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DE1089830B - Aufhaengevorrichtung fuer Ein- oder Mehrfachisolatorenketten an Masten oder Traversen bei Hochspannungsfreileitungen - Google Patents

Aufhaengevorrichtung fuer Ein- oder Mehrfachisolatorenketten an Masten oder Traversen bei Hochspannungsfreileitungen

Info

Publication number
DE1089830B
DE1089830B DEK34878A DEK0034878A DE1089830B DE 1089830 B DE1089830 B DE 1089830B DE K34878 A DEK34878 A DE K34878A DE K0034878 A DEK0034878 A DE K0034878A DE 1089830 B DE1089830 B DE 1089830B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
suspension
suspension device
masts
traverse
rocker
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK34878A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Riebl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEK34878A priority Critical patent/DE1089830B/de
Publication of DE1089830B publication Critical patent/DE1089830B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G7/00Overhead installations of electric lines or cables
    • H02G7/20Spatial arrangements or dispositions of lines or cables on poles, posts or towers

Landscapes

  • Insulators (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei Hochspannungs-Isolatorenketten, z.B. für 2OkV und darüber, liegen zwar für die üblichen Seile die maximalen Ausschwingwinkel bei horizontalen Spannfeldern zwischen 75 und 61°. Diese großen Winkel können aber praktisch nicht ausgenutzt werden, weil 5 bereits bei kleineren Winkeln Überschläge und sogar mechanische Berührungen benachbarter Isolatocrenglieder mit der Gefahr ihrer Zerstörung auftreten.
Es- ist bei Hochspannungen von 30 000 Volt und darüber schon bekanntgeworden, für Einfachketten mit Hilfe von V-Schwingen den Aufhängepunkt entsprechend tief unterhalb der Masttraverse zu verlegen, um dadurch Überschläge bei vollausgeschwungenen Isolatoren zu vermeiden.
Für Doppelisalatorenketten wurden statt dessen *5 bisher sogenannte Η-Schwingen entwickelt, die wohl ebenfalls die Aufhängepunkte nach unten verlagern, wodurch Überschläge der spannungsführenden Teile am äußeren Ende der ausgeschwungenen Kette unmittelbar zum Mast oder Querträger vermieden werden, während aber dennoch Annäherungen oder Berührungen zwischen einander benachbarten spannungsführenden und geerdeten Teilen auftreten können, welche eine entsprechend niedrigere Grenze der Ausschwingwinkel erfordren. Zur Behebung dieses Nachteils sind für Doppelkettenaufhängung weiterhin V-Schwingen mit angelenkten Schwenkbalken bekannt, die wohl Berührungen oder Annäherungen benachbarter Teile vermeiden, deren Schwenkwinkel aber dadurch begrenzt wurde, daß die Schwenkbalken der Isolatorenketten bei größeren Winkeln gegen die Schenkel der Schwingen anstießen und daher ebenfalls, wenn auch etwas höhere aber doch nur begrenzte Ausschwenkwinkel zuließen.
Bei 20 kV Spannung wurden bisher die Einfach-Isolatoren unmittelbar an der Traverse aufgehängt. Dabei hat sich jedoch herausgestellt, daß wegen der kurzen IsolatO'rlänge bei größeren Ausschwingwinkeln Überschläge eintreten. Eine Abänderung bestehender Leitungen ist mit den bisherigen Mitteln, z. B. V-Schwingen, nicht möglich, da nur ein Aufhängepunkt zur Verfügung steht.
Die vorliegende Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, eine Ein- oder Mehrfachkettenaufhängung zu schaffen, welche insbesondere unter Benutzung der bisher üblichen Betonmasten alle praktisch vorkommenden Ausschwingwinkel zuläßt, ohne daß Überschläge oder mechanische Überbeaiispruchungen eintreten können.
