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DE1088032B - Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung feinverteilter fester Stoffe in einer Wirbelschicht - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung feinverteilter fester Stoffe in einer Wirbelschicht

Info

Publication number
DE1088032B
DE1088032B DEU5385A DEU0005385A DE1088032B DE 1088032 B DE1088032 B DE 1088032B DE U5385 A DEU5385 A DE U5385A DE U0005385 A DEU0005385 A DE U0005385A DE 1088032 B DE1088032 B DE 1088032B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
fluidized bed
column
standpipe
reactor
gas
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEU5385A
Other languages
English (en)
Inventor
Walfred Wilhelm Jukkola
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United States Steel Corp
Original Assignee
United States Steel Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United States Steel Corp filed Critical United States Steel Corp
Publication of DE1088032B publication Critical patent/DE1088032B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J8/00Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes
    • B01J8/18Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles
    • B01J8/24Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique
    • B01J8/26Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique with two or more fluidised beds, e.g. reactor and regeneration installations
    • B01J8/28Chemical or physical processes in general, conducted in the presence of fluids and solid particles; Apparatus for such processes with fluidised particles according to "fluidised-bed" technique with two or more fluidised beds, e.g. reactor and regeneration installations the one above the other

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Devices And Processes Conducted In The Presence Of Fluids And Solid Particles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung feinverteilter fester Stoffe in einer Wirbelschicht Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Behandeln von feinverteilten festen Stoffen in einer Wirbelschicht.
  • Die Erfindung ist insbesondere bei Anlagen verwendbar, bei denen ein Fluidisierungsgas mit feinverteilten festen Stoffen in zwei oder mehr aufeinanderfolgenden Schichten kontinuierlich in Berührung gebracht wird, wobei das Abgas aus der in Fließrichtung der festen Stoffe gesehen letzten Schicht in einer vorhergehenden Schicht verwendet wird und feste Stoffe aus der letzten Schicht danach mit einem Gas in Berührung kommen) das von den Schichten ferngehalten werden muß. Ein Beispiel hierfür ist die direkte Reduktion von Eisenerz, bei der vorerhitztes Eisenerz ständig in eine erste Schicht eingebracht wird, wo es teilweise reduziert wird, und von dieser in eine zweite Schicht, wo es vollständiger reduziert wird. Vorerhitztes Reduktionsgas (beispielsweise Wasserstoff) wird ständig in die zweite Schicht eingeführt und gelangt von dort im Gegenstrom zum Fließen des Erzes zur ersten Schicht. Reduziertes Eisenpulver wird von der zweiten Schicht abgegeben, üblicherweise in einem Abstreifturm behandelt und zu Briketts zusammengepreßt. Ein Abstreifgas, wie etwa Stickstoff, kommt mit dem Eisenpulver in dem Abstreifturm in Berührung, um Spuren des Reduktionsgases zu entfernen Dabei muß eine Abdichtung zwischen dem Abstreifturm und den Schichten-vorhanden sein, und zwar sowohl um Abstreifgas von den Schichten fernzuhalten als auch reduzierendes Gas aus dem Ahstreifturm.
