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DE1087092B - Verfahren und Vorrichtung zur Nassklassierung von Feststoff-gemischen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Nassklassierung von Feststoff-gemischen

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Publication number
DE1087092B
DE1087092B DEH11203A DEH0011203A DE1087092B DE 1087092 B DE1087092 B DE 1087092B DE H11203 A DEH11203 A DE H11203A DE H0011203 A DEH0011203 A DE H0011203A DE 1087092 B DE1087092 B DE 1087092B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
chambers
sand
coarse
bath
container
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH11203A
Other languages
English (en)
Inventor
Harlowe Hardinge
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1087092B publication Critical patent/DE1087092B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B03SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
    • B03BSEPARATING SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS
    • B03B5/00Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating
    • B03B5/48Washing granular, powdered or lumpy materials; Wet separating by mechanical classifiers
    • B03B5/54Drag classifiers

Landscapes

  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Naßklassierung von Feststoffgemischen Die Erfindung betrifft die Naßklassierung von Feststoffgemischen, einen entsprechenden Klassierapparat und insbesondere ein Verfahren und einen Klassierapparat, mit dem Grob- und Feinschlämme von sandförmigen Gemengen abgeschieden werden können.
  • Es sind viele Versuche unternommen worden, um Schlämme und Feinstkorn von den sandförmigen Bestandteilen auf nassem Wege entweder mit oder ohne Rührbewegung oder durch Verwendung von Spritzvorrichtungen verschiedener Art oder von Vorrichtungen zur Erzielung eines gesteuerten bzw. geregelten Absetzvorganges abzuscheiden. Beispielsweise werden in den -üblichen Band-, Rechen- oder Spiralklassierern durch mechanische Vorrichtungen .die sandförmigen Bestandteile aus dem Klassierbehälter entlang dessen Schrägboden über den Flüssigkeitsspiegel ausgetragen, wobei die mitgenommene Flüssigkeit über den Schrägboden in das Bad zurückströmt. Hierbei wird diese auch Schlämme enthaltende Flüssigkeit von den auszutragenden Sanden gefiltert, so daß auch Feinstkorn in den Sanden zurückgehalten wird und demzufolge eine scharfe Trennung zwischen Sanden und Feinstkorn nicht gewährleistet ist.
  • Es ist auch bereits versucht worden, durch die Schicht der entlang des Schrägbodens nach oben geförderten Absetzprodukte (Sande) Wasserstrahlen von unten zu leiten, um die mitgeführten Schlämme bzw. das Feinstkorn aus diesen Sanden hinauszuspülen. Doch hat dies den Nachteil, daß das auf diese Weise herausgespülte Feinstkorn wieder in das sandhaltige Aufgabegut hineingewaschen wird, wodurch sich dessen Schlammgehalt erhöht. Außerdem hat dieses Verfahren den Nachteil, daß durch das zusätzliche Spülwasser die sandartigen Arbeitsprodukte auf der Schrägbodenfläche zu stark verdünnt und daher von den Fördermitteln (z. B. Rechen) nicht mehr gehalten werden, sondern infolge ihrer zu hohen Fließeigenschaften in den Behälter zurückfließen. Hierdurch wird aber die angestrebte Klassierung erheblich beeinträchtigt.
  • Es ist ferner versucht worden, durch von oben her gerichtete Wasserstrahlen eine zusätzliche Reinigung der Absetzprodukte auf ihrer Schrägbahn zu bewirken. Doch wird hierdurch nur Feinstkorn in die Absetzprodukte hineingespült.
  • Ähnliche Wirkungen treten auch bei Befolgung eines bekannten Vorschlages auf, bei dem ebenfalls das sandhaltige Aufgabegut längs des Schrägbodens des Naßklassierers in aufeinanderfolgenden Teilmengen der im Klassierbehälter befindlichen Bestandteile mittels eines mit schabenden- Stegen besetzten umlaufenden Bandes gefördert wird. Hierbei werden aber die jeweils zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stegen erfaßten Teilmengen beim Durchwandern der Zone der Teilmengenerfassung ständig fortschreitend vermindert. Außerdem wird dabei eine oberhalb des Pegels der Klassierbehälterfüllung angesetzte, zum Schrägboden geneigte, gestaffelte Spülung der stegfreien Bandinnenseite das dort bereits abgesetzte Feinstkorn über zahlreiche, in mehreren hintereinanderliegenden Reihen angeordnete Bandlochungen ständig in das dem Spülstrahl jeweils entgegenlaufende nächste Stegabteil eingeschlämmt.
  • Durch die Erfindung werden die Nachteile dieser bekannten Verfahren und Vorrichtungen beseitigt und ein Verfahren geschaffen, mit dem Schlämme und Feinstkorn hydraulisch von den sandförmigen bzw. den grobkörnigeren Bestandteilen des Gutes abgeschieden werden und bei dem nach der Abscheidung eine erneute Vermischung des Feinstkornes mit der Sandfraktion wirksam verhindert wird, so daß diese mechanisch aus dem Klass.ierbehälter in verhältnismäßig reiner Form ausgetragen werden.
  • Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die in aufeinanderfolgenden Einzelkammern eines Fördermittels kontinuierlich entlang dem Schrägboden eines Schrägklassierers über den Badspiegel hinausgeförderten Teilmengen der im Klassierbehälter befindlichen Bestandteile des Feststoffgemisches auf diesem Förderweg für sich durch Absetzen nachklassiert und die Feinkorn- und Schlammfraktionen dieser Teilmengen aus den Einzelkammern heraus in das Trübebad zurückgeführt werden, während die sandige Grobkornfraktion nach Abführung der Restflüssigkeit aus dem Behälter ausgetragen wird.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren kann dadurch vereinfacht und leistungsfähiger gemacht werden, daß die kammerförmig abgeteilten Mengen des Gemisches in an sich bekannter Weise der Wirkung von Aufwasserströmen unterworfen werden, ,welche nach oben gegen diese kammerförmig abgeteilten Mengen in solcher Weise gerichtet sind, daß ein unerwünschter Rückstrom sandförmiger Bestandteile in Abwärtsrichtung der Bewegungsbahn nicht stattfindet. Die nach oben verlaufenden Ströme des Zusatzwassers sind bestrebt, die sandförmigen Bestandteile wirksamer zu reinigen. Unter bestimmten Umständen erzeugt die Einführung von aufströmendem Zusatzwasser eine etwas verzögerte Absetzwirkung in den kammerförmig abgeteilten Mengen des Gemisches. Jedoch verändert die Zufuhr von Aufströmwasser in erster Linie den Wirkungsgrad der Abscheidung und bildet dadurch eine weitere Verfeinerung.
  • Die Bewegungsgeschwindigkeit der kammerförmig abgeteilten Mengen kann ebenfalls variiert werden, um verschiedene Absetzgeschwindigkeiten der sandförmigen Bestandteile innerhalb der Einzelkammern zu erreichen. Die Absetzgeschwindigkeiten können auch weiterhin durch entsprechende Regelung des Zusatzwassers variiert werden.
  • In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsbeispiele der Erfindung veranschaulicht. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht eines erfindungsgemäßen Schrägklassierers, Fig.2 den gleichen Schrägklassierer im Längsschnitt, Fig. 3 einen Grundriß der in Fig. 1 und 2 dargestellten Vorrichtung, wobei einige Teile weggelassen sind, um Einzelheiten anderer Teile und deren Arbeitsweise zu veranschaulichen, Fig. 4 einen Längsschnitt durch eine andere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig.5 einen Grundriß der in Fig.4 dargestellten Ausführungsform, wobei auch hier wieder einige Bauteile weggenommen sind, um Einzelheiten anderer Teile zu zeigen, Fig. 6 einen Querschnitt nach der Linie 6-6 der Fig. 4, Fig.7 einen vergrößerten,abgebrochen gezeichneten Schnitt, der einen Einzelteil der erfindungsgemäßen Vorrichtung im Betrieb zeigt, Fig. 8 einen entsprechenden Schnitt wie Fig. 7, der aber die Arbeitsweise einer anderen Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht, Fig. 9 einen abgebrochen gezeichneten Grundriß, der einen Einzelteil der erfindungsgemäßen Vorrich-tung zeigt, Fig. 10 einen Grundriß einer anderen Ausführungsform der Vorrichtung, nach der die Erfindung verwirklicht werden kann, Fig. 11 einen Längsschnitt nach der Linie 11-11 der Fig. 10 und Fig. 12 einen ähnlichen Längsschnitt, der aber eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung darstellt.
  • Gemäß Fig. 1 bis 3 und 7 ist ein Behälter 10 mit einem Schrägboden 12 versehen. Der Behälter ist durch Ständer 14 gestützt, die einen Teil eines Gestells bilden. Die zu klassierende Trübe, die Grobschlamm, Feinschlamm und sandförmige Bestandteile enthält, wird in den Behälter 10 durch ein Zuführungsrohr 16 geleitet. Diese Zuführung der Trübe wird durch eine PrallpIatte oder Schwelle 18 erleichtert, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Die Trübe in dem Behälter bildet ein Bad 20 (vgl. Fig. 2). Der Grob- und Feinschlamm schwimmt in dem Bad 20 auf und strömt über ein Wehr 22 aus, wodurch ein kontinuierlicher Vorgang gewährleistet ist.