Die Erfindung besteht darin, daß die Aufhänge-Vorrichtung als eine in sich starre T- oder Y-förmige Schwinge ausgebildet ist, die an den Enden ihres Querbalkens am Mast oder an der Traverse eines Hochspannungsleitungsmastes in Leitungsrichtung Aufhängevorrichtung
für Ein- oder Mehrfachisolatorenketten
an Masten oder Traversen
bei Hochspannungsfreileitungen
Anmelder:
Karl Kaiser, Regensburg, Brunnleite 1
Paul Riebl, Regensburg,
ist als Erfinder genannt worden
schwenkbar aufgehängt ist, während am Ende des Längsbalkens in einer geschlossenen Öse der oder die Isolierkörper in einer Ebene quer zur Leitungsrichtung verschwenkbar angelenkt sind.
Diese Aufhängevorrichtung ermöglicht bei sehr einfacher und vorteilhafter Herstellung und nach Bedarf unter Verwendung bereits bestehender Masten und Traversen eine Schwenkmöglichkeit des oder der Isolierkörper bis zu größtem Ausschwingwinkel quer zur Leitung, ohne daß gefährliche Überschläge an den Isolatoren oder zwischen Isolatoren und benachbarten Leitungsmastteilen zu befürchten sind. Gleichzeitig kann die Aufhängung in Leitungsrichtung nachgeben, falls ein Leitungsbruch eintreten sollte, ohne daß dabei die Aufhängung in Mitleidenschaft gezogen wird. Auch sind Verklemmungen auf den Aufhängepunkten am Mast oder an der Traverse durch seitlich angreifende Kräfte vermieden.
Bekannt sind schon T-Aufhängungen, jedoch nicht in starrer Form, sondern kardanisch in Gestalt eines waagerechten Drehzapfens mit senkrechtem Gelenkhebel. Derartige Gelenkkonstruktionen bringen aber im erhöhten Maß die Gefahr unzulässiger Annäherungen von spannungsführenden an geerdete Teile mit sich.
Bekannt ist weiterhin ein V-förmiger, nach oben offener Bügel, in dessen unterer offener Öse ein Isolierkörper eingehängt wird. Bei derartigen Einrichtungen kann die Aufhängung des Isolators, z. B. bei Erschütterungen, wie sie durch Eisabfall und Windböen eintreten, entlang den Seitenschenkeln des V-förmigen Gebildes nach oben gleiten und dadurch die Abstandwirkung vollständig aufheben.
Alle diese Nachteile werden, wie erwähnt, bei der Erfindung, die eine in sich starre T- oder V-Schwinge mit geschlossener Aufhängeöse verwendet, vermieden.
009 609/300
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Die Y-Schwinge ist besonders dann vorteilhaft, wenn es sich um die Abänderung der Aufhängung von Einfachketten bei bereits bestehenden Betonmasten handelt. In. diesem Fall ist es nämlich zweckmäßig, die Seitenarme der Y-Schwinge an eine Zwischenplatte zu hängen, die an ihren Enden mit Aufhängebügeln versehen ist, während sie in ihrem Mittelteil unter Benutzung der an den Leitungstraversen für die üblichen U-Bügel vorgesehenen Löcher mit Hilfe von Schraubenbolzen an der Traverse befestigt wird. Die Abänderung ist so mit geringstem Aufwand möglich.
Die Erfindung wird an Hand der Figuren, die einige Ausführungsbeispiele darstellen, noch näher erläutert. Es zeigen
Fig.l und la die Aufhängung einer Doppeltragkette einer an einer Leitungstraverse schwenkbaren T-Schwinge,
Fig. 2 die Aufhängung eines Einzelisolators an einer Y-Schwinge, die unter Vermittlung einer Zwischenplatte befestigt ist.
Bei dem Beispiel der Fig. 1 ist 1 eine übliche Betontraverse eines nicht dargestellten Leitungsmastes, an deren Unterseite eine T-Schwinge 2 aufgehängt ist. Die Aufhängung erfolgt unter Vermittlung von durch die Traverse senkrecht hindurchgeführten U-Bügeln 3 und 4 derart, daß die T-Schwinge quer zur Traverse 1, d. h. in Leitungsrichtung, schwenkbar ist.