  • Eine Schwierigkeit bei Einrichtungen dieser Art liegt darin, daß sie übermäßig hoch werden und daher ernsthafte Raum- und Bauprobleme stellen. Das Höhenproblem ist dort am ausgeprägtesten, wo die Schichten übereinander angeordnet sind, und solche Anlagen erstrecken sich gewöhnlich auf eine Höhe von ungefähr 60 m über der Erde. Wenn verhältnismäßig grobes Material (weniger als 9 oder 6 mm) behandelt wird, dann hat der Reaktor, der die letzte Schicht enthält, üblicherweise einen Bodenauslauf, vorzugsweise in Form eines 'Uberströmausiaufes, um ein Ansarnnleln von groben Teilchen im Boden der Schicht zu verhüten. Der Bodenauslauf erfordert dabei eine besondere Abgabevorrichtung, um ein richtiges Niveau der Schicht aufrechtzuerhalten und um auch eine Abdichtung zu schaffen, um einen Gasstrom zwischen dem folgenden Behandlungsgefäß (z. B. Abstreifturm) und der Schicht zu verhäuten Der Auslauf, die Abgabeeinrichtung und das darauffolgende Weiterbehandlungsgefäß erfordern alle eine noch größere Höhe der Anlage) wenn sie zur Abgabe der festen Stoffe durch Schwerkraft eingerichtet sind.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Einrichtung, um Höhe zu sparen, und ist vorteilhaft bei Anlagen, wo das Höhenproblem die größten Schwierigkeiten bietet, d. h. wo die Schichten übereinander angeordnet sind. Trotz der größeren Höhe wird eine solche Einrichtung im allgemeinen denen vorgezogen, bei denen die Schichten nebeneinanderliegen, da in den ersteren die Handhabung der Materialien vereinfacht wird. Die Verfahrensweise der Erfindung kann aber auch auf Anordnungen mit nebeneinanderliegenden Schichten angewendet werden.
  • Eine bekannte Einrichtung zum Verringern der Gesamthöhe besteht darin, daß ein dazwischengeschaltetes Standrohr zwischen dem Bodenablauf und der Abstreifsäule vorgesehen wird. Das Standrohr und der untere Reaktor bilden die Arme eines U-förmigen Rohres, wodurch flüssigkeitsstatischer Druck von festen Körpern im Reaktor diese festen Körper zwingt, in dem Standrohr nach oben zu fließen. Die Dichte einer Masse im Schwebezustand gehaltener fester Körper steht im umgekehrten Verhältnis zu der Oberflächengasgeschwindigkeit. Mit Oberflächengasgeschwindigkeit ist dabei die Geschwindigkeit gemeint, mit der das zugeführte Gas durch den leeren Reaktor oder das Standrohr strömen würde. Wenn so das den Schwebezustand erhaltende Gas durch das Standrohr mit einer höheren Oberflächengeschwindigkeit verläuft als durch den unteren Reaktor, dann überschreitet die Dichte der Schicht in dem Reaktor die der Säule in dem Standrohr, wodurch die Säule infolge des flüssigkeitsstatischen Druckes, der durch die dichtere Schicht ausgeübt.wird, ein Niveau erreichen kann, das sogar hoher ist als die Schicht. Dies gestattet es, den unteren Reaktor näher am Boden zu bauen, und zwar um eine Strecke, die ungefähr gleich der Höhe der Säule in dem Standrohr ist, und dennoch feste Stoffe zu dem Abstreifer abzuführen. Die Gesamthöhe der Anlage nimmt entsprechend ab.
  • Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren werden zur Behandlung der feinverteilten festen Stoffe diese kontinuierlich einer Wirbelschicht zugeführt und aus ihr über eine senkrechte, in Schwebe gehaltene Säule der Feststoffe, welche unter dem Einfluß .des flüssigkeitsstatischen Druckes in der Wirbelschicht angehoben wird, fortlaufend abgezogen, wobei über der oberen Fläche der Abgabesäule ein Gasdruck aufrechterhalten wird, der niedriger ist als jener in der Wirbelschicht, um die Höhe der Abgabesäule über diejenige Höhe Ztl heben,-welche sie unter dem Einfluß des flüssigkeitsstatischen Druckes allein einnimmt.
  • Die Zeichnung zeigt beispielsweise einen schematischen senkrechten Schnitt durch eine Anlage nach der Erfindung.