  • Bei dieser Ausführungsform der Vorrichtung werden abgeteilte Mengen der Trübe innerhalb des Bades 20 kammerförmig durch einen Mechanismus gefördert, der aus einem endlosen Band 24 besteht, das, abgesehen von den später beschriebenen Ausnahmen, für die Flüssigkeit undurchlässig ist, wie es beispielsweise bei gummiimprägnierter Hanfleinwand der Fall ist. Das Band läuft über Umkehrrollen 26 und 28. Die Rolle 26 ist am oberen Ende des Behälters in ausreichender Höhe über dem Flüssigkeitsspiegel drehbar gelagert, wobei auch Spannvorrichtungen 30 in der üblichen Weise vorgesehen sind, und wird von einem Motor 32 angetrieben. Mit 34 ist ein Drehzahlregler bezeichnet.
  • Bei normalem Betrieb der Vorrichtung ist die am unteren Behälterende gelagerte Rolle 28 in der Trübe eingetaucht. Sie ist an einem Rahmen 36 drehbar gelagert, der höhenverstellbar ausgebildet ist, um die Rolle 28 über dem Boden 12 des Behälters 10 zu verstellen. Eine solche Bewegung des Rahmens 36 kann durch eine beliebige Vorrichtung erreicht werden; in diesem Falle besteht sie aus einer Handkurbel 38 und einem damit verbundenen Ritzel 40, das mit einer Zahnstange an dem Rahmen 36 kämmt. Am Behälter 10 drehbar gelagerte Stützrollen 42 tragen das obere Trum des Bandes 24.
  • Das Band 24 ist mit kammerbildenden Stegen 44 versehen. Diese bestehen aus Winkeleisen, die mit der Oberfläche des Bandes 24 durch nicht dargestellte Schrauben, Niete od. dgl. verbunden sind. Die Stege 44 stimmen in der Breite mit dem Band 24 überein.
  • Wie in Fig. 6 dargestellt, sind am Boden des Behälters 10 Profilschienen 46 vorgesehen, die winkelige Seitenplatten 48 abstützen, welche mit ihren nach innen gebogenen Schenkeln 50 auf den Schienen 46 aufliegen. Die Seitenplatten 48 werden durch geeignete elastische Mittel in ihrer Lage gehalten, z. B. durch Spiral- oder Blattfedern 52, die zwischen den Seitenwänden des Behälters 10 und den Seitenplatten 48 angeordnet sind, so daß sie elastisch in gleitendem Kontakt mit den Kanten des unteren Trums des Bandes 24 stehen und gleichzeitig gegen eine Längsbewegung gesichert sind.
  • Bei Beginn des Betriebes des Klassierers wird das Band 24 in Gang gesetzt. Der Behälter 10 enthält eine aus Flüssigkeit, Grobschlamm, Feinschlamm und sandförmigen Bestandteilen bestehende Aufschlämmung, aus der sich die sandförmigen Bestandteile auf dem Boden des Behälters abzusetzen suchen, während Fein-und Grobschlämme in der Flüssigkeit aufschwimmen. Die über das Rohr 16 zugeführte Aufschlämmung wird dem oberen Trum des Bandes 24 zugeleitet, wie in Fig. 2 dargestellt. Das Band 24 bewegt sich in Richtung der Pfeile nach Fig. 1 und 2, und die Stege 44 bilden zusammen mit dem Band 24 eine Reihe bewegter Kammern 56 von bestimmtem Volumen, die am Behälterboden, wie in Fig. 2 dargestellt, dort abgesetztes Grobgut erfassen und mitnehmen. Dieses Grobkorn enthält jedoch einen beträchtlichen Anteil an Grob- und Feinschlamm. Sobald die Kammern 56 die Seitenplatten 48 erreichen, wird der Kammerinhalt von allen Seiten eingeschlossen.
  • Während die Trübe in dieser Art in den Kammern eingeschlossen und durch das Band 24 längs der durch die Fläche 60 bestimmten Bahn 54 aufwärts bewegt wird, setzen sich die grobkörnigeren Teilchen der Trübe in dem unteren Teil der Kammern ab, und der Grob- und Feinschlamm schwimmt wenigstens zeitweise in der Flüssigkeit, die sich in dem oberen Teil 64 der Kammern 56 befindet. Die Absonderung des Grobschlammes, des Feinschlammes und der überschüssigen Flüssigkeit von den abgesetzten, grobkörnigeren Bestandteilen erfolgt durch Auslaßöffnungen 66, die in dem Band 24 angebracht sind, wie in den Fig. 2 und 7 dargestellt. Bei der Ausführungsform der Erfindung nach den Fig. 1 bis 3 und 7 werden der schwimmenden Grobschlamm, Feinschlamm und die überschüssige Flüssigkeit durch die Auslaßöffnungen 66 abgeschieden, wenn sich die Kammern 56 über den Flüssigkeitsspiegel des Beckens 20 hinausbewegen, wie in den Fig. 2 und 7 gezeigt. Die Öffnungen 66 sind bei der bevorzugten Ausführungsform der Erfindung in einer oder mehreren Reihen in dem Band 24 in der Nähe des jeweils rückwärtigen Steges 44 jeder Kammer 56 angeordnet, um eine vorbestimmte Abschlämmhöhe in jeder Kammer zu schaffen. Das schräge Band 24, das praktisch die obere Seite jeder Kammer 56 bildet, ist im übrigen im wesentlichen undurchlässig, so daß die dekantierte Flüssigkeit sowie der Grob- und Feinschlamm 68 durch die Öffnungen 66 auf die Oberfläche des Bandes 24 nach unten und zurück in das Becken 20 strömen. Die Erfindung arbeitet dabei nach dem sogenannten »Überström«-Prinzip, wobei die Undurchlässigkeit des Bandes 24 das abgestoßene Gemisch aus Flüssigkeit sowie Grob-und Feinschlamm daran hindert, wieder in die nachfolgenden Kammern 56 zu gelangen, so daß diese ankommenden Mengen nicht mit zusätzlichem Grob-und Feinschlamm belastet werden.
