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DE1090232B - Vorrichtung zur Reliefdrucknachbildung durch aufgestaeubtes Pulver - Google Patents

Vorrichtung zur Reliefdrucknachbildung durch aufgestaeubtes Pulver

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Publication number
DE1090232B
DE1090232B DES51866A DES0051866A DE1090232B DE 1090232 B DE1090232 B DE 1090232B DE S51866 A DES51866 A DE S51866A DE S0051866 A DES0051866 A DE S0051866A DE 1090232 B DE1090232 B DE 1090232B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sheet
powder
metering
relief
sheet guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES51866A
Other languages
English (en)
Inventor
Daniel Gladwell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SELWYN PRESS Ltd
Original Assignee
SELWYN PRESS Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SELWYN PRESS Ltd filed Critical SELWYN PRESS Ltd
Priority to DES51866A priority Critical patent/DE1090232B/de
Publication of DE1090232B publication Critical patent/DE1090232B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F23/00Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing
    • B41F23/04Devices for treating the surfaces of sheets, webs, or other articles in connection with printing by heat drying, by cooling, by applying powders
    • B41F23/06Powdering devices, e.g. for preventing set-off
    • B41F23/065Powdering devices, e.g. for preventing set-off for thermography

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Printing Methods (AREA)
  • Coating Apparatus (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Maschine zum Einpudern frisch bedruckter Bogen mit in der Wärme schmelzenden, hitzehärtbaren Kunstharzpulvern oder Bronzierpulvern, Kreidepulvern od. dgl. zur Erzeugung von Drucken mit erhabenem Druck. Derartige Drucke sind auch unter der Bezeichnung Reliefdrucknachbildungen oder Reliefdrucke in Blindprägung bekannt.
Maschinen zur Durchführung dieses Druckverfahrens sind bereits bekannt. Bei einer Ausführungsform wird nur die Behandlung des fertigbestreuten Bogens in einer mit Ultrarotlampen beheizten Kammer vollautomatisch durchgeführt.
Es ist weiterhin eine vollautomatisch arbeitende Maschine dieser Art bekannt. Eines der Haupt-Probleme bei diesen Maschinen ist die Aufbringung des Druckpulvers. So wird bei der bekannten Maschine das Pulver aus einem oberhalb der Bogen befindlichen Vorratsbehälter über einen mit einem Siebboden versehenen Schüttelverteiler aufgestäubt. Das von dem Druckbogen nicht angenommene überschüssige Druckpulver wird mittels Preßluft weggeblasen und sammelt sich schließlich in einem unteren Behälter. Eine derartige Anlage wird wegen des durch die beiden übereinander angeordneten Behälter festgelegten Pulverlaufes verhältnismäßig hoch und großräumig. Da das überschüssige, sehr feinkörnige Pulver mittels Preßluft weggeblasen wird, setzt sich das umherstiebende Pulver in sämtliche Fugen, Lager usw. und führt bald zu Betriebsstörungen. Praktisch ist es auch nicht möglich, die Maschine nach außen hin so abzudichten, daß jeglicher Pulveraustritt vermieden wird, so daß außerdem noch die Gefahr einer merklichen Schädigung der Atmungsorgane der die Maschine bedienenden Personen besteht.
Bei einer anderen ähnlichen Anordnung wird die Verteilung des Druckpulvers aus dem Verteilerbehälter über eine doppelwandige Verteilerschnecke und eine Auftragwalze mit Rakel vorgenommen, wobei das überschüssige Pulver abgesaugt wird. Auch bei dieser Anordnung wird die Pulververteilung durch einen relativ komplizierten, aus einer Reihe bewegter Teile zusammengesetzten Mechanismus bewirkt. Die vielen, in dem von dem Pulver bestrichenen Raum befindlichen Lager dieser Maschine dürften ebenfalls einen Anlaß zu Störungen geben.
