DE1087429B - Zentriereinrichtung fuer Radsaetze in Radsatzdrehbaenken - Google Patents
Zentriereinrichtung fuer Radsaetze in RadsatzdrehbaenkenInfo
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- DE1087429B DE1087429B DEM34677A DEM0034677A DE1087429B DE 1087429 B DE1087429 B DE 1087429B DE M34677 A DEM34677 A DE M34677A DE M0034677 A DEM0034677 A DE M0034677A DE 1087429 B DE1087429 B DE 1087429B
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23B—TURNING; BORING
- B23B5/00—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor
- B23B5/28—Turning-machines or devices specially adapted for particular work; Accessories specially adapted therefor for turning wheels or wheel sets or cranks thereon, i.e. wheel lathes
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Description
- Zentriereinrichtung für Radsätze in Radsatzdrehbänken Radsätze werden für die Bearbeitung in Radsatzdrehbänl-en mittels einer Hubeinrichtung auf die erforderliche Höhe gehoben, so daß die Körnerspitzen in die hierfür an den Achsschenkeln vorgesehenen Körnerlöcher eingeführt werden können.
- Es ist eine Einrichtung zum Zentrieren von zylindrischen und konischen Rundblöcken, insbesondere für Drehbänke, bekanntgeworden, die aus einem verstellbaren Schieber in Verbindung mit einem gleichschenkeligen, mit den Schenkeln am Rundblock anliegenden Schwenkbügeln gebildet ist. Diese Art der Zentriereinrichtung ist jedoch für einen Einsatz bei Radsatzdrehbänken nicht im gleichen Maße geeignet wie bei Drehbänken schlechthin. Bei Radsatzdrehbänken, auf die die Erfindung abgestellt ist, ist der für die Unterbringung des Schwenkbügels erforderliche Raum nicht vorhanden, da an dieser Stelle die Bearbeitungswerkzeuge angebracht sind.
- Es ist üblich, für das Heben der Radsätze eine entsprechende Tasteinrichtung vorzusehen, die das Anheben ausschaltet, wenn der Radsatz die erforderliche Höhe erreicht hat. Diese Tasteinrichtung steht für gewöhnlich mit einem Prisma, das unter die Achse des Radsatzes geführt wird, in Verbindung, und zwar bilden die beiden Schenkel des Prismas, die die Achse tangential berühren, in ihren Berührungspunkten eine feste Auflage für die Achse, während eine unter der Achse vorgesehene Taste über einen Zeiger die Höhenlage der Achse Wiedergibt.
- An Stelle der Auflage in einem Prisma ist es auch bekannt, die Achse auf einer Unterlage aufliegen zu lassen und mittels zweier Rollen, die sich an den Umfang der Achse anlegen, den Winkel, den,dies..- beiden Rollen miteinander bilden, bezogen auf die Verlängerung des senkrechten Achsdurchmessers, zu messen bzw. die Veränderung des Winkels bei unterschiedlichem Achsdurchmesser für die Höheneinstellung auszuwerten.
- Alle diese Meßeinrichtungen liefern nur dann genaue Werte, wenn die Krümmung der Achse :groß ist, d. h., wenn - die Höhe des entsprechenden Kreisabschnitten bei geringen Abweichungen des Achshalbmessers Unterschiede erkennen läßt, die sich ohne. große Schwierigkeiten ablesen lassen. Die Anwendung dieser Meßmethoden ist begrenzt, wenn die Achse selbst eine Betätigung dieser Meßeinrichtungen nicht mehr gestattet. Dies ist z. B. bei Radsätzen der Fall, die auf der Achse zwischen den Radscheiben eigene Antriebsaggregate, wie Elektromotor.- od. dgl., aufnehmen und bei denen auch die Achsschenkel von Lagergehäusen umbaut sind, so daß auch die Achsschenkel zum Unterbringen derartiger Meßei-nrichtungen nicht herangezogen werden können.
- Um auch in solchen Fällen, wie sie beispielsweise bei Radsätzen von Elektrolokomotiven zu finden sind, die Radsätze beim Einfahren in die Radsatzdrehbänke auf die genau festgelegte Höhe heben zu können, wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß über der Achsmitte des Radsatzes ein die Lauffläche berührender, an einem Schwenkarm in einer Führung gleitender Fühler vorgesehen ist, der mit einer die Bewegung der Hubeinrichtung beeinflussenden Kontakteinrichtung in Verbindung steht, die mit der Hubeinrichtung über ein Seil beweglich verbunden ist.
- Die Bewegung der Hubeinrichtung wird abgeschaltet, wenn die Entfernung der beiden Kontakte zueinander den Wert Null erreicht hat.
- Für eine elektrische Lösung kann beispielsweise vorgeschlagen werden, daß in die Hubeinrichtung und in den Fühler je ein Potentiometer eingebaut ist, so da.ß bei Übereinstimmung der Ausschläge der beiden Potentiometer die Bewegung der Hubeinrichtung abschaltet.
- Mit Hilfe dieser erfindungsgemäßen. Vorschläge ist es in einfachster Weise möglich, die Radsätze auf eine vorher bestimmte Höhenlage zu heben, zumal bei diesen Anordnungen verschiedene Durchmesser der Radsätze nicht besonders berücksichtigt zu werden brauchen.