  • Jede Kammer 56 ist mit wenigstens einer Öffnung 66 versehen. In der Praxis hat sich gezeigt, daß eine oder mehrere Reihen solcher Öffnungen zweckmäßig sind, wie in Fig.3 dargestellt, um eine verhältnismäßig schnelle Dekantierung zu ermöglichen, solange noch der Grob- und Feinschlamm sich im Schwebezustand in der im oberen Teil 64 der Kammern 56 vorhandenen Flüssigkeit befindet. Der aus den jeweils höher liegenden Kammern 56 mit der Flüssigkeit austretende Grob- und Feinschlamm fließt auf dem Band 24 abwärts und wird am Eintritt in die Öffnungen 66 der nachfolgenden tiefer liegenden Kammern 56 dadurch gehindert, daß aus diesen Kammern Flüssigkeit mit Grob- und Feinschlamm mit höherer Geschwindigkeit abfließt.
  • Die ideale Wirkung tritt ein, wenn die Sandmenge in jeder Kammer etwa in Höhe der Öffnungen 66 liegt. Falls die Trübe verhältnismäßig geringen Anteil an sandförmigen Bestandteilen enthält, so wird diese Wirkung nicht erreicht sein, sofern das Band nicht langsamer bewegt wird als im durchschnittlichen, normalen Betriebs. Falls, umgekehrt, das Band während der Behandlung einer Trübe mit durchschnittlichem oder hohem Gehalt an sandförmigen Bestandteilen zu langsam bewegt wird, können die sandförmigen Bestandteile in die Öffnungen 66 eindringen und diese mehr oder weniger verstopfen, so daß nur ein Teil des Wassers und des Feinschlammes dekantiert werden kann. Falls erforderlich, können zusätzliche Reihen von Öffnungen 66 in jeder Kammer vorgesehen werden. Bei der bevorzugten Ausführungsform wird jedoch von der Änderung der Bandgeschwindigkeit Gebrauch gemacht, um eine möglichst ideale Arbeifsweise zu erzielen.
  • Wenn sich die Kammern 56 längs der Bahn 54 weiter nach oben über den Flüssigkeitsspiegel des Beckens 20 bewegen, vervollständigt sich allmählich die Dekantierung der Flüssigkeit und des Grob- und Feinschlammes aus den Kammern, während die abgesetzten sandförmigen Bestandteile der Flüssigkeit in den unteren Teilen der Kammern 56 unterhalb der Höhe der Öffnungen 66 bleiben. Die Flüssigkeit in den Kammern 56 unterhalb der durch die Öffnungen 66 bestimmten Höhe wird am Ausfließen während ihrer Aufwärtsbewegung auf der Bahn 54 infolge des Seiten- und Deckenabschlusses der Kammern 56 und der Methode gehindert, in der die abgesetzten sandförmigen Bestandteile in den Kammern 56 gleitend längs der Oberfläche 60 der Sandschicht 58 bewegt werden, die, wie beschrieben, ausreichend undurchlässig gegen ein Durchsickern der Flüssigkeit ist. jedoch schließen die oberen Enden der Seitenplatten 48 jeweils mit einer Kante 70 ab, die praktisch aus einem Wehr besteht, das bevorzugt parallel zu dem Flüssigkeitsspiegel in jeder Kammer angeordnet ist. Die Seitenplatten 48 bilden zwei entgegengesetzte Seiten der Kammern 56. Wenn auf diese Weise der Inhalt der Kammern über die Kanten 70 der Seitenplatten bewegt wird, endet die begrenzende Wirkung der Seitenplatten, so daß die restliche Flüssigkeit in den Kammern 56 über die Kanten 70 abfließen und zwischen die Seitenplatten 48 und die Seiten des Behälters 10 sowie in das Becken 20 fließen kann, wie bei 72 in Fig. 3 dargestellt.
