DE1090321B - Schutzkontaktrelais bzw. -streifen - Google Patents
Schutzkontaktrelais bzw. -streifenInfo
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- DE1090321B DE1090321B DES58186A DES0058186A DE1090321B DE 1090321 B DE1090321 B DE 1090321B DE S58186 A DES58186 A DE S58186A DE S0058186 A DES0058186 A DE S0058186A DE 1090321 B DE1090321 B DE 1090321B
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H51/00—Electromagnetic relays
- H01H51/28—Relays having both armature and contacts within a sealed casing outside which the operating coil is located, e.g. contact carried by a magnetic leaf spring or reed
- H01H51/281—Mounting of the relay; Encapsulating; Details of connections
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Description
DEUTSCHES
Schutzrohrkontakte werden bekanntlich dadurch betätigt, daß man ihren Kontaktfedern einen magnetischen
Fluß aufdrückt, welcher im Arbeitsluftspalt eir Kraftfeld hervorruft, das die Zusammenziehung
der Kontaktfedern und damit die Schließung der Kontaktstelle bewirkt. Üblicherweise wird dieser
magnetische Fluß mit Hilfe einer Erregerwicklung erzeugt, welche die Schutzrohrkontakte umgibt. Um
nun die von der Erregerwicklung aufzubringende magnetische Energie möglichst klein zu halten, sieht
man magnetische Rückführungen vor, welche den aus der einen Kontaktfeder austretenden Fluß direkt der
anderen Kontaktfeder zuleiten. Der magnetische Kreis eines solchen Schutzrohrkontaktrelais besteht demnach
im wesentlichen aus den Schutzrohrkontakten selbst und der magnetischen Rückführung.
Die bisher bekanntgewordenen magnetischen Rückführungen weisen alle eine relativ komplizierte Konstruktion
auf. So ist beispielsweise in der USA.-Patentschrift 2 397 123 (Fig. 6 bis 8) dargestellt
worden, bei Relais mit mehreren Schutzrohrkontakten die Anschluß enden der Kontaktfedern je eines Schutzrohrkontaktes
einzeln über eine magnetische Rückführung miteinander zu verbinden. Da · mehrere
Schutzrohrkontakte vorgesehen sind, erfordert dies eine entsprechende Anzahl von Teilen, die noch dazu mehrfache
Biegungen aufweisen. Gemäß einer anderen, der deutschen Patentschrift 964 703 (Fig. 7 und 8) entnehmbaren
Ausführung bestehen die magnetischen Rückführungen aus mantelartigen Gebilden, welche
die Erregerwicklung umfassen und bei den Schutzrohren, deren Form sie angepaßt sind, enden. Infolgedessen
weisen auch diese magnetischen Rückführungen mehrere Biegungen und vor allen Dingen Wölbungen
auf. Außerdem besitzt ■ der magnetische Kreis einen relativ hohen Widerstand, da er große Luftspalte enthält,
die durch den Raum zwischen der Oberfläche der Schutzrohre und den Kontaktfedern gebildet
werden.
Durch · die anschließend " beschriebene Erfindung
lassen sich Schutzrohrkontaktrelais mit magnetischen Rückführungen, welche jeweils mehreren Kontakten
eines derartigen Relais zugeordnet sind und die Anschlußenden der Kontaktfedern magnetisch verbinden,
wesentlich vereinfachen und in ihrer magnetischen Wirksamkeit verbessern. Sie ist dadurch gekennzeichnet,
daß die Kontakte mit ihren Anschlußenden in ebenen Lagen nebeneinander angeordnet sind und
jeder Lage eine magnetische Rückführung zugeordnet ist, welche, durch Abwinkelungen aus einem ebenen
Blechstreifen geformt, die Erregerwicklung umfaßt und mit ihren nach außen abgewinkelten Enden unter
Wahrung einer elektrischen Isolation flach auf den Anschlußenden der Kontaktfedern aufliegt.
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Werner Cordt, Werner Lehmann, Friedrich Sommer, Korbinian Karrer, Dipl.-Ing. Rudolf Nitsch
und Josef Göttinger, München,
sind als Erfinder genannt worden
sind als Erfinder genannt worden
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 ein zweitägiges Schutzrohrkontaktrelais mit der magnetischen Rückführung im Schnitt,
Fig. 2 das gleiche Schutzrohrkontaktrelais, von der Seite der Kontaktfederenden her betrachtet,
Fig. 3 einen Relaisstreifen mit den vorgenannten Schutzrohrkontaktrelais und einer gemeinsamen magnetischen
Rückführung,
Fig. 4 den gleichen Relaisstreifen im Schnitt und
Fig. 5 den gleichen Relaisstreifen, von oben bzw. unten gesehen.
