DE1086471B - Restgeldgeber fuer Warenautomaten - Google Patents
Restgeldgeber fuer WarenautomatenInfo
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- G07—CHECKING-DEVICES
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- G07F5/00—Coin-actuated mechanisms; Interlocks
- G07F5/24—Coin-actuated mechanisms; Interlocks with change-giving
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft einen Restgeldgeber für Warenautomaten, der zur Aufnahme verschiedenwertiger
Restgeldmünzen eine entsprechende Anzahl Münzstapelrohre aufweist, denen je ein Münzschieber
zugeordnet ist und bei dem die Münzschieber durch die Warenausgabevorrichtungen unter
Zwischenschaltung von Übertragungsmitteln betätigt werden.
Es sind bereits Restgeldgeber dieser Art bekannt, bei denen als Übertragungsmittel Hebel und Winkelhebel
verwendet werden. Dabei sind lange Steuerhebel, von denen je einer jedem Münzschieber zugeordnet ist,
an der Gehäuserückwand befestigt und längs verschiebbar. Sie werden von ebenfalls an der Gehäuserückwand
schwenkbar angeordneten einarmigen Hebeln betätigt, die gegen die Kraft einer jedem Hebel zugeordneten
Feder von den Warenschubladen über ebenfalls schwenkbare Winkelhebel in ihrer Ruhestellung gehalten
sind und sich beim Herausziehen der Warenschubladen unter der Kraft ihrer Feder um ihren Drehpunkt
schwenken.
Diese bekannten Restgeldgeber weisen jedoch erhebliche Mängel und Nachteile auf. So ist zur Steuerung
der Münzschieber ein kompliziertes und verhältnismäßig großes Hebelsystem erforderlich, das umstandlieh
zu montieren ist und durch Befestigung an der allgemein aus dünnem Blech hergestellten Gehäuserückwand
diese stark beansprucht bzw. sogar eine Verstärkung der Rückwand erforderlich macht. Die Betätigung
einer Warenschublade erfordert einen erhebliehen Kraftaufwand, da große Reibungswiderstände
im Hebelsystem zu überwinden sind. Auf Grund der starren Übertragungsmittel dieser Restgeldgeber ist
weiter erforderlich, daß ihre Münzrückgabe in unmittelbarer Nähe der Warenausgabevorrichtungen, im
allgemeinen neben den Warenschächten oder an Stelle eines Warenschachts, angebracht ist. Das bedeutet, daß
ein Warenautomat mit Restgeldgeber dieser Art gegenüber einem Warenautomaten alter Bauart ohne Restgeldgeber
mit den gleichen Ausmaßen einen weit geringeren Warenvorratsraum besitzt. Dadurch wird
dem Bestreben des Automatenbaues, den Warenvorratsraum im Verhältnis zum Gesamtraum des Automaten
möglichst groß zuhalten, direkt entgegengewirkt. Außerdem lassen sich diese Restgeldgeber, bedingt
durch das Hebelsystem, nur bei Stapelautomaten verwenden, während sie für Einzelgefachautomaten unbrauchbar
sind. Bei Einzelgefachautomaten ist jedoch die Notwendigkeit eines Restgeldgebers besonders
groß, da durch sie fast ausschließlich Waren mit unterschiedlichen Preisen zum Verkauf gelangen. Es wird
weiter bei diesen bekannten Restgeldgebern alb sehr nachteilig empfunden, daß sie in alte Warenautomaten
nachträglich nicht oder doch nur unter großen Schwie-Restgeldgeber für Warenautomaten
Anmelder:
ABA-System
ABA-System
AlIg. Badische Automatenfabrik
Thröner & Schneidereit, Rastatt
Thröner & Schneidereit, Rastatt
DipL-Volksw. Gerd Laube, Karlsruhe,
und Heinrich Fettweiss, Rastatt,
sind als Erfinder genannt worden
rigkeiten und bei erheblicher Beschränkung des Warenvorratsraumes einbaubar sind.
Zweck der Erfindung ist es, einen Restgeldgeber für Warenautomaten zu schaffen, der die Mängel und
Nachteile der bekannten Restgeldgeber nicht aufweist und trotzdem einfach und billig herzustellen ist. Erfindungsgemäß
ist dies dadurch erreicht, daß zentral zu den Münzschiebern eine Gruppe von durch Federkraft
in der Ruhelage gehaltenen Wahlschiebern angeordnet ist, von denen jeder in unterschiedlicher Anzahl
und Anordnung Nocken aufweist, durch die jeweils eine gewünschte Kombination von Münzschiebern in
die Geldausgabestellung bringbar ist, und daß als Übertragungsmittel Seilzüge vorgesehen sind, über welche
die einzelnen Wahlschieber mit einer oder mehreren Warenausgabevorrichtungen verbunden sind.
Durch die Anordnung der Wahlschieber und die Verwendung von Seilzügen wird erreicht, daß der
Restgeldgeber als selbständig einbaubares Zusatzgerät ausgebildet und an einer beliebigen Stelle im Automatengehäuse
oder auch außerhalb des Gehäuses angebracht werden kann und dadurch räumlich die normalen
Warenvorratsräume und Warenausgabeorgane nicht beschränkt. Bei dieser Ausbildung des Restgeldgebers
ist es möglich, ihn jederzeit nachträglich in bzw. an älteren Automaten anzubringen. Dabei ist es unwichtig,
ob es sich um Stapel- oder Einzelgefachautomaten handelt. Zweckmäßig sind die Wahlschieber als
längs verschiebbare Schubstangen mit seitlich vorspringenden Nocken ausgebildet, wobei jeder Nocken den
zugehörigen Münzschieber bei Längsverschiebung des Wahlschiebers kraftschlüssig über je einen exzentrisch
zum Schwenkpunkt der Münzschieber angeordneten Stift in die Geldausgabestellung schwenkt, so daß die
einