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DE1090518B - Entwicklungsspule fuer Filmbaender - Google Patents

Entwicklungsspule fuer Filmbaender

Info

Publication number
DE1090518B
DE1090518B DEH29205A DEH0029205A DE1090518B DE 1090518 B DE1090518 B DE 1090518B DE H29205 A DEH29205 A DE H29205A DE H0029205 A DEH0029205 A DE H0029205A DE 1090518 B DE1090518 B DE 1090518B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
guide
spool
guide plate
film tape
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH29205A
Other languages
English (en)
Inventor
Kaare Hansen
Erling Johannes Knutsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ERLING JOHANNES KNUTSEN
Original Assignee
ERLING JOHANNES KNUTSEN
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ERLING JOHANNES KNUTSEN filed Critical ERLING JOHANNES KNUTSEN
Publication of DE1090518B publication Critical patent/DE1090518B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/08Devices for holding exposed material; Devices for supporting exposed material
    • G03D13/14Devices for holding exposed material; Devices for supporting exposed material for holding films in spaced convolutions
    • G03D13/145Devices for holding exposed material; Devices for supporting exposed material for holding films in spaced convolutions with a film loading guide

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)
  • Storage Of Web-Like Or Filamentary Materials (AREA)

Description

  • Entwicklungsspule für Filmbänder Die Erfindung bezieht sich auf eine Spule zur Aufnahme von Filmbändern für das Entwickeln u. dgl.
  • Es sind bereits Spulen zur Halterung eines Filmbandes beim Entwickeln, Fixieren u. dgl. bekannt, bei welchen zwei gleichachsig angeordnete, als Speichenräder ausgebildete Scheiben' vorgesehen sind, zwischen welchen das Filmband in spiralförmigen Nuten gehalten wird. Diese bekannten Vorrichtungen weisen den Nachteil auf, daß der Kreislauf der Flüssigkeit um das Filmband herum in manchen Fällen ungenügend ist, selbst wenn er durch in den Scheiben vorgesehene Öffnungen verbessert worden ist. Außerdem bleibt immer ein Teil der Flüssigkeit in den Nuten zurück: Es empfiehlt sich daher nicht, das Filmband zu trocknen, solange sich dieses in der Spule befindet, da die Gefahr besteht, daß die Emulsionsschicht des Films beim Trocknen an der Nutwand anklebt.
  • Bei der Vorrichtung nach der Erfindung sind diese Nachteile vermieden. Sie ermöglicht einen einwandfreien Flüssigkeitskreislauf um jeden Teil des auf die Spule aufgewickelten Filmbandes. Wenn die Entwicklungsspule aus denn Entwicklungsbad od. dgl. herausgenommen wird, läuft praktisch die gesamte Flüssigkeit ab, wenn die Spule leicht geschüttelt wird. Ferner hat das Filmband mit der Entwicklungsspule nur an sehr kleinen Flächen Berührung, was in Verbindung mit dem ausgezeichneten Flüssigkeitsablauf ermöglicht, das Filmband, ohne daß dieses aus der Spule herausgenommen werden muß, in dieser trocknen zu lassen.
  • Die Vorrichtung nach der Erfindung weist eine Spule mit zwei gleichachsig zueinander angeordneten und miteinander durch einen Mittelstift verbundenen, als Speichenräder ausgebildeten Scheiben auf, die mit Elementen versehen sind, durch welche das Filmband zwischen den Scheiben in Form einer Spirale mit in Abstand voneinander befindlichen Windungen gehalten wird, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die die Kanten des Filmbandes tragenden Speichen der beiden Spulenscheiben je in Längsrichtung eine Verzahnung an der dem Film zugekehrten Seite aufweisen, wobei die Verzahnungen der aufeinanderfolgenden Speichen derart in radialer Richtung zueinander versetzt angeordnet sind, daß die Zahnlücken spiralig verlaufende, unterbrochene Führungsnuten für die Kantendes Filmbandes bilden.
