DE1089038B - Elektrischer Schalter mit Lichtbogenlaengung innerhalb eines Eisenscheiben aufweisenden Mantels - Google Patents
Elektrischer Schalter mit Lichtbogenlaengung innerhalb eines Eisenscheiben aufweisenden MantelsInfo
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- DE1089038B DE1089038B DEM26910A DEM0026910A DE1089038B DE 1089038 B DE1089038 B DE 1089038B DE M26910 A DEM26910 A DE M26910A DE M0026910 A DEM0026910 A DE M0026910A DE 1089038 B DE1089038 B DE 1089038B
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- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H9/00—Details of switching devices, not covered by groups H01H1/00 - H01H7/00
- H01H9/30—Means for extinguishing or preventing arc between current-carrying parts
- H01H9/34—Stationary parts for restricting or subdividing the arc, e.g. barrier plate
- H01H9/36—Metal parts
Landscapes
- Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)
Description
Die Patentanmeldung M 26761 VIIIb/21c (deutsche
Auslegeschrift 1 076 224) bezieht sich auf einen elektrischen Schalter, bei dem der Lichtbogen innerhalb
eines Eisenscheiben aufweisenden Mantels in die Länge gezogen wird, mit einem an einer Längsseite
des Mantels nach außen, offenen. Längsschlitz und mit zur Längsrichtung des Mantels querverlaufenden
Spalten zwischen den Eisenscheiben, deren Querschnitte so groß bemessen sind, daß Lichtbogenteile
in die Querspalte hineinbewegt werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, den aus Eisenscheiben bestehenden und zwischen diesen Spalte
ausreichenden Querschnittes aufweisenden Mantel nicht übermäßig lang ausbilden zu müssen, wenn es
darum geht, den Lichtbogen auf eine große Länge auszuziehen. Erfindungsgemäß werden zu diesem
Zweck Mittel, insbesondere Elektroden, angewendet, die die zwischen die Eisenscheiben wandernden Lichtbogenteile
veranlassen, sich in die Querspalte der Eisenscheiben schleifenförmig auszuweiten. Dadurch
ist es möglich, auf eine verhältnismäßig kleine Länge des Mantels eine im Vergleich hierzu sehr große
Lichtbogenlänge unterzubringen. Der Raumbedarf des Schalters kann somit in vorteilhafter Weise klein gehalten
werden.
Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Zeichnung weiter erläutert.
Fig. 1 zeigt den Aufriß und Fig. 2 den Grundriß eines nach der Erfindung ausgebildeten Schalters. Er
hat parallel zu nicht dargestellten Hauptkontaktstücken zwei Nebenkontaktstellen, welche durch den
Bügel 1 in Verbindung mit den Schienen 2 und 3 gebildet werden. Die Schiene 2 befindet sich im Mantel 4,
der aus den Eisenscheiben 7 besteht, die zwischen Isolierstoffplatten 6 angeordnet und zwischen denen
die Spalte 14 vorhanden sind. Der Lichtbogen wird in den Aussparungen 8 der Scheiben in Richtung des
Pfeiles 10 vom Längsschlitz 9 hinweg zu den Spalten 14 getrieben.
Die Wirkungsweise der Anordnung ist folgende: Nachdem die Hauptkontaktstücke stromlos geöffnet
haben, wird durch Abwärtsbewegung des Bügels 1 der Stromkreis zwischen den Teilen 1 und 2 sowie 1 und 3
unterbrochen. Die an den beiden Unterbrechungsstellen entstehenden Lichtbögen werden rasch zu einem
gemeinsamen Lichtbogen vereinigt, welcher seine Fußpunkte auf den oberen Teilen der Schienen 2 und 3
bildet. Durch den Linienzug 11 wird der ungefähre Verlauf des Abschaltlichtbogens in der Anfangsphase
des Abschaltvorganges nach Vereinigung der beiden Teillichtbögen veranschaulicht. Durch die Querablenkung
des Lichtbogens in Richtung des Pfeiles 12 tritt eine rasche Verlängerung des Lichtbogens ein,
wobei der gelängte Teil des Lichtbogens das Bestreben Elektrischer Schalter
mit Lichtbogenlängung
innerhalb eines Eisenscheiben
aufweisenden Mantels
Zusatz zur Patentanmeldung M 26761 VIIIb/21 c
(Auslegeschrdft 1 076 224)
(Auslegeschrdft 1 076 224)
Anmelder:
Garlor-Emag Elektrizitäts-
Garlor-Emag Elektrizitäts-
Aktienges ells chaf t,
Ratingen bei Düsseldorf, Bahnstr. 39-45
Ratingen bei Düsseldorf, Bahnstr. 39-45
Dr.-Ing. Dr.-Ing. e. h. Erwin Marx,
Braunschweig-Gliesmarode,
Dr.-Ing. Ekkehard Kuhnert, Sindelfingen (Württ),
und Dr.-Ing. Helmut Menke, Braunschweig,
sind als Erfinder genannt worden
hat, im Sinne des Pfeiles 10 sich so zu bewegen, daß
ein möglichst großer Teil seiner Feldlinien in magnetischem Material verlaufen kann. Der Lichtbogen
wird in einer späteren Phase demzufolge eine Lage einnehmen, welche ungefähr durch den Linienzug 13
angedeutet ist.