  • Die Seitenplatten 48 schließen ein kurzes Stück vor dem Auswurf 62 für die sandförmigen Bestandteile ab, wodurch die restliche Flüssigkeit der sandförmigen Bestandteile absickern kann, während sie von den Stegen 44 weiterhin zu dem Auswurf 62 bewegt werden. Auch während dieser Bewegung der sandförmigen Bestandteile könnte ein Teil davon in jeder Kammer 56 über die Kanten 70 der Seitenplatten fließen und in gewisser Weise mit den nach oben gelangenden sandförmigen Bestandteilen vermischt werden, wenn sie die Abschlußenden der Seitenplatten 48 erreichen. Wenn jedoch die sandförmigen Bestandteile die Kanten 70 der Seitenplatten erreichen und sich darüber hinaus nach dem Auswurf 62 bewegen, ist der größte Teil des Grob- und Feinschlammes bereits abgesickert, und die Wasser- und Feinschlammenge, die noch abfließen muß, ist auf diese Weise viel geringer als an dem unteren Ende der Bahn 54, so daß diese anfallenden sandförmigen Bestandteile nur in geringstem Maße einer Wiedermitnahme durch flüssige oder sehr kleine Mengen an darin befindlichem Grob und Feinschlamm ausgesetzt sind, wenn die Mengen der sandförmigen Bestandteile an ihren Seiten unbedeckt sind, während sie sich über die Kanten 70 der Seitenplatten 48 hinausbewegen.
  • Man wird infolgedessen erkennen, daß der beschriebene Naßklassierer eine einfache und höchst wirksame Vorrichtung zur Abscheidung von Grob- und Feinschlamm von sandförmigen Bestandteilen oder grobkörnigeren Teilchen durch D-ekantierung des Grob-und Feinschlammes vors den sandförmigen Bestandteilen und grobkörnigeren Teilchen darstellt, ohne daß der Grob- und Feinschlamm, der von höher liegenden Mengen dekantiert ist, wieder in die nachfolgenden Teilmengen in den Kammern eindringen kann, die aus dem Bad gefördert werden. Weiterhin kann der Absetzungsgrad innerhalb der Kammern 56 geändert und durch die Geschwindigkeit geregelt werden, mit der die Kammern auf der Bahn 54 nach oben bewegt werden. Diese Geschwindigkeit ist regelbar, wie erwähnt, durch Beeinflussung der Bandgeschwindigkeit, z. B. durch Anwendung umschaltbarer Keilriemenscheiben und -riemen zwischen dem Motor und dem Geschwindigkeitsverminderer 34. Je langsamer die Bewegung der Kammern 56 ist, um so größer ist die Absetzwirkung der darin befindlichen Teilmengen.
  • Während der Dekantierung des Grob- und Feinschlammes aus den Kammern 56 zurück in das Becken 20 wird die Menge und die Kraft der dekantierten Flüssigkeit im allgemeinen ausreichend sein, um irgendwelche sandförmigen Bestandteile abzuschlämmen, die bestrebt sind, sich auf der oberen Fläche dieses Teiles des unteren Trums des Bandes 24 abzusetzen, der sich innerhalb des Beckens befindet. Es, wird jedoch mit Vorteil ein Abstreifer 74 verwendet, wie in den Fig. 2 und 9 dargestellt, der zwischen den Seitenplatten 48 gelagert ist. Der vorzugsweise an oder in der Nähe des Flüssigkeitsspiegels angeordnete Abstreifer ist in gleitender Berührung mit dem unteren Trum des Bandes 24, wodurch irgendwelche festen Bestandteile auf dem Band vollständig entfernt werden. Jede geeignete Form des Abstreifers, z. B. die Form eines rechten Winkels, kann verwendet werden. Auf diese Art wird das Band sauber gehalten.
  • Um weiterhin den Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen 'l,\aßklassierers zu steigern und die sandförmigen Bestandteile der Trübe in höherem Maße auszuwaschen, werden bei einer anderen Ausführungsform der Erfindung Spritzvorrichtungen verwendet, die das Spülwasser direkt in die Kammern von deren Unterseite aus einführen. Diese Ausführungsform ist insbesondere in den Fig. 4 bis 6 und 8 dargestellt. Abgesehen von den Spritzvorrichtungen entspricht die Konstruktion dieser Ausführungsform der Erfindung der in den Fig. 1 bis 3 und 7 dargestellten und wird im folgenden beschrieben: Bei dieser weiteren Ausführungsform der Erfindung sind, wie insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht.. eine größere Anzahl von Spritzköpfen 76 an dem schrägen Boden 12 des Behälters 10 und vorzugsweise unterhalb der Oberfläche 60 der aus sandförmigen Bestandteilen gebildeten Schicht58 angeordnet. Die Spritzköpfe werden mit einer größeren Anzahl Öffnungen versehen, die unmittelbar Wasser in die Kammern 56 spritzen, welche Teilmengen der Absetzprodukte enthalten. Auf diese Weise wird das in den Kammern 56 befindliche Gemisch verdünnt und dadurch der Nachklassierungsvorgang beschleunigt. Die Spritzflüssigkeit erzeugt außerdem in dem oberen Teil jeder Kammer einschließlich der in das Trübebad eingetauchten Kammern einen Überdruck, der eine Abführung von feinkörnigen Bestandteilen auch aus den unterhalb des Badspiegels liegenden Kammern zur Folge hat.