  • Die Zeichnung zeigt übliche obere und untere Reaktoren 10 und 12, die innerhalb einer gemeinsamen Umhüllung angeordnet sein können. Der obere Reaktor 10 weist einen waagerechten durchbrochenen Trennboden 13 auf, der eine obere Wirbelschicht A der festen Stoffe trägt, die ständig durch einen üblichen, nur schematisch gezeigten Einlaß 14 zugeführt werden. Der untere Reaktor 12 hat einen ähnlichen Trennboden 15, der eine untere Schicht B trägt, die ständig durch Zuführung von Feststoffteilchen aus der oberen Schicht über ein Zuleitungsrohr 16 ergänzt wird. - Feste Stoffe werden ständig von der unteren Schicht durch ein am Boden gelegenes Abzugsrohr 17 abgezogen.
  • Fluidisierungsgas wird ständig dem unteren Reaktor unter seinem Trennboden 15 durch ein Einlaßrohr 18 zugeführt, und die aufsteigenden Ströme dieses Gases fluidisieren die Schicht B. Abgas aus dem unteren Reaktor tritt in den oberen Reaktor unter dessen Trennboden 13 ein und fluidisiert die Schicht A.
  • Abgas vom oberen Reaktor strömt durch ein Rohr 19 ab und wird in geeigneter Weise je nach dem Arbeitsgang behandelt. Im Beispiel der Eisenerzreduzierung würde dieses Gas regeneriert, um in den Reaktoren wieder verwendet zu werden. Vorzugsweise sind die oberen und unteren Reaktoren mit Zyklon-Staubabscheidern 20 und 21 versehen, durch die das Gas ausströmt und die mitgerissenen festen Stoffe abgeschieden und sie in die entsprechenden Schichten zurückgeführt werden.
  • Ein Rohr 22 erstreckt sich aufwärts von dem Abzugsrohr 17 und führt zu einem Standrohr 23> das eine Verlängerung des Rohres 22 sein kann oder, wie gezeigt, ein Gefäß von vergrößertem Querschnitt.
  • Flüssigkeitsstatischer Druck der unteren Schicht B zwingt feste Körper, die daraus abgegeben werden, in das Standrohr hinein, wo sie eine Säule C bilden. Ein Abgaberohr 24 erstreckt sich von dem genannten.
  • Standrohr abwärts und führt zu einem üblichen Abstreifturm 25> der ein Abgaberohr 26 hat. Die Säule C stellt eine Abdichtung dar> um Abstreifgas von den Schichten abzuhalten. Abgabeventile 27 und 28 liegen in den Abgaberohren 24 und 26. Vorzugsweise arbeiten diese Ventile selbsttätig.
  • Wie schematisch in der Zeichnung gezeigt, wird das -Ventil 27 durch einen Druckunterschied zwischen dem -freien Raum des unteren Reaktors 12 und der darin befindlichen unteren SchictiSit,8 gesteuert (mit p 1 und p2 bezeichnet). In gleicher Weise wird das Ventil 28 durch den Druckunterschied zwischen dem freien Raum des Abstreifturms 25 und den darin befindlichen Teilchen gesteuert (mit p3 und p4 bezeichnet). Feste Stoffe, die durch das Ventil 28 abgegeben werden, werden zu irgendeiner beliebigen Behandlungseinrichtung, wie etwa eine Brikettiermaschine bei der Eisenerzbehandlung, geführt.
  • Das Rohr 22 hat an seinem unteren Ende einen Gaseinlaß 29- und vorzugsweise einen oder mehrere Zwischengaseinlässe 30. Fluidisierungsgas, das sich mit dem Gas verprägt, das sich in den Reaktoren befindet, wird durch diese Gaseinlässe vorzugsweise in genügender Menge in das Rohr 22 eingeführt, um eine Oberflächengasgeschwindigkeit in den Rohren22 und 23 aufrechtzuerhalten, die über die Oberflächengasgeschwindigkeit in den Reaktoren hinausgeht. So hebt der flüssigkeitsstatische Druck der unteren Schicht B, unterstützt lediglich durch einen Unterschied in der Dichte, fluidisierte feste Stoffe in dem Standrohr auf ein höheres Niveau als die Schicht im unteren Reaktor. Im Beispiel von Eisenerz ist das in das Standrohr eintretende Gas vorzugsweise von der gleichen Zusammensetzung wie das Reduktionsgas, das in den unteren Reaktor eintritt, wenn auch von niedrigerer Temperatur. Das Reaktorgas wird normalerweise auf ungefähr 760 bis 8710 C vorerhitzt, während das Standrohrgas lediglich durch Druck und durch Wärme -austausch mit Abgas aus dem oberen Reaktor auf eine Temperatur von ungefähr 149 bis 5380 C erhitzt wird.
