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DE1089789B - Herdflammofen - Google Patents

Herdflammofen

Info

Publication number
DE1089789B
DE1089789B DEI5702A DEI0005702A DE1089789B DE 1089789 B DE1089789 B DE 1089789B DE I5702 A DEI5702 A DE I5702A DE I0005702 A DEI0005702 A DE I0005702A DE 1089789 B DE1089789 B DE 1089789B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
furnace
hearth
stove
length
wall
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEI5702A
Other languages
English (en)
Inventor
Leland B Luellen
Joseph M Brashear
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Inland Steel Co
Original Assignee
Inland Steel Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Inland Steel Co filed Critical Inland Steel Co
Publication of DE1089789B publication Critical patent/DE1089789B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B3/00Hearth-type furnaces, e.g. of reverberatory type; Electric arc furnaces ; Tank furnaces
    • F27B3/002Siemens-Martin type furnaces
    • F27B3/005Port construction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Vertical, Hearth, Or Arc Furnaces (AREA)
  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Herdflammofen Die Erfindung betrifft einen Herdflammofen, der in seinen beiden Ofenköpfen je einen einzigen lotrechten Zug für den wechselweisen Betrieb von Luft oder Abgas aufweist und oberhalb der Enden des Herdes mit einer Einschnürung versehen ist, die mit dem Zugkanal und dem Herdbett in Verbindung steht und in ihrem engsten Abschnitt eine Querschnittsfläche aufweist, die mindestens ebenso groß ist wie der engste Abschnitt des Zugkanals.
  • Diesen bekannten Ausführungen gegenüber zeichnet sich der erfindungsgemäße Ofen dadurch aus, daß die gesamte Länge der Zugkanäle an ihrem engsten Abschnitt innerhalb des Mauerwerks, gemessen in Richtung der Längsachse des Ofens, nicht mehr als etwa 16°/n der Ofenlänge beträgt. Mit dieser Anordnung des Zuges ist eine Erhöhung der Herdkapazität um mehr aus 15% bei einen Ofen gegebener Gesamtlänge erzielt worden.
  • Ein an jedem Ende des Ofens befindlicher einziger lotrechter Zug ist zwar bekannt, doch bildet dieser Zug nur einen kleinen Teil der Herdbreite, so daß der Durchmesser des lotrechten Zuges, in Längsrichtung des Herdes gemessen, beträchtlich groß sein muß, wenn die gleiche Kapazität und der gleiche Strömungsquerschnitt für Luft bzw. Abgas beibehalten werden sollen. Daher kann die Gesamtlänge des Ofens nicht so gut ausgenutzt werden wie bei der erfindungsgemäßen Ausführung.
  • Da erfindungsgemäß ein über die Gesamtbreite des Herdes reichender lotrechter Zug, gemessen in Ofenlängsrichtung, einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser haben kann, ist außerdem die Verwendung kürzerer Brenner möglich. Dies vermindert nicht nur die Anlagekosten, da kürzere Brenner weniger teuer sind, sondern vermindert auch wesentlich die Ausgaben und Arbeiten., die zur Überwachung des Ofens notwendig sind. Erwünscht ist hierbei, daß sich die Brenner bis dicht zum Herd erstrecken. Reicht aber der Zug, wie bekannt, nur über einen Teil der Herdbreite, dann müßte ein Brenner, der sich fast bis zu dem im Ofenkopf befindlichen Kühilkammerabschnitt erstreckt, übermäßig lang sein. Es sind zwar kurze Brenner an sich bekannt, die jedoch nicht so wirkungsvoll sind wie ein Brenner, der fast bis zur Kühlkammer reicht, wie dieses bei der Erfindung der Fall ist.
  • Es sind auch Ofenausführungen bekannt, bei denen der obere Abschnitt des Luftzuges durch das Dachgewölbe des Ofens begrenzt wird, wodurch eine stromlinienförmige Führung der Gase gegeben ist. Hierbei ist aber ein beträchtliches Mauerwerk in der Mittelebene des Ofenkopfes vorhanden, das sehr wesentliche Nachteile aufweist.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der schematischen Zeichnungen beschrieben. Fig. 1 ist eine Draufsicht auf einen Herdflammofen mit abgehendem Gewölbe, Fig. 2 ein senkrechter Schnitt durch den in Fig. 1 dargestellten Ofen, Fig. 3 ein Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 2; Fig. 4 ist eine der Fig. 1 ähnliche Teildraufsicht auf einen geänderten Ofenkopf, Fig. 5 ein der Fig. 2 ähnlicher Schnitt des in Fig. 4 dargestellten Ofenkopfes, Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie 6-6, der Fig. 5; Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 8, der eine bevorzugte Ausführungsform für einen einzigen Brenner zeigt; Fig. 8 ist eine Teildraufsicht auf eine dritte Ofenbauart bei abgehobenem Gewölbe.
  • Der in den Fig. 1 bis 8 dargestellte Herdflammofen oder Siemens-Martin-Ofen hat die gleichen Bauteile wie die meisten Öfen dieser Bauart. Das von einem Stahlgitterwerk getragene Herdbett besteht aus feuerfestem oder geschmolzenem Material, das den hohen Wärmegraden des Ofens zu widerstehen vermag. Die Vorderwand 11 des Ofens weist Einsatztüren 12 auf, durch die Erz, Schrott oder anderes Material in den Herdraum eingeführt werden. Die Rückwand 13 (die Abstichseite des Ofens) erstreckt sich ungefähr parallel zur Vorderwand. Diese Wände werden durch Ofenköpfe verbunden, die aus den Flügelwänden 14 und 15 sowie aus einer Stirnwand 16 bestehen. An jeder Schmalseite des Herdraumes ist eine Kühlkammer 17 vorgesehen. Die Kühlkammer wird durch feuerfeste Steine geschützt und von einer Wand 18 getragen, die gleichzeitig als Begrenzungswand für den Abgaskanal oder Fuchs 20 dient. Im Fußteil des Ofen kopfes befindet sich die Schlackenkammer. Die beiden Köpfe des Ofens sind gleich. Ein Gewölbe 19 liegt zwischen Vorderwand und Rückwand und ist an seinen Schmalseiten mit den Stirnwänden verbunden.
  • In den Stirnwänden sind. Öffnungen für die Brenner vorgesehen, die den Brennstoff in den Ofen einführen. In Fig. 1 hat jede Stirnwand beispielsweise zwei Brenner22, die abwärts und einwärts zur Schmelzbadoberfläche gerichtet sind. Der aus den Brennern 22 austretende Brennstoff mischt sich mit der Luft, die durch den Kanal 20 aufwärts strömt, und wird an der Brennermündung verbrannt. Fig. 4 und 8 zeigen einen Herdflammofen mit nur einem einzigen, in der Mitte der Stirnwand 16 liegenden Brenner 22.
  • Die Herdflammöfen haben Regenerativfeuerung. Frische Luft wird über das vorher durch die Ofenabgase erwärmte Steingitterwerk geleitet und somit vor dem Mischen mit dem Brennstoff auf eine sehr hohe Temperatur gebracht, um dadurch die Ofentemperatur zu erhöhen. Der Kana120 jedes Ofenkopfes leitet diese erwärmte Luft durch einen senkrechten unteren Abschnitt 24, der an dem Gewölbe 19 des Ofens endet, und dann durch den oberen Abschnitt oder den »Hals« 25 zum Herdraum. Bei den älteren oder bei den bestehenden Herdflammöfen sind eine Vielzahl von Zügen oder Abgaskanälen vorhanden, wodurch der Einbau einer starken Mittelwand und eines Traggewölbes notwendig wird, die die Ofenköpfe verstärken und die Kühlkammer tragen. Das Steinwerk unter und um die Kühlkammer herum bestand aus einem Gewölbe, dessen Widerlager auf der Mittelwand und den Flügelwänden ruhten. Bei der erfindungsgemäßen Ausführung fallen dieses Mittelgewölbe und die Wand weg; so daß ein einziger Kanal oder Zug vorhanden ist. Wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich ist, wird der Kanal durch die Flügelwände 14, 15, die Stirnwand 16, die Wand 18 und die Kühlkammerwand begrenzt.
  • Der hier dargestellte Hals oder die Einschnürung des Herdflammofens besitzt eine besondere Form, um die Luft aus dem senkrechten Abschnitt 24 des Kanals zum Herdraum zu führen. Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besitzt jede Flügelwand 14, 15 an der Vorderseite und Rückseite des Ofens eine Konsole 27 und 28, die sich aufeinander zu nach innen erstrecken, um den Kanal zu verengen. Durch diese Ausbildung wird wie bei einem Venturirohr auf die durch die Verengung strömende Luft eine Wirkung ausgeübt, die die Luft nur nach der Mitte des Ofens zu ausbreitet, vorher jedoch die Luft durch deren Einschnürung daran hindert, an den Wänden des Ofens entlangzustreichen. Diese allgemein verwendete Kanalverengung ist jedoch nicht erforderlich und kann weggelassen werden, wenn dem Kanal 20 die richtige Form gegenüber den anderen Ofenteilen gegeben ist. Vorzugsweise wird die Kanalverengung nicht vorgesehen. Nach Fig. 1 sind für jeden Ofenkopf zwei Brenner vorhanden, und der Hals des Ofenkopfes liegt oberhalb der Kühlkammer oder des Kühlraumes, so daß die Luft in den durch die Brenner zugeführten Brennstoffstrom gerichtet wird. In Fig.4 liegt die Kanalverengung im wesentlichen oberhalb des Schmalseitenendes des Kühlraumes und übt eine Stromlinienwirkung auf dem in beiden Richtungen erfolgenden Gasdurchlauf aus. Fig.7 und 8 zeigen die bevorzugte Form des Ofenkopfes für einen an..jeder,Stirnwand vorgesehenen einzigen Brenner. Hier ist der der Kühlkammer gegenüberliegende Abschnitt des Abgaskanals. durch den Einbau von Konsolen 34 und 35 im Umriß trapezoidförmig gemacht, um die Luft nach dem Brenner hin zu richten. Oberhalb der Feuerbrücke 36 begrenzen die Konsolen 27 und 28 stromlinienförmig die vordere und die hintere Flügelwand zwischen dem Fuchs 20 und dem Herdraum.
  • Durch Fortfall des Mittelgewölbes und der Mittelwand wird innerhalb des Ofenkopfes wesentlicher Raum gewonnen. Bei Öfen, bei denen mehrere Abgaskanäle vorhanden waren, kann dieser gewonnene Raum für zwei Zwecke verwendet werden. Er kann zur Erhöhung des Fassungsvermögens des Abgaskanals oder zur Erhöhung des Fassungsvermögens des Herdraumes verwendet werden, wobei die Kühlkammern näher an die Stirnwände des Ofens herangelegt werden. Eine derartige Erhöhung des Fassungsvermögens kann erfolgen, ohne den Hauptteil des Ofens umzubauen und ohne die Außenabmessungen des Ofens zu ändern.
  • Zum Beispiel wurde festgestellt, daß das Fassungsvermögen oder der Rauminhalt des Herdraumes um etwas mehr als 5% erhöht werden kann, wenn die Kühlkammern insgesamt um 0,65 m aus ihrer früheren Lage heraus nach außen verschoben werden. Diese Verschiebung könnte erfolgen, ohne daß eine Verringerung der Luftaufnahmemenge des Kanals 20 stattfand. Wie in Fig. 1 und Fig.2 dargestellt ist, kann diese Änderung des Fassungsvermögens oder des Rauminhaltes durch das Verhältnis der Summe der beiden äußeren Querschnittsbreiten A' der zwei lotrechten Kanäle zu der Länge des Herdraumes B wiedergegeben werden, wobei in Ofenlängsrichtung und in Schaffplattenebene gemessen wird. Die äußere Querschnittsb.reite A' der Kanäle 20 für Luft bzw. Abgas wird zwischen den Stirnenden des Stahlgitterwerkes der Kühlkammer 17 und dem an der Stirnseite des Ofenkopfes befindlichen Ofengerüst gemessen. Die auf diese Weise ermittelte O_uerschnittsbreite der beiden lotrechten Kanäle zusammengenommen macht in dem Verhältnis die Größe A aus. Die Größe B ist die Gesamtlänge des Ofenherdes zwischen den Außenseiten des Stahlgitterwerkes der beiden. Kühlkammern 17. Die Summe von A und B entspricht der gesamten Länge des Ofens innerhalb seines Ofengerüstes bzw. seiner Verankerung.
  • Bei einem bekannten Verfahren war vor dem Entfernen der Mittelwand und des Mittelgewölbes in den beiden Ofenköpfen die Größe A gleich 6,15 m und die Größe B gleich 15,15 m. Die Gesamtlänge betrug zwischen den Stirnwandverankerungen der beiden Ofenköpfe, deren Verankerungen wegen des zwischen nebeneinanderstehenden Ofen vorhandenen Raummangels nicht nach außen versetzt werden konnte. Bei diesem Ofen war das Verhältnis von A zu B etwa wie 1 :2,46.
  • Jede der beiden Kühlkammern 17 des in Frage stehenden Ofens wurde nach außen um 32,5 cm versetzt; das ergibt für beide zusammen 0,65 m, so daß die Größe A auf 5,5 m und die Größe B auf 15,90 m geändert werden. Das Verhältnis von A zu B änderte sich auf 1:2,87, so daß sich eine Erhöhung des Fassungsvermögens des Herdraumes von etwas über 7%, ergab.
  • Bei anderen Öfen von gleicher Größe mit dem gleichen Herdraum wurden die beiden Kühlkammern 17 nach auswärts gegen die Stirnwand des Ofenkopfes um 0;90 m verschoben. Das kann ohne wesentliche Beeinträchtigung des Fassungsvermögens des in den Ofenköpfen befindlichen lotrechten Kanals- geschehen. Die Haltbarkeit der feuerfesten Steine im Ofenkopf wird wesentlich erhöht, da dort kaum ein Verschleiß oder ein Aufprallen der den Ofen verlassenden Abgase erfolgt. Die Lage der Kühlkammern 17 zu den Stirnwänden des Ofenkopfes wird also so geändert, daß ein größeres Fassungsvermögen des Herdraumes ohne Änderung der Außenabmessungen des Ofens erhalten wird. Die Kühlkammern 17 liegen dichter an den Stirnwänden des Ofenkopfes im Verhältnis zu den Öfen gleicher Größe, die mehrere Abgaskanäle bzw. Züge in jedem der beiden Ofenköpfe aufweisen.
  • Bei Öfen mit mehreren Zügen in jedem Ofenkopf wird dort bekanntlich das an der Stirnwand und Mittelwand befindliche Mauerwerk durch die aus dem Ofen strömenden Gase sehr stark angegriffen..
  • Dieser Angriff kann bei dem erfindungsgemäßen Herdflammofen mit einem einzigen Zug in jedem der beiden Ofenköpfe wesentlich vermindert werden, wenn die Formgebung des. Abgaskanals so gewählt wird, daß eine Herabsetzung der Geschwindigkeit in der Zone erfolgt, in der sich das Mauerwerk am stärksten abnutzt.
  • In den Fig. 7 und 8 hat der lotrechte Abgaskanal im waagerechten Querschnitt eine Trapezoidform, deren Fuß oder deren größere Parallelseite durch die Stirnwand des Ofenkopfes gebildet wird. Die Flügelwände 14 und 15 sind dabei so geformt, daß sie den erforderlichen Kegel an der Vorderwand und Rückwand des Ofens bilden. Oberhalb der Kühlkammer wird die Flügelwandabschrägung dazu verwendet, eine stromlinienartige Führung vom Abgaskanal 20 zum Herdraum hin zu schaffen, die ein schnelles Mischen von Brennstoff und Luft sichert. Diese Formgebung ermöglicht eine in Nähe der Stirnwand stattfindende Ausdehnung der abströmenden Gase, wodurch eine wesentliche Verminderung des Steinverschleißes an der Stirnwand des Ofenkopfes erreicht wird. Die Trapezoddform wird vom Fuß des Kühlkammerabschnitttes bis zur Oberkante der oberhalb der Kühlkammer liegenden Feuerbrücke 36 beibehalten. Die einströmende Luft wird durch diese Kanalform so gelenkt, daß sie nicht mehr an den Wänden des Ofens entlangsfireicht, sondern in Brennerrichtung strömt.
  • Die Erhöhung des Fassungsvermögens des Herdraumes kann auch ausgedrückt werden durch das in Schaffplattenebene gemessene Verhältnis der freien Herdlänge zur Gesamtlänge des Ofens innerhalb seiner Stützkonstruktion bzw. Verankerung. In dem weiter oben gegebenen Beispiel war die Länge des Herdes vor der Versetzung der Kühlkammer 13,50 m und nach der Versetzung 14,20 m. Der neue Herdraum nimmt annähernd 66%- der innerhalb der Stützkonstruktion bzw. Verankerung liegenden Gesamtofenlänge von 21,30 m ein. Durch diese Versetzung der beiden Kühlkammern 17 jeweils nach der Stirnwand des Ofenkopfes hin ist der Herdraum wesentlich verg rößert.
  • Der Anteil der insgesamt zwei lotrechten Züge an der innerhalb der Stützkonstruktion liegenden Gesamtofenlänge kann definiert werden durch das Verhältnis der Summe der in Ofenlängsrichtung in Schaffplattenebene gemessenen inneren Querschnittsbreiten der beiden lotrechten Züge zu der in Schaffplattenebene gemes,senen Gesamtlänge des Ofens innerhalb seiner Stützkonstruktion bzw. Verankerung.
  • In dem erwähnten Beispiel wurden die Kühlkammern 17 nach auswärts gegen die Stirnwand hin versetzt, so daß auf diese Weise die Herdlänge vergrößert ist, wobei die Summe der beiden inneren Querschnittsbreiten der beiden lotrechten Züge etwa 16% der Gesamto,fenlänge ausmacht. Eine weitere Versetzung der Kühlkammern 17 zur Stirnwand des Ofenkopfes hin würde zur Folge haben, daß die Summe der inneren Querscbnittsbreiten der beiden lotrechten Züge einen kleineren Anteil an der Gesamtlänge des Ofens ausmacht.
  • Durch Anordnung eines einzigen Zuges in jedem der beiden Ofenköpfe wurde das Luftfassungsvermögen des Ofens verbessert, so daß auch eine größere Brennstoffmenge verwendbar war.
  • Es sind zwar bestimmte Ausführungsformen der Erfindung vorstehend angegeben und in den Zeichnungen dargestellt, jedoch können Abänderungen getroffen werden. Änderungen in dem Aufbau und der Anordnung der Teile des erfindungsgemäßen Herdflammofens können also vorgenommen werden, ohne den in den Ansprüchen niedergelegten Bereich und den Rahmen der Erfindung zu verlassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1: Herdflammofen, der in seinen beiden Ofenköpfen je einen einzigen lotrechten Zug für den wechselweisen Betrieb von Luft oder Abgas aufweist und oberhalb der Enden des Herdes mit einer Einschnürung versehen ist, die mit dem Zugkanal und dem Herdbett in Verbindung steht und in ihrem engsten Abschnitt eine Quersehn.ittsfläche aufweist, die mindestens ebenso groß ist wie der engste Abschnitt des Zugkanals, dadurch gekennzeichnet, daß die gesamte Länge des Zugkanals (24) an ihrem engsten Abschnitt innerhalb des Mauerwerks, gemessen in Richtung der Längsachsie des Ofens., nicht mehr als etwa 16%. der Ofenlänge beträgt.
  2. 2. Herdflammofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der lotrechte Zug (24) an seinem Außenende von der lotrechten Stirnwand (16) des Ofenkopfes, an seinen Seiten von den Flügelwänden (14, 15) der Vorderwand (11) bzw. der Rückwand (13) des Herds (10) begrenzt wird.
  3. 3. Herdflammofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die freie Herdlänge innerhalb der feuerfesten Auskleidung des Herdes in Schaffplattenebene mindestens 66% der Gesamtlänge des Ofens innerhalb seiner Stützkonstruktion beträgt, beide in Längsrichtung des Ofens gemessen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 507 211, 557 598, 560 957; französische Patentschriften Nr. 505 216, 717 848, 903 404, 960605.
DEI5702A 1951-04-18 1952-04-05 Herdflammofen Pending DE1089789B (de)

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FR903404A (fr) * 1943-05-06 1945-10-04 Eisenwerke A G Deutsche Procédé et installation pour le chauffage alternant d'un four martin-siemens ou analogue au moyen de gaz réchauffé par récupérateur
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