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DE1087014B - Starres Schiebedach, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Starres Schiebedach, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Info

Publication number
DE1087014B
DE1087014B DEB43112A DEB0043112A DE1087014B DE 1087014 B DE1087014 B DE 1087014B DE B43112 A DEB43112 A DE B43112A DE B0043112 A DEB0043112 A DE B0043112A DE 1087014 B DE1087014 B DE 1087014B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sliding cover
spindle
sliding
rear edge
roof
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB43112A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Rehmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Wilhelm Baier KG
Original Assignee
Wilhelm Baier KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Baier KG filed Critical Wilhelm Baier KG
Priority to DEB43112A priority Critical patent/DE1087014B/de
Priority to GB4001357A priority patent/GB824522A/en
Publication of DE1087014B publication Critical patent/DE1087014B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J7/00Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs
    • B60J7/02Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes
    • B60J7/04Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels
    • B60J7/053Non-fixed roofs; Roofs with movable panels, e.g. rotary sunroofs of sliding type, e.g. comprising guide shoes with rigid plate-like element or elements, e.g. open roofs with harmonica-type folding rigid panels sliding with final closing motion having vertical component to attain closed and sealed condition, e.g. sliding under the roof

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)
  • Fittings On The Vehicle Exterior For Carrying Loads, And Devices For Holding Or Mounting Articles (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf ein starres Schiebedach, insbesondere für Kraftfahrzeuge.
Schiebedächer mit Kurbelantrieb und einer am hinteren Rand des Dachausschnittes angeordneten Hebevorrichtung zum Anheben bzw. Absenken des hinteren Randes des Schiebedeckels nach dessen Schließen bzw. vor dessen öffnen sind bekannt. Dabei besteht die Anhebevorrichtung aus einem von dem Transportmittel des Schiebedeckels betätigten Hebegestänge, das den hinteren Deckelrand in der Schließlage anhebt bzw. vor dem öffnen des Deckels freigibt und dadurch nach unten fallen läßt.
Bei. diesen Anhebevorrichtungen bekannter Konstruktion ist es unerläßlich, das Auflaufen des hinteren Randes des Schiebedeckels durch eine Anlauffläche, d. h. eine schiefe. Ebene, einzuleiten. Lediglich die Verriegelung wird dann mit Hilfe eines zu verkantenden Hebels od. dgl. "vorgenommen. Diese Konstruktion hat aber den Nachteil, daß der Spalt zwischen dem hinteren Rand des Schiebedeckels und dem hinteren Rand des Dachausschnittes vergleichsweise groß sein muß, da der Schiebedeckel beim Anheben schräg nach oben gleitet und einen entsprechend ' bemessenen Bewegungsraum benötigt.
Aufgabe der Erfindung ist es, diesen Nachteil zu vermeiden.
Gegenüber den bekannten Einrichtungen besteht die Erfindung darin, daß das Gestänge zum Anheben in Form eines Kniehebels ausgebildet ist, wobei das Anheben bzw. Absenken des Deckels durch das Kniegelenk selber bewirkt wird.
Durch die Erfindung wird demnach die Schrägbewegung des Schiebedeckels in eine reine horizontale und eine reine vertikale Bewegung unterteilt, d. h., der Schiebedeckel fährt ohne eine nach oben gerichtete Berwegungskomponente nach vorn und wird erst in seiner Endstellung senkrecht zu dieser Vorschubbewegung, d. h. ohne jegliche Komponente in Richtung des Vorschubs, nach oben angehoben. Dadurch läßt sich der Spalt zwischen dem hinteren Deckelrand und dem Rand des Dachausschnittes auf ein Größenmaß herabsetzen, das ausreicht, lediglich die Wärmedehnungen des Schiebedeckels aufzunehmen.