Das in der Fig. 1 dargestellte Schutzrohrkontaktrelais enthält zwei parallele Lagen von nebeneinander
angeordneten Schutzrohrkontakten K. Diese Lagen erstrecken sich hier senkrecht zur Zeichenebene. Die
Schutzrohrkontakte K werden von der Erregerwicklung W umschlossen. Die. Anschlußenden A der
Schutzrohrkontakte K sind lagenweise über je eine magnetische Rückführung R miteinander verbunden.
Diese magnetischen Rückführungen R sind aus einem ebenen Blechstreifen entstanden, welcher durch mehrfache
Abwinklungen einen U-förmigen Querschnitt erhalten hat. An ihren Enden sind die Rückführungen
R nach außen abgewinkelt und liegen unter Wahrung einer elektrischen Isolation flach auf den
Anschlußenden A der Kontaktfedern K auf. Die elektrische Isolation wird hier durch ein Isolatorplättchen
/ gebildet.
Selbstverständlich läßt sich diese Konstruktion auch bei einlagigen Schutzrohrkontaktrelais anwenden.
In diesem Falle wäre nur eine einzige magnetische Rückführung erforderlich.
009 610/299
Tn der Fig. 2 ist das beschriebene Schutzrohrkontaktrelais
von der Seite der Anschlußenden A der Kontaktfedern her gesehen. Die Figur zeigt deutlich,
daß jeweils einer Lage von Schutzrohrkontakten eine gemeinsame Rückführung R zugeordnet ist. Gemäß
dem dargestellten Ausführungsbeispiel enthält eine solche Lage vier Schutzrohrkontakte.
Der Vorteil dieser Konstruktion liegt darin begründet, daß die magnetische Rückführung R aus
einem Biegeteil besteht, das aus einem ebenen Blechstreifen durch einfaches Abwinkein entstanden ist.
Diese Konstruktion läßt sich auch vorteilhaft für Relaisstreifen anwenden. Zur Bildung eines solchen
Relaisstreifens ordnet man die Relais derart nebeneinander an, daß ihre Lagen von Schutzrohrkontakten
jeweils in eine Ebene fallen, wobei die magnetischen Rückführungen der einzelnen Relais durch einen gemeinsamen,
sich über sämtliche Relais erstreckenden Blechstreifen gebildet werden, welcher die Rückführungen
der einzelnen Relais in seitlich aneinandergereihter Form enthält.
In der Fig. 3 ist ein Relaisstreifen mit Schutzrohrkontaktrelais dargestellt, welcher je vier Schutzrohrkontakte
K enthält. Die vier Schutzrohrkontakte sind in zwei Lagen innerhalb der Erregerwicklung W
untergebracht. Benachbarte Lagen fallen dabei in eine Ebene. Die nebeneinander angeordneten Relais werden
beiderseitig von je einer magnetischen Rückführung R umfaßt. Diese magnetische Rückführung bildet den
magnetischen Schluß zwischen den Anschlußenden A der Schutzrohrkontakte K.
Fig. 4 verdeutlicht die konstruktive Gestaltung der magnetischen Rückführung R. Sie zeigt die Anordnung
gemäß Fig. 3 im Schnitt. Die magnetische Rückführung R besteht aus einem Blechstreifen mit U-förmigem
Querschnitt, dessen Innenraum die Relais aufnimmt, indem der Blechstreifen die Erregerwicklungen W umfaß
t. Seine Enden sind nach außen abgebogen, wo sie unter Wahrung einer elektrischen Isolation auf den
Anschlußenden A der Schutzrohrkontakte /C aufliegen. Die elektrische Isolation wird hier durch eine isolierende
Zwischenschicht /, beispielsweise eine Isolationsfolie,
hergestellt. Zusammengehalten wird die gesamte Anordnung durch Verbindungsteile T, beispielsweise
Schrauben oder Niete, welche die abgebogenen Enden der magnetischen Rückführung R
durchdringen. Die Verbindungsteile T ziehen die beiden magnetischen Rückführungen R zusammen.