  • Es ist bereits eine Entwicklungsspule bekanntgeworden, bei der nur die untere Spulenscheibe eine durchgehende Spiralnut aufweist, die obere Spulenscheibe jedoch als ein an der Unterseite flaches Speichenrad ausgebildet ist. Bei dieser Spule wird die Filmhalterung also vollständig von der unteren Spulenscbeibe übernommen, deren Spiralnut aus diesem Grund verhältnismäßig tief und eng ausgeführt sein muß und deshalb zu den öbenerwähnten Nachteilen in verstärktem Maße Anlaß gibt.
  • Für das Aufwickeln des Films auf die Spule ist erfindungsgemäß ein besonderes Filinführungsglied vorgesehen. Bekannte Filmaufwickelvorrichtungen weisen vielfach ein Führungsglied auf, welches das Filmband quer gekrümmt hält, so daß es zwischen die Scheiben der Spule eingeführt wird, ohne daß es mit den erwähnten Nuten bis zu dem Augenblick, in dem es vom Führungsglied freigegeben wird, in Berührung kommt, worauf es infolge seiner Eigenelastizität in Otterrichtung wieder eine ebene Form annimmt und die Kanten in die jeweiligen Spiralnuten eintreten. Bei der Verwendung solcher Führungsglieder kann die Filmspule senkrecht angeordnet sein, d. h. mit einer waagerechten Drehachse in der Weise, daß das Führungsglied unter seinem Eigengewicht auf der nächstvorangehenden Windung des Films ruht. Bei anderen Anordnungen ist die Spule waagerecht gelagert, wobei die Stellung des Führungsgliedes durch denjenigen Teil des Filmbandes gesteuert wird, der bereits in die Spiralnuten eingeführt worden ist. Bei solchen Anordnungen besteht die einzige Aufgabe des Führungsgliedes darin, den Film in Querrichtung zu krümmen, wobei durch das Filmband selbst dafür Sorge getragen wird, daß das Führungsglied den Spiralnuten folgt.
  • Unter normalen Bedingungen arbeitet ein solches Führungsglied sehr gut. Wenn jedoch im Filmband Unregelmäßigkeiten auftreten, z. B., -wenn die Kante uneben oder schadhaft ist, kann es vorkommen, daß die Kanten des Filmbandes in die falsche Spiralnut eintreten. Dies kann wiederum dazu führen, daß zwei Windtangen . des Films in die gleiche Spiralnut zu liegen kommen, was bei dem nachfolgenden - Entwicklungs- und Trocknungsv organg dazu führen kann, daß diese Windungen zusammenkleben und dadurch der Film beschädigt wird.- -Die Gefahr, daß das Filmband in eine falsche Nut eintritt, ist bei der Entwicklungsspule gemäß der Erfindung, bei welcher die Spiralnuten keine ununterbrochenen Verbindungswände haben, besonders groß, da in diesem Falle die Filmkanten zu früh von den unterbrochenen Wandabschnitten .erfaßt und in die falsche Nut gezogen werden.
  • Bei' der Filmwickelvorrichtung gemäß der Erfindung wird die Gefahr; daß eine oder beide Kanten des Filmbandes in die falsche Nut eintreten, in einfacher Weise vermieden. Die Vorrichtung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Filmbandes während des Einspulens einerseits eine mit einer durchgehenden, den unterbrochenen Führungsnuten der Spulenscheiben entsprechenden Spiralnut versehene und zusammen mit der Spule drehbare Führungsplatte und andererseits ein um eine parallel zur Spulenachse stehende feste Achse schwenkbares Führungsglied vorgesehen sind, wobei das Führungsglied einen in den Raum zwischen den Spulenscheiben einschwenkbaren Filmführungskanal bildet und einen Führungsarm mit Abtastfinger aufweist, welcher während des Einspulens mit der Spiralnut der Führungsplatte im Eingriff ist.
  • - Durch die vorstehend erwähnte bekannte Entwicklungsspule, deren obere Scheibe eine flache Unterseite aufweist, ist zwar bekanntgeworden, ein Führungsglied für den Film mit einem Abtastfinger zu versehen, der in der Filmaufnahmespirale der unteren Spulenscheibe läuft. Das erfindungsgemäße Führungsglied unterscheidet sich davon aber wesentlich dadurch, daß es nicht mittelbar oder unmittelbar von einer Filmaufnahmespirale, sondern von einer von der Filmspule getrennten Führungsspirale gesteuert wird und außerdem eine Querwölbung des einzuführenden Films zu bewirken hat.
