[go: up one dir, main page]

DE1087655B - Federnder Steckerstift - Google Patents

Federnder Steckerstift

Info

Publication number
DE1087655B
DE1087655B DEH32205A DEH0032205A DE1087655B DE 1087655 B DE1087655 B DE 1087655B DE H32205 A DEH32205 A DE H32205A DE H0032205 A DEH0032205 A DE H0032205A DE 1087655 B DE1087655 B DE 1087655B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pin
connector
plug
resilient
halves
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH32205A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
RADIOTECHNISCHES WERK
Original Assignee
HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
RADIOTECHNISCHES WERK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by HIRSCHMANN RADIOTECHNIK, RADIOTECHNISCHES WERK filed Critical HIRSCHMANN RADIOTECHNIK
Priority to DEH32205A priority Critical patent/DE1087655B/de
Publication of DE1087655B publication Critical patent/DE1087655B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R13/00Details of coupling devices of the kinds covered by groups H01R12/70 or H01R24/00 - H01R33/00
    • H01R13/02Contact members
    • H01R13/04Pins or blades for co-operation with sockets
    • H01R13/05Resilient pins or blades
    • H01R13/052Resilient pins or blades co-operating with sockets having a circular transverse section

Landscapes

  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen federnden Steckerstift, der aus einer aus einem Metallband ausgestanzten Platine hergestellt ist. Die Erfindung besteht darin, daß der Steckerstift zwei federnde Stifthälften aufweist, die durch Stauchen der einem ausgestanzten Durchbruch gegenüberliegenden Schmalseiten der Platine äußere Oberflächen erhalten haben, die im Querschnitt senkrecht zur Steckerachse gegenüber der ursprünglichen Dicke der Platine erheblich verbreitert und Teil eines Kreises sind.
Der große Vorteil des erfindungsgemäßen Steckerstiftes liegt in der Verminderung der Herstellzeit und der Herstellkosten gegenüber bekannten Steckerstiften, die aus einer aus einem Metallband ausgestanzten Platine hergestellt sind. Bei diesen bekannten Stekkern sind nämlich Nacharbeiten erforderlich und im allgemeinen müssen mehrere Teile von Hand zusammengesetzt oder aneinander befestigt werden. Der erfindungsgemäße Steckerstift kann dagegen mit geeigneten Stanz- und Prägewerkzeugen vollautomatisch hergestellt werden, ohne daß Nacharbeit mit einer zweiten Maschine oder Handarbeit bei seiner Herstellung erforderlich ist.
Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung des erfindungsgemäßen Steckerstiftes schließt sich an die federnden Stifthälften ein Steckerschaft an, der wie die federnden Stifthälften durch Stauchen in der Weise geformt ist, daß die Schmalseiten der Platine im Querschnitt senkrecht zur Steckerachse erheblich verbreitert und Teil eines Kreises sind. Zweckmäßig wird beim Stauchen des Steckerschaftes wenigstens auf einem Teil von dessen Oberfläche ein Gewinde zum Aufschrauben einer Griffhülse aufgepreßt.
Der Durchbruch im federnden Steckerstift wird beim Stauchen der Seitenteile derart nachgeformt und bemessen, daß die beiden Stifthälften auf seinen beiden Seiten im erforderlichen Maße federn. Die beiden federnden Stifthälften sind am Steckerschaft immer fest miteinander verbunden, während sie am freien Ende entweder fest miteinander verbunden oder voneinander getrennt sein können. Im ersten Fall sind die beiden federnden Stifthälften an beiden Enden festgehalten und deshalb bei geringem Querschnitt bereits verhältnismäßig steif. Im zweiten Fall sind die Stifthälften nur einseitig gehalten, während sich ihre freien Enden gegeneinander verschieben können. Deshalb sind sie bei verhältnismäßig großem Querschnitt noch relativ nachgiebig. Welche der beiden Ausführungsformen günstiger ist, hängt davon ab, welche Bemessung der Stifthälften angestrebt wird. Fig. 1 zeigt, wie ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Steckerstiftes in mehreren Arbeitsgängen aus einem Blechstreifen hergestellt wird. In Fig. 2 sind zwei um 90° gegeneinander gedrehte Längsan-Federnder Steckerstift
Anmelder:
Richard Hirschmann,
Radiotechnisches Werk,
Eßlingen/Neckar, Urbanstr. 28
sichten und zwei Querschnitte durch ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Steckerstiftes wieder- gegeben.
In Fig. 3 ist der vollständige Stecker mit der Griffhülse ebenfalls in zwei um 90° gegeneinander gedrehten Ansichten teilweise geschnitten dargestellt.
