DE1087655B - Federnder Steckerstift - Google Patents
Federnder SteckerstiftInfo
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- H01R13/04—Pins or blades for co-operation with sockets
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen federnden Steckerstift, der aus einer aus einem Metallband ausgestanzten Platine
hergestellt ist. Die Erfindung besteht darin, daß der Steckerstift zwei federnde Stifthälften aufweist,
die durch Stauchen der einem ausgestanzten Durchbruch gegenüberliegenden Schmalseiten der Platine
äußere Oberflächen erhalten haben, die im Querschnitt senkrecht zur Steckerachse gegenüber der ursprünglichen
Dicke der Platine erheblich verbreitert und Teil eines Kreises sind.
Der große Vorteil des erfindungsgemäßen Steckerstiftes liegt in der Verminderung der Herstellzeit und
der Herstellkosten gegenüber bekannten Steckerstiften, die aus einer aus einem Metallband ausgestanzten
Platine hergestellt sind. Bei diesen bekannten Stekkern sind nämlich Nacharbeiten erforderlich und im
allgemeinen müssen mehrere Teile von Hand zusammengesetzt oder aneinander befestigt werden. Der erfindungsgemäße
Steckerstift kann dagegen mit geeigneten Stanz- und Prägewerkzeugen vollautomatisch
hergestellt werden, ohne daß Nacharbeit mit einer zweiten Maschine oder Handarbeit bei seiner Herstellung
erforderlich ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Steckerstiftes schließt sich an die
federnden Stifthälften ein Steckerschaft an, der wie die federnden Stifthälften durch Stauchen in der
Weise geformt ist, daß die Schmalseiten der Platine im Querschnitt senkrecht zur Steckerachse erheblich
verbreitert und Teil eines Kreises sind. Zweckmäßig wird beim Stauchen des Steckerschaftes wenigstens
auf einem Teil von dessen Oberfläche ein Gewinde zum Aufschrauben einer Griffhülse aufgepreßt.
Der Durchbruch im federnden Steckerstift wird beim Stauchen der Seitenteile derart nachgeformt und
bemessen, daß die beiden Stifthälften auf seinen beiden Seiten im erforderlichen Maße federn. Die beiden
federnden Stifthälften sind am Steckerschaft immer fest miteinander verbunden, während sie am
freien Ende entweder fest miteinander verbunden oder voneinander getrennt sein können. Im ersten Fall sind
die beiden federnden Stifthälften an beiden Enden festgehalten und deshalb bei geringem Querschnitt bereits
verhältnismäßig steif. Im zweiten Fall sind die Stifthälften nur einseitig gehalten, während sich ihre
freien Enden gegeneinander verschieben können. Deshalb sind sie bei verhältnismäßig großem Querschnitt
noch relativ nachgiebig. Welche der beiden Ausführungsformen günstiger ist, hängt davon ab, welche
Bemessung der Stifthälften angestrebt wird. Fig. 1 zeigt, wie ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Steckerstiftes in mehreren Arbeitsgängen aus einem Blechstreifen hergestellt wird. In Fig. 2
sind zwei um 90° gegeneinander gedrehte Längsan-Federnder Steckerstift
Anmelder:
Richard Hirschmann,
Radiotechnisches Werk,
Eßlingen/Neckar, Urbanstr. 28
sichten und zwei Querschnitte durch ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Steckerstiftes wieder-
gegeben.
In Fig. 3 ist der vollständige Stecker mit der Griffhülse ebenfalls in zwei um 90° gegeneinander gedrehten
Ansichten teilweise geschnitten dargestellt.
Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Steckerstiftes wird in einen Blechstreifen 1 zunächst ein ovaler
Durchbruch 2 gestanzt. Dann wird mit zwei Stempeln 3 die Außenkontur der Stiftplatine um den
Durchbruch 2 herum herausgeschnitten. Mit zwei weiteren Schneidstempeln 4 wird eine doppelseitige Kerbe
aus dem Blech ausgestanzt. In einem bestimmten Abstand von dieser Kerbe wird der Blechstreifen mit
einem Schneidstempel 5 abgeschnitten. In einer zusätzlichen Vorrichtung, die zweckmäßig mit der bisher
beschriebenen Stanzvorrichtung zu einem Folgewerkzeug zusammengebaut ist, wird dann in den
Durchbruch2 ein Stempele eingeführt. Sein Querschnitt ist so gewählt, daß sich nach dem jetzt erfolgenden
Stauchen der Schmalseite der ausgestanzten Platine die gewünschte veränderte Form des Durchbruches
2 ergibt. Beim Stauchen wird der Stiftteil um den Durchbrach^ herum gestreckt, so daß sich seine
Spitze, wie dargestellt, unter den inzwischen wieder angehobenen Stempel 5 schiebt.
Durch das Stauchen der Schmalseiten der Platine werden Flächen gebildet, deren Schnittlinien mit jedem
Querschnitt senkrecht zur Steckerachse ein Teil eines Kreises um die Steckerachse sind.
Fig. 2 zeigt den fertig bearbeiteten Steckerstift. Er besteht aus dem federnden Stiftteil 7 mit dem bereits
erwähnten Durchbruch8. Wie aus dem Schnittt
durch den federnden Stiftteil 7 ersichtlich ist, sind die Schnittlinien der angestauchten Seitenflächen in dem
Querschnitt annähernd Viertelkreise 9. Zu beiden Seiten des Durchbruches 8 ist der federnde Stiftteil im
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Schnitt A annähernd eben. Der Durchmesser der Kreisbögen 9 ist im Schnitt A in der Mitte der Längsausdehnung
des federnden Stiftteiles 7 am größten. Er nimmt nach beiden Seiten etwas ab, so daß der Stift
ballig ist, und sich leicht in eine Buchse einführen läßt. Bei geeigneter Bemessung der Wandstärke der
Stiftstege 10 hat der Stift die erforderliche Federung, um in der Buchse guten Kontakt zu machen. An den
federnden Stiftteil 7 schließt sich der Steckerschaft 11 an. Die federnden Stege 10 des Steckerstiftes 7 sind
an dem Schaft 11 stets fest miteinander verbunden. An ihrem freien Ende können sie dagegen miteinander
verbunden oder in Verlängerung des Durchbruches 8 auch voneinander getrennt sein.