  • Die Erfindung wird nachstehend in Verbindung mit der Zeichnung an Hand einer beispielsweisen Ausführungsform näher beschrieben.
  • Fig. 1 zeigt eine Draufsicht der erfindungsgemäßen Anordnung und Fig. 2 eine Ansicht im Schnitt nach der Linie II-II der Fig. 1.
  • Die Vorrichtung weist einen Rahmen oder eine Grundplatte 1 auf, die auf Füßen 2 angeordnet ist. Ein Stift oder eine Welle 3 ist fest auf dieser Grundplatte befestigt. Unmittelbar oberhalb der Grundplatte 1 ist eine Führungsplatte 4 durch ein Lager 5 um die Welle 3 drehbar angeordnet. Diese Führungsplatte ist auf der Oberseite mit einer Spiralnut versehen, deren Aufgabe nachstehend näher erläutert wird. Auf der Grundplatte 1 ist ferner ein Elektromotor 6 angeordnet. Die Motorwelle ist mit einer Rolle 7 versehen, die z. B. aus Gummi bestehen kann. Diese Rolle liegt an der Kante der Führungsplatte 4 an und treibt sie durch Reibung an.
  • Auf der Welle 3 ist eine Entwicklungsspule 8 lösbar angeordnet. Diese Spule besteht aus zwei kreisförmigen Scheiben 9 und 10 und einem Nabenteil 11. Die Scheiben und der Nabenteil werden durch zwei Muttern 12 und 13 zusammengehalten. Daher können die Scheiben auf Naben von verschiedener jeweils der Breite des Films entsprechender Länge angeordnet werden.
  • Jede der Scheiben 9 und 10 besteht aus einem Mittelteil 14 und einer Anzahl Rippen 15, die einen rechteckigen Querschnitt haben und sich vom Mittelteil in Abstand voneinander radial nach außen erstrecken. Diese Rippen - werden durch zwei kreisförmige Außenringe 16 und 17 zusammengehalten. Jede Rippe 15 ist auf der der anderen Scheibe zugekehrten Kante mit einer Verzahnung versehen. Die Verzahnung ist in der Weise ausgebildet, daß die Lücken zwischen den Zähnen spiralig liegen, wobei die Verzahnung vorzugsweise auf einer Drehbank dadurch hergestellt wird, daß in die Scheibe, nachdem diese zusammengebaut worden ist, eine Spiralnut eingedreht wird.
  • Die Zähne 18, 19 haben einen dreieckigen Querschnitt, wobei die Kante 18, die dem Umfang der Scheibe zugekehrt ist, zu dieser senkrecht verläuft. Die Nuten der Scheiben 8 und 9 haben die gleiche Teilung wie die Nut der Führungsplatte 4.
  • Auf der Führungsplatte 4 ist in der Nähe ihres Mittelpunktes ein Stift 36 angeordnet. Eine Aussparung, die dem Stift 36 entspricht, ist im Mittelteil der unteren Scheibe 10 angeordnet. Nach dem Aufstecken der Entwicklungsspule 8 auf die Welle 3 wird diese so lange gedreht, bis der Stift 36 in die erwähnte Aussparung eingreift, worauf die Spule 8 und die Platte 4 nicht mehr gegeneinander verdreht werden können.
  • Das Filmband wird in die Entwicklungsspule mittels eines Führungsgliedes eingeführt, das mit 21 bezeichnet ist und aus zwei Platten 22 und 23 besteht, die durch die senkrechte, gegen die Leisten 25 und 26 verschraubte Stoßplatte 37 fest miteinander verbunden sind. Die Platten 22 und 23 sind auf einem Stift 24 drehbar angeordnet, der senkrecht auf der Grundplatte 1 befestigt ist. Die Platten 22, 23 werden von der Stoßplatte 37 in solcher Entfernung voneinander gehalten, daß sie zwischen den Scheiben 9 und 10 der Entwicklungsspule verschwenkt werden können. Aus diesem Grund wird ein zwischen den Platten 22, 23 eingeführtes Filmband 34 in Querrichtung gebogen, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Um dabei die Kanten des Filmbandes mit Sicherheit gegen die Stoßplatte 37 zu halten, sind auf jeder der Platten 22, 23 zwei Rollen 28, 29 angeordnet, die um einen Mittelstift drehbar sind und einen kegelförmigen Querschnitt haben. Diese Rollen bilden mit der Stoßplatte 37 Führungen für die Filmränder. Ferner ist am Ende des Führungsgliedes 21 eine Rolle 27 angeordnet, die an der Außenseite des Filmbandes, d. h. an seiner konvexen Seite, anliegt. Bei der dargestellten Ausführungsform ist die Rolle mit einem konkaven Querschnitt ausgebildet, welcher im wesentlichen der gekrümmten Form des Filmbandes, daß zwischen den Platten 22 und 23 geführt wird, entspricht.
