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DE1088613B - Starteinrichtung fuer Leuchtstofflampen - Google Patents

Starteinrichtung fuer Leuchtstofflampen

Info

Publication number
DE1088613B
DE1088613B DEF25457A DEF0025457A DE1088613B DE 1088613 B DE1088613 B DE 1088613B DE F25457 A DEF25457 A DE F25457A DE F0025457 A DEF0025457 A DE F0025457A DE 1088613 B DE1088613 B DE 1088613B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
fluorescent lamp
starting device
voltage
start switch
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEF25457A
Other languages
English (en)
Inventor
Bernhard Cosnuau
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FLUOTECHNIC
Original Assignee
FLUOTECHNIC
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FLUOTECHNIC filed Critical FLUOTECHNIC
Priority to DEF25457A priority Critical patent/DE1088613B/de
Publication of DE1088613B publication Critical patent/DE1088613B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B41/00Circuit arrangements or apparatus for igniting or operating discharge lamps
    • H05B41/02Details
    • H05B41/04Starting switches
    • H05B41/06Starting switches thermal only

Landscapes

  • Circuit Arrangements For Discharge Lamps (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Starteinrichtung für Leuchtstofflampen mit einem Widerstand negativer Strom-Spannungs-Charakteristik und einem Startschalter, der vor Einschalten der Leuchtstofflampe geschlossen ist und zur Zündung der Leuchtstofflampe öffnet.
Es ist bekannt, in einem Vorheizkreis einer Starteinrichtung für Leuchtstofflampen einen Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizienten, welcher mit einem Kondensator in Serie liegt, zu verwenden. Der Widerstand kann als thermisches Schaltelement ausgebildet sein, welches über eine Zweigleitung den Kondensator vor der Zündung der Leuchtstofflampe überbrückt. Durch die Verwendung des temperaturabhängigen Widerstandes steigt nach der Betätigung des Hauptschalters der Strom im Vorheizkreis nach und nach an, so daß ein Einschaltstoß vermieden wird. Nach einer gewissen Vorheizzeit öffnet der temperaturabhängige Schalter, so daß die Überbrückung des Kondensators aufgehoben wird. Die Zündung der Leuchtstofflampe erfolgt dann unter dem Spannungsstoß beim öffnen dieses Schalters.
Es ist weiterhin bei Serienschaltung mehrerer Leuchtstoffröhren bekannt, in Reihe mit einem Glimmzünder und einer Schutzwicklung einen nicht linearen, spannungsabhängigen Widerstand derartiger Bemessung zu verwenden, daß der Widerstand nach dem Wiederöffnen des Glimmzünders und der dabei ausgelösten Zündung der Lampen eine weitere Steuerung des Glimmzünders verhindert.
Durch die vorliegende Erfindung soll nun durch die Verwendung eines spannungsabhängigen Widerstandes bei geringerem Aufwand an elektrischen Bauelementen eine rasche Zündung der Lampe erzielt werden.
Dies wurde gemäß der vorliegenden Erfindung durch die alleinige Anordnung des spannungsabhängigen Widerstandes in Serie mit dem Startschalter in dem Brückenstromkreis der Leuchtstofflampe erreicht. Der Startschalter kann dabei in an sich bekannter Weise als Bimetallschalter oder Dehnungsdrahtschalter ausgebildet sein. Der Bimetallschalter oder Dehnungsdrahtschalter kann auch von einer Heizwicklung geheizt werden, die vorzugsweise direkt oder indirekt von der Drossel gespeist wird.
In der Zeichnung sind bevorzugte Ausführungsformen des Gegenstandes der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 einen Schaltplan einer ersten Ausführungsform,
Fig. 2 einen Schaltplan mit einer zweiten Ausführungsform.
Gemäß dem Schaltplan der Fig. 1 liegt ein stromabhängiger Startschalter 1, welchem ein Widerstand 2 Starteinrichtung für Leuchtstofflampen
Anmelder:
Fluotechnic,
Montreuil-sous-Bois Seine (Frankreich)
Vertreter: Dipl.-Phys. G. Liedl, Patentanwalt,
München 22, Steinsdorfstr. 22
Bernhard Cosnuau, Montreuil-sous-Bois, Seine
(Frankreich),
ist als Erfinder genannt worden
mit einer nichtlinearen Stromspannungscharakteristik, z.B. nach der Näherungsformel U=C · I& oder J=AlJK1 vorgeschaltet ist, in Serie mit den Zündelektroden 4 einer Leuchtstofflampe 5 und mit einem Vorschaltwiderstand 3, normalerweise eine Drossel. Die Seinschaltung der Schaltelemente 1 bis 4 ist an die Netzklemmen 6 angeschaltet.
Gemäß dem Schaltplan der Fig. 2 wird ein temperaturabhängiger Startschalter 1 verwendet, welcher von einer Heizwicklung 7 erwärmt wird. Die Heizwicklung? wird von einer Anzapfung oder Zusatzwicklung 8 der Drossel 3 gespeist.
