DE1087014B - Starres Schiebedach, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents
Starres Schiebedach, insbesondere fuer KraftfahrzeugeInfo
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- 210000002414 leg Anatomy 0.000 claims description 4
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 2
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60J—WINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
- B60J7/00—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
- B60J7/02—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
- B60J7/04—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
- B60J7/053—Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels sliding with final closing motion having vertical component to attain closed and sealed condition, e.g. sliding under the roof
Landscapes
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- Body Structure For Vehicles (AREA)
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf ein starres Schiebedach,
insbesondere für Kraftfahrzeuge.
Schiebedächer mit Kurbelantrieb und einer am hinteren Rand des Dachausschnittes angeordneten
Hebevorrichtung zum Anheben bzw. Absenken des hinteren Randes des Schiebedeckels nach dessen
Schließen bzw. vor dessen öffnen sind bekannt. Dabei
besteht die Anhebevorrichtung aus einem von dem Transportmittel des Schiebedeckels betätigten Hebegestänge,
das den hinteren Deckelrand in der Schließlage anhebt bzw. vor dem öffnen des Deckels freigibt
und dadurch nach unten fallen läßt.
Bei. diesen Anhebevorrichtungen bekannter Konstruktion
ist es unerläßlich, das Auflaufen des hinteren Randes des Schiebedeckels durch eine Anlauffläche,
d. h. eine schiefe. Ebene, einzuleiten. Lediglich die Verriegelung wird dann mit Hilfe eines zu verkantenden
Hebels od. dgl. "vorgenommen. Diese Konstruktion hat aber den Nachteil, daß der Spalt
zwischen dem hinteren Rand des Schiebedeckels und dem hinteren Rand des Dachausschnittes vergleichsweise
groß sein muß, da der Schiebedeckel beim Anheben schräg nach oben gleitet und einen entsprechend '
bemessenen Bewegungsraum benötigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden.
Gegenüber den bekannten Einrichtungen besteht die Erfindung darin, daß das Gestänge zum Anheben in
Form eines Kniehebels ausgebildet ist, wobei das Anheben bzw. Absenken des Deckels durch das Kniegelenk
selber bewirkt wird.
Durch die Erfindung wird demnach die Schrägbewegung des Schiebedeckels in eine reine horizontale
und eine reine vertikale Bewegung unterteilt, d. h., der Schiebedeckel fährt ohne eine nach oben gerichtete
Berwegungskomponente nach vorn und wird erst in seiner Endstellung senkrecht zu dieser Vorschubbewegung,
d. h. ohne jegliche Komponente in Richtung des Vorschubs, nach oben angehoben. Dadurch
läßt sich der Spalt zwischen dem hinteren Deckelrand und dem Rand des Dachausschnittes auf
ein Größenmaß herabsetzen, das ausreicht, lediglich die Wärmedehnungen des Schiebedeckels aufzunehmen.
Bei dem starren Schiebedach nach der Erfindung trägt eine mit dem Kurbelantrieb zum Betätigen des
Schiebedeckels gekoppelte Spindel, die in ihrer Achsrichtung gegen die Wirkung einer Feder etwas verschiebbar
ist, zweckmäßig an ihrem Ende einen Schenkel des Kniehebelgestänges, während der andere
Schenkel fest im Dachrahmenausschnitt montiert ist. 5" Die Spindel kann auch als Transportmittel für den
Schiebedeckel selbst verwendet werden und trägt dann zweckmäßig eine mit dem Schiebedeckel verbundene
Gewindehülse. Die Hülse läuft auf der Spindel vor Starres Schiebedach,
insbesondere für Kraftfahrzeuge
insbesondere für Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Wilhelm Baier K. G.,
Stockdorf, Kraillinger Str. 5
Stockdorf, Kraillinger Str. 5
Heinrich Rehmann, Stockdorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
bzw. zurück, wobei durch das federnde Spiel der
Spindel in Längsrichtung jeweils .das .Kniehebelgestänge
am Ende bzw. Anfang der Spindeldrehbewegung betätigt wird.