  • Die Kammern 56 nehmen das Gemisch in dem Behälter 10 in einem Bereich auf, in welchem es eine verhältnismäßig hohe Dichte hat und die Absetzgeschwindigkeit verhältnimäßig niedrig ist. Auf diese Weise vergrößert der Zusatz des verdünnenden Wassers zu dem Inhalt der Kammern 56 die Absetzgeschwindigkeit der sandförmigen Bestandteile und der grobkörnigeren Teilchen in den Kammern 56 und schafft dadurch eine bessere Abgrenzung zwischen den sandförmigen Bestandteilen und dem Grob-und Feinschlamm, der davon abgeschieden werden soll. Der Grob- und Feinschlamm hat eine geringere Absetzgeschwindigkeit und ist bestrebt, wenigstens zeitweilig in der Flüssigkeit innerhalb der Kammern 56 zu schweben. Weiterhin ist die Anwendung eines Schwemmwasser- oder Flüssigkeitsstromes, der durch die sandförmigen Bestandteile innerhalb der Kammern 56 von dem Boden aus nach oben gerichtet ist, bestrebt, die sandförmigen Bestandteile des Grob- und Feinschlammes wirksamer zu reinigen, als wenn keine solchen Schwemmwasserströme verwendet werden, da die Geschwindigkeit dieses Wassers beträchtlich höher bemessen werden kann als die Absetzgeschwindigkeiten des Grob- und Feinschlammes, der aus den sandförmigen Bestandteilen entfernt werden soll.
  • Auf diese Weise wird der Grob- und Feinschlamm zu der Oberfläche der sandförmigen Masse hin in jeder Kammer bewegt, und insbesondere wenn diese Kammern über den Flüssigkeitsspiegel der in dem Becken befindlichen Trübe bewegt werden, wird die in dem Grob- und Feinschlamm enthaltene-Flüssigkeit veranlaßt, durch die Auslaßöffnungen 66 der Kammern 56 mit einer größeren Geschwindigkeit abzufließen, als wenn solche Spritzvorrichtungen nicht verwendet werden und der Grob- und Feinschlamm nur durch Dekantieren entfernt wird, wie in der Konstruktion nach den Fig. 1 bis 3 und 7. Außerdem reinigt, wenn die Kammern über den Flüssigkeitsspiegel gehoben werden, das Zusatzwasser aus den erwähnten Spritzvorrichtungen die sandförmigen Bestandteile und ist zusätzlich bestrebt, jede Neigung des Wassers zu unterbinden, sich durch die sandförmigen Bestandteile zurückzufiltrieren, falls eine Undichtigkeit an den Stegen und den angrenzenden Kammern auftritt. Die Verwendung solcher Spritzvorrichtungen ergibt infolgedessen ein sehr reines Erzeugnis, und die Schwemmwassermengen können weit größer sein, als bei den bekannten Klassierapparaten tragbar ist, wobei keine Gefahr besteht, daß die sandförmigen Bestandteile wieder in das Becken 20 zurückgelangen, da diese in den Kammern gehalten werden, bis sie freigegeben werden, wenn sie über die Kanten 70 der Seitenplatten 48 hervortreten.
  • Aus den Fig. 4 und 5 ist ersichtlich, daß die größere Anzahl der Spritzköpfe 76 eine ausreichende Anzahl angrenzender Kammern 56 bedeckt, um die sandförmigen Bestandteile in gewünschtem Maße abzuschwemmen und zu waschen. Bei einer bevorzugten Gestaltung dieser Ausführungsform der Erfindung kann ein Sammelrohr 78 verwendet werden, um alle Spritzköpfe 76 gemeinsam mit Schwemmwasser zu speisen, wobei bevorzugt Ventile 80 zwischen dem Sammelrohr 78 und den einzelnen Spritzköpfen 76 angeordnet sind, damit die jedem Spritzkopf 76 zugeführte Spritzwassermenge einzeln gesteuert und in gewünschter Weise geregelt werden kann. Die Spritzwirkung kann dadurch in sehr feinem Grade geregelt und eine hochselektive Absetzung innerhalb der Kammern 56 erreicht werden.
  • Wie bei der zuerst beschriebenen Ausführungsform werden die abgeschiedenen Grob- und Feinschlämme aus den Kammern 56 abgeschwemmt und dekantiert, wie am besten aus Fig. 6 ersichtlich, wobei die praktisch undurchlässige Eigenschaft des Bandes 24 eine Wiedermitnahme der abgesonderten Grob- und Feinschlämme in die nachfolgenden Kammern in derselben Weise verhindert, wie im Zusammenhang mit der zuerst erwähnten Ausführungsform beschrieben.