Die Wirkungsweise der Schaltung ist folgende: Beim Anlegen der Netzspannung an die Serienschaltung ist der Kontakt des Startschalters 1 geschlossen, so daß der größte Teil der Spannung an dem spannungsabhängigen »VDR-Widerstand« 2 mit oder ohne Heißleiterkombination abfällt. Der infolge der nichtlinearen Charakteristik des spannungsabhängigen »VDR-Widerstandes« relativ kräftige Vorheizstrom für die Zündelektroden erwärmt gleichzeitig den Bimetall- oder Dehnungsdrahtschalter 1, so daß die Kontakte des Startschalters 1 sich nach kurzer Zeit, beispielsweise nach 1 bis 2 Sekunden öffnen. Durch das öffnen bekommen die bereits aufgeheizten Lampenelektroden einen Spannungsstoß, unter dem die Leuchtstofflampe startet.
Beim Brennen der Leuchtstofflampe 5 liegt zwischen ihren Elektroden 4 nur noch die Betriebsspannung, die kleiner als die halbe Netzspannung ist. Wenn also der Startschalter 1 infolge Abkühlung des Bimetallstreifens oder Dehnungsdrahtes wieder schließt, fließt infolge der Charakteristik des spannungsabhängigen »VDR-Widerstandes« durch den Startschalter 1 und
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den »VDR-Widerstand« ein wesentlich kleinerer Strom als der ursprüngliche Vorheizstrom. Der Startschalter wird also nicht wieder betätigt, sondern bleibt während des weiteren Betriebes der Leuchtstofflampe geschlossen. .
Damit ergibt sich jedoch der wesentliche Vorteil, daß nach kurzzeitiger Betriebsunterbrechung der Leuchtstofflampe ein Startvorgang sofort wieder anläuft, ohne daß die Abkühlung thermischer Glieder abgewartet werden müßte.
Die angegebene rein spannungsmäßige Abhängigkeit der die Elektroden 4 der Leuchtstofflampe 5 überbrückenden Serienschaltung aus dem Startschalter 1 und dem spannungsabhängigen »VDR-Widerstand« 2 kann noch zusätzlich durch eine Heißleiteranordnung thermisch abhängig gemacht werden. Weiterhin kann wie bei der Schaltung gemäß Fig. 2 gezeigt, der Startschalter ausschließlich thermisch arbeiten, indem er unter die Abhängigkeit einer Heizwicklung 7 gebracht wird, die mittelbar oder unmittelbar von der Drossel 3 gespeist wird. Auch bei dieser Anordnung schließt der Startschalter 1 nach Inbetriebsetzung der Leuchtstofflampe 5 wieder und bleibt im Betrieb derselben geschlossen.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Starteinrichtung für Leuchtstofflampen mit einem Widerstand negativer Strom-Spannungs-Charakteristik und einem Startschalter, der vor Einschalten der Leuchtstofflampe geschlossen ist und zur Zündung der Leuchtstofflampe öffnet, gekennzeichnet durch die alleinige Anordnung des spannungsabhängigen Widerstandes in Serie mit dem Startschalter in den Brückenstromkreis der Leuchtstofflampe.
2. Starteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Startschalter in an sich bekannter Weise als Bimetallschalter oder Dehnungsdrahtschalter ausgebildet ist.
3. Starteinrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Bimetallschalter oder Dehnungsdrahtschalter von einer Heizwicklung geheizt wird, die vorzugsweise direkt oder indirekt von der Drossel (3) gespeist wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 965 053, 925 900;
USA.-Patentschriften Nr. 2291 960, 2 264055.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©009 590/171 8.60
DEF25457A 1958-04-09 1958-04-09 Starteinrichtung fuer Leuchtstofflampen Pending DE1088613B (de)

Priority Applications (1)

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DEF25457A DE1088613B (de) 1958-04-09 1958-04-09 Starteinrichtung fuer Leuchtstofflampen

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DE1088613B true DE1088613B (de) 1960-09-08

Family

ID=7091642

Family Applications (1)

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DEF25457A Pending DE1088613B (de) 1958-04-09 1958-04-09 Starteinrichtung fuer Leuchtstofflampen

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DE (1) DE1088613B (de)

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2264055A (en) * 1939-04-03 1941-11-25 Gen Electric Starting circuit for electric discharge devices
US2291960A (en) * 1938-04-23 1942-08-04 Westinghouse Electric & Mfg Co Discharge lamp and circuit
DE925900C (de) * 1942-09-25 1955-03-31 Patra Patent Treuhand Zuend- und Betriebseinrichtung fuer elektrische Entladungsroehren
DE965053C (de) * 1952-09-27 1957-05-29 Siemens Ag Einrichtung zum Zuenden von in Reihe geschalteten Gluehkathoden-Leuchtstofflampen

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