Selbstverständlich ist das Erfindungsprinzip nicht auf die Verwendung einer Spindel als Transportmittel
für den Schiebedeckel beschränkt. Man kennt bereits starre Schiebedächer mit Kurbelantrieb, bei denen der
Schiebedeckel mittels über entsprechende Kettenräder geführter Ketten bewegt wird. Auch hier läßt sich das
Erfindungsprinzip entsprechend anwenden, wenn man dafür Sorge trägt, daß am Ende der Vorschub- bzw.
Rücklaufbewegung des Schiebedeckels das Kniehebelgestänge in der Erfindung entsprechender Weise betätigt
wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar in
Fig. 1 im Längsschnitt und in
Fig. 2 in Draufsicht.
In Fig. 1 ist mit 1 der Schiebedeckel bezeichnet, der im Dachausschnitt sitzt, dessen vordere Begrenzungskante
bei 2 erkennbar ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform dient als Transportmittel für den Schiebedeckel 1 jeweils eine
symmetrisch zur Verschieberichtung des Schiebedeckels im Dachausschnitt angeordnete und durch
eine Buchse 3 geführte Spindel 4, auf der eine Gewindebuchse 5 sitzt, die über einen Ausleger 6 mit
dem Schiebedeckel verbunden ist. Das hintere Ende der Spindel 4 gleitet in einem Ansatz 7 und ist gegen
unbeabsichtigtes Lösen aus diesem Ansatz durch einen Knopf 8 gesichert. Auf dem Ansatz 7 ist ein Gelenkzapfen
9 vorgesehen, der das eine Ende eines Lenkers 10 aufnimmt, der mit seinem' anderen Ende auf einen
Gelenkzapfen 11 ruht. Dieser Zapfen 11 ist durch einen zweiten Lenker 12 hindurchgeführt, der auf
einer auf der Spindel 4 unverschiebbar gelagerten
009 570/242
Buchse 13 mit einem Zapfen 14 befestigt ist. Das vordere Ende der Spindel trägt ein Kettenrad 15, das
mit der Kurbel beispielsweise über eine entsprechende Kette in Verbindung steht. Die Spindel ist in ihrer
Längsrichtung mit Spiel geführt, das durch eine Feder 16 in Richtung des Pfeiles A aufgenommen wird.
Die in Fig. 1 dargestellte Stellung ist die Verschlußstellung des Daches, wobei die Spindel 4 nach
dem Anschlagen der vorderen Schiebedachkante an der vorderen Dachausschnittbegrenzung sich in der
Gewindebuchse 5 gegen die Wirkung der Feder 16 und gegen die Richtung des Pfeiles A vorgeschraubt
hat. Dadurch wird die Buchse 13 bezüglich des im Dachausschnitt festen Ansatzes in Richtung des
Pfeiles B verschoben, so daß sich das Kniehebelgestänge 10, 12 mit seinem Kniegelenk 11 anhebt und
die hintere Kante 17 des Schiebedeckels hochdrückt. Soll das Dach geöffnet werden, so wird zuerst beim
Drehen am Rad 15 die Spindel in die Gewindebuchse 5, in Richtung des Pfeiles A geschraubt, wobei das
Kniehebelgestänge 10, 12 in die gestrichelte Lage nach unten klappt, so daß nunmehr die Hinterkante 17 des
Schiebedeckels nach unten fallen kann. Eine weitere Schraubbewegung der Spindel läßt nunmehr die Gewindebuchse
5 längs der Spindel in Richtung des Pfeiles B wandern, wobei sich der Schiebedeckel 1 mit
seiner Hinterkante 17 unter das feststehende Dach 28 schiebt. Beim öffnen dreht sich das Rad 15 in der
anderen Richtung. Die Gewindebuchse 5 und damit der Schiebedeckel 1 wandern in Richtung des Pfeiles A,
bis der Schiebedeckel 1 gegen die vordere Dachausschnittbegrenzung 2 anstößt, wodurch sich nunmehr
die Spindel 4 in die Gewindebuchse 5 hineinschraubt und dadurch die Buchse 13 gegen den Ansatz 7 geschoben
wird. Dabei hebt sich in der bereits beschriebenen. Weise das Kniegelenk 11 und drückt über
ein Polster 18 den hinteren Schiebedeckelrand nach oben in den Dachausschnitt.
