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DE1090853B - Verfahren zur Herstellung eines kombinierten Kunstharzschaumes - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines kombinierten Kunstharzschaumes

Info

Publication number
DE1090853B
DE1090853B DED26358A DED0026358A DE1090853B DE 1090853 B DE1090853 B DE 1090853B DE D26358 A DED26358 A DE D26358A DE D0026358 A DED0026358 A DE D0026358A DE 1090853 B DE1090853 B DE 1090853B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
synthetic resin
production
resin foam
foam
combined synthetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DED26358A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Peter Pinten
Dr Franz Weissenfels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Dynamit Nobel AG
Original Assignee
Dynamit Nobel AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Dynamit Nobel AG filed Critical Dynamit Nobel AG
Priority to DED26358A priority Critical patent/DE1090853B/de
Publication of DE1090853B publication Critical patent/DE1090853B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
    • C08J9/35Composite foams, i.e. continuous macromolecular foams containing discontinuous cellular particles or fragments
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J9/00Working-up of macromolecular substances to porous or cellular articles or materials; After-treatment thereof
    • C08J9/22After-treatment of expandable particles; Forming foamed products
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08JWORKING-UP; GENERAL PROCESSES OF COMPOUNDING; AFTER-TREATMENT NOT COVERED BY SUBCLASSES C08B, C08C, C08F, C08G or C08H
    • C08J2361/00Characterised by the use of condensation polymers of aldehydes or ketones; Derivatives of such polymers

