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DE1087086B - Schneckenzentrifuge - Google Patents

Schneckenzentrifuge

Info

Publication number
DE1087086B
DE1087086B DEK37364A DEK0037364A DE1087086B DE 1087086 B DE1087086 B DE 1087086B DE K37364 A DEK37364 A DE K37364A DE K0037364 A DEK0037364 A DE K0037364A DE 1087086 B DE1087086 B DE 1087086B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drum
speed
screw
motor
planetary
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK37364A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz W Schneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Krupp Dolberg GmbH
Original Assignee
Krupp Dolberg GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Krupp Dolberg GmbH filed Critical Krupp Dolberg GmbH
Priority to DEK37364A priority Critical patent/DE1087086B/de
Priority claimed from FR821733A external-priority patent/FR1251684A/fr
Publication of DE1087086B publication Critical patent/DE1087086B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B1/00Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles
    • B04B1/20Centrifuges with rotary bowls provided with solid jackets for separating predominantly liquid mixtures with or without solid particles discharging solid particles from the bowl by a conveying screw coaxial with the bowl axis and rotating relatively to the bowl
    • B04B1/2016Driving control or mechanisms; Arrangement of transmission gearing

Landscapes

  • Friction Gearing (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Schneckenzentrifuge, deren Voll- oder Siebmanteltrommel mit dem über einen Riementrieb von einem Motor angetriebenen Gehäuse und deren austragende Schneckentrommel mit dem Ausgangswellenstumpf eines in der gemeinsamen Drehachse beider Trommeln liegenden Planeten- oder Wälzscheibengetriebes verbunden ist.
Bei Zentrifugen dieser Bauart ergibt sich die zum stetigen Austragen der Feststoffe erforderliche Differenzdrehzahl zwischen den beiden Trommeln dadurch, daß der Eingangswellenstumpf des Planeten- oder Wälzscheibengetriebes festgehalten wird, wobei das Verhältnis dieser Differenzdrehzahl zur Drehzahl der Schleudertrommel dem Untersetzungsverhältnis des benutzten Planeten- oder Wälzscheibengetriebet. entspricht.
Es ist auch bekannt, vom Antriebsmotor für das Gehäuse des Planeten- oder Wälzscheibengetriebes aus auch dessen Eingangswellenstumpf anzutreiben, und zwar über einen weiteren Keilriementrieb, der als stufenlos regelbares Geschwindigkeitswechselgetriebe ausgebildet ist. Damit soll eine besonders im Versuchsbetrieb erwünschte willkürliche Änderung der Differenzdrehzahl in Anpassung an die jeweiligen Betriebsbedingungen ermöglicht werden. Außerdem soll sich eine Sicherung gegen auftretende Überbelastungen — etwa durch zu hohe Aufgabe von Schleudergut oder größereFremdkörper zwischen Schnecken- und Schleudertrommel — dadurch ergeben, daß der Riementrieb durchrutschen und damit den Eingangswellenstumpf freigeben kann.
Diese bekannte Zentrifuge ist in ihrer Anwendung dadurch beschränkt, daß die Drehzahl der Schleudertrommel während des Betriebes überhaupt nicht und die Differenzdrehzahl durch den Keilriemen-Variator nur in einem verhältnismäßig kleinen Umfang geändert werden kann. Der Keilriemenvariator ist im übrigen nur zur Übertragung verhältnismäßig kleiner Kräfte geeignet und bietet auch keinen zuverlässigen Überlastungsschutz.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die beschriebenen Nachteile zu beseitigen. Gemäß der Erfindung geschieht dies in erster Linie dadurch, daß das Gehäuse des Planeten- oder Wälzscheibengetriebes von dessen Antriebmotor nicht unmittelbar, sondern über ein Getriebe mit stufenlos veränderlicher Drehzahl und der Eingangswellenstumpf von einem besonderen Motor über ein hydrostatisches Getriebe mit stufenlos veränderlicher Übersetzung sowie eine elastische Kupplung oder einen Riementrieb angetrieben wird.
Die Anordnung von zwei verschiedenen regelbaren Antrieben für das Gehäuse und den Eingangswellenstumpf des Planeten- und Wälzscheibengetriebes ermöglicht es, die Drehzahl der Schleudertrommel und Schneckenzentrifuge
Anmelder:
Krupp-Dolberg G.m.b.H., Essen
Fritz W. Schneider, Dortmund,
ist als Erfinder genannt worden
die Differenzdrehzahl völlig unabhängig voneinander zu verstellen und damit die Arbeitsweise der Zentrifuge den jeweiligen Betriebsbedingungen bestmöglich anzupassen. Der Regelbereich für die Differenzdrehzahl ist dabei besonders groß, weil mit hydrostatischen Geschwindigkeitswechselgetrieben sogar eine Umkehrung des Drehsinnes erzielt werden kann. Da außerdem bei hydrostatischen Getrieben der innere Öldruck zum abgegebenen Drehmoment verhältnisgleich ist, kann dieses durch ein entsprechend eingestelltes, in den Druckölstrom eingeschaltetes Sicherheitsventil begrenzt und dadurch ein zuverlässiger, rasch ansprechender Überlastungsschutz erzielt werden.
In Weiterbildung der Erfindung können die Verstellscheiben der beiden Geschwindigkeitswechselgetriebe auch derart miteinander gekuppelt werden, daß beim Verstellen der Drehzahl der Schleudertrommel deren Differenz drehzahl zur Schnecken trommel nicht geändert wird.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Schneckenzentrifuge in einem axialen Schnitt und
