mantelfläche der plastisch gemachte Stoff zugeführt und am unteren Rand abgeschleudert wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Fläche des Schleuderkörpers (12) schräg zur Horizontalen geneigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 615 804; »Auszüge deutscher Patentanmeldungen« Bd. 15, S. 393 (Auszug aus nicht veröffentlichter deutscher Patentschrift Nr. 763 839).
DER17757A 1955-11-12 1955-11-12 Vorrichtung zur Herstellung von Fasern oder Gespinst aus in der Hitze plastischen, mineralischen oder anorganischen Stoffen, insbesondere Glas Pending DE1091298B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER17757A DE1091298B (de) 1955-11-12 1955-11-12 Vorrichtung zur Herstellung von Fasern oder Gespinst aus in der Hitze plastischen, mineralischen oder anorganischen Stoffen, insbesondere Glas

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER17757A DE1091298B (de) 1955-11-12 1955-11-12 Vorrichtung zur Herstellung von Fasern oder Gespinst aus in der Hitze plastischen, mineralischen oder anorganischen Stoffen, insbesondere Glas

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1091298B true DE1091298B (de) 1960-10-20

Family

ID=7400059

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER17757A Pending DE1091298B (de) 1955-11-12 1955-11-12 Vorrichtung zur Herstellung von Fasern oder Gespinst aus in der Hitze plastischen, mineralischen oder anorganischen Stoffen, insbesondere Glas

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1091298B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284063B (de) * 1962-11-25 1968-11-28 Schaechter Haim Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen mineralischer Wolle

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763839A (de)
DE615804C (de) * 1933-10-26 1935-07-12 Naamlooze Vennootschap Mij Tot Vorrichtung zur Herstellung von Faeden aus Glas und aehnlichen schmelzbaren Stoffen

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE763839A (de)
DE615804C (de) * 1933-10-26 1935-07-12 Naamlooze Vennootschap Mij Tot Vorrichtung zur Herstellung von Faeden aus Glas und aehnlichen schmelzbaren Stoffen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1284063B (de) * 1962-11-25 1968-11-28 Schaechter Haim Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen mineralischer Wolle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1225810C2 (de) Vorrichtung zur herstellung von fasern aus massen in viskosem zustand, insbesondere glasfasern
DE1285116B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines aus Glasfaeden und einem Harz bestehenden Produktes
DE3025064C2 (de)
DE69200600T2 (de) Vorrichtung zur Herstellung eines aus Verstärkungsfasern und einem organischen, thermoplastischen Material bestehenden Verbundgarnes.
DE69200452T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Verbundgarnes.
DE1157513B (de) Verfahren zur Herstellung einer Matte aus endlosen Faeden oder Stapelfasern
DE2239561C2 (de) Vorrichtung zum vorübergehenden Speichern von Garn
DE3304571C1 (de) Vorrichtung zum Abscheiden von aufgeloesten Faserflocken aus einem Luftstrom,z.B. Flockenbeschickung fuer eine Karde
DE1460218A1 (de) Vorrichtung zur Verteilung von Fluessigkeiten durch Zentrifugalkraft
DE2504295A1 (de) Vorrichtung zur herstellung von wegwerfwindeln
DE2038133B2 (de) Vorrichtung zur Bildung von Drahtbunden aus aufeinanderfolgend zugeführten Ringschlingen eines Drahtstranges
DE941384C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus faserbildenden Werkstoffen
DE1241035B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Lunten oder Straengen aus Fasern aus thermoplastischem Material, wie z. B. Glas
DE1091298B (de) Vorrichtung zur Herstellung von Fasern oder Gespinst aus in der Hitze plastischen, mineralischen oder anorganischen Stoffen, insbesondere Glas
DE2106048A1 (de) Vorrichtung zum Sammeln diskreter Materialien, insbesondere zur Herstellung von Glasfaserpackungen
EP3033947A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur formgebung von erzeugnissen aus zuckerwatte
DE857133C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Fasern aus Glas und anderen in der Hitze plastischen Massen
DE716917C (de) Vorrichtung zum Erzeugen von Faeden, Garnen usw. aus Glas
DE1192375B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasfaserstraengen
DE2401626C3 (de) Vorrichtung zum Entzundern eines metallenen Drahtes
DE588825C (de) Vorrichtung zum Bespruehen frisch bedruckter Bogen mit fluessigem Paraffin o. dgl.
CH662134A5 (de) Spinnvorrichtung.
DE2122039A1 (de) Verfahren zur Herstellung eines Faserteppichs oder Faservlieses und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens
AT50878B (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Glasfäden.
DE1190135B (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Fasern aus schmelzbaren Stoffen