Die Anordnung gemäß der Erfindung vermeidet diese Nachteile bei derartigen Maschinen, indem nur ein Pulverbehälter unterhalb des zu bestreuenden Bogens angeordnet ist, in den ein nur in einem Lager seitlich der Druckbogenführung gelagertes Dosierrad eingreift, dessen Dosierorgane von fingerartig quer in die Druckbogenbahn hineinragenden prismatischen Leisten gebildet werden, die bei Drehung des Dosiervorrichtung zur Reliefdrucknachbildung
durch aufgestäubtes Pulver
Anmelder:
The Selwyn Press Limited,
East Ham, London (Großbritannien)
Vertreter: Dipl.-Ing. R. Holzer, Patentanwalt,
Augsburg, Philippine-Welser-Str. 14
Daniel Gladwell, Woodford, Essex (Großbritannien), ist als Erfinder genannt worden
rades durch Querschlitze der Druckbogenführung hindurchpassieren können, wobei der Antrieb des Dosierrades in Abhängigkeit von der Druckbogenzuführung derart erfolgt, daß die Dosierorgane die Druckbogenbahn jeweils in der Lücke zwischen je zwei aufeinanderfolgenden Druckbogen kreuzen und das reliefbildende Pulver chargenweise auf die einzelnen Druckbogen aufstreuen. Schutz wird für die Merkmale nur in ihrer Gesamtheit, nicht aber für die Einzelelemente beansprucht.
Vorteilhaft wird der im Bereich des Pulverbehälters verlaufende Teil der Druckbogenführung in Form eines Rostes ausgeführt, der nach oben abgewinkelt ist, so daß sich das Pulver an dieser Stelle sammelt und über den Bogen in Längsrichtung abrollt.
In zweckmäßiger Ausbildung werden die als Dosierorgane dienenden Leisten mit einem Querschnitt in Form eines unregelmäßigen Vielecks ausgeführt, so daß sich durch Verdrehen dieser Leisten eine Einstellung der Fördermenge bewerkstelligen läßt.
Der Vorteil der Erfindung liegt vor allem in der einfachen Anordnung, wonach nur ein einziger Sammelbehälter für das Streupulver vorgesehen ist. Dadurch kann erheblich an Platz gespart werden, außerdem ist es möglich, die gesamte Anordnung nach außen hin so abzudichten, daß Pulververluste und Schädigungen des die Maschine bedienenden Personals vermieden werden. Außer der Durchführung der Welle durch die Gehäusewandungen sind keine Lagerstellen innerhalb des vom Pulver durchflossenen Raumes vorhanden, so daß Verstopfungen und die damit verbundenen Betriebsstörungen durch das umherstiebende Pulver vermieden werden. Weiterhin ge-
009 610/90
stattet die Anordnung gemäß der Erfindung eine sehr genaue Einstellung der jeweils aufzustreuenden Pulvermenge, da nach der Erfindung ein Dosierrad mit fingerartigen Dosierleisten vorgesehen ist, die in den Speichen des Dosierrades mittels Kiemmuttern einstellbar angeordnet sind. Der Querschnitt dieser Dosierleisten hat die Form eines unregelmäßigen Vielecks, so daß durch Verdrehen der Leisten jeweils verschieden große Wirkungsflächen dieser primatischen Leisten zur Wirkung gebracht werden können. Dadurch ist eine ganz genaue Anpassung der jeweils aufzustreuenden Pulverdosis auf die jeweils gegebene Druckfläche möglich, so daß immer nur so viel Pulver gefördert wird, wie für eine einwandfreie Reliefbildung erforderlich ist. Ein weiterer erheblicher Vorteil besteht darin, daß durch die Anordnung eines mit einzelnen Dosierorganen ausgerichteten Dosierrades die Pulverzuteilung jeweils Blatt für Blatt einzeln erfolgt, so daß also während der Lücken zwischen den einzelnen an der Dosiervorrichtung vorbeigeführten Druckbogen keine Pulverzuführung erfolgt. Auch dadurch wird ein unnötiger Pulverumlauf mit allen seinen nachteiligen Folgen vermieden.
