DE1091008B - Vorrichtung zur Hell-Dunkel-Schaltung optischer Signalgeber - Google Patents
Vorrichtung zur Hell-Dunkel-Schaltung optischer SignalgeberInfo
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- DE1091008B DE1091008B DES62521A DES0062521A DE1091008B DE 1091008 B DE1091008 B DE 1091008B DE S62521 A DES62521 A DE S62521A DE S0062521 A DES0062521 A DE S0062521A DE 1091008 B DE1091008 B DE 1091008B
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- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B47/00—Circuit arrangements for operating light sources in general, i.e. where the type of light source is not relevant
- H05B47/10—Controlling the light source
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- H05B47/11—Controlling the light source in response to determined parameters by determining the brightness or colour temperature of ambient light
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- Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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- Y02B—CLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
- Y02B20/00—Energy efficient lighting technologies, e.g. halogen lamps or gas discharge lamps
- Y02B20/40—Control techniques providing energy savings, e.g. smart controller or presence detection
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- Circuit Arrangement For Electric Light Sources In General (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Hell-Dunkel-Schaltung von aus dem Wechselstromnetz
betriebenen Glühlampen optischer Signalgeber, vorzugsweise für Straßenverkehrssignalanlagen.
Die Glühlampen optischer Signalgeber werden in der Regel so bemessen, daß ihre Lichtstärke bei Tage ein
sicheres Erkennen der einzelnen Signale gewährleistet. Bei Dunkelheit sind diese Signalgeber dann meist zu
hell und blenden die Verkehrsteilnehmer; außerdem verbrauchen sie dann eine unnötig hohe Leistung.
Dieses bekannte Problem besteht auch im Eisenbahnsignalwesen mit seinen den Lichtsignalanlagen im
Straßenverkehr ähnlichen Verhältnissen, doch können dort die Lampen ohne weiteres bei Dunkelheit mit
niedrigerer Spannung und dadurch geringerer Leuchtstärke als bei Tage betrieben werden, weil Stromquellen
mit unterschiedlicher Spannung zur Verfügung stehen.
Für optische Signalgeber mit ihren aus dem örtlichen Wechselstromnetz betriebenen Glühlampen, wie
es bei Straßenverkehrssignalanlagen üblich ist, steht nur eine Spannung zur Verfugung, und andere Spannungen
sind nur durch Zwischenschaltung entsprechender Transformatoren zu erhalten. Durch diese würden
sich aber die Erstellungskosten der Anlage beträchtlieh erhöhen, und weiterhin würden diese Transformatoren
unzulässig viel Raum beanspruchen. Man könnte auch an Vorwiderstände im Lampenstromkreis, die
am Tage kurzgeschlossen sind, denken, doch würde durch diese eine unerwünschte Erwärmung der Steuergeräte
eintreten, und außerdem beanspruchen sie viel Raum und verhindern eine Leistungseinsparung, so
daß ein wesentlicher Vorteil der Hell-Dunkel-Schaltung gar nicht zum Tragen kommt. Auch an eine Verwendung
von Kondensatoren an Stelle der Vorwiderstände wurde schon gedacht, da sie keine Leistungsverluste verursachen. Doch bringen sie keine Vorteile,
nachdem sie auch viel Platz beanspruchen und die Erstellungskosten der Anlage stark vergrößern. Bei
Kraftfahrzeugleuchten, die normalerweise auch mit einer Gleichspannung zwischen 6 und 24 Volt betrieben
werden, besteht zwar grundsätzlich die gleiche Problemstellung wie bei Lichtsignalgebern für den
Straßenverkehr, doch sind die Leuchtstärke und die Brenndauer dieser Signalleuchten wesentlich geringer
als bei Verkehrssignalanlagen, so daß wesentlich kleinere Schaltleistungen bewältigt werden müssen.