  • Das Standrohrgas kann auch eine weitere Reduktion des darin enthaltenen Erzeugnisses hervorrufen. Die größere Dichtigkeit der Schicht im Reaktor gegenüber der Dichte in der Säule des Standrohres verhütet ebenfalls, daß Gas aus dem Einlaß 29 zu dem Abzugsrohr 17 verläuft.
  • Am oberen Ende des Rohres 22 ist vorzugsweise ein normalerweise offenes, von Hand betätigtes Absperrventil 31 angebracht.
  • Die Druckübertragungsleitung 32 ist mit dem oberen Teil des Standrohres 23 und mit irgendeinem Teil des Reduktionssystems jenseits der oberen Schicht verbunden. In der Darstellung ist die Leitung 32 direkt in den freien Raum des oberen Reaktors 32 eingeführt, obwohl gleichwertige Ergebnisse erzielt werden können, wenn die Leitung an einer entfernteren Stelle der Rohrleitung, die das Abgas aus diesem Reaktor ableitet, angeschlossen wird. Das Gas über der oberen Schicht A befindet sich auf einem geringeren Druck als das über der unteren Schicht B, da der Druck abfällt, während das Gas den Widerstand überwindet, der von den unteren Gasabscheidern 21, dem oberen Trennboden 13 und der oberen Schicht gebildet wird. Demgemäß ist der obere Teil der Säule C im Standrohr einem geringeren Druck ausgesetzt als der obere Teil der unteren Schicht B. Dieser Druckunterschied zwingt die Säule C, sich auf ein höheres Niveau zu heben, als durch flüssigkeitsstatischen Druck, unterstützt nur durch Dichtigkeitsunterschiede, erreicht werden kann.
  • Abgas aus dem Standrohr fließt natürlich durch die Leitung 32 und mischt sich mit dem aus dem oberen Reaktor. Daher ergibt sich die Notwendigkeit, ein inertes Gas in dem Standrohr zu verwenden. Vorzugsweise enthält das Standrohr einen Zyklon-Staubabscheider 33, durch den das Abgas verläuft, um mitgerissene feste Teilchen abzuscheiden und in die Säule zurückzuführen.
  • Als ein besonderes Beispiel der Vorteile, die sich bei der Arbeitsweise gemäß der Erfindung ergeben; wird ein Gerät beschrieben, das zur direkten Reduktion von Eisenerz dient. Das Gerät arbeitet mit einer Schicht im unteren Reaktor, die 3,60 m tief ist und eine Dichte von 31,78 kg/0,028 m3 hat, und einer Säule in dem Standrohr, die eine Dichte von 28,3 kg/0,028 m3 aufweist. Der Druckunterschied zwischen dem Boden der unteren Schicht und dem freien Raum über der oberen Schicht (mit p5 und p6 bezeichnet) beträgt ungefähr 0,7 kg/cm2. Ungefähr 0,4 kg/cm2 dieses Unterschiedes sind auf das Gewicht der in Schwebe gebrachten festen Stoffe in der unteren Schicht zurückzuführen und ungefähr 0,3 kg/cm2 auf den Druckabfall, der besteht, während das Gas bei seinem Durchfluß die verschiedenen Widerstände überwindet.
  • Flüssigkeitsstatischer Druck der unteren Schicht zwingt die Säule der festen Stoffe in dem Standrohr, auf eine Höhe von 4 m (mit h 1 bezeichnet) zu steigen.
  • Es besteht dabei folgende Beziehung: .. 1 h..h Schichtdichte Säulendichte X Schichttiefe Der größere Druck auf die Oberfläche der unteren Schicht zwingt die Säule in dem Standrohr, sich um zusätzliche 2,90 m zu heben (mit h2 bezeichnet).
  • Zusätzliche Höhe = Druckunterschied (kg/cm2) 144 ZusatzHche Hohe = . . . . 144.
  • Säulendichtigkeit (g/cm5) Gegenüber einer Anordnung, bei der die Abgabeventile und der Abstreifturm unter dem unteren Reaktor liegen, um feste Stoffe durch direkten Schwerkraftfluß aufzunehmen, kann die Summe der vorstehend genannten Höhen oder ungefähr 7 m an Höhe eingespart werden. So kann der untere Reaktor um 7 m näher am Boden gebaut werden, und die Gesamthöhe wird entsprechend verringert.
  • PATENTANSPROCHE: 1. Verfahren zur Behandlung feinverteilter fester Stoffe in einer Wirbelschicht, der fortlaufend feste Stoffe zugeführt und über eine senkrechte, in Schwebe gehaltene Säule der Feststoffe, welche unter dem Einfluß des flüssigkeitsstatischen Druckes in der Wirbelschicht angehoben wird, fortlaufend abgezogen werden, dadurch gekennzeichnet, daß über der oberen Fläche der Abgabesäule (C) ein Gasdruck aufrechterhalten wird, der niedriger ist als jener in der Wirbelschicht, um die Höhe der Abgabesäule (C) über diejenige Höhe zu heben, welche sie unter dem Einfluß des flüssigkeitsstatischen Druckes allein einnimmt.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anordnungen mit mehreren Wirbelschichten die festen Stoffe fortlaufend aus der letzten Wirbelschicht abgezogen werden, wobei der Förderdruck in der davor-~oder darüberliegenden Wirbelschicht geringer ist als der Druck an der Abgabestelle der letzten Wirbelschicht und der niedrigere Druck auf die obere Fläche der Abgabesäule der der Abgabezone vorhergehenden Wirbelschicht entnommen wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß in die Abgabesäule (C) ein Fluidisierungsgas eingeführt wird, das gegenüber dem die obere Fläche der Abgabesäule (C) belastenden Gas aus der vorletzten Zone inert ist.
    4. Wirbelschichtreaktor zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, bestehend aus zwei übereinander angeordneten Wirbelschichtkammern mit einem Einlauf für die festen Stoffe, der über der oberen Schicht mündet, einer Leitung zur Abführung der Stoffe aus der oberen zur unteren Schicht und einem Einlaß für entgegengesetzt zum Strom der festen Stoffe einströmendes Fluidisierungsgas unterhalb der unteren Schicht und einem Standrohr außerhalb des unteren Reaktors, welches das untere Ende des Reaktors mit einem Abscheideturm verbindet, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopf des Standrohrs (23) durch eine Leitung (32) mit dem Raum über der oberen Wirbelschicht (A) verbunden ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Standrohr (23) an seinem unteren Ende mit einer Zuleitung für das Fluidisierungsgas verbunden ist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein Auslaßventil (27) am Standrohr (23), welches durch den Druckunterschied in und über der Wirbelschicht (B) im unteren Reaktor (12) gesteuert wird.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein Auslaßventil (28) am Abscheideturm (25), welches durch den Druckunterschied zwischen dem freien Raum über der Säule der festen Stoffe im Abscheideturm und in der Säule gesteuert wird.
DEU5385A 1957-06-04 1958-06-04 Verfahren und Vorrichtung zur Behandlung feinverteilter fester Stoffe in einer Wirbelschicht Pending DE1088032B (de)

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