Am unteren Ende des als Dreifachlasche ausgeführten Steges 5 ist ein Querbalken 6 eingehängt, der zweckmäßig U-förmigen, nach oben offenen Querschnitt besitzt und an dessen Ende bei 7 und 8 die Klöppelösen 9 von Isolatorenkappen 10 eingehängt sind, an welche sich die Isolatoren 11 anschließen, deren untere Kappen 12 und Armaturen 13 zu einem zweiten Schwenkbalken 14 führen, an dem eine Klöppelöse 15 mit Pendelklemme für die Leitung 16 aufgehängt ist. An den Armaturen 9 und 13 sind zum Schutz gegen Überschläge beiderseits in Leitungsrichtung sich erstreckende Schutzhörner 17,17' angeordnet. Die Verbindung des als Dreifachlasche ausgeführten senkrechten Steges 5 mit dem Ouerarm 2 ist aus Fig. 1 a ersichtlich, die einen Schnitt nach der Linie I a-I α der Fig. 1 zeigt. Der innere stärkere Arm 5' des Steges 5 ist an den Ouerarm 2 stumpf angeschweißt. Die Schweißstelle wird durch die beiden außenliegenden Arme 5" überdeckt, die an allen Berührungsstellen mit dem etwas überstehenden Arm 5' durch Kehlschweißung verbunden sind. Die an. den freien Enden geköpften Arme 5" ergeben zusammen mit dem Arm 5' eine sichere Aufhängung des Schwenkbalkens 6.
Die Anordnung gestattet eine Schwenkung des Querbalkens 6 bis zu praktisch beliebig großen Winkeln, ohne daß sich dabei die Stellung der zwischen den Querbalken 6 und 14 hängenden Isolatoren zueinander ändert. Überschläge können also nicht eintreten. Bei etwaigem Bruch der Leitung stellt sich die T-Schwinge in Leitungsrichtung bzw. gibt bei Leitungsdehnungen entsprechend nach.
Bei dem Beispiel der Fig. 2 dient zur Aufhängung eines Einzelisolators 22 eine Y-Schwinge 18. Hierbei ist angenommen, daß eine an sich vorhandene Traverse mit U-Bügelaufhängung für eine Y-Schwinge 18 abgeändert werden soll. Zu diesem Zweck ist eine Zwischenplatte 19 vorgesehen, die mit Hilfe der Bolzen 20, welche in die für die bisherigen U-Bügel vorgesehenen Löcher der Traverse 1 eingesetzt sind, befestigt werden kann. An den Enden der Platte 19 sind U-Bügel 21 angeschweißt, in welche die seitlichen Arme der Y-Schwinge eingehängt sind. An dem senkrechten Steg 18 α hängt bei diesem Beispiel der Einzelisolator 22, der mit Blitzschutzhörnern 23 versehen ist.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Aufhängevorrichtung für Ein-oder Mehrfachisolatorenketten an Masten oder Traversen bei Hcchspannungsfreileitungen, bestehend aus einem stabartigen, senkrecht nach unten gerichteten Aufhängeabschnitt, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängevorrichtung als eine in sich starre T-oder Y-förmige Schwinge ausgebildet ist, die an den Enden ihres Querbalkens (2,18) am Mast oder an der Traverse in Leitungsrichtung schwenkbar aufgehängt ist, während am Ende des Längsbalkens (5,18 a) in einer geschlossenen Öse (5'") der oder die Isolierkörper in einer Ebene quer zur Leitungsrichtung verschwenkbar angelenkt sind.
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die T- oder Y-Schwinge mit ihrem Querbalken an einer mit Aufhängebügeln (21) versehenen Platte (19) hängt, die an einer Leitungstraverse (1) unter Benutzung der für die üblichen U-Bügel vorgesehenen Löcher in der Traverse mit Hilfe von Schraubenbolzen (20) befestigt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 695 956;
französische Patentschriften Nr. 875 125, 676 593, 996, 1 137 939;
USA.-Patentschrift Nr. 1 871 519.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 609/300 9.60
DEK34878A 1958-05-14 1958-05-14 Aufhaengevorrichtung fuer Ein- oder Mehrfachisolatorenketten an Masten oder Traversen bei Hochspannungsfreileitungen Pending DE1089830B (de)

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