In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, insbesondere zum Auftragen eines Pulvers auf bedruckte Briefköpfe; sie soll nunmehr unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben werden. Es zeigt
Fig. 1 einen Grundriß der Maschine,
Fig. 2 einen Teilaufriß der Maschine;
Fig. 3, 4 und 5 zeigen Einzelheiten der Pulverauftragvorrichtung, und zwar ist
Fig. 3 ein Grundriß,
Fig. 4 ein Aufriß im Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 3,
Fig. 5 eine Stirnansicht;
Fig. 6 stellt einen Schnitt des gelochten beheizten Bettes nach der Linie VI-VI in Fig. 1 dar.
Wie aus den Fig. 1 und 2 ersichtlich, besteht die Maschine aus einem Grundrahmen 1 mit zwei im seitlichen Abstand voneinander befindlichen, aufrecht stehenden Seitenwangen 2, einer Plattform 3 am vorderen Ende des Rahmens zum Tragen eines Stapels bedruckter Bogen (die bedruckte Seite nach unten liegend) und — zwischen den erwähnten Seitenwangen — zunächst einer Pulverauftragzone mit einem waagerechten Auflager 4, gefolgt von einer aufwärts geneigten Tragfläche 5 für die Bogen, hierauf einem waagerechten beheizten Bett 6 und, in einer Reihe mit diesem, einem gekühlten Bett 7. Miteinander zusammenarbeitende obere und untere endlose Förderbänder 8 und 10 sowie die Rollen 9 und 11, die angetrieben werden, führen die Bogen nacheinander durch die Maschine.
Es wird jeweils einer der Bogen von dem auf der Plattform 3 ruhenden Bogenstapel auf die Auflagerfläche 4 übergeführt. Die Vorrichtung besteht aus einem Saugrohr 12 mit den Saugdüsen 13. Dieses Rohr wird von einer Achse 14 gehalten, auf der Zahn räder 15 befestigt sind, die in die oben an dem Maschinenrahmen 1 angeordneten Zahnstangen 16 eingreifen. Die Achse 14 ist durch die Hebel 17 und durch die Kurbeln oder Exzenter 18 mit einer Welle 19 kraftschlüssig verbunden, welche über ein mit 20 bezeichnetes Riemengetriebe von einer Kraftquelle aus, wie z. B. einem Elektromotor, angetrieben werden kann. Wenn die Achse 14, welche sowohl eine Drehais auch eine hin- und hergehende Bewegung vollzieht, ihre äußerste Lage vorwärts über einen Bogenstapel auf der Plattform 3 einnimmt, wird, von einem selbsttätigen Ventil gesteuert, über die Düsen 13 an die äußerste Vorderkante des obersten Bogens ein Saugzug gelegt, so daß dieser Bogen bei der Rückwärtsbewegung dieser Achse gewendet und mit der bedruckten Seite aufwärts den miteinander zusammenarbeitenden Oberflächen des oberen und des unteren Förderbandes 8 bzw. 10 zunächst den Auflageflächen 4 und 5 zugeführt und dann weiter durch die Maschine geleitet wird.