  • Falls bei beiden beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung eine ausreichende Abdichtwirkung zwischen den Enden der Schaufeln 44 und den Seitenplatten48 nicht erhalten wird, werden zusätzliche Vorrichtungen, beispielsweise eine nicht dargestellte biegsame Wischvorrichtung, den Stegenden hinzugefügt, um die Abdichtung des Kammerinhaltes zur Vermeidung des Abfließens zwischen den Stegenden und Seitenplatten 48 zu verbessern. Außerdem können im Bedarfsfall eine Rolle oder mehrere (nicht dargestellt) so angeordnet werden, daß sie auf die Oberfläche des unteren Trums des Bandes 24 einwirken und dadurch die freien Kanten der Stege 44 in gleitender Berührung mit der Oberfläche 60 der Schicht 58 halten und darauf die Ablagerung abgesetzter sandförmiger Bestandteile verhindern, falls die Kammern 56 zeitweilig durch abgesetzte sandförmige Bestandteile überladen sind.
  • Die beiden beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung verwenden ein biegsames Band, um die Kammern oder Fächer zur Begrenzung des Gemisches oder der Trübe zu bilden. Es können auch andere Mittel benutzt werden, um ähnliche Kammern zu bilden, die in umgekehrter Lage angeordnet sind, um Teilmengen der Trübe abzugrenzen, und in bezug auf eine im allgemeinen geneigte Fläche innerhalb eines ein Trübebad enthaltenden Behälters beweglich sind. Eine solche zusätzliche Vorrichung ist in der Ausführungsform der Erfindung nach Fig. 10 veranschaulicht, in der ein Behälter 82 von kreisförmigem Querschnitt mit einem schrägen Boden 84 versehen ist. Ein Zuführungsgerinne 86 führt die Trübe dem Behälter zu, und ein Flüssigkeitsüberströmkana188 ist ebenfalls angeordnet, um den Abfluß der Grob- und Feinschlämme aus dem Becken 90 zu ermöglichen. Eine Absetzschicht 92 aus dichtem Sand, der mit Grob- und Feinschlamm durchtränkt ist, bildet sich in ähnlicher Weise aus wie die Schicht58 der vorhergehenden Ausführungsform. Auch entsteht darauf eine Fläche 94 entsprechend der Fläche 64 der vorhergehenden Ausführungsform.
  • Eine praktisch ebene Scheibe 96 ist auf einer Welle 98 angebracht und wird von dieser angetrieben. Der Behälter 82 ist ferner mit einer halbkreisförmigen Wand 100 versehen, die an dem Boden des Behälters befestigt ist. Die obere Kante der Wand 100 paßt sich dicht an den Rand der Scheibe 96 an und verläuft von dem Überströmkanal 88 zu dem Auswurf 102 für die sandförmigen Bestandteile in dem Boden des Behälters 82.
  • Vorrichtungen zur Bildung der Fächer oder Kammern sind auf der Scheibe 96 in Form von radial verlaufenden Stegen 104 vorgesehen, deren untere Kanten in bezug auf die Oberfläche 94 der Schicht 92 gleiten. Segmentartig ausgebildete Kammern 105 werden von der Scheibe 96 und den Stegen 104 eingeschlossen, während die Wand 100 die eine Seitenwand jeder Kammer darstellt und eine von der Scheibe 96 herabhängende kreisförmige Wand 106 die zweite Seitenwand jeder Kammer bildet. Eine Reihe von Auslaßöffnungen 108 ist auch in der Scheibe 96 an jeder Schaufel 104 ausgebildet, wie in Fig. 10 und 11 dargestellt.
  • Wenn die Scheibe 96 in der Richtung des in Fig.10 dargestellten Pfeiles umläuft, werden von den jeweils untersten Kammern 105 die Absetzprodukte im Behälter 90 gestaffelt auf der geneigten Bahn oder Ebene 94 nach oben bewegt, während die Trübe in den Kammern 105 in derselben Weise eingeschlossen wird, wie die Kammern 56 die Trübe in den oben beschriebenen Ausführungsformen der Erfindung begrenzen und bewegen. Die sandförmigen Bestandteile setzen sich allmählich an den unteren Teilen der Fächer 105 ab, während der Grob- und Feinschlamm durch die Auslaßöffnungen 108 dekantiert wird, wie bei 110 gekennzeichnet. Die Scheibe 96 ist undurchlässig mit Ausnahme der Öffnungen 108 und schützt den Inhalt der Kammern 105 davor, wieder von dem Grob- und Feinschlamm verunreinigt zu werden, der aus den vorhergehenden Kammern ausgeschieden wird und in das Trübebad 90 zurückfließt. Die gereinigten sandförmigen Bestandteile werden beim Erreichen des Auswurfes 102 durch die Stege 104 ausgestoßen.
