DE1088566B - Verfahren zur Herstellung von mit geschaeumtem Kunststoff isoliertem elektrischem Draht - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von mit geschaeumtem Kunststoff isoliertem elektrischem DrahtInfo
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- DE1088566B DE1088566B DEN16682A DEN0016682A DE1088566B DE 1088566 B DE1088566 B DE 1088566B DE N16682 A DEN16682 A DE N16682A DE N0016682 A DEN0016682 A DE N0016682A DE 1088566 B DE1088566 B DE 1088566B
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- B05—SPRAYING OR ATOMISING IN GENERAL; APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
- B05D—PROCESSES FOR APPLYING FLUENT MATERIALS TO SURFACES, IN GENERAL
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Description
- Verfahren zur Herstellung von mit geschäumtem Kunststoff isoliertem elektrischem Draht Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von mit geschäumtem Kunststoff isoliertem elektrischem Draht, bei dem der blanke Draht ,durch eine Kunstharzlösung geführt wird.
- Zur Isolierung der blanken Adern von elektrischen Kabeln ist es bereits bekannt, den blanken Draht durch eine Kunststofflösung zu führen. Nach dein Auftrag .der Lösung wird diese erhitzt und das in ihr enthaltene Lösungsmittel verdampft. Dieser Vorgang findet im Vakuum statt. Durch geeignete Wahl der Temperatur wird ein völliges Entweichen .des Dampfes verhindert, so daß dieser in dem Kunststoff Blasen bildet. Auf diese Weise wind zwar ein Aufschäumen des Kunststoffmantels erzielt, jedoch sind die Blasen relativ groß und unregelmäßig verteilt. Der erzeugte Schaumstoffmantel hat einen großen Durchmesser im Verhältnis zum- Drahtdurchmesser. Dünne Schaumstoffüberzüge können mit diesem Verfahren nicht erzielt werden: Es ist weiterhin bekannt, das Lösungsmittel einer auf den Draht aufgebrachten Kunststofflösung zunächst zu verdampfen, ohne hierbei eine Aufschäumung zu erzeugen. In diesem Fall wird nach dem Verdampfen des Lösungsmittels auf den überzogenen Draht durch Bespülen oder Besprühen ein Schaummittel aufgebracht. Anschließend wird der Kunststoff durch Wasserdampf oder heißes Wasser aufgeschäumt. Durch das nachträgliche Aufbringen des Schaumzusatzes ist eine vollständige Durchtränkung des Kunststoffmantels nicht gewährleistet. Der entstehende Schaumüberzug ist daher infolge der unregelmäßigen Blasenverteilung nicht gleichmäßig stark. Das Verfahren ist darüber hinaus kompliziert und aufwendig.
- Zur Herstellung gleichmäßiger und dünner Isolierungen aus Kunstharzschaum ist bereits ein Verfahren vorgeschlagen worden, nachdem ein schaumerzeugendes Mittel in die Kunstharzlösung eingebracht wird. Der mit dieser Lösung überzogene Draht wird erhitzt, und anschließend wird das Flußmittel verdampft und entfernt. Danach wird der Draht durch den Heiz- und schaumerzeugenden Ofen geführt.
- Die Erfindung bezieht sich .auf eine Verbesserung des obererwähnten Verfahrens. Bei der Herstellung isolierter feiner Drähte wird nach der Erfindung eine wesentliche Verkleinerung der zu erzeugenden Schäume erzielt. Die voneinander unabhängigen Blasen in der Ummantelung haben einen Durchmesser von 10 bis 20 Mikron.
- Erfindungsgemäß wird der Draht nach dem Auftragen der Kunstharzlösung kurz gekühlt und anschließend in einem schaumerzeugenden Ofen wieder erhitzt, wobei sämtliche Verfahrensstufen bei konstantem Druck durchgeführt werden. Der Kunstharzlösung kann ein schaumerzeugendes Mittel beigemischt werden.
- Im folgenden sollen zwei Herstellungsverfahren nach der Erfindung beschrieben werden: 1. Ausführung mit der Hinzusetzung von schaumerzeugendem Mittel In diesem Fall wird beispielsweise Polyäthylen als zu verschäumender Kunststoff aufgenommen.
- Das Verfahren kann so durchgeführt wend n, daß der unbemantelte Draht durch die auf etwa 95° C erhitzte Kunstharzlösung geführt wird, die das Polyäthylen, Tuluol als Flußmittel, Dinitropentamenthylen Tetraline als schaumerzeugendes Mittel und weiter etwas Hilfsmittel zur Schaumerzeugung enthält. Mit dieser Lösung wird der Draht getränkt und ummantelt. Anschließend wird der Draht in .der zweiten Stufe durch gekühlte Luft, kaltes Wasser, Alkohol od. dgl. gekühlt und dann in den Heizungs- und schaumerzeugenden Ofen gelegt. Auf diese Weise wird der schaumisolierte Draht mit unabhängigen Blasen hergestellt, deren Durchmesser ein Fünftel der bisher möglichen, d. h. etwa 10 bis 20 Mikron beträgt.
- In diesem Fall wird die Isolierungsummantelung durch die Kühlung porös und hat infolgedessen eine größere Härte, und das Flußmittel wird ohne Trocknung durch Heizung ohne Schwierigkeiten entfernt. Wenn der Draht durch ein Alkoholfaß-geführt wird, wird das Flußmittel Tuluol durch Alkohol versetzt, und dieser verflüchtigt sich ohne weiteres in kurzer Zeit.
- 2. Ausführung ohne Zusatz von schaumerzeugendem ' . Mittel Dieses Verfahren ist grundsätzlich das gleiche wie das vorstehend beschriebene. Die - Kunstharzlösung enthält z. B. Polyäthylen und das FluBmittel Tuluol, aber kein schaumerzeugendes Mittel. Die Lösung wird auf eine Temperatur bis zu etwa 95° C erhitzt und der Draht durch- diese Lösung geführt. Auf diese Weise entsteht eine Polyäthylenummantelung des Drahtes, und dieser wird in der zweiten Verfahrensstufe durch Luft, Wasser, Alkohol u. dgl. gekühlt und anschließend in den Heiz- und schaumerzeugenden Ofen gelegt.
- Es wird damit schaumisolierter Draht wie bei 1 mit unabhängigen Blasen mit dem Durchmesser von etwa 10 bis 20 Mikron und einem Prozentsatz der Schaumerzeugung von etwa 40°/o hergestellt.
- Auf diese Weise kann .die Ummantelung auch ohne Zusatz von schaumerzeugendem Mittel .durch Kühlung gleich nach dem Anstreichen der Kunstharzlösung mikrofiberisch ausgebildet werden. Die Ummantelung ist härter, und wenn der Draht anschließend in dem Heizungs- und schaumerzeugenden Ofen erhitzt wird, läßt sich ein Draht mit schaumhaltiger Isolierung und härterer Ummantelung herstellen. Die obenerwähnte Tatsache, daß die Härte der Ummantelung durch die plötzliche Kühlung in der späteren Stufe des Prozesses erhöht wird, ebenso wie bei dem Verfahren nach 1, bei welchem schaumerzeugendes Mittel hinzugesetzt ,#ird, erleichtert die Förderung des Drahtes auf der :`upportrolle. , Da die Lösung im zweiten Fall frei von dem schaumerzeugenden Mittel ist, kann dieses nach der Fertigstellung der Drähte nicht in der Ummantelung übnigbleiben. Die elektrische, physikalische und chemisch feste Eigenschaft der Isolationsummantelung wird hierdurch verbessert. Auch im Hinblick auf den hohen Preis von schaumerzeugendem Mittel ist das erfindungsgemäße Verfahren zu empfehlen.
- Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten isolierten Leitungen können für Kabel verwendet werden, bei denen niedrige Kapazitätswerte gefordert werden.
- Die Drahtisolierung kann nicht nur mit Polyäthylen, sondern auch mit anderem passendem Kunstharzmaterial, z. B. Polystyrol, Polyisobutylen usw., mit Blasen gewünschter Größe und gewünschtem Prozentsatz der Schaumerzeugung hergestellt werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von mit geschäumtem Kunststoff isoliertem elektrischem Draht, bei dem der blanke Draht durch eine Kunstharzlösung geführt wird, dadurch .gekennzeichnet, daß zur Erzeugung feiner, voneinander unabhängiger Blasen in der Ummantelung der Draht nach dem Auftragen der Kunstharzlösung gekühlt und anschließend in einem schaumerzeugenden Ofen wieder erhitzt wird und daß sämtliche Verfahrensstufen bei konstantem Druck durchgeführt werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung O 1658/21c (bekanntgemacht am 23.10.1952); USA.-Patentschrift Nr. 2 298 324.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| JP1088566X | 1958-05-08 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1088566B true DE1088566B (de) | 1960-09-08 |
Family
ID=14495319
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN16682A Pending DE1088566B (de) | 1958-05-08 | 1959-05-06 | Verfahren zur Herstellung von mit geschaeumtem Kunststoff isoliertem elektrischem Draht |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1088566B (de) |
| NL (1) | NL238940A (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1204723B (de) * | 1963-09-25 | 1965-11-11 | Siemens Ag | Verfahren zum Isolieren duenner elektrischer Leiter, insbesondere extrem duenner Kupferleiter, mit thermoplastischen Kunststoffen |
| DE1665642B1 (de) * | 1965-06-01 | 1971-01-21 | Sumitomo Electric Industries | Verfahren zur herstellung eines mit geschaeumtem kunststoff isolierten elektrischen leiters |
| DE1665829B1 (de) * | 1966-12-14 | 1973-03-01 | Sumitomo Electric Industries | Verfahren zur herstellung eines mit einem geschaeumten kunststoff-isolationsueberzug versehenen elektrischen leiters |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2298324A (en) * | 1934-09-29 | 1942-10-13 | Bell Telephone Labor Inc | Electrical conductor |
-
0
- NL NL238940D patent/NL238940A/xx unknown
-
1959
- 1959-05-06 DE DEN16682A patent/DE1088566B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2298324A (en) * | 1934-09-29 | 1942-10-13 | Bell Telephone Labor Inc | Electrical conductor |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1204723B (de) * | 1963-09-25 | 1965-11-11 | Siemens Ag | Verfahren zum Isolieren duenner elektrischer Leiter, insbesondere extrem duenner Kupferleiter, mit thermoplastischen Kunststoffen |
| DE1665642B1 (de) * | 1965-06-01 | 1971-01-21 | Sumitomo Electric Industries | Verfahren zur herstellung eines mit geschaeumtem kunststoff isolierten elektrischen leiters |
| DE1665829B1 (de) * | 1966-12-14 | 1973-03-01 | Sumitomo Electric Industries | Verfahren zur herstellung eines mit einem geschaeumten kunststoff-isolationsueberzug versehenen elektrischen leiters |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL238940A (de) |
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