Zur Herstellung des erfindungsgemäßen Steckerstiftes wird in einen Blechstreifen 1 zunächst ein ovaler Durchbruch 2 gestanzt. Dann wird mit zwei Stempeln 3 die Außenkontur der Stiftplatine um den Durchbruch 2 herum herausgeschnitten. Mit zwei weiteren Schneidstempeln 4 wird eine doppelseitige Kerbe aus dem Blech ausgestanzt. In einem bestimmten Abstand von dieser Kerbe wird der Blechstreifen mit einem Schneidstempel 5 abgeschnitten. In einer zusätzlichen Vorrichtung, die zweckmäßig mit der bisher beschriebenen Stanzvorrichtung zu einem Folgewerkzeug zusammengebaut ist, wird dann in den Durchbruch2 ein Stempele eingeführt. Sein Querschnitt ist so gewählt, daß sich nach dem jetzt erfolgenden Stauchen der Schmalseite der ausgestanzten Platine die gewünschte veränderte Form des Durchbruches 2 ergibt. Beim Stauchen wird der Stiftteil um den Durchbrach^ herum gestreckt, so daß sich seine Spitze, wie dargestellt, unter den inzwischen wieder angehobenen Stempel 5 schiebt.
Durch das Stauchen der Schmalseiten der Platine werden Flächen gebildet, deren Schnittlinien mit jedem Querschnitt senkrecht zur Steckerachse ein Teil eines Kreises um die Steckerachse sind.
Fig. 2 zeigt den fertig bearbeiteten Steckerstift. Er besteht aus dem federnden Stiftteil 7 mit dem bereits erwähnten Durchbruch8. Wie aus dem Schnittt durch den federnden Stiftteil 7 ersichtlich ist, sind die Schnittlinien der angestauchten Seitenflächen in dem Querschnitt annähernd Viertelkreise 9. Zu beiden Seiten des Durchbruches 8 ist der federnde Stiftteil im
009 588/290
Schnitt A annähernd eben. Der Durchmesser der Kreisbögen 9 ist im Schnitt A in der Mitte der Längsausdehnung des federnden Stiftteiles 7 am größten. Er nimmt nach beiden Seiten etwas ab, so daß der Stift ballig ist, und sich leicht in eine Buchse einführen läßt. Bei geeigneter Bemessung der Wandstärke der Stiftstege 10 hat der Stift die erforderliche Federung, um in der Buchse guten Kontakt zu machen. An den federnden Stiftteil 7 schließt sich der Steckerschaft 11 an. Die federnden Stege 10 des Steckerstiftes 7 sind an dem Schaft 11 stets fest miteinander verbunden. An ihrem freien Ende können sie dagegen miteinander verbunden oder in Verlängerung des Durchbruches 8 auch voneinander getrennt sein.
Der Steckerschaft 11 hat ebenfalls angestauchte kreisförmige Seitenflächen 12, deren Bogenlinien im Schnitt B durch den Steckerschaft zu sehen sind. Zwischen den angestauchten Zylindermantelflächen 12 ist der Querschnitt des .Steckerschaftes zu dessen Mittelpunkt hin annähernd halbkreisförmig eingezogen.
Beim letzten Teil 13 des Steckerstiftes ist auf die Seitenflächen der Platine ein Gewinde aufgeprägt, ohne daß der Querschnitt der Platine nennenswert verformt ist. Schließlich wird nach dem Stauchen noch ein Gewindestück 14 mit dem Schnittstempel 15 von dem Steckerstift abgetrennt. In dieses Gewindestück wird ein Schraubenzieherschlitz 15a. und ein Loch 16 eingestanzt, das dazu dient, einen Anschlußdraht 17 einzuführen, wie in der Fig. 2 dargestellt ist.
Die Griffhülse, die den erfindungsgemäßen Steckerstift zu einem sogenannten Bananenstecker vervollständigt, besteht in dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus einer zylindrischen Hülse 18, die auf den größten Teil ihrer Innenfläche ein Gewinde 19 aufweist und sich in ihrem vorderen Teil etwa auf den Kerndurchmesser dieses Gewindes verengt und in ihrem hinteren Teil 20 etwas weiter ist als der Außendurchmesser des Gewindes 19. Die Hülse wird von vorne auf den Steckerstift derart aufgeschraubt, daß ihr engerer Teil auf den Steckerschaft 12 zu liegen kommt. Dann wird das Gewindestück 14 mit dem eingeführten Draht 17 von der Rückseite her in die Griffhülse 18 eingeschraubt. Das Ende des Anschlußdrahtes 17 wird zwischen dem Gewindeteil 13 am Steckerstift und dem Gewindestück 14 eingeklemmt. Damit ist der erfindungsgemäße Stecker betriebsfertig an den Anschlußdraht angeschlossen. Selbst\rerständlich können außer den beschriebenen auch beliebige andere Anschlußmittel zum Befestigen des Anschlußdrahtes vor-gesehen werden, beispielsweise ein Lötansatz, an dem der Anschlußdraht anzulöten ist. Bananenstecker werden im allgemeinen mit aufgeschraubter Hülse verpackt und verschickt. Mit geeigneten Einrichtungen können selbstverständlich auch die Hülsen, die ebenfalls vollautomatisch gefertigt sein könnten, auch noch vollautomatisch auf den erfindungsgemäßen Steckerstift aufgeschraubt werden. Auch die Verpackung kann noch vollautomatisch erfolgen. . *