Deshalb ist es zur Hell-Dunkel-Schaltung von Kraftfahrzeugen schon üblich, diese mit zerhacktem Gleichstrom
zu betreiben, der einer Unterbrechereinrichtung entnommen wird. Infolge der großen Störanfälligkeit
durch seine beweglichen Kontakte und das Kontaktfeuer und wegen des doch erheblichen Leistungsverbrauchs
sind diese Unterbrechereinrichtungen bei Vorrichtung zur Hell-Dunkel-Schaltung
optischer Signalgeber
optischer Signalgeber
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Heinrich Schreiber und Heinrich Otto,
München,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
Wechselstrom schlechter als Transformatoren und deshalb im vorliegenden Falle ungeeignet.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Vorrichtung zu schaffen, welche mit einfachen Schaltmitteln
bei geringem Platzbedarf und ohne Leistungsverluste aus dem Wechselstromnetz betriebene Glühlampen
optischer Signalgeber, vorzugsweise solcher für Straßenverkehrssignalanlagen, von normaler Lichtstärke
(hell) auf geringe Lichtstärke (dunkel) umzuschalten gestattet. Erfindungsgemäß wird dies dadurch
erreicht, daß mit den Glühlampen ein Richtleiter, vorzugsweise eine Siliziumdiode, in Reihe liegt,
der bei Hellschaltung durch einen Kurzschließschalter überbrückt ist. Dabei ist es vorteilhaft, daß die Stromkreise
der parallel an das Netz anzuschließenden Glühlampen einer Kreuzung über mindestens zwei
Richtleiter entgegengesetzter Durchlaßrichtung derart geführt sind, daß die positiven und negativen Halbwellen
des Wechselstromes durch die Glühlampen betriebsmäßig etwa gleich stark belastet werden. Eine
vorteilhafte Weiterbildung der Erfindung verwendet als Kurzschließschalter die Kontakte eines durch einen
Dämmerungsschalter oder Programmschalter steuerbaren Relais oder Schaltschützes.
Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung von zwei in der Zeichnung
schematisch dargestellten Schaltbildern zweier Ausführungsbeispiele. Es zeigt
Fig. 1 die Glühlampen der Signalfelder Rot/Gelb/ Grün bei zwei Signalgebern mit je einem Gleichrichter
für jede Glühlampe,
Fig. 2 die Glühlampen der Signalfelder Rot/Gelb/ Grün bei zwei Signalgebern mit je einem Gleichrichter
für jeden Signalgeber.
009 627/154
Fig. 1 zeigt eine Schaltung der Glühlampen RtI (Rot), Gel (Gelb) GnI (Grün) usw. für zwei nicht
weiter dargestellte Signalgeber I und II. Die Glühlampen werden aus dem Wechselstromnetz N gespeist
und können durch verschiedene Schaltmittel beeinflußt werden. Durch die Kontakte rrtl, rgel, rgnl
können mittels der hier nicht dargestellten entsprechenden Relais die gewünschten Signalbilder örtlich an der
Kreuzung oder von einer gemeinsamen Zentrale eingestellt werden. In Reihe mit den einzelnen Glühlampen/?;I
für das Signal Rot, Gel für das Signal Gelb usw. liegt jeweils eine Siliziumdiode GrII, Gr21
usw., von denen jede durch einen Kurzschließkontakt αϊ, öl usw. überbrückt ist. Dabei wurde Vorsorge getroffen,
daß die Durchlaßrichtungen der einzelnen Dioden miteinander abwechseln, also bei geöffneten
Kurzschließkontakten beispielsweise die Glühlampe RtI nur von den positiven Halbwellen und die Glühlampe
Gi? I nur von den negativen Halbwellen, die
Glühlampe GmI wiederum von den positiven Halbwellen des Wechselstromes durchflossen wird und
dieses sinngemäß so weiter. Dadurch wird das Netz auch bei Dunkelschaltung symmetrisch belastet. Ein
Dämmerungsschalter DS, der durch eine Fotozelle F und ein Hilfsrelais HR schematisch angedeutet wurde,
schaltet in Abhängigkeit von der Tageshelligkeit mit seinem Kontakt ds die Stromzufuhr für die Relais AI,
BI usw. ein, welche die Kurzschließkontakte al, bl
usw. steuern. Bei genügender Tageshelligkeit ist der Kontakt ds geöffnet, die Relais AI, BI usw. sind also
abgefallen und damit die Kurzschließkontakte a I, b I
usw. geschlossen. Die Glühlampen Rt I, Ge I usw. erhalten ihre volle Leistung, brennen also in Hellschaltung.