Bei dem starren Schiebedach nach der Erfindung trägt eine mit dem Kurbelantrieb zum Betätigen des Schiebedeckels gekoppelte Spindel, die in ihrer Achsrichtung gegen die Wirkung einer Feder etwas verschiebbar ist, zweckmäßig an ihrem Ende einen Schenkel des Kniehebelgestänges, während der andere Schenkel fest im Dachrahmenausschnitt montiert ist. 5" Die Spindel kann auch als Transportmittel für den Schiebedeckel selbst verwendet werden und trägt dann zweckmäßig eine mit dem Schiebedeckel verbundene Gewindehülse. Die Hülse läuft auf der Spindel vor Starres Schiebedach,
insbesondere für Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Wilhelm Baier K. G.,
Stockdorf, Kraillinger Str. 5
Heinrich Rehmann, Stockdorf,
ist als Erfinder genannt worden
bzw. zurück, wobei durch das federnde Spiel der Spindel in Längsrichtung jeweils .das .Kniehebelgestänge am Ende bzw. Anfang der Spindeldrehbewegung betätigt wird.
Selbstverständlich ist das Erfindungsprinzip nicht auf die Verwendung einer Spindel als Transportmittel für den Schiebedeckel beschränkt. Man kennt bereits starre Schiebedächer mit Kurbelantrieb, bei denen der Schiebedeckel mittels über entsprechende Kettenräder geführter Ketten bewegt wird. Auch hier läßt sich das Erfindungsprinzip entsprechend anwenden, wenn man dafür Sorge trägt, daß am Ende der Vorschub- bzw. Rücklaufbewegung des Schiebedeckels das Kniehebelgestänge in der Erfindung entsprechender Weise betätigt wird.
Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar in
Fig. 1 im Längsschnitt und in
Fig. 2 in Draufsicht.
In Fig. 1 ist mit 1 der Schiebedeckel bezeichnet, der im Dachausschnitt sitzt, dessen vordere Begrenzungskante bei 2 erkennbar ist.
Bei der dargestellten Ausführungsform dient als Transportmittel für den Schiebedeckel 1 jeweils eine symmetrisch zur Verschieberichtung des Schiebedeckels im Dachausschnitt angeordnete und durch eine Buchse 3 geführte Spindel 4, auf der eine Gewindebuchse 5 sitzt, die über einen Ausleger 6 mit dem Schiebedeckel verbunden ist. Das hintere Ende der Spindel 4 gleitet in einem Ansatz 7 und ist gegen unbeabsichtigtes Lösen aus diesem Ansatz durch einen Knopf 8 gesichert. Auf dem Ansatz 7 ist ein Gelenkzapfen 9 vorgesehen, der das eine Ende eines Lenkers 10 aufnimmt, der mit seinem' anderen Ende auf einen Gelenkzapfen 11 ruht. Dieser Zapfen 11 ist durch einen zweiten Lenker 12 hindurchgeführt, der auf einer auf der Spindel 4 unverschiebbar gelagerten
009 570/242
Buchse 13 mit einem Zapfen 14 befestigt ist. Das vordere Ende der Spindel trägt ein Kettenrad 15, das mit der Kurbel beispielsweise über eine entsprechende Kette in Verbindung steht. Die Spindel ist in ihrer Längsrichtung mit Spiel geführt, das durch eine Feder 16 in Richtung des Pfeiles A aufgenommen wird.
Die in Fig. 1 dargestellte Stellung ist die Verschlußstellung des Daches, wobei die Spindel 4 nach dem Anschlagen der vorderen Schiebedachkante an der vorderen Dachausschnittbegrenzung sich in der Gewindebuchse 5 gegen die Wirkung der Feder 16 und gegen die Richtung des Pfeiles A vorgeschraubt hat. Dadurch wird die Buchse 13 bezüglich des im Dachausschnitt festen Ansatzes in Richtung des Pfeiles B verschoben, so daß sich das Kniehebelgestänge 10, 12 mit seinem Kniegelenk 11 anhebt und die hintere Kante 17 des Schiebedeckels hochdrückt. Soll das Dach geöffnet werden, so wird zuerst beim Drehen am Rad 15 die Spindel in die Gewindebuchse 5, in Richtung des Pfeiles A geschraubt, wobei das Kniehebelgestänge 10, 12 in die gestrichelte Lage nach unten klappt, so daß nunmehr die Hinterkante 17 des Schiebedeckels nach unten fallen kann. Eine weitere Schraubbewegung der Spindel läßt nunmehr die Gewindebuchse 5 längs der Spindel in Richtung des Pfeiles B wandern, wobei sich der Schiebedeckel 1 mit seiner Hinterkante 17 unter das feststehende Dach 28 schiebt. Beim öffnen dreht sich das Rad 15 in der anderen Richtung. Die Gewindebuchse 5 und damit der Schiebedeckel 1 wandern in Richtung des Pfeiles A, bis der Schiebedeckel 1 gegen die vordere Dachausschnittbegrenzung 2 anstößt, wodurch sich nunmehr die Spindel 4 in die Gewindebuchse 5 hineinschraubt und dadurch die Buchse 13 gegen den Ansatz 7 geschoben wird. Dabei hebt sich in der bereits beschriebenen. Weise das Kniegelenk 11 und drückt über ein Polster 18 den hinteren Schiebedeckelrand nach oben in den Dachausschnitt.