Fig. 2 eine Einzelheit in größerem Maßstab.
Die als kegelige Vollmanteltrommel ausgebildete Schleudertrommel 1 umgibt die Schneckentrommel 2 und ist an beiden Enden mittels der Hohlwellen 3 und 3' in den Lagerböcken 4 bzw. 4' drehbar gelagert. Im Inneren der Hohlwellen 3 und 3' sind die Tragwelle 5 bzw. die Antriebwelle 6 der Schneckentrommel 2 drehbar gelagert. Die Tragwelle 5 weist im Mittelteil radiale öffnungen? für das durch das Einlaufrohr8 in die Zentrifuge eintretende Flüssigkeits-Feststoff-Gemisch auf. Die Öffnungen 9 und 10 in der Schleudertrommel 1 dienen zum Abschleudern der sich in diesen absetzenden und durch die Schneckengänge der Schneckentrommel 2 nach links geförderten Feststoffe bzw. zum Überlauf der geklärten Flüssigkeit.
Die Schleudertrommel 1 ist über die Hohlwelle 3 mit dem Gehäuse 11 eines Wälzscheibengetriebes verbun-
009 570/158
den, dessen Ausgangswellenstumpf die Antriebwelle 6 der Schneckentrommel 2 bildet und dessen Wälzscheibe 12 mit dem Eingangswellenstumpf 13 fest verbunden ist. Dieser wird über eine elastische Kupplung 14 und ein hydrostatisches Variatorgetriebe 15 angetrieben, während das Gehäuse 11 über einen Riementrieb 16 und ein mechanisches Variatorgetriebe 17 angetrieben wird.
Die Drehung der Verstellscheibe 18 des Variatorgetriebes 17 wird über das dort angeflanschte Kettenrad 19 und die Kette 20 auf ein am hydrostatischen Variatorgetriebe 15 befindliches, auf dessen Verstellwelle 21 drehbar gelagertes Kettenrad 22 übertragen. Dieses Kettenrad ist durch Raststifte 23 mit der Verstellscheibe 24 des Variatorgetriebes 15 kuppelbar. Die Scheibe 24 ist auf der Verstellwelle 21 axial verschiebbar gelagert, jedoch durch die Gleitfeder 25 gegen Drehen gesichert und wird durch die Schraubenfeder 26 gegen das Kettenrad 22 gedrückt.
Die beiden Variatorgetriebe 17 und 15 werden unabhängig voneinander von je einem Elektromotor 27 bzw. 28 angetrieben.
Das Einstellen der Drehzahlen erfolgt in der Weise, daß zunächst an der Verstellscheibe 18 die gewünschte Drehzahl der Schleudertrommel 1 und sodann an der angehobenen und damit vom Kettenrad 22 vorübergehend abgekuppelten Verstellscheibe 24 die gewünschte Differenzdrehzahl eingestellt wird. Die Kupplung der beiden Verstellscheiben ist so eingerichtet, daß diese Differenzdrehzahl sich nicht ändert, wenn nunmehr an der Verstellscheibe 18 eine andere Drehzahl für die Schleudertrommel 1 eingestellt wird.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schneckenzentrifuge, deren Voll- oder Siebmanteltrommel mit dem über einen. Riementrieb von einem Motor angetriebenen Gehäuse und deren austragende Schneckentrommel mit dem Ausgangswellenstumpf eines in der gemeinsamen Drehachse beider Trommeln liegenden Planeten- oder Wälzscheibengetriebes verbunden ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (11) des Planeten- oder Wälzscheibengetriebes von einem Motor (27) über ein Getriebe (17) mit stufenlos veränderlicher Drehzahl und der Eingangswellenstumpf (13) von einem besonderen Motor (28) über ein hydrostatisches Getriebe (15) mit stufenlos veränderlicher Übersetzung sowie eine elastische Kupplung (14) oder einen Riementrieb angetrieben wird.
2. Schneckenzentrifuge nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verstellscheiben (18, 24) der beiden Getriebe (17, 15) mit veränderlicher Übersetzung miteinander derart kuppelbar sind, daß beim Verstellen der Drehzahl der Voll- oder Siebmanteltrommel (1) deren DifFerenzdrehzahl zur Schneckentrommel (2) nicht geändert wird.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 967 970.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 009 570/158 S.
DEK37364A 1959-03-28 1959-03-28 Schneckenzentrifuge Pending DE1087086B (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK37364A DE1087086B (de) 1959-03-28 1959-03-28 Schneckenzentrifuge

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK37364A DE1087086B (de) 1959-03-28 1959-03-28 Schneckenzentrifuge
FR821733A FR1251684A (fr) 1960-03-18 1960-03-18 Machine centrifuge à vis sans fin

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1087086B true DE1087086B (de) 1960-08-11

Family

ID=25983120

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK37364A Pending DE1087086B (de) 1959-03-28 1959-03-28 Schneckenzentrifuge

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1087086B (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178791B (de) * 1961-01-25 1964-09-24 Heinrich Desch G M B H Antrieb fuer eine Schneckenzentrifuge
DE1191301B (de) 1960-11-09 1965-04-15 Krauss Maffei Ag Schneckenzentrifuge mit einer zur Austragseite fuer die abgeschiedenen Feststoffe verjuengten sieblosen Schleudertrommel
DE2811887A1 (de) * 1978-03-18 1979-09-27 Westfalia Separator Ag Antrieb fuer eine kontinuierlich arbeitende schneckenzentrifuge
US6387032B1 (en) * 1998-02-17 2002-05-14 Westfalia Separator Ag Screw-type solid bowl centrifuge with multistage planetary gear train

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967970C (de) * 1949-09-16 1958-01-02 Siteg Siebtech Gmbh Schraubenschleuder

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