  • Eine weitere Verbesserung der Ausführungsform nach den Fig. 10 und 11 ist in Fig. 12 dargestellt, in welcher Spritzköpfe 112 vorgesehen sind, um Schwemmwasser nach oben in den Inhalt der Kammern 105 einzuleiten. Die Köpfe 112 können mit Schwemmwasser von einem Sammelrohr 114 gespeist werden. Die Arbeitsweise dieses Sammelrohres und der Spritzköpfe entspricht den entsprechenden Teilen der zuvor beschriebenen Ausführungsformen nach den Fig. 1 bis 9.
  • In dem Apparat, der in den Fig. 10 bis 12 dargestellt ist, fließen die Grob- und Feinschlämme, die aus den Kammern 105 abgeschwemmt sind, in das Becken 90 zurück und werden durch den Überströmkanal 88 ausgeschieden, während die abgeschlämmten sandförmigen Bestandteile durch den Auswurf 102 ausgestoßen werden. Auf diese Weise sind die Prinzipien und die Arbeitsweise der in diesen Figuren dargestellten Anordnungen praktisch dieselben wie bei den in den Fig. 1 bis 9 veranschaulichten Ausführungsformen.
  • Es ist selbstverständlich, daß in der vorhergehenden Beschreibung und den anliegenden Ansprüchen die Begriffe Grobschlamm, Feinschlamm und sandförmige Bestandteile mehr im anschaulichen als im realen Sinn zwecks Unterscheidung zwischen der Größe der in dem Gemisch vorhandenen Teilchen verwendet werden. Auch können diese Begriffe nicht nur Mineralstoffe, sondern auch organische Stoffe umfassen, wobei pflanzliche und andere ähnliche organische Stoffe beispielsweise von Mineralstoffen gesondert werden wie bei der Abtrennung der sandförmigen Bestandteile von den kleinen Teilchen oder von pflanzlichen Organismen.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zur Naßklassierung von Feststoffgemischen aus Teilchen verschiedener Größe, z. B. aus feinst- und sandkörnigen Bestandteilen, in einem Schrägklassierer, wobei in aufeinanderfolgenden Einzelkammern eines Fördermittels kontinuierlich Teilmengen der im Klassierbehälter befindlichen Bestandteile entlang dem Schrägboden über den Badspiegel hinaus gefördert werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilmengen auf diesem Förderweg für sich durch Absetzen nachklassiert, die Feinkorn- und Schlammfraktionen dieser Teilmengen aus den Einzelkammern heraus in das Trübebad zurückgeführt werden und die sandige Grobkornfraktion nach Abführung der Restflüssigkeit aus dem Behälter ausgetragen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilmengen in den Einzelkammern auf ihrem Wege über den Schrägboden zusätzlichen Flüssigkeitsaufströmen ausgesetzt werden.
  3. 3. Schrägklassierer zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 mit einem entlang dem Schrägboden kontinuierlich bewegten Fördermittel mit Einzelkammern bildenden Stegen, dadurch gekennzeichnet, daß das Fördermittel (24 in Fig. 1 bzw. 96 in Fig. 11) lediglich an je einer in Förderrichtung unmittelbar vor jedem Steg(44bzw.104) liegenden Stelle mit Durchbrechungen (66 bzw. 108) versehen ist und daß die Einzelkammern auf einem Teil des Förderweges aus dem Bad über den Badspiegel hinaus durch Führungsstücke (48 bzw. 100) seitlich begrenzt sind.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Führungsstücke (48) unter Federwirkung stehen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Führungsstücke (48 bzw. 100) in einem gewissen Abstand oberhalb des Badspiegels, jedoch vor dem Ende des Förderweges enden.
  6. 6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß oberhalb des Badspiegels ein Abstreifer (74) über dem Fördermittel (24) angeordnet ist.
  7. 7. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen, gekennzeichnet durch Aufstromwasserdüsen (76 bzw. 112) am Schrägboden. B. Vorrichtung nach den vorhergehenden Ansprüchen mit einem Förderband als Fördermittel, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bad angeordnete untere Umkehrrolle (28) höhenverstellbar gelagert ist. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 489 661; britische Patentschrift Nr. 600 183; Engineering and Mining Journal, Mai 1950, S. 125.
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DE2617372A1 (de) * 1975-05-02 1976-11-11 Geb Hilsheimer Ingeborg Held Maschine zum ausscheiden von verunreinigungen aus koernigen stoffen
DE19621136B4 (de) * 1996-05-24 2010-12-09 Liebherr-Mischtechnik Gmbh Hebevorrichtung für Restmaterial wie Restbeton o. dgl.

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GB600183A (en) * 1942-02-11 1948-04-02 Butler Brothers Improvements in or relating to concentration of ores
US2489661A (en) * 1946-04-29 1949-11-29 Jr Alexander C Munro Classifier

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