[go: up one dir, main page]

DE1087848B - Freilaufkupplung - Google Patents

Freilaufkupplung

Info

Publication number
DE1087848B
DE1087848B DER19394A DER0019394A DE1087848B DE 1087848 B DE1087848 B DE 1087848B DE R19394 A DER19394 A DE R19394A DE R0019394 A DER0019394 A DE R0019394A DE 1087848 B DE1087848 B DE 1087848B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sleeve
coupling
driving
helical
screw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DER19394A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Roels
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER19394A priority Critical patent/DE1087848B/de
Publication of DE1087848B publication Critical patent/DE1087848B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D41/00Freewheels or freewheel clutches
    • F16D41/22Freewheels or freewheel clutches with clutching ring or disc axially shifted as a result of lost motion between actuating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Freilaufkupplung Freilaufkupplungen, bei denen die übertragungselemente aus Rollen bestehen, sind wegen der hohen Flächenpressung zwischen den Rollen und den Flächen der Kupplungsteile nicht für Dauerbetrieb geeignet, da die beanspruchten Flächen sich schnell abnutzen. Der Ersatz der Rollen durch Elemente, die mit den Kupplungsteilen in Flächenberührung stehen, stößt jedoch auf Schwierigkeiten. Das übertragende Element wirkt dann wie ein Keil. Macht man den Keilwinkel genügend klein, wie es der zur Übertragung des Drehrnomentes nötige Anpreßdruck erfordert, so wird der Keil in Sperrstellung- zwischen -dem treibenden und dem getriebenen Kupplungsteil so stark festgeklemmt, daß bei Umkehrung der Drehrichtung des treibenden Kupplungsteils relativ zum getriebenen Kupplungsteil erhebliche Kraft notwendig ist, die Kupplung zu lösen. Außerdem läßt sich auf diese Weise nicht die vielfach verlangte Spielfreiheit erreichen, d. h., die Sperrwirkung setzt bei Umkehrung der Drehrichtung nicht unverzüglich, sondern erst nach -einer mehr oder weniger großen Leerdrehung ein. Dadurch werden Kupplungen mit Flächenberührung zwischen- den Kupplungsteilen für viele Zwecke unbrauchbar.
  • Nach der Erfindung wird eine Freilaufkupplung mit Flächenberührung zwischen den Kupplungsteilen geschaffen, die von den genannten Nachteilen frei ist. Bei der Kupplung nach der Erfindung besteht in bekannter Weise das übertragende Element aus einer zwischen dem -treibenden und dem getriebenen Teil liegenden Muffe mit zwei Schraubenflächen verschiedener Steigung, die in Sperrstellung an ihnen gleichenden Schraubenflächen des treibenden und des getriebenen Teiles anliegen, und von denen die eine, Schraubenfläche abgestuft ist. Gemäß der Erfindung haben die beiden Schraubenflächen gleichen Steigungssinn, und es ist eine Feder vorgesehen, die einerseits an der Muffe und andererseits am treibenden oder getriebenen Teil angreift und bestrebt ist, die Schraubenflächen in Berührung mit ihren Gegenflächen zu halten. Bei einer Kupplung dieser Art ist für die Übertragung des Drehmomentes die Differenz der Steigungswinkel der beiden genannten Schraubenflächen maßgebend. Dieser Differenzwinkel kann sehr klein gemacht werden, ohne daß die Kupplung klemmt. Denn für das Lösen der aneinanderliegenden Flächen der Kupplung ist nicht die Differenz der Steigungswinkel maßgebend; es hängt vielmehr allein vom Betrag des größeren der beiden Winkel ab, Diesen Winkel kann man ohne Beeinträchtigung der Fähigkeit .der Kupplung, hohe Drehmomente zu übertragen, leicht so groß wählen, daß kein Klemmen eintritt, vielmehr die Sperrwirkung sofort einsetzt, ohne daß die Flächen aufeinander. gleiten. Läuft die Kupplung im Freilauf und kehrt sich die Bewegungsrichtung des treibenden Kupplungsteils relativ zum getriebenen Kupplungsteil um, so tritt die Sperrwirkung unverzüglich ohne Leerdrehung ein.
  • Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der nachstehendenBeschreibungvonAusführungsbeispielen hervorgehen, die in der Zeichnung wiedergegeben sind. Es zeigt Fig. 1 ein Schema zur Erläuterung der Wirkungsweise der Kupplung nach der Erfindung, Fig.2 eineAusführungsform derKupplung inSeitenansicht, Fig. 3 einen Schnitt nach Linie III-III in Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt nach Linie IV-IV in Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt nach Linie V-V in Fig. 3, Fig. 6 einen Schnitt nach Linie VI-VI in Fig. 3, Fig. 7 bis 10 Abwicklungen der Elemente der Kupplung nach Fig. 2 bis 6 in vier verschiedenen Stellungen, Fig. 11 eine zweite Ausführungsform der Kupplung in Seitenansicht, Fig. 12 einen Schnitt nach Linie XII-XII in Fig. 11, Fig. 13 einen Schnitt nach Linie XIII-XIII in Fig.11. Fig.14 einen Schnitt nach Linie XIV-XIV in Fig:12. Fig. 15 einen Schnitt nach Linie XV-XV in Fig.11 und Fig.16 die innere Muffe der Kupplung nach Fig. 11 in Ansicht.
  • Die Wirkungsweise der Kupplung nach der Erfindung sei zunächst an Hand der schematischen Darstellung der Fig. 1 erläutert. 20 und 21 sind, in Abwicklung dargestellt, kurze Abschnitte des treibenden und des getriebenen Teils der Kupplung. 22 ist ein keilförmiges - Klemmstück, das in Sperrichtung das Drehmonnent vom treibenden Teil 20 auf den getriebenen Teil 21 überträgt. An den Teilen 20 und 21 sind Schraubenflächen 23 und 24 ausgebildet, die in der Abwicklung als ebene Schrägflächen erscheinen. DerSteigungswinkel -a 'der -Fläche 23 ist größer als der Steigungswinkel b der Fläche 24-, Das Element 22- stellt in der Abwicklung einen Keil dar, dessen wirksame Flächen 25 und 26 in der Neigung den Flächen 23 und 24 gleichen. Eine Feder 27 greift--einerseits am Keil 22 und andererseits am treibenden -teil 20 an und ist bestrebt, die Berührung zwischen den Flächen 23; 25 einerseits und 24, 26. andererseits ständig aufrechtzuerhalten.
  • In. -Sperrichtung dreht sich Teil 20 im Sinne des Pfeiles A unter Mitnahme des Teiles 21. Für die Größe des übertragbaren Drehmomentes ist dabei die Differenz zwischen den Winkeln a und b maßgebend. Macht man diesen Differenzwinkel kleiner als den keibungswinkel, so ist die Größe des Drehmomentes lediglich durch die mechanische Festigkeit der Kupplungsteile begrenzt.
  • In Freilaufrichtung dreht sich Teil 20 im Sinne des Pfeiles B, wobei kein Drehmoment auf den getriebenen Teil 21 übertragen wird. Beim Übergang zum Freilauf muß die Haftung zwischen den einander berührenden Keilflächen aufgehoben werden. Hierzu genügt es, dem Winkel a eine Größe zu geben; die oberhalb des Reibungswinkels liegt, was ohne weiteres möglich ist. Der Übergang von der DrehrichtungA auf die Drehrichtung B erfordert -daher keinen Kraftaufwand zum Lösen der Kupplung. Umgekehrt findet, da die Winkel a und b hinreichend groß gewählt werden können, kein Gleiten der Flächen aufeinander statt. Ferner wird durch die Feder 27 in Freiläüfrichtung B ein Spiel zwischen den Keilflächen vermieden. Kehrt sich die Drehbewegung des Teils 20 um von B auf A, so setzt die Sperrwirkung unverzüglich ein.
  • Das in Fig. 1 veranschaulichte Prinzip kann, wie die nachstehend beschriebenen Ausführungsbeispiele zeigen, in- verschiedener Weise. verwirklicht werden. Von den beiden Ausführungsbeispielen ist dasjenige nach Fig. 11 bis 16 aus baulichen-Gründen vorzuziehen. Eine ausführliche Erläuterung soll jedoch für die Ausführung nach Fig.2 bis 10 gegeben werden, da derenFunktiön übersichtlicher ist.