Claims (3)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Starres Schiebedach, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mit Kurbelantrieb und einer am hinteren Rand des Dachausschnittes angeordneten Hebevorrichtung zum Anheben bzw. Absenken des hinteren Randes des Schiebedeckels nach dessen Schließen bzw. vor dessen Öffnen, wobei die Anhebevorrichtung aus einem von dem Transportmittel des Schiebedeckels betätigten Hebegestänge besteht, das den hinteren Deckelrand in der Schließlage anhebt bzw. vor dem öffnen des Deckels freigibt und dadurch nach unten fallen läßt, dadurch gekennzeichnet, daß das Gestänge zum Anheben in Form eines Kniehebels (10, 12) ausgebildet ist, wobei das Anheben bzw. Absenken des Deckels (1) durch das Kniegelenk (11) selber bewirkt wird.
2. Schiebedach nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schenkel (10) des Kniehebelgestänges fest am Dachrahmenausschnitt od. dgl. (7) sitzt, während der andere Schenkel (12) am Ende einer mit dem Kurbelantrieb des Schiebedeckels verbundenen Spindel (4) befestigt ist.
3. Schiebedach nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel (4) eine mit dem Schiebedeckel (1) verbundene Gewindehülse (5) trägt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschrift Nr. 2 156 615;
britische Patentschrift Nr. 635 586.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©, 009 570/242 8.60
DEB43112A 1957-01-14 1957-01-14 Starres Schiebedach, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Pending DE1087014B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB43112A DE1087014B (de) 1957-01-14 1957-01-14 Starres Schiebedach, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge
GB4001357A GB824522A (en) 1957-01-14 1957-12-24 Improvements in and relating to a rigid sliding roof, for example for an automobile

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEB43112A DE1087014B (de) 1957-01-14 1957-01-14 Starres Schiebedach, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1087014B true DE1087014B (de) 1960-08-11

Family

ID=6966942

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEB43112A Pending DE1087014B (de) 1957-01-14 1957-01-14 Starres Schiebedach, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Country Status (2)

Country Link
DE (1) DE1087014B (de)
GB (1) GB824522A (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1159784B (de) 1958-01-21 1963-12-19 Vermeulen Hollandia N V Starres Schiebedach fuer Fahrzeuge, insbesondere Kraftwagen
WO2007076783A1 (de) * 2005-12-12 2007-07-12 Webasto Ag Fahrzeugdach mit wenigstens einem oberhalb eines festen fahrzeugdachs verschiebbaren deckel

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2156615A (en) * 1935-12-14 1939-05-02 Bishop William Henry Sliding roof for vehicles
GB635586A (en) * 1946-08-16 1950-04-12 Coenen Willem Frans A sliding roof construction

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WO2007076783A1 (de) * 2005-12-12 2007-07-12 Webasto Ag Fahrzeugdach mit wenigstens einem oberhalb eines festen fahrzeugdachs verschiebbaren deckel

Also Published As

Publication number Publication date
GB824522A (en) 1959-12-02

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