Claims (3)
1. Starres Schiebedach, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit Kurbelantrieb und einer am hinteren
Rand des Dachausschnittes angeordneten Hebevorrichtung zum Anheben bzw. Absenken des
hinteren Randes des Schiebedeckels nach dessen Schließen bzw. vor dessen Öffnen, wobei die Anhebevorrichtung
aus einem von dem Transportmittel des Schiebedeckels betätigten Hebegestänge besteht, das den hinteren Deckelrand in der
Schließlage anhebt bzw. vor dem öffnen des Deckels freigibt und dadurch nach unten fallen
läßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge zum Anheben in Form eines Kniehebels (10, 12) ausgebildet
ist, wobei das Anheben bzw. Absenken des Deckels (1) durch das Kniegelenk (11) selber
bewirkt wird.
2. Schiebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß ein Schenkel (10) des Kniehebelgestänges fest am Dachrahmenausschnitt od. dgl.
(7) sitzt, während der andere Schenkel (12) am Ende einer mit dem Kurbelantrieb des Schiebedeckels
verbundenen Spindel (4) befestigt ist.
3. Schiebedach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (4) eine mit dem
Schiebedeckel (1) verbundene Gewindehülse (5) trägt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 156 615;
britische Patentschrift Nr. 635 586.
USA.-Patentschrift Nr. 2 156 615;
britische Patentschrift Nr. 635 586.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©, 009 570/242 8.60
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB43112A DE1087014B (de) | 1957-01-14 | 1957-01-14 | Starres Schiebedach, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
| GB4001357A GB824522A (en) | 1957-01-14 | 1957-12-24 | Improvements in and relating to a rigid sliding roof, for example for an automobile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB43112A DE1087014B (de) | 1957-01-14 | 1957-01-14 | Starres Schiebedach, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1087014B true DE1087014B (de) | 1960-08-11 |
Family
ID=6966942
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB43112A Pending DE1087014B (de) | 1957-01-14 | 1957-01-14 | Starres Schiebedach, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1087014B (de) |
| GB (1) | GB824522A (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1159784B (de) | 1958-01-21 | 1963-12-19 | Vermeulen Hollandia N V | Starres Schiebedach fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftwagen |
| WO2007076783A1 (de) * | 2005-12-12 | 2007-07-12 | Webasto Ag | Fahrzeugdach mit wenigstens einem oberhalb eines festen fahrzeugdachs verschiebbaren deckel |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2156615A (en) * | 1935-12-14 | 1939-05-02 | Bishop William Henry | Sliding roof for vehicles |
| GB635586A (en) * | 1946-08-16 | 1950-04-12 | Coenen Willem Frans | A sliding roof construction |
-
1957
- 1957-01-14 DE DEB43112A patent/DE1087014B/de active Pending
- 1957-12-24 GB GB4001357A patent/GB824522A/en not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2156615A (en) * | 1935-12-14 | 1939-05-02 | Bishop William Henry | Sliding roof for vehicles |
| GB635586A (en) * | 1946-08-16 | 1950-04-12 | Coenen Willem Frans | A sliding roof construction |
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| DE1159784B (de) | 1958-01-21 | 1963-12-19 | Vermeulen Hollandia N V | Starres Schiebedach fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftwagen |
| WO2007076783A1 (de) * | 2005-12-12 | 2007-07-12 | Webasto Ag | Fahrzeugdach mit wenigstens einem oberhalb eines festen fahrzeugdachs verschiebbaren deckel |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB824522A (en) | 1959-12-02 |
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