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DE1089475B - Schaltungsanordnung zur UEberpruefung der magnetischen Eigenschaften von Magnetkernen nach dem Differenzverfahren und zum Sortieren der Kerne - Google Patents

Schaltungsanordnung zur UEberpruefung der magnetischen Eigenschaften von Magnetkernen nach dem Differenzverfahren und zum Sortieren der Kerne

Info

Publication number
DE1089475B
DE1089475B DES65273A DES0065273A DE1089475B DE 1089475 B DE1089475 B DE 1089475B DE S65273 A DES65273 A DE S65273A DE S0065273 A DES0065273 A DE S0065273A DE 1089475 B DE1089475 B DE 1089475B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cores
core
magnetic
circuit arrangement
voltages
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES65273A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Walter Koch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES65273A priority Critical patent/DE1089475B/de
Publication of DE1089475B publication Critical patent/DE1089475B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R33/00Arrangements or instruments for measuring magnetic variables
    • G01R33/12Measuring magnetic properties of articles or specimens of solids or fluids

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Condensed Matter Physics & Semiconductors (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measuring Magnetic Variables (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Uberprüfung der magnetischen Eigenschaften von Magnetkernen nach dem Differenzverfahren und zum Sortieren der Kerne In der modernen Nachrichtenverarbeitungstechnik werden große Stückzahlen von Magnetkernen mit rechteckiger Hystereseschi eife benötigt. Das sichere Arbeiten der mit solchen Magnetkernen aufgebauten Anordnungen, beispielsweise von Magnetkernspeichern, hängt entscheidend davon ab, wie genau die einzelnen Kerne ihre magnetischen Daten einhalten. Es ist deshalb notwendig, die Magnetkerne vor ihrer Verwendung dahingehend zu überprüfen. Die anfallenden großen Stückzahlen erfordern eine Automation des Prüfvorganges, ohne daß die Meßgenauigkeit des Prüfungsverfahrens leidet. Grundsätzlich läuft jedes derartige Prüfungsverfahren für Magnetkerne auf eine Vergleichsmessung der von dem zu prüfenden Magnetkern abgegebenen Ausgangsspannungen mit einer Normal- oder Sollspannung hinaus. Fällt der Vergleich positiv aus, d. h. entsprechen die Kerne in ihren Meßwerten den Sollwerten, so sollen sie als »gut« - aussortiert werden. Wird dagegen der Sollwert in der einen oder anderen Richtung überschritten, so müssen die Kene als »schlecht« aussortiert werden. Da die elektrischen Toleranzen derartiger Magnetkerne engbegrenzt sind, müssen an die Genauigkeit der Vergleichsmessungen hohe Anforderungen gestellt werden, um für den Prüfvorgang eine hinreichende Sicherheit zu gewährleisten.
  • Bekanntlich sind zur Bewertung von Magnetkernen mit rechteckiger Hystereseschleife im allgemeinen zwei Kriterien maßgebend. Einmal muß die bei der Ummagnetisierung eines Magnetkernes abgegebene Nutzspannung einen bestimmten Grenzwert überschreiten. Andererseits dürfen Störimpulse, die dann auftreten, wenn ein Magnetkern halb ausgesteuert und nicht ummagnetisiert wird, einen bestimmten Grenzwert nicht überschreiten. Nur wenn beide Bedingungen eingehalten sind, darf der Magnetkern als »gut« bewertet werden.
  • Bei einem vorgeschlagenen Verfahren werden die von dem zu prüfenden Magnetkern abgegebenen Ausgangsspannungen zunächst so verstärkt, daß ihre Spitzenamplituden anschließend mit einer genau einstellbaren Normalspannung in Höhe der entsprechenden Sollwerte des Kerns verglichen werden können.
  • Nachteilig an diesem Verfahren ist, daß einmal die Stabilität und der Frequenzgang des Verstärkers in das Meßresultat eingehen und andererseits eine genau konstant zu haltende Normalspannung benötigt wird.