  • Nach Fig. 2 bis 6 ist auf einer Welle 28 eine Scheibe 29 drehbar. Einer dieser beiden Teile bildet den getriebenen, der andere den treibenden Teil der Kupplung. Für die nachstehende Beschreibung soll einfachheitshalber .angenommen werden, daß die Scheibe29 den treibenden Teil und die Welle 28 den getriebenen Teil der Kupplung darstellt.
  • Auf der Welle 28 sind beiderseits der Scheibe 29 zwei in der Form einander gleiche Scheiben 30 und.31 in symmetrischer Anordnung befestigt. Zwischen der Scheibe 29 und den- Scheiben 30 und 31 liegen konzentrisch- zueinander Muffen 32 und 33 sowie 34 und 35. An der äußeren Muffe 32 sitzt ein Stift 36 (Fig. 6), an dem eine Schraubenfeder 37 angreift, die an einem Stift 38 der Scheibe 29 eingehakt ist. An der inneren Muffe 33 ist gleichfalls ein Stift 39 befestigt, der durch einen Schlitz 40 in der äußeren Muffe 32 hindurchragt. An ihm greift eine Feder 41 an; die an einem Stift 42 der, Scheibe29 eingehakt ist. Entsprechende Federn und Stifte sind für die Muffen 34 und 35 vorgesehen: In der -Fig. 2 ist nur die an der Muffe 35 angreifende Feder 43 mit Stiften 44 und 45 sichtbar. Sämtliche Federn wirken im gleichen Sinne.
  • An den inneren Stirnseiten der Scheiben 30, 31 sind Schraubenflächen ausgebildet, die aus einem ansteigenden Teil 46 verhältnismäßig geringer Steigung und großer Länge und einem -abfallenden.Teil -47 -größerer. Steigung und kleiner Länge bestehen, wie insbesondere aus den Abwicklungen nach Fig. 7 bis 10 hervorgeht. An der. Stirnseite der Muffe32, die den Schraubenflächen46,47.gegenüberliegt, sind Schraubenflächen .48,-49 ausgebildet, die den Flächen 46 und 47 gleichen.
  • Die der Muffe 32 zugewandte Stirnseite der Scheibe 29 besteht aus ebenen Flächenstücken 50, Schraubenflächen.51 mit einer Steigung größer als diejenige der Flächen 46 und 47; sowie aus Stufen 52, die die Schraubenflächen51 einseitig gegen die ebenen Flächen 50 abgrenzen.
  • An der der Scheibe29 gegenüberliegenden Stirnfläche der Muffe 32 sind entsprechende ebene Flächen 53, Schraubenflächen 54 und Stufen 55 in Übereinstimmung mit den Flächen an der Scheibe 29 ausgebildet.
  • Für die Wirkungsweise der Kupplung sei zunächst lediglich die Muffe 32 betrachtet, die mit den zugehörigen Stirnflächen der Teile 29 und 30 in Fig. 7 bis 10 abgewickelt gezeichnet ist. Dabei stelle man sich einfachheitshalber den Teil 30 als feststehend und den Teil 29 als bewegt vor, wobei die Bewegungsrichtung bei Freilauf durch Pfeile angedeutet ist. Die Muffe 32 entspricht in ihrer Funktion dem Keil 22 in Fig. 1. Sie bewegt sich, wie die -Pfeile -in den Fig. 7 bis 10 andeuten, in der gleichen Richtung wie Teil 29, jedoch zeitweise mit erhöhter oder verminderter Geschwindigkeit, wie durch die von Fig. 7 bis 10 wechselnde Länge der Pfeile angedeutet wird.
  • In allen Stellungen wird durch die Feder 37 ständig Berührung zwischen den Schraubenflächen 51 und 54 aufrechterhalten. In Fig.7 besteht außerdem Berührung zwischen den Flächen 46 und-48. Dies entspricht der in F!-. 1 wiedergegebenen Situation, wobei die Flächen 51, 54 den Flächen 23, 25 und die Flächen 46,48 den-Flächen 24, 26 entsprechen. Bei Umkehrung der Bewegung des Teiles 29 tritt daher in Fig. 7 unverzüglich Sperrwirkung ein.