  • Wenn sich die Entwicklungsspule dreht, wird das Führungsglied 21 zwangläufig durch die Führungsplatte 4 geführt. Am Führungsglied 21 ist zu diesem Zweck ein Arm 30 befestigt, der sich zwischen der unteren Scheibe 10 der Entwicklungsspule und der Führungsplatte 4 erstreckt. Der Arm 30 ist an seinem einen Ende mit einem Finger 31 versehen, der in die Nut der Oberseite der Führungsplatte 4 eingreift. Der Finger 31 ist vorzugsweise senkrecht unterhalb der Stoßplatte 37 des Führungsgliedes angeordnet. Der den Finger tragende Arm 30 ist vorzugsweise am Führungsglied 21 so befestigt, daß er seitlich verstellt werden kann und der Rand des Filmbandes 34 beim Austritt aus dem Führungsglied 21 genau gegenüber einer Nut in den Scheiben 9 -und 10 zu liegen kommt.
  • Das andere Ende des Armes 30 ist mit einem Handgriff 32 versehen, durch welchen er senkrecht so betätigt werden kann, daß der Finger 31 gehoben werden kann und dadurch außer Eingriff mit der Spiralnut in der Führungsplatte 4 kommt. Das Führungsglied 21 kann dann zwischen den Scheiben 9 und 10 der Entwicklungsspule ohne Behinderung durch die Führungsplatte 4 nach innen und außen verschwenkt werden.
  • Um zu verhindern, daß der Finger 31 oder der Eintrittsabschnitt der Nut in der Führungsplatte, d. h. derjenige Abschnitt der Nut, der der Welle 3 unmittelbar benachbart ist, beim Beginn des Wickelvorgangs beschädigt wird, kann die Platte 4 unmittelbar neben der Welle 3 mit einer Ausnehmung versehen sein, deren Boden mit dem Grund der in der Platte 4 vorgesehenen Spiralnut bündig ist. In dieser Ausnehmung kann eine Blattfeder angeordnet sein, so daß der Finger 31 selbsttätig in das innere Ende der Spiralnut eingeführt wird, wenn sich die Platte 4 in der richtigen Richtung dreht, während, wenn sich die Platte 4 in der falschen Richtung dreht, sich der Finger 31 infolge der Wirkung der Blattfeder frei vorbeibewegen kann.
  • Wenn ein Film auf die Entwicklungsspule aufgewickelt werden soll, wird die Filmrolle auf den Stift 33 gesteckt, der auf der Grundplatte 1 befestigt ist. Das freie Ende des Filmbandes wird zwischen den Rollen 29, 28 und der Stoßplatte 37 in das Führungsglied 21 eingeführt, das dann in seine innerste Stellung bewegt wird. Das Wickeln kann jedoch auch an irgendeiner Windung der Spiralnut begonnen werden. Das Filmband, das in Querrichtung gekrümmt ist, wenn es sich zwischen den Platten 22 und 23 befindet, streckt sich infolge seiner Eigenelastizität, wenn es das Führungsglied verläßt, und rastet zwischen denjenigen Zähnen der Rippen 15 ein, welche die entsprechenden Windungen der Spiralnuten in den Scheiben 9 und 10 bilden. Wenn das Ende des Filmbandes so weit von Hand eingeführt worden ist, daß es z. B. einen Halbkreis auf der Entwicklungsspule beschreibt, wird im allgemeinen die Reibung zwischen der Spule und dem Band so groß sein, daß der Motor 6 in Gang gesetzt werden kann, worauf der Wickelvorgang selbsttätig seinen Fortgang nimmt. Um eine sichere Befestigung des Filmbandendes in der Spule zu erzielen, kann dieses Ende so gefaltet werden, daß das gefaltete Ende 35 an einem Zahn jeder der Scheiben 9 und 10 anliegt, wodurch eine sichere Befestigung gewährleistet ist. Beim weiteren Aufwickeln bewegt sich das Führungsglied 21 unter der Wirkung der Führungsplatte 4 nach außen, so daß das aus den Führungskanälen austretende Filmband in die richtige Windung der Nuten eingeführt wird.