  • Demzufolge ist der Aufwand für dieses Verfahren relativ groß.
  • Die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung zur Überprüfung der magnetischen Eigenschaften von Magnetkernen der genannten Art geht zur Vermeidung dieser Nachteile von dem bekannten Differenzverfahren aus, wobei der zu prüfende Kern (Prüfkern) mit einem Vergleichskern, dessen Eigenschaften an der Grenze zwischen »gut« und »schlecht« liegen (Grenzkern), verglichen und dann als »gut« bewertet wird, wenn seine Nutzspannung die Nutzspannung des Grenzkerns überschreitet und seine Störspannung die Störspannung des Grenzkerns unterschreitet, und wo bei zum Sortieren der Kerne das Ergebnis dieser Prüfung zur entsprechenden Steuerung einer Sortiervorrichtung benutzt wird.
  • Die Schaltungsanordnung ist gemäß der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß zum Erregen der Kerne in zur Gütebeurteilung von Ferritrechteckkernen an sich bekannter Weise ein Impulsfolgesender dient, der den gleichsinnig in Reihe liegenden Eingangswicklungen beider Kerne ein ebenfalls bekanntes Impulsprogramm derartiger Gestaltung zuführt, daß an den gegensinnig in Reihe liegenden Ausgangswicklungen beider Kerne die Differenzen zwischen den Nutzspannungen bzw. zwischen den Störspannungen in durch das Programm bestimmtem zeitlichem Abstand auftreten und daß diese Differenzspannungen über zwei erste Koinzidenzschaltungen, von denen jede nur für den Zeitraum des Auftretens einer dieser Differenzspannungen durchlässig gesteuert ist, entsprechend ihrer Polarität zwei vorzugsweise monostabile Kippstufen steuern, die ihrerseits über eine zweite Koinzidenzschaltung zur Steuerung der Sortiervorrichtung dienen. Die Auswertung der Nutz- und Stördifferenzspannungen geschieht also getrennt in zwei parallelen Bewerterzügen.
  • Weiterhin ist es gemäß der Erfindung vorteilhaft, jede der beiden Koinzidenzschaltungen nur für den Zeitraum aufzutasten, in denen die Ausgangsspannungen der beiden Kerne mit ihrem Maximalwert auftreten. Auf diese Weise kann man zusätzlich erreichen, daß nur die Spitzenamplituden der Kerusignale zur Bewertung herangezogen werden. Außerdem kann man durch diese Bewertung der Spitzenamplituden bis zu einem gewissen Grad Rückschlüsse auf die richtige Schaltzeit des zu prüfenden Kerns ziehen, da Schaltzeit und Zeitpunkt des Auftretens der Maximalamplituden in gewissem Zusammenhang stehen. Wenn also die Maximalamplitude zu einem vorgeschriebenen Zeitpunkt auftritt, so kann man daraus folgern, daß auch die Schaltzeit des zu prüfenden Kerns ungefähr ihren vorgeschriebenen Wert einhält. Damit wird als weiteres Bewertungskriterium die Schaltzeit erfaßt.
  • Die Impulse für die Auftastung der beiden ersten Koinzidenzschaltungen werden vorteilhaft aus dem Impulsfolgensender abgeleitet und diesen über je ein einstellbares Laufzeitglied und eine monostabile Kippstufe mit variabler Kippzeit zugeführt. Durch das Laufzeitglied ist der Zeitpunkt und durch die monostabile Kippstufe mit variabler Kippzeit der Zeitraum der Auftastung der Koinzidenzschaltungen einstellbar.
  • Einzelheiten der Erfindung werden an Hand der Zeichnung erläutert.
  • Fig. 1 zeigt in einem Impulsdiagramm die Ausgangsspannungen eines zu prüfenden Magnetkerns (ausgezogene Linien) und eines Vergleichskerns (gestrichelte Linien), und zwar stellt der erste Impuls jeder Zeile den bei der Ummagnetisierung abgegebenen Nutzimpuls und der zweite Impuls den bei einer Aussteuerung, die keine Ummagnetisierung bewirkt, abgegebenen Störimpuls dar. Die punktierte Linie zeigt jeweils die Differenzspannung zwischen der Ausgangsspannung des zu prüfenden Kerns und der Ausgangsspannung des Vergleichskerns.
