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DE1089179B - Einrichtung an Durchstroemduesen - Google Patents

Einrichtung an Durchstroemduesen

Info

Publication number
DE1089179B
DE1089179B DES47602A DES0047602A DE1089179B DE 1089179 B DE1089179 B DE 1089179B DE S47602 A DES47602 A DE S47602A DE S0047602 A DES0047602 A DE S0047602A DE 1089179 B DE1089179 B DE 1089179B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
nozzle
cap
nozzles
air
flow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES47602A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Neuse
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES47602A priority Critical patent/DE1089179B/de
Publication of DE1089179B publication Critical patent/DE1089179B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F15FLUID-PRESSURE ACTUATORS; HYDRAULICS OR PNEUMATICS IN GENERAL
    • F15CFLUID-CIRCUIT ELEMENTS PREDOMINANTLY USED FOR COMPUTING OR CONTROL PURPOSES
    • F15C3/00Circuit elements having moving parts
    • F15C3/10Circuit elements having moving parts using nozzles or jet pipes
    • F15C3/14Circuit elements having moving parts using nozzles or jet pipes the jet the nozzle being intercepted by a flap

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

  • Einrichtung an Durchströmdüsen Bei Durchströmdüsen tritt aus der einen Düse (Zuströmdüse) ein Luftstrom aus und in die andere gegenüberliegende Düse (Auffangdüse) ein. Der Luftstrom wird in dem Raum zwischen den beiden Düsen von der Steuerblende eines Meßwerks teilweise abgelenkt, und die nicht von der Auffangdüse aufgenommene Luft strömt in die freie Atmosphäre aus. Die an der Blende und in der Umgebung der Auffangdüse auftretenden Luftwirbel saugen aus der Umgebungsluft Staubteile an, die sich auf der steuernden Blendenkante niederschlagen und mit der Zeit die Auffangdüse verstopfen. Die Erfindung betrifft nun eine Einrichtung an derartigen Durchströmdüsen, welche die Staubablagerungen verhindert.
  • Nach einem bekannten Vorschlag wurde die Ausströmdüse mit einer ringförmigen Öffnung umgeben und durch diese Öffnung Zusatzluft geblasen. Die Zusatzluft bildet einen Abschirrnschleier und verhindert, daß sich Staub aus ,der Umgebung niederschlagen kann. Nachteilig hierbei ist jedoch, daß für den zusätzlichen Luftstrom verhältnismäßig große Luftmengen gebraucht werden und infolgedessen die Drucklufterzeugung.sanlage entsprechend groß bemessen werden muß. Der zusätzliche Luftstrom trifft auch teilweise auf die steuernde Blende und führt zu unerwünschten Rückwirkungen auf das Meßwerk.
  • Es sind weiterhin Kraftschalter bekannt, bei denen die Steuerluft über Rohrstutzen in einen größeren abgeschlossenen Raum eintritt. Eine gegen den Rohrstutzen federnde Ventilklappe oder eine Wippe steuert den Lufteintritt und gegebenenfalls zusätzlich den Luftaustritt. DieseSteuerung kann jedoch nicht stetig arbeiten, und es sind relativ große Steuerkräfte von dem steuernden Meßwerk aufzubringen.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung soll jedoch anDurcliströmdüsen verwendet werden, die sich stetig und praktisch rückwirkungsfrei aussteuern lassen, so daß ein sehr empfindliches steuerndes Meßwerk verwendet werden kann. Eine Zusatzeinrichtung, die keine störenden Rückwirkungen am Meßwerk hervorruft, ist gemäß derErfindung dadurch gekennzeichnet, daß eine Kappe den Raum in der unmittelbaren Umgebung der Düsen allseitig umschließt und die Steuerblende durch einen Schlitz der Kappe nach außen geführt ist. Der Schlitz der Kappe und gegebenenfalls zusätzliche Öffnungen in der Kappe werden so bemessen, d'aß innerhalb derKappeeinÜberdruckgegenüber der Umgebungsluft herrscht. Staubablagerungen an der Steuerblende werden hierdurch sicher verhindert.
  • Bei Präzisionsmeßgeräten, insbesondere Waagen, ist eine andere Art dcs .Staubschutzes bekannt, nämlich das Meßwerk in einen Schutzkasten zu setzen und dem Kasteninnern durch eine Pumpanlage Luft zuzuführen. Die Luft tritt durch ein Filter in den Kasten ein, wird vom Staub .befreit und setzt das Kasteninnere unter Überdruck. Für diese Maßnahme ist jedoch eine Zusatzeinrichtung, nämlich eine Luftpumpe, erforderlich, die den notwendigen Überdruck ständig aufrechterhält.
  • Die Erfindung ist an Hand der Zeichnung erläutert. Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ,dar. Die aus der Düse 1 ausströmende Luft wird von der Düse 2 aufgefangen und der Luftstrom durch die Blende 3 gesteuert. Die beiden Düsen sind in die Seitenwände eines U-förmigen Bügels 4 eingesetzt. Dieser Bügel ist von einer Kappes umschlossen, die einen Schlitz 6 für ,die Blende besitzt. Für das Ausführungsbeispiel ist angenommen, ,daß dieKappe 5 aus Plexiglas besteht. Sie kann natürlich ebensogut aus Blech oder aus einem anderen bekannten Material gefertigt sein. Der Schlitz 6 für die Blende 3 ist so bemessen, daß die Blende mit ausreichendem Spiel bewegbar ist. Wie Versuche gezeigt haben, reicht der innerhalb der Kappe auftretende Überdruck selbst dann aus, wenn beiderseits der Blende ein Spalt von etwa 1 mm offen .bleibt. Es sind also keine besonderen Fertigungstoleranzen einzuhalten. Der aus der Düse 1 austretende und an der Düse 2 vorbeigeleitete Luftstrom tritt in das Gehäuse ein und durch den Blendenschlitz in die Umgebungsluft aus. Innerhalb des Gehäuses herrscht dabei ständig ein geringer Überdruck gegenüber dem Außenraum, so daß selbst dann, wenn die Einrichtung in sehr staubigen Betrieben, beispielsweise Eisenhüttenwerken, arbeitet, keine Staubteile in das Gehäuse dringen und die Blende oder die Auffangdüse verunreinigen können.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Einrichtung an Durchströmdüsen, bei denen ein aus der einen Düse (Zuströmdüse) austretender Luftstrom in,die andere Düse (Auffangdüse) eintritt und in dem Raum zwischen den. beiden Düsen von der Steuerblende eines Meßwerks teilweise abgelenkt wird, lvobei die nicht von der Auffangdüse aufgenommene Luft in die freie Atmosphäre tritt, dadurch gekennzeichnet,- daß eine Kappe den Raum in der unmittelbaren Umgebung der Düsen allseitig umschließt und die Steuerblende durch einen Schlitz,der Kappe nach außen geführt ist.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz der Kappe und gegebenenfalls zusätzliche Öffnungen derart bemessen sind, daß innerhalb der Kappe überdruck gegenüber der Umgebungsluft herrscht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 819 320, 899 871, 905 552, 933 896; französische Patentschrift Nr. 1079 912; belgische Patentschrift Nr. 527 356.
DES47602A 1956-02-22 1956-02-22 Einrichtung an Durchstroemduesen Pending DE1089179B (de)

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