- In den Zeichnungen ist ein Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen Gegenstandes schematisch - wegen der Symmetrie der gesamten Anordnung jedoch nur die eine Hälfte - dargestellt. Im einzelnen zeigt Abb.1 eine Anordnung einer Hubeinrichtung in Ansicht, bei der die Bewegungen auf mechanische Weise angezeigt werden und die Hubeinrichtung ihre Ausgangslage eingenommen hat, Abb. 2 eine Anordnung gemäß Abb. 1. Der Radsatz hat die für das Einführen der Körnerspitzen erforderliche Höhe erreicht, und die Hubeinrichtung ist abgestellt, Abb. 3 eine Anordnung einer Hubeinrichtung; bei der die Bewegungen Hubeinrichtung-Fühler mit Potentiometern gemessen werden.
- Ein Rad 1 eines (nur zur Hälfte dargestellten) Radsatzes stützt sich mit seiner Lauffläche 2 auf einer Traverse3 ab, die in ihrer Höhenlage mittels Kolben4, die in einem Geste115 geführt werden, verstellbar ist. Auf der Radsatzachse 6 zwischen den Rädern ist beispielsweise ein Elektromotorgehäuse 7 befestigt, während die Achsschenkel 8 in den Lagern 9 ruhen. An einem Schwenkarm 10 ist eine Führung 11 für einen Fühlhebel 12 vorgesehen. Nach dem Einbringen des Radsatzes auf die Traverse 3 wird der Schwenkarm 10 so eingeschwenkt, daß der Fühlhebel 12 über der Achsmitte des Radsatzes und somit - wie in den Abbildungen wiedergegeben - auch über der Achsmitte des Rades 1 gehalten wird. Ein Seilzug 13 verbindet über Umlenkrollen 14 den Fühlerhebel 12 mit einem Kontakt 15. Außerdem greift an,der Traverse 3 ein weiterer Seilzug 16 an, der gleichfalls mit einem Kontakt 17 über Umlenkrollen 18 eine Verbindung herstellt. Beim Anheben der Traverse 3 berührt der Fühlhebel 12 das Rad 1, und beim weiteren Anheben bewegen sich die Kontakte 15, 17 aufeinander zu, bis sie einander gegenüberstehen (Abb. 2). In diesem Augenblick wird die Bewegung der Hubeinrichtung der Traverse selbsttätig (nicht dargestellt) abgestellt, und der Radsatz hat die erforderliche Höhenlage erreicht, so daß eine Körnerspitze 19 in das Körnerloch 20 des Achsschenkels 8 eingeführt werden kann.
- An Stelle der mechanischen Ausführung zeigt Abb. 3 beispielsweise den Einbau von zwei Potentiometer 21, 22, die gleichfalls bei Übereinstimmung ihrer Ausschläge die Bewegung der Hubeinrichtung abschalten.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Zentriereinrichtung für Radsätze in Radsatzdrehbänken mit einer den Radsatz unterstützenden Hubeinrichtung, deren Bewegung durch am Radsatz anliegende Tastorgane bei Übereinstimmung der Höhe der Radsatzachsa mit der Drehachse selbsttätig abschaltbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß über der Achsmitte des Radsatzes ein die Lauffläche berührender, an einem Schwenkarm (10) in einer Führung (11) gleitender Fühler (12) vorgesehen ist, der mit einer die Bewegung der Hubeinrichtung beeinflussenden Kontakteinrichtung (15, 17) in Verbindung steht, die mit der Hubeinrichtung über ein Seil (16) beweglich verbunden ist.
- 2. Zentriervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in die Hubeinrichtung und in den Fühler je ein Potentiometer eingebaut ist, so daß bei Übereinstimmung der Ausschläge der beiden Potentiometer .die Bewegung der Hubeinrichtung abschaltet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1003 008.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM34677A DE1087429B (de) | 1957-07-06 | 1957-07-06 | Zentriereinrichtung fuer Radsaetze in Radsatzdrehbaenken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM34677A DE1087429B (de) | 1957-07-06 | 1957-07-06 | Zentriereinrichtung fuer Radsaetze in Radsatzdrehbaenken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1087429B true DE1087429B (de) | 1960-08-18 |
Family
ID=7302082
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM34677A Pending DE1087429B (de) | 1957-07-06 | 1957-07-06 | Zentriereinrichtung fuer Radsaetze in Radsatzdrehbaenken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1087429B (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1652682B1 (de) * | 1968-02-03 | 1971-04-22 | Hegenscheidt Kg Wilhelm | Verfahren und einrichtung zum einspannen eines ausgebundenen radsatzes insbesondere von schienenfahrzeugen in eine mess oder bearbeitungsmaschine |
| US4116094A (en) * | 1976-05-12 | 1978-09-26 | Wilhelm Hegenscheidt Gesellschaft Mbh | Method and apparatus for centering a wheel set |
| US4825737A (en) * | 1986-06-26 | 1989-05-02 | Wilhelm Hegenscheidt Gesellschaft Mbh | Lifting mechanism especially for a wheel set in a truing machine |
| US7070836B2 (en) | 2001-02-28 | 2006-07-04 | Helsa-Automotive Gmbh & Co. Kg | Filter materials comprising a bipolar coating |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003008B (de) * | 1955-06-18 | 1957-02-21 | Froriep Gmbh Maschf | Einrichtung zum Zentrieren von zylindrischen und konischen Rundbloecken, insbesondere fuer Drehbaenke |
-
1957
- 1957-07-06 DE DEM34677A patent/DE1087429B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1003008B (de) * | 1955-06-18 | 1957-02-21 | Froriep Gmbh Maschf | Einrichtung zum Zentrieren von zylindrischen und konischen Rundbloecken, insbesondere fuer Drehbaenke |
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| US7070836B2 (en) | 2001-02-28 | 2006-07-04 | Helsa-Automotive Gmbh & Co. Kg | Filter materials comprising a bipolar coating |
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