  • Wenn das ganze Filmband auf die Spule aufgewickelt worden ist, wird das Führungsglied nach außen verschwenkt, so daß es die Spule 8 freigibt und die letztere von der Welle 3 abgenommen werden kann, worauf die Spule mit dem Filmband der gewünschten Behandlung unterzogen, z. B. in ein Entwicklungsbad eingetaucht werden kann. Nach Abschluß der Behandlung des Films wird der größte Teil der anhaftenden Flüssigkeit durch Schütteln entfernt, worauf man den immer noch auf der Spul befindlichen Film trocknen lassen kann.
  • Um das Haften zwischen dem Film und den Rippen 15 auf ein Mindestmaß herabzusetzen, sollen die Rippen, soweit es mit Rücksicht auf die Festigkeit des Materials durchführbar ist, so schmal als möglich gehalten werden. Es wurde z. B. festgestellt, daß für Spulen mit einem Durchmesser von 200 bis 300 mm eine Breite bis zu 2 bis 3 mm für die Rippen zweckmäßig ist. Wenn gewünscht, kann die am Filmband anliegende Kante schmäler als die übrige Rippe gemacht werden.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Spule zur Aufnahme von Filmbändern für das Entwickeln u. dgl. mit zwei gleichachsig angeordneten und miteinander durch einen Mittelstift verbundenen, als Speichenräder ausgebildeten Scheiben, welche Elemente aufweisen, durch die das Filmband zwischen den Scheiben in Form einer Spirale mit in Abstand voneinander befindenden Windungen gehalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die die Kanten des Filmbandes tragenden Speichen der beiden Spulenscheiben je in Längsrichtung eine Verzahnung an der dem Film zugekehrten Seite aufweisen, wobei die Verzahnungen der aufeinanderfolgenden Speichen derart in radialer Richtung zueinander versetzt angeordnet sind, daß die Zahnlücken spiralig verlaufende, unterbrochene Führungsnuten für die Kanten des Filmbandes bilden.
  2. 2. Vorrichtung zum Einspulen eines Filmbandes auf einer Spule nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Führung des Filmbandes während des Einspulens einerseits eine mit einer durchgehenden, den unterbrochenen Führungsnuten der Spulenscheiben entsprechenden Spiralnut versehene und zusammen mit der Spule drehbare Führungsplatte und andererseits ein um eine parallel zur Spulenachse stehende, feste Achse schwenkbares Führungsglied vorgesehen sind, wobei das Führungsglied einen in den Raum zwischen den Spulenscheiben einschwenkbaren Filmführungskanal bildet und einen Führungsarm mit Abtastfinger aufweist, welcher während des Einspulens mit der Spiralnut der Führungsplatte im Eingriff ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsplatte gleichachsig zur Spule und unterhalb dieser angeordnet ist und daß der Führungsarm in den Raum zwischen der unteren Spulenscheibe und der Führungsplatte einschwenkbar ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsarm abhebbar und absenkbar ist, so daß der Abtastfinger außer Eingriff mit der Spiralnut der Führungsplatte gebracht werden kann. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 638 475, 630 634; britische Patentschriften Nr. 549174, 477 490; USA.-Patentschriften Nr. 2 711864, 2 522 763, 2125285.
DEH29205A 1956-02-02 1957-02-01 Entwicklungsspule fuer Filmbaender Pending DE1090518B (de)

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DEH29205A Pending DE1090518B (de) 1956-02-02 1957-02-01 Entwicklungsspule fuer Filmbaender

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