Claims (5)

Patentansprüche:
1. Federnder Steckerstift, der aus einer aus einem Metallband ausgestanzten Platine hergestellt ist, gekennzeichnet durch zwei federnde Stifthälften (7), die durch Stauchen der einem ausgestanzten Durchbruch (2) gegenüberliegenden Schmalseiten der Platine äußere Oberflächen erhalten haben, die im Querschnitt senkrecht zur Steckerachse gegenüber der ursprünglichen Dicke der Platine erheblich verbreitert und Teil eines Kreises sind.
2. Federnder Steckerstift nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen an die federnden Stifthälften (7) anschließenden Steckerschaft (11), der wie die federnden Stifthälften durch Stauchen in der Weise geformt ist, daß die Schmalseiten der Platine im Querschnitt senkrecht zur Steckerachse erheblich verbreitert und Teil eines Kreises sind.
3. Federnder Steckerstift nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß beim Stauchen des Steckerschaftes wenigstens auf einem Teil von dessen Oberfläche ein Gewinde zum Aufschrauben einer Griffhülse aufgepreßt ist.
4. Steckerstift nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden federnden Stifthälften (7) am Steckerschaft und am freien Ende fest miteinander verbunden sind.
5. Steckerstift nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden federnden Stifthälften (7) nur am Steckerschaft fest miteinander verbunden und am freien Ende voneinander getrennt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 588/290 8.60
DEH32205A 1958-01-21 1958-01-21 Federnder Steckerstift Pending DE1087655B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH32205A DE1087655B (de) 1958-01-21 1958-01-21 Federnder Steckerstift

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH32205A DE1087655B (de) 1958-01-21 1958-01-21 Federnder Steckerstift

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1087655B true DE1087655B (de) 1960-08-25

Family

ID=7151827

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH32205A Pending DE1087655B (de) 1958-01-21 1958-01-21 Federnder Steckerstift

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1087655B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3400358A (en) * 1965-10-21 1968-09-03 Ibm Electrical connector
US4630983A (en) * 1983-12-15 1986-12-23 Artur Fischer Expansion pin

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3400358A (en) * 1965-10-21 1968-09-03 Ibm Electrical connector
US4630983A (en) * 1983-12-15 1986-12-23 Artur Fischer Expansion pin

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE7639220U1 (de) Elektrische Kontakteinrichtung
DE2422313A1 (de) Steckverbindung
DE2743795A1 (de) Schraube oder mutter mit einer nicht verlierbaren unterlegscheibe
DE1121151B (de) Steckerbuchse
DE68923016T2 (de) Elektrischer Endstückstift mit nachgiebigem Teil.
DE102006012722B3 (de) Einpress-Kontakt
DE2506796C3 (de) Verfahren zur Herstellung eines Kontaktorganes für eine Mehrfachsteckkontaktdose
DE68904379T2 (de) Elektrischer steckverbinder der art mit geringer steckkraft.
DE2138715C3 (de) Elektrische Klemmbuchse mit elastischer Klemmung
EP0198408B1 (de) Werkzeug zur Herstellung eines elektrischen Kontaktstiftes für gedruckte Schaltungsplatten
EP0662733A2 (de) Kontaktfeder-Anordnung
DE1087655B (de) Federnder Steckerstift
EP0833406A2 (de) Einpressstift mit einem elastischen Einpressbereich
DE19945310C2 (de) Steckverbinder
DE3441134C2 (de)
DE1043423B (de) Spannungswaehler fuer Netzanschlussgeraete
DE3606340C2 (de)
DE19707745A1 (de) Kontaktzunge und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2049929C3 (de) Steckermuffe für Miniatur-Vielfachstecker und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE1043508B (de) Fassung fuer den elektrischen Anschluss von Entladungslampen mit in Ringform gebogenem Lampenrohr
DE3042237C2 (de) Winkelstecker für Koaxialkabel
DE102006038354A1 (de) Anschlusselement
DE968785C (de) Schutzkontaktstecker niedriger Bauart mit zwei diametral gegenueberliegenden seitlichen Schutzkontakten
DE8518567U1 (de) Elektrischer Steckverbinder
DE3204306C1 (de) Kontaktvorrichtung