Der Steckerschaft 11 hat ebenfalls angestauchte kreisförmige Seitenflächen 12, deren Bogenlinien im
Schnitt B durch den Steckerschaft zu sehen sind. Zwischen den angestauchten Zylindermantelflächen 12 ist
der Querschnitt des .Steckerschaftes zu dessen Mittelpunkt hin annähernd halbkreisförmig eingezogen.
Beim letzten Teil 13 des Steckerstiftes ist auf die Seitenflächen der Platine ein Gewinde aufgeprägt,
ohne daß der Querschnitt der Platine nennenswert verformt ist. Schließlich wird nach dem Stauchen
noch ein Gewindestück 14 mit dem Schnittstempel 15 von dem Steckerstift abgetrennt. In dieses Gewindestück
wird ein Schraubenzieherschlitz 15a. und ein Loch 16 eingestanzt, das dazu dient, einen Anschlußdraht
17 einzuführen, wie in der Fig. 2 dargestellt ist.
Die Griffhülse, die den erfindungsgemäßen Steckerstift zu einem sogenannten Bananenstecker vervollständigt,
besteht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer zylindrischen Hülse 18, die auf den
größten Teil ihrer Innenfläche ein Gewinde 19 aufweist und sich in ihrem vorderen Teil etwa auf den
Kerndurchmesser dieses Gewindes verengt und in ihrem hinteren Teil 20 etwas weiter ist als der Außendurchmesser
des Gewindes 19. Die Hülse wird von vorne auf den Steckerstift derart aufgeschraubt, daß
ihr engerer Teil auf den Steckerschaft 12 zu liegen kommt. Dann wird das Gewindestück 14 mit dem eingeführten
Draht 17 von der Rückseite her in die Griffhülse 18 eingeschraubt. Das Ende des Anschlußdrahtes
17 wird zwischen dem Gewindeteil 13 am Steckerstift und dem Gewindestück 14 eingeklemmt. Damit
ist der erfindungsgemäße Stecker betriebsfertig an den Anschlußdraht angeschlossen. Selbst\rerständlich können
außer den beschriebenen auch beliebige andere Anschlußmittel zum Befestigen des Anschlußdrahtes vor-gesehen
werden, beispielsweise ein Lötansatz, an dem der Anschlußdraht anzulöten ist. Bananenstecker werden
im allgemeinen mit aufgeschraubter Hülse verpackt und verschickt. Mit geeigneten Einrichtungen
können selbstverständlich auch die Hülsen, die ebenfalls vollautomatisch gefertigt sein könnten, auch noch
vollautomatisch auf den erfindungsgemäßen Steckerstift aufgeschraubt werden. Auch die Verpackung kann
noch vollautomatisch erfolgen. . *
Claims (5)
1. Federnder Steckerstift, der aus einer aus einem Metallband ausgestanzten Platine hergestellt
ist, gekennzeichnet durch zwei federnde Stifthälften (7), die durch Stauchen der einem ausgestanzten
Durchbruch (2) gegenüberliegenden Schmalseiten der Platine äußere Oberflächen erhalten haben, die
im Querschnitt senkrecht zur Steckerachse gegenüber der ursprünglichen Dicke der Platine erheblich
verbreitert und Teil eines Kreises sind.
2. Federnder Steckerstift nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an die federnden Stifthälften
(7) anschließenden Steckerschaft (11), der wie die federnden Stifthälften durch Stauchen in
der Weise geformt ist, daß die Schmalseiten der Platine im Querschnitt senkrecht zur Steckerachse
erheblich verbreitert und Teil eines Kreises sind.
3. Federnder Steckerstift nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Stauchen
des Steckerschaftes wenigstens auf einem Teil von dessen Oberfläche ein Gewinde zum Aufschrauben
einer Griffhülse aufgepreßt ist.
4. Steckerstift nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden federnden Stifthälften
(7) am Steckerschaft und am freien Ende fest miteinander verbunden sind.
5. Steckerstift nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden federnden Stifthälften
(7) nur am Steckerschaft fest miteinander verbunden und am freien Ende voneinander getrennt
sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 588/290 8.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH32205A DE1087655B (de) | 1958-01-21 | 1958-01-21 | Federnder Steckerstift |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH32205A DE1087655B (de) | 1958-01-21 | 1958-01-21 | Federnder Steckerstift |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1087655B true DE1087655B (de) | 1960-08-25 |
Family
ID=7151827
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH32205A Pending DE1087655B (de) | 1958-01-21 | 1958-01-21 | Federnder Steckerstift |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1087655B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3400358A (en) * | 1965-10-21 | 1968-09-03 | Ibm | Electrical connector |
| US4630983A (en) * | 1983-12-15 | 1986-12-23 | Artur Fischer | Expansion pin |
-
1958
- 1958-01-21 DE DEH32205A patent/DE1087655B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3400358A (en) * | 1965-10-21 | 1968-09-03 | Ibm | Electrical connector |
| US4630983A (en) * | 1983-12-15 | 1986-12-23 | Artur Fischer | Expansion pin |
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