  • Bewegt sich Teil 29 aus der Stellung nach Fig.7 im Sinne des Pfeiles B, so führt die Muffe 32 unter dem Einfluß der Feder 37 eine gleichsinnige Bewegung von größerer Geschwindigkeit aus, bis die Stellung nach Fig. $ erreicht ist, die den Grenzfall zwischen den Stellungen nach Fig.7 und Fig.9 bildet. Hier stehen nicht nur die Flächen 46, 48, sondern auch die Flächen 47,49 in Berührung. Wird die Bewegung des Teiles 29 fortgesetzt, so gelangen die Teile in die Stellung nach Fig. 9. Die Berührung zwischen den Flächen 46, 48 ist nunmehr aufgehoben, während die Berührung zwischen den Flächen 47, 49 andauert. Die Muffe 32 nimmt weiterhin an der Bewegung des Teiles 29 teil, jedoch wegen des Widerstandes, den die Fläche 49 des Teils 32 an der Fläche 47 des Teils 30 findet, mit verminderter Geschwindigkeit. Kehrt sich in der Stellung nach Fig. 9 die Bewegung des Teiles 29 um, so tritt Sperrwirkung nicht unverzüglich, -vielmehr erst dann ein, wenn die Muffe 32 unter Rückbewegung wieder in die Stellung nach Fig.B gelangt ist. Dies ist im allgemeinen unerwünscht; es wird vermieden durch die zweite Muffe 33, wie nachstehend noch beschrieben werden wird.
  • Aus der Stellung nach Fig. 9 gelangen die Teile bei weiterer Bewegung in Pfeilrichtung schließlich in -die Stellung nach Fig. 10, die den Grenzfall zwischen den Stellungen nach F ig. 9 und 7 darstellt. Bei weiterer Bewegung geht das System wieder in die Stellung nach Fig.7 über. -Die innere Muffe 33 ist der äußeren Muffe 32 ähnlich gestaltet. -Ihre Stirnflächen wirken mit den Flächen 50, 51 der Scheibe 29 und den Flächen 46, 47 der Scheibe 30 ebenso zusammen wie die entsprechenden Flächen der Muffe 32. Aus Übersichtlichkeitsgründen sind die Flächen der Muffe 33 nicht gesondert bezeichnet. Die in Fig. 9 veranschaulichte Phase erstreckt sich bei einer vollen Umdrehung des treibenden Teils 29 über einen Winkel, der der Länge der Schraubenfläche 47 in Umfangsrichtung entspricht. Die innere Muffe 33 ist in ihrer Phasenlage derart gegen die Muffe 32 versetzt, daß sie sich stets in der Phase nach Fig. 7 befindet, während die Muffe 32 die Phase nach Fig. 9 durcheilt, und umgekehrt. Dadurch wird der Umstand, daß in der Phase nach Fig. 9 bei Umkehrung der Bewegungsrichtung Sperrwirkung nicht unverzüglich einsetzt, unschädlich gemacht, da stets mindestens eine der beiden Muffen 32 und 33 sich in der Phase nach Fig.7 befindet und für sofortiges Sperren bei Bewegungsumkehr sorgt.
  • Die Muffen 34 und 35 zwischen der Scheibe 29 und der Scheibe 31 stellen lediglich eine symmetrische Wiederholung der beschriebenen linken Hälfte der Kupplung dar. An sich sind für eine Kupplung nach der Erfindung lediglich ein Paar Muffen, etwa 32 und 33, ausreichend. Die durch Hinzufügen der Muffen 34 und 35 und der Scheibe 31 geschaffene Verdoppelung empfiehlt sich jedoch, um die in dem System auftretenden axialen Kräfte gegeneinander aufzuheben. Wird nur ein Paar Muffen verwendet, so muß die Scheibe 29 natürlich auf der Welle 28 gegen axiale Verschiebung gesichert werden, z. B. durch einen Stellring oder einen Wellenbund.
  • Bei der zweiten Ausführungsform nach Fig. 11 bis 16 sind die Schraubenflächen 60 und 61, die den Flächen 46 und 47 der oben beschriebenen ersten Ausführungsform entsprechen, auf die der Scheibe 29 entsprechende Scheibe 64 verlegt. Diese Flächen wirken mit entsprechenden Flächen 62 und 63 der äußeren Muffe 65 zusammen. Bei Verwendung nur einer Muffe, also bei Inkaufnahme des in der Phase nach Fig.9 auftretenden Spieles, würde die Muffe 65 auf der Welle 66 mit steilgängigem Gewinde, das die Funktion der Flächen 51 und 54 übernimmt, gelagert werden. Auf diesem Gewinde würde die Muffe 65 in dem .durch die Endscheibe 67 axial begrenzten Raum die gleichen Drehungen und axialen Verschiebungen ausführen wie die Muffe 32 in Fig. 7 bis 10, wobei die Feder 37 durch eine Schraubenfeder 68 ersetzt ist, deren abgewinkelte Enden in die Muffe 65 und in die Endscheibe 67 greifen.