  • Wie bereits erwähnt, soll ein Kern dann als »gut« bewertet werden, wenn sein Nutzspannungsimpuls größer als der des Vergleichskerns und sein Störspannungsimpuls kleiner als der des Vergleichskerns ist.
  • Dieser Fall ist in Fig. 1, Zeile a, dargestellt. Wie daraus ersichtlich ist, muß bei einem guten Kern (bei der dargestellten Polarität der Kernimpulse) die Nutzimpuls-Differenzspannung positiv und die Störimpuls-Differenzspannung negativ sein. Bei den in Fig. 1, Zeilen b bis d, dargestellten Fällen sind eine oder beide dieser Bedingungen nicht erfüllt.
  • Fig. 2 zeigt eine vorteilhafte Schaltungsanordnung gemäß der Erfindung. Ein Impulsfolgensender IFS liefert an seinem Ausgang A 1 eine in Fig. 3, Zeile a, dargestellte Impulsfolge. Der erste positive Impuls 1 dieser Impulsfolge steuert den Prüfkern PK und den Grenzkern GK über die gleichsinnig in Reihe liegenden Eingangswicklungen dieser Kerne in die gleiche Lage. Durch den nachfolgenden negativen Impuls 2 werden beide Kerne ummagnetisiert. Zwischen den gegensinnig in Reihe geschalteten Ausgangswicklungen beider Kerne wird die Differenzspannung der beiden Nutzimpulse abgenommen, in einem Verstärker Z verstärkt und dem einen Eingang einer Koinzidenzschaltung G 1 direkt, einem Eingang der Koinzidenzschaltung G2 über einen Inverter I zugeführt.
  • Die nachfolgenden positiven Halbimpulse 3 bis n- 1 steuern den Kern aus seiner Remanenzlage heraus, ohne ihn ummagnetisieren zu können, und verursachen einen gewissen Remanenzabbau. Dieser wird durch den nachfolgenden negativen Impuls n der in Fig. 3, Zeile a, dargestellten Impulsfolge rückgängig gemacht.
  • In die Ausgangswicklungen der Kerne wird eine »Störspannung« induziert, deren Differenz in der be- schriebenen Weise an je einen Eingang der Koinzidenzschaltungen G 1 und G 2 gelangt.
  • Fig. 3, Zeile b, zeigt Nutzimpuls und Störimpuls des Prüfkerns (ausgezogene Linien), des Grenzkerns (gestrichelte Linien) sowie die Differenzspannungen (punktierte Linien).
  • In dem Impulsfolgesender IFS stehen außer dem Impulsprogramm nach Fig. 3, Zeile a, zwei Impulse zur Verfügung, die mit den beiden negativen Auslöseimpulsen der Signalspannung zeitlich koinzident sind. Der erste dieser Impulse gelangt über das Laufzeitglied L 1 mit einer bestimmten zeitlichen Verzögerung zu einer monostabilen Kippstufe mit variabler Kippzeit IF 1, die daraus den für die Koinzidenzschaltung G 1 benötigten Tastimpuls variabler Dauer formt.
  • In analoger Weise wird mittels des Laufzeitgliedes L 2 und der monostabilen Kippstufe IF2 der für die Auftastung der Koinzidenzschaltung G2 benötigte Impuls geformt.
  • Die mittels der Laufzeitglieder L 1 und L 2 erzeugte zeitliche Verschiebung ist so gewählt, daß die in Fig. 3, Zeile b, dargestellten Kernausgangsspannungen nur während des Auftretens ihrer Maximalamplituden bewertet werden.
  • An die Ausgänge der Koinzidenzschaltungen G 1 und G2 sind die monostabilen Kippstufen KM 1 und KM 2 angeschlossen. Jede dieser beiden Kippstufen wird nur durch einen positiven Impuls vorübergehend in ihre Arbeitslage (»l «-Lage) übergeführt. Somit ist sichergestellt, daß nur dann beide monostabile Kippstufen KM 1 und KM 2 in ihre »1«-Lage übergeführt werden, wenn die Nutzimpuls-Differenzspannung positiv und die Störimpuls-Differenzspannung negativ ist, d. h. wenn der Kern als »gut« zu bewerten ist.
  • Falls sich beide Kippstufen in der »l «-Lage befinden, wird über die Koinzidenzschaltung G 3 ein Kriterium an die Sortiervorrichtung SV abgegeben. Dieses Kriterium steuert die Sortiervorrichtung so, daß der gerade geprüfte Kern als »gut« aus sortiert wird.
  • Der Aufbau der in Fig. 2 dargestellten Schaltungsanordnung bewirkt, daß bei Ausfall einer Baugruppe alle zu prüfenden Kerne als schlecht aussortiert werden, eine irrtümliche »Gut«-Entscheidung also auch dann nicht möglich ist.
  • Aus Übersichtlichkeitsgründen wurden bei der lediglich als Ausführungsbeispiel des Erfindungsgedankens anzusehenden Schaltung nach Fig. 2 auch die zum Verständnis der Wirkungsweise nicht notwendigen Bauelemente, wie z. B. Verstärker, Begrenzer usw., teilweise weggelassen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRVCHE: 1. Schaltungsanordnung zum Überprüfen der magnetischen Eigenschaften von Magnetkernen mit möglichst rechteckiger Hystereseschleife nach dem Differenzverfahren, wobei der zu prüfende Kern (Prüfkern) mit einem Vergleichskern (Grenzkern), dessen Eigenschaften an der Grenze zwischen »gut« und »schlecht« liegen, verglichen und dann als »gut« bewertet wird, wenn seine Nutzspannung die Nutzspannung des Grenzkerns überschreitet und seine Störspannung die Störspannung des Grenzkerns unterschreitet, und zum Sortieren der Kerne, wobei das Ergebnis der Prüfung zur entsprechenden Steuerung einer Sortiervorrichtung benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erregung der Kerne in zur Gütebeurteilung von Rechteckferritkernen an sich bekannter Weise ein Impulsfolgesender (INS) dient, der den gleichsinnig in Reihe liegenden Eingangswicklungen beider Kerne (PILZ GK) ein ebenfalls bekanntes Impulsprogramm derartiger Gestaltung (Fig. 3, Zeile) zuführt, daß an den gegensinnig in Reihe liegenden Ausgangswicklungen der Kerne die Differenzen (Fig. 3, Zeile b) zwischen den Nutzspannungen bzw. zwischen den Störspannungen in durch das Programm bestimmtem zeitlichem Abstand auftreten and daß diese Differenzspannungen über zwei erste Koinzidenzschaltungen (G 1, G2), von denen jede nur für den Zeitraum des Auftretens einer dieser Differenzspannungen aufgetastet ist, entsprechend ihrer Polarität zwei vorzugsweise monostabile Kippstufen (KM 1> KM 2) steuern, die ihrerseits über eine zweite Koinzidenz schaltung (G3) zur Steuerung der Sortiervorrichtung (SV) dienen.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede der beiden ersten Koinzidenzschaltungen (G1, G2) nur für den Zeitraum durchlässig gesteuert ist, in dem die Ausgangsspannungen der beiden Kerne mit ihren Maximalwerten auftreten.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Impulse für die Durchlässig-Steuerung der beiden ersten Koinzidenzschaltungen (G 1, G2) aus -dem Impulsfolgesender (IFS) abgeleitet und diesen Koinzidenzschaltungen (G 1, G2) über einstellbare Laufzeitglieder (L 1, L2) und Impulsformerstufen (in 1, IF2) zugeführt werden.
    In Betracht gezogene Druckschriften: »Feingerätetechnik«, 5 (1956), S. 407 bis 411; »Elektronische Rundschau«, 9 (1955), S. 371 bis 374.
DES65273A 1959-09-30 1959-09-30 Schaltungsanordnung zur UEberpruefung der magnetischen Eigenschaften von Magnetkernen nach dem Differenzverfahren und zum Sortieren der Kerne Pending DE1089475B (de)

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DE (1) DE1089475B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1244954B (de) 1963-02-18 1967-07-20 Siemens Ag Geraet zur Messung der U = f(I)-Kennlinien von Transfluxoren
US6008659A (en) * 1996-03-15 1999-12-28 Ramtron International Corporation Method of measuring retention performance and imprint degradation of ferroelectric films

Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Title
None *

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1244954B (de) 1963-02-18 1967-07-20 Siemens Ag Geraet zur Messung der U = f(I)-Kennlinien von Transfluxoren
US6008659A (en) * 1996-03-15 1999-12-28 Ramtron International Corporation Method of measuring retention performance and imprint degradation of ferroelectric films

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