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • Manufacture Of Porous Articles, And Recovery And Treatment Of Waste Products (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines kombinierten Kunstharzschaumes Kunstharzschaumstoffe erlangen in steigendem Maße technische Bedeutung. Hinsichtlich Preis, Stoßfestigkeit und Isolierfähigkeit stehen solche aus Polystyrol an erster Stelle. Für einige Anwendungszwecke wirken sich dabei jedoch die leichte Brennbarkeit und die geringe Druckfestigkeit nachteilig aus. Schaumstoffe aus Phenolharzen hingegen brennen zwar nicht, weisen auch eine gute Steifigkeit auf, sind aber wegen der geringen Elastizität gegen Stöße sehr empfindlich.
  • Geschäumte Harnstoff- und Melaminharze zeigen ein nicht minder sprödes Verhalten.
  • Durch das nachstehend beschriebene Verfahren erzielt man nun eine Kombination dieser Schaumstoffe, die deren günstige Eigenschaften vereinigt und die bestehenden Nachteile vermeidet. Der dabei gebildete Schaumstoff weist eine vorzügliche Stoß- und Druckfestigkeit auf. Beim Anzünden in der Flamme brennen bestenfalls die an der Oberfläche befindlichen Polystyrolanteile weg, jedoch erlischt der Schaumstoff dann sofort. Auch die Wärmestandfestigkeit erfährt dabei gegenüber den reinen Polystyrolschäumen eine erhebliche Verbesserung.
  • Zur Verwendung gelangen in erster Linie Phenolharze in noch nicht ausgehärtetem Zustand, in flüssiger oder fester Form, die mit einem der bekannten Treibmittel versetzt sind, z. B. Ammoniumcarbonat, zersetzlichen Azoverbindungen oder auch leicht siedenden Flüssigkeiten. Andere brennwidrige, härtbare Harze wie die Harnstoff- und Melaminharze sind gleichfalls brauchbar. Diese werden mit bereits ganz oder teilweise aufgeschäumten Polystyrolteilchen, die meist in Kugelform vorliegen, vermischt und auf eine der bekannten Weisen zum Aufschäumen gebracht. Die Polystyrolschaumteilchen behalten dabei ihre Form bei oder vergrößern sich sogar noch, während die Zwischenräume von den wärmefesten und flammwidrigen Schaumharzen ausgefüllt werden. Zur Erzielung der gewünschten Eigenschaften soll ein Gewichtsverhältnis der härtbaren Harze zum Polystyrolschaum von 2:1 bis 6:1 eingehalten werden.
  • Die härtbaren Harze können in flüssigem oder feinkörnigem Zustand mit den Polystyrolteilchen vermischt und je nach Art kalt oder warm aufgeschäumt werden. So erfolgt beispielsweise die Härtung der flüssigen Harze zweckmäßig in saurem Zustand, je nach gewünschter Geschwindigkeit in Abhängigkeit von der Temperatur. Neutral oder schwach alkalisch eingestellte Harze erfordern meist Temperaturen über 1000 C. Folgende Beispiele dienen der näheren Erläuterung der Arbeitsweise.
  • Beispiel 1 a) 85 Teile Phenolharz-Novolak, 15 Teile Hexamethylentetramin, 10 Teile Polyvinylacetat und 5 Teile Ammoniumcarbonat werden bei etwa 900 C zu einem einheitlichen Fell gewalzt, das anschließend in der Kugelmühle zerkleinert wird. b) Leichtbenzinhaltiges Polystyrol-Perlpolymerisat wird in kochendem Wasser zu Kügelchen von 2 bis 6 mm Durchmesser aufgeschäumt.
  • 4 Teile des Phenolharzpulvers a) werden mit 1 Teil der Polystyrolschaumkügelchen b) vermischt, wobei zwecks besserer Haftung des Pulvers die Kügelchen schwach angelöst oder mit einem Klebstoff versehen werden können. Nach Füllung in eine Form erhitzt man ohne Druckanwendung 2 Stunden auf 110 bis 1200 C, wobei ein stabiler, unbrennbarer Schaumstoff ohne freie Zwischenräume mit einem spezifischen Gewicht von 0,15 entsteht.
  • Beispiel 2 3 Teile eines flüssigen Phenolharzes, das 2 0/o Petroläther enthält, werden mit Salzsäure kräftig angesäuert, mit 1 Teil der unter Beispiel 1, b) angeführten Polystyrolschaumstoffkügelchen gleichmäßig vermischt und sofort in die auszufüllenden Behälter gebracht. Infolge der dabei entstehenden Reaktionswärme gelangt der Petroläther zum Sieden und schließt unter Aufschäumen die Polystyrolschaumteilchen ein.
  • Beispiel 3 Ein flüssiges Harnstoffharz mit einem Festharzanteil von 60 O/o wird nach Verdickung mit Methylcellulose innig mit 7 0/o Petroläther vermischt und schwach angesäuert. 5 Teile hiervon vermengt man mit 1 Teil der geschäumten Polystyrolkügelchen gemäß Beispiel 1, b). Die damit gefüllten Formen werden kurze Zeit auf 1100 C erhitzt. Die dabei entstehende Schaumharzkombination weist ein spezifisches Gewicht von 0,09 auf.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines kombinierten Kunstharzschaumes, dadurch gekennzeichnet, daß ein treibmittelhaltiges aufschäumbares Phenol-Formaldehyd-Harz oder ein anderes brennwidriges treibmittelhaltiges aufschäumbares härtbares Harz mit bereits aufgeschäumten Polystyrolteilchen im Verhältnis 2 : 1 bis 6 :1 vermischt und unter Aufschäumen gehärtet wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 1 125 781.
DED26358A 1957-09-03 1957-09-03 Verfahren zur Herstellung eines kombinierten Kunstharzschaumes Pending DE1090853B (de)

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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210175B (de) * 1962-12-14 1966-02-03 Roemmler G M B H H Verfahren zum Herstellen von Formkoerpern aus Polystyrolschaum mit einem Fuellstoff
FR2464282A1 (fr) * 1979-09-05 1981-03-06 Delgado Andre Masse injectable isolante stabilisee, procede et appareillage pour son obtention et sa mise en oeuvre
EP0154794A1 (de) * 1984-01-31 1985-09-18 Sekisui Kaseihin Kogyo Kabushiki Kaisha Mit schäumfähigem Phenolharz beschichtete Verbundperlen, Verfahren zu ihrer Herstellung und Verfahren zur Formgebung
EP0237596A1 (de) * 1986-03-18 1987-09-23 Benjamin Mosier Isolierplatte aus flammwidrigem Polystyrol
DE19910257A1 (de) * 1999-03-08 2000-09-21 Schwenk Daemmtechnik Gmbh & Co Flammhemmend ausgerüstete Schaumstoffe auf Basis von Styrolpolymerisaten

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR1125781A (fr) * 1955-06-06 1956-11-07 Basf Ag Procédé de production, à partir d'aminoplastes, de mousses élastiques mises en forme

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