Den Gegendruck erzeugt nach dem hier dargestellten Ausführungsbeispiel auf jeder Seite der Relais ein
elastischer, runder Strang S, beispielsweise aus Gummi, auf welchem die Anschlußenden A der Kontaktfedern
K aufliegen. Durch die zusammenziehende Kraft der Verbindungsteile T werden diese Stränge S
zusammengequetscht und bewirken eine feste Halterung der Relais innerhalb der magnetischen Rückführungen
R. Selbstverständlich kann die Halterung der Relais auch in festen Blöcken erfolgen, in denen
die Anschlußenden A stecken und an denen die Rückführungen R befestigt sind.
Ik der Fig. 5 ist die vorstehend beschriebene Anordnung
von oben bzw. unten gesehen dargestellt. Man erkennt die Anschlußenden A der Schutzrohrkontakte,
welche über die abgewinkelten Enden der magnetischen Rückführung R hinausragen. Letztere ist mit Schlitzen
X versehen, welche der Wärmeabfuhr der Erregerwicklungen dienen.
Der besondere Vorteil der vorstehend beschriebenen Anordnung besteht darin, daß der Relaisstreifen
sich selbst trägt, indem nämlich die magnetischen Rückführungen dazu verwendet werden, den gesamten
Aufbau zu halten. Eine besondere Montageplatte ist also nicht erforderlich. Weiterhin ist es von Vorteil,
daß die magnetische Rückführung pro Schutzrohrkontaktlage, also für eine Vielzahl von Relais, durch
ein einziges Bauelement gebildet ist, welches aus einem einfachen Stanzteil besteht.
Es sei noch darauf hingewiesen, daß selbstverständlich
auch einlagige Relais zu derartigen Relaisstreifen zusammengefaßt werden können. Hierbei ist dann nur
eine einzige magnetische Rückführung erforderlich, die aber ebenfalls in der Lage ist, das Tragteil für den
gesamten Relaisstreifen zu bilden.
Claims (3)
1. Schutzrohrkontaktrelais mit einer magnetischen Rückführung, welche mehreren Kontakten
des Relais gemeinsam zugeordnet ist und die Anschlußenden der Kontaktfedern magnetisch verbindet,
dadurch gekennzeichnet, daß die Kontakte (K) mit ihren Anschlußenden (A) in ebenen Lagen
nebeneinander angeordnet sind und jeder Lage eine magnetische Rückführung (R) zugeordnet ist,
welche, durch Abwinkelungen aus einem ebenen Blechstreifen geformt, die Erregerwicklung (W)
umfaßt und mit ihren nach außen abgewinkelten Enden unter Wahrung einer elektrischen Isolation
(7) flach auf den Anschlußenden (A) der Kontaktfedern (K) aufliegt.
2. Schutzrohrkontaktrelais mit zwei parallelen Lagen von Schutzrohrkontakten nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, daß je eine magnetische Rückführung zu beiden Seiten des Relais vorgesehen
ist, wobei je eine Rückführung je einer Lage von Schutzrohrkontakten zugeordnet ist.
3. Relaisstreifen mit Schutzrohrkontaktrelais nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Relais derart nebeneinander angeordnet sind, daß ihre Lagen von
Schutzrohrkontakten jeweils in eine Ebene fallen, wobei die magnetischen Rückführungen der einzelnen
Relais durch einen gemeinsamen, sich über sämtliche Relais erstreckenden Blechstreifen gebildet
werden, welcher die Rückführungen der einzelnen Relais in seitlich aneinandergereihter Form
enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 051 979.
Deutsche Auslegeschrift Nr. 1 051 979.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
® 009 610/299 9.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58186A DE1090321B (de) | 1958-05-12 | 1958-05-12 | Schutzkontaktrelais bzw. -streifen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES58186A DE1090321B (de) | 1958-05-12 | 1958-05-12 | Schutzkontaktrelais bzw. -streifen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1090321B true DE1090321B (de) | 1960-10-06 |
Family
ID=7492375
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES58186A Pending DE1090321B (de) | 1958-05-12 | 1958-05-12 | Schutzkontaktrelais bzw. -streifen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1090321B (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051979B (de) * | 1957-11-22 | 1959-03-05 | Siemens Ag | Gekapseltes Schutzrohrkontaktrelais |
-
1958
- 1958-05-12 DE DES58186A patent/DE1090321B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1051979B (de) * | 1957-11-22 | 1959-03-05 | Siemens Ag | Gekapseltes Schutzrohrkontaktrelais |
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