Nachts, wenn der Dämmerungsschalter DS seinen Kontakt ds schließt, werden die Kurzschließkontakte
al, bl geöffnet, und nun stehen den Glühlampen
Rt I, Ge I usw. entweder nur die positiven oder nur die negativen Halbwellen zur Verfügung. Die
Lampen erhalten etwa nur 60% der Nennleistung, brennen also wesentlich dunkler (Dunkelschaltung).
Die Schaltung gemäß Fig. 2 unterscheidet sich von der nach Fig. 1 durch die Verwendung eines einzigen
Schaltschützes S zum Steuern der Kurzschließkontakte $I, $11 an Stelle mehrerer Relais AI, BI usw.,
welches der Kontakt ds des Dämmerungsschalters DS steuert. Weiterhin liegen die Glühlampen RtI, Gel,
GnI bzw. RtII usw. eines Signalgebers gemeinsam mit einem Gleichrichter Gr I bzw. Gr II in Reihe, und
jeder Gleichrichter ist normalerweise (bei Hellschaltung) durch einen Kurzschließkontakt si bzw. ill
überbrückt. Dabei weisen die Gleichrichter unterschiedliche Durchlaßrichtungen auf, so daß in Dunkelschaltung
beispielsweise die Glühlampen des Signalgebers I nur von den positiven Halbwellen und die des
Signalgebers II nur von den negativen Halbwellen des Wechselstromes durchflossen werden.
Claims (3)
1. Vorrichtung zur Hell-Dunkel-Schaltung von
aus dem Wechselstromnetz betriebenen Glühlampen optischer Signalgeber, vorzugsweise für
Straßenverkehrssignalanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Glühlampen ein Richtleiter, vorzugsweise
eine Siliziumdiode, in Reihe liegt, der bei Hellschaltung durch einen Kurzschließschalter
überbrückt ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Stromkreise der parallel an
das Netz anzuschließenden Glühlampen einer Kreuzung über mindestens zwei Richtleiter entgegengesetzter
Durchlaßrichtung derart geführt sind, daß die positiven und negativen Halbwellen
des Wechselstromes durch die Glühlampen betriebsmäßig etwa gleich stark belastet sind.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kurzschließschalter Kontakte
von durch einen Dämmerungs- oder Programmschalter steuerbaren Relais oder Schaltschützen
sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 051174.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 051174.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
I 009 627/154 10.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES62521A DE1091008B (de) | 1959-04-10 | 1959-04-10 | Vorrichtung zur Hell-Dunkel-Schaltung optischer Signalgeber |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES62521A DE1091008B (de) | 1959-04-10 | 1959-04-10 | Vorrichtung zur Hell-Dunkel-Schaltung optischer Signalgeber |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1091008B true DE1091008B (de) | 1960-10-13 |
Family
ID=7495674
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES62521A Pending DE1091008B (de) | 1959-04-10 | 1959-04-10 | Vorrichtung zur Hell-Dunkel-Schaltung optischer Signalgeber |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1091008B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3230761A1 (de) * | 1982-08-18 | 1984-02-23 | Siemens Ag | Verkehrssignalanlage |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051174B (de) * | 1957-02-20 | 1959-02-19 | Rau Swf Autozubehoer | Schalteinrichtung zur Verminderung der Lichtintensitaet von Signalleuchten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
-
1959
- 1959-04-10 DE DES62521A patent/DE1091008B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051174B (de) * | 1957-02-20 | 1959-02-19 | Rau Swf Autozubehoer | Schalteinrichtung zur Verminderung der Lichtintensitaet von Signalleuchten, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3230761A1 (de) * | 1982-08-18 | 1984-02-23 | Siemens Ag | Verkehrssignalanlage |
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