Im weiteren Verlauf des Abschaltvorganges wird der Lichtbogen schließlich bis an den Rand der Öffnung
8, der dem Spalt 9 gegenüberliegt, heranwandern. Die Zonen des Lichtbogens, welche im Bereich eines
Luftspaltes 14 liegen, werden durch die Feldkräfte einerseits und durch die infolge des Brennens und
Bewegens des Lichtbogens hervorgerufene Luftströmung andererseits in diese Spalte 14 hineingetrieben
(Lage 5 des Lichtbogens). Diese im Bereich eines Spaltes liegenden verhältnismäßig kleinen Lichtbogenzonen
werden in den Spalten 14 zu großen Lichtbogenschleifen 5 α und 5 b (Fig. 2) ausgeweitet, wodurch
sich sehr rasch eine hohe Lichtbogenspannung ergibt. Die Eisenscheiben 7 begünstigen diese Ausweitung
des Lichtbogens in den Spalten 14 in starkem Maße.
Die Ausbildung der Lichtbogenschleifen in den Spalten 14 kann durch zusätzliche Maßnahmen beschleunigt
werden. So ist es möglich, gegenseitig ver-
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setzte Schlitze in den Isolierstoffplatten 6 anzuordnen oder gemäß dem dargestellten Beispiel zusätzlich
Zwischenelektroden 15 vorzusehen.
Abgesehen von der natürlichen, durch den Lichtbogen erzeugten Luftströmung kann zusätzlich auch
eine künstlich erzeugte Luftströmung so vorgesehen werden, daß sie die Spannung des Lichtbogens erhöht.
Diese Luftströmungen sind also so zu führen, daß entweder durch eine Beblasung des Lichtbogens etwa
in axialer Richtung nur eine Kühlung erfolgt, oder daß die Beblasung des Lichtbogens quer zu seiner
Achse erfolgt, so daß außer der Kühlung auch noch eine Vergrößerung der Lichtbogenlänge bzw. ein Aufweiten
von Lichtbogenschleifen stattfindet. Beispielsweise kann eine durch einen Kolben und Zylinder vor
oder während des Abschaltvorganges erzeugte Luftströmung im Sinne des Pfeiles 24 mit Vorteil verwendet
werden.
Die Einrichtung nach Fig. 1 und 2 kann ohne weiteres verdoppelt werden, indem auch an Stelle des
Laufschienenstummels 3 eine Ablenkeinrichtung gestellt wird, wie sie über dem Schienenstummel 2 aufgezeichnet
ist.
Für die Dicke der Eisenscheiben sowie für die lichte Weite der Spalte 14 bestehen naturgemäß günstigste
Werte, die von Spannung und Stromstärke abhängen. Die günstigsten Werte sind experimentell zu ermitteln.
Ferner empfiehlt es sich dafür zu sorgen, daß die zu Schleifen ausgezogenen Lichtbogen nicht außerhalb
der Anordnung zu Kurzschlüssen führen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Elektrischer Schalter, bei dem der Lichtbogen innerhalb eines Eisenscheiben aufweisenden Mantels in die Länge gezogen wird, mit einem an einer Längsseite des Mantels nach außen offenen Längsschlitz und mit zur Längsrichtung des Mantels querverlaufenden Spalten zwischen den Eisenscheiben, deren Querschnitte so groß bemessen sind, daß Lichtbogenteile in die Querspalte hineinbewegt werden, nach Patentanmeldung M 26761 VIIIb/21 c (deutsche Auslegeschrift 1076224), gekennzeichnet durch die Verwendung von Mitteln, insbesondere Elektroden (15), die die zwischen die Eisenscheiben wandernden Lichtbogenteile veranlassen, sich in die Querspalte der Eisenscheiben schleifenförmig auszuweiten.In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 272 742, 555 778;
französische Patentschrift Nr. 1 062 54O1;
britische Patentschrift Nr. 666 941.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 009 607/279 9.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM26910A DE1089038B (de) | 1955-04-26 | 1955-04-26 | Elektrischer Schalter mit Lichtbogenlaengung innerhalb eines Eisenscheiben aufweisenden Mantels |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM26910A DE1089038B (de) | 1955-04-26 | 1955-04-26 | Elektrischer Schalter mit Lichtbogenlaengung innerhalb eines Eisenscheiben aufweisenden Mantels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1089038B true DE1089038B (de) | 1960-09-15 |
Family
ID=7299978
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM26910A Pending DE1089038B (de) | 1955-04-26 | 1955-04-26 | Elektrischer Schalter mit Lichtbogenlaengung innerhalb eines Eisenscheiben aufweisenden Mantels |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1089038B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3192348A (en) * | 1961-02-20 | 1965-06-29 | Licentia Gmbh | Arc extinguishing switch structure |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE272742C (de) * | ||||
| DE555778C (de) * | 1929-01-18 | 1932-07-28 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Entionisierungsvorrichtung zum Loeschen von Lichtboegen |
| GB666941A (en) * | 1949-02-23 | 1952-02-20 | Westinghouse Electric Int Co | Improvements in or relating to air break electric circuit interrupters |
| FR1062540A (fr) * | 1951-05-03 | 1954-04-23 | Reyrolle A & Co Ltd | Perfectionnements aux couloirs d'arc dans les coupe-circuit électriques à rupture dans l'air |
-
1955
- 1955-04-26 DE DEM26910A patent/DE1089038B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE272742C (de) * | ||||
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