  • Soll die Kupplung in allen Stellungen spielfrei arbeiten, so wird ähnlich wie in Fig. 2 bis 6 eine weitere, innere Muffe 69 vorgesehen, die mit steilgängigem Gewinde 70 auf der Welle 66 gelagert ist und auf der die äußere Muffe 65 mit einem weiteren steilgängigen Gewinde 71 drehbar ist. Beide Gewinde stimmen im Steigungssinn mit demjenigen der Schraubenfläche 60 überein, haben aber eine größere Steigung als die Flächen 60 und 61. Die Steigung des Gewindes 70 ist kleiner als die Steigung des Gewindes 71. Die auf die innere Muffe 69 wirkende Feder 72 entspricht in Form und ; Anordnung der Feder 68. Im Gegensatz zu Fig. 2 bis 6 haben die Endscheiben 67 ebene Stirnflächen.
  • In der Wirkungsweise besteht kein grundsätzlicher Unterschied gegenüber der Bauart nach Fig.2 bis 6. Nur nehmen die Muffen jetzt nicht an der Drehung der mittleren Scheibe 62, sondern an der Drehung der Welle 66 teil.
  • Die Herstellung einer Kupplung nach Fig. 11 bis 16 ist einfacher und mit größerer Genauigkeit möglich, da die abgestuften Schraubenflächen 46 bis 49 durch Gewinde ersetzt sind.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Freilaufkupplung mit einer zwischen dem treibenden und dem getriebenen Teil liegenden Muffe mit Schraubenflächen verschiedener Steigung, die in Sperrstellung an ihnen gleichenden Schraubenflächen des treibenden und des getriebenen Teiles anliegen und von denen die eine abgestuft ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenflächen (46, 48) gleichen Steigungssinn haben wie die Schraubenflächen (51, 54) und daß eine Feder (37) vorgesehen ist, die einerseits an der Muffe (32), andererseits am treibenden Teil (29) angreift und bestrebt ist, die Schraubenflächen in Berührung miteinander zu halten.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch mindestens eine Stufe in der Schraubenfläche (46, 48), die von einer Schraubenfläche (47, 49) entgegengesetzter und größerer Steigung gebildet wird.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine der Muffe (32) ähnlich gestaltete und mit Schraubenflächen am treibenden und getriebenen Teil anliegende zweite Muffe (33), deren Schraubenflächen gegen diejenigen der ersten Muffe (32) um einen Winkel versetzt sind, der größer ist als der Winkel, über den sich die Schraubenfläche (47, 49) erstreckt.
  4. 4. Kupplung ähnlich der nach-den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Schraubenflächen (71) der beiden Muffen (65, 69) aneinander statt am treibenden und getriebenen Teil (64, 66) anliegen.
  5. 5. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Schraubenflächenpaar, insbesondere dasjenige mit der größeren Steigung, von einem Gewinde (70 bzw. 71) gebildet wird.
  6. 6. Kupplung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Muffensysteme (32, 33 und 34, 35 oder zweimal 65, 69) in symmetrischer Anordnung auf einer den treibenden (oder getriebenen) Kupplungsteil bildenden Welle (28, 66) beiderseits einer den getriebenen (oder treibenden) Kupplungsteil bildenden, auf der Welle drehbaren Scheibe (29, 64) angeordnet sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 128 655; britische Patentschrift Nr. 481913; USA: Patentschrift Nr. 1559 527.
DER19394A 1956-08-06 1956-08-06 Freilaufkupplung Pending DE1087848B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER19394A DE1087848B (de) 1956-08-06 1956-08-06 Freilaufkupplung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER19394A DE1087848B (de) 1956-08-06 1956-08-06 Freilaufkupplung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1087848B true DE1087848B (de) 1960-08-25

Family

ID=7400431

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER19394A Pending DE1087848B (de) 1956-08-06 1956-08-06 Freilaufkupplung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1087848B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992021846A1 (en) * 1991-05-31 1992-12-10 Indoco 2000 Inc. Operator for a rolling and overhead door assembly

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE128655C (de) *
US1559527A (en) * 1923-06-12 1925-10-27 Brown Lipe Gear Co Equalizing clutch
GB481913A (en) * 1935-10-04 1938-03-21 M M Drives Ltd Automatic belt driven clutch mechanism

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE128655C (de) *
US1559527A (en) * 1923-06-12 1925-10-27 Brown Lipe Gear Co Equalizing clutch
GB481913A (en) * 1935-10-04 1938-03-21 M M Drives Ltd Automatic belt driven clutch mechanism

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1992021846A1 (en) * 1991-05-31 1992-12-10 Indoco 2000 Inc. Operator for a rolling and overhead door assembly

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2512248C3 (de) Sperrsynchronisationseinrichtung für ein Wechselgetriebe
DE69122096T2 (de) Einwegantriebsvorrichtung
DE69010649T2 (de) Zweirichtungs-Differentialkupplung.
DE1575824B1 (de) Freilaufkupplung
DE1625681B1 (de) Synchronisierungseinrichtung für eine zahnkupplung
DE69104518T2 (de) Zahnrad-Kupplung.
DE2744908C2 (de) Überlastkupplung
WO2000020247A1 (de) Schaltbares klemmgesperre
DE2204305A1 (de) Klemmkoerper fuer freilaufkupplungen
DE1030692B (de) Synchronisierungseinrichtung fuer schwere, grosse Leistungen uebertragende Zahnradwechselgetriebe, insbesondere fuer Strassen- und Schienenfahrzeuge
DE2719765A1 (de) Dynamische klauenkupplung
WO2008049895A1 (de) Bidirektionale freilaufkupplung (orbdc) als getriebesynchronisiereinrichtung und koppler
EP0253103A1 (de) Schaltbare Reibungskupplung für Zahnradgetriebe
DD244391A5 (de) Kupplungen
DE1087848B (de) Freilaufkupplung
CH626962A5 (de)
DE69001750T2 (de) Synchroeinrichtung eines getriebes.
DE1053947B (de) Gleichlauf- und Gangschaltkupplung fuer ein stufenweise schaltbares Wechselgetriebe,insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
DE3307824A1 (de) Vorrichtung zum reibschluessigen kuppeln zweier koaxialer, drehbeweglicher teile
DE2151293B2 (de) Klemmkoerperfreilaufkupplung
DE876952C (de) Schaltkupplung fuer Zahnraederwechselgetriebe mit Sperrsynchronisierung
CH353224A (de) Freilaufkupplung
DE3732525A1 (de) Stufengetriebe fuer kraftfahrzeuge
DE7825417U1 (de) Mechanische kupplung zur drehrichtungsunabhaengigen drehmomentuebertragung
AT221376B (de) Synchronisiereinrichtung für Klauenschaltkupplungen von Kraftfahrzeug-Zahnräderwechselgetrieben