ίο Den Auflagern 4 und 5 ist eine Vorrichtung zum Auftragen des Pulvers zugeordnet, deren Einzelheiten in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellt sind. Zu dieser Anordnung gehört als ein Teil der vorerwähnten waagerechten Auflagerfläche 4 ein waagerechter Rost 4 α mit
J-5 einem aufwärts geneigten Teil 5 a; ferner ein Rost 5 b, der praktisch einen Teil der geneigten Auflagefläche 5 bildet. Zwischen den Teilen 5 α und Sb befindet sich eine Lücke, deren Zweck später erklärt werden soll. Die Bezugsnummer 22 bezeichnet einen Pulverbehälter unterhalb des Rostes 4 a. Auf einer Welle 24, die in einer der Seitenwangen 2 und in einer Zwischenwange 25 gelagert ist, sitzt ein Armstern 23; an jedem der Glieder bzw. Schenkel desselben ist ein Pulveraufnahmearm 26 von unregelmäßigem Vielecksquerschnitt für den vorher angegebenen Zweck befestigt. Jeder der Arme hat einem Ende ein Außengewinde, mit dem er durch eine Bohrung in dem zugehörigen Schenkel des Armsterns gesteckt und durch eine Mutter 27 gehalten wird. Die Arme 26 stehen waagerecht über das Gitter bzw. den Rost 4 α hervor. Die Armsternwelle 24 wird von der Welle 19 aus über ein Zahnrad 28 auf dieser Welle (Fig. 1) und ein Zahnrad 29 auf der Armsternwelle angetrieben. Wenn der Armstern 23 gedreht wird (in den Fig. 2 und 4 entgegengesetzt dem Uhrzeigersinn), dann bewegt sich jeder Arm 26 abwärts über die Vorderkante des Rostes 4 a hinweg, tritt in das Pulver innerhalb des Behälters 22 ein, nimmt mit der einen seiner Flächen eine gewisse Menge Pulver auf und bewegt sich dann aufwärts durch den Spalt 21 hindurch und oberhalb eines bedruckten Bogens, der sich längs des Auflagers 4 und des Rostes 4 a vorwärts bewegt. Bei der weiteren Drehung der Scheibe bzw. des Amsterns nimmt die Fläche des Arms 26, auf welcher eine gewisse Pulvermenge ruht, eine solche nach vorn geneigte Lage ein, daß das Pulver durch die eigene Schwere auf den Bogen fällt. Wenn sich nun der Bogen an den geneigten Flächen 5 und 5 b aufwärts bewegt, wird das abgelagerte Pulver gleichmäßig über den frischen Druck verteilt, an welchem es haftenbleibt. Jeder Überschuß an abgelagertem Pulver fällt durch den Rost hindurch in den Pulverbehälter 22 zur weiteren Verwendung zurück.
Von den geneigten Auflagerflächen 5 und 5 b wandert jeder eingepuderte Bogen über das Bett 6, auf dem der Bogen erhitzt wird, um den Druck zu trocknen und das anhaftende Pulver auszuhärten, wie es erforderlich ist, um den Effekt des Prägedrucks zu erreichen. Wie in Fig. 6 dargestellt, sind in dem Bett 6 Lochungen 30 angeordnet, welche über Saugöffnungen 31 münden, die in dem oberen Deckel eines unterhalb des Bettes 6 befindlichen Saugkastens 32 angebracht sind. Elektrische Heizelemente 33 (s. auch Fig. 1) sind zwischen dem Bett 6 und dem Saugkasten 32 angeordnet. Im Betriebe der Maschine werden diese Elemente auf die gewünschte Temperatur gebracht; ferner wird an die Öffnungen 31 sowie an die Lochungen 30 ein Saugzug gelegt. Dadurch gelangt jeder Bogen bei seiner Fortbewegung über das beheizte Bett 6 in innige Berührung mit dessen Ober-
fläche, weil der Saugzug die Luft zwischen dem Bogen und dem Bett für den erwähnten Zweck entfernt.
Durch Infrarotlampen 34 wird der oberen Oberfläche jedes Bogens, wenn dieser auf dem beheizten Bett 6 entlang wandert, Wärme zugeführt. Diese Lampen hängen von einem Rohrarm 35 herab.
Jeder der Bogen gelangt von dem beheizten Bett 6 auf das Bett 7, welches die Form eines Kastens haben kann, durch den ein Kühlmittel umläuft. Außerdem kann das Bett 7 durchgehende Saugkanäle aufweisen, welche an einen Exhaustor bzw. einen Saugzugventilator angeschlossen sind. Bei der Bewegung über das Bett 7 wird der Bogen gekühlt und gelangt so in ebenem Zustande zu dem hinteren oder Auslageende der Maschine.
Am Ablageende der Maschine befindet sich die Abnahmevorrichtung, welche keinen Teil der vorliegenden Erfindung bildet.
Die Steuerung des Armsterns 23 ist so mit der Bewegung der bedruckten Bogen gekoppelt, daß jeder Arm 26 sein Pulver nahe der Vorderkante jedes sich vorwärts bewegenden Bogens absetzt. Durch die Drehung der Arme 26 um die Achsen ihrer mit Gewinde versehenen Enden kann irgendeine der Armflächen, welche unter sich infolge des unregelmäßigen Vielecksquerschnitts jedes Armes verschiedene Gesamtoberflächen haben, als Pulveraufnahme- und Trägerfläche verwendet werden. Dadurch ist die Menge des durch jeden Arm abgesetzten Pulvers einstellbar.

Claims (5)

PATENTANSPKOCHE:
1. Vorrichtung zur Relief drucknachbildung durch aufgestäubtes Pulver, bei welcher die von einer Druckmaschine angelieferten, mit dem reliefbildenden Pulver zu bestreuenden Druckbogen mittels einer geneigten Fördervorrichtung einzeln unterhalb einer Streuvorrichtung und oberhalb eines Sammelbehälters für das relief bildende Pulver vorbeigeführt und anschließend einer Wärmeeinwirkung und nachfolgenden Kühlung unterworfen werden, gekennzeichnet durch eine Streuvorrichtung in Form eines in den Sammelbehälter (22) eintauchenden, seitlich der Druckbogenführung (4 a, 5 a) gelagerten Dosierrades (23), dessen Dosierorgane von fingerartig quer in die Druckbogenbahn hineinragenden prismatischen Leisten (26) gebildet werden, die bei Drehung des Dosierrades durch Querschlitze (21) der Druckbogenführung hindurchpassieren können, wobei der Antrieb des Dosierrades in Abhängigkeit von der Druckbogenzuführung derart erfolgt, daß die Dosierorgane die Druckbogenbahn jeweils in der Lücke zwischen j e zwei aufeinanderfolgenden D ruckbogen kreuzen und das reliefbildende Pulver chargenweise auf die einzelnen Druckbogen aufstreuen.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der im Bereich des Sammelbehälters (22) für das reliefbildende Pulver verlaufende Teil der Druckbogenführung die Form eines Rostes (4 a, 5 a) hat, dessen in Richtung der Druckbogenführung (4, Sb) weisende Stirnseiten mit Bezug auf die anliegenden Teile der Druckbogenführung so angeordnet sind, daß in Querrichtung zur Druckbogenführung verlaufende Schlitze (21) für den Durchgang der einzelnen Dosierorgane (26) des Dosierrades (23) gebildet werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Dosierorgane (26) des Dosierrades (23) einen Querschnitt in Form eines unregelmäßigen Vielecks haben und daß dieselben am Dosierrad (23) mittels Klemmmuttern (27) einstellbar angeordnet sind, derart, daß entsprechend der jeweiligen Einstellung dieser Dosierorgane jeweils eine der verschieden großen Prismenflächen derselben wirksam ist.
4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebswelle (24) des Dosierrades (23) mittelbar oder unmittelbar mit einem Kurbeltrieb (17, 18, 19, 28) gekuppelt ist, durch welchen eine an sich bekannte Bogenzuführungsvorrichtung (15, 16, 12, 13, 14) betätigt wird.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das ' rostförmige Führungsstück (4 a, 5 a) der Druckbogenführung sich in Förderrichtung der Druckbogen in Form einer gelochten Führungsbahn (6) fortsetzt, deren Löcher an ein Unterdrucksystem (32) angeschlossen sind, wobei diese gelochte Führungsbahn in ihrem Inneren an sich bekannte Heizmittel (33) enthält.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 700 261, 926 250;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 694 692;
USA.-Patentschriften Nr. 1904 591, 1930 814, 643 032, 1 638 576.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
®l 009 610/90 9.60
DES51866A 1957-01-09 1957-01-09 Vorrichtung zur Reliefdrucknachbildung durch aufgestaeubtes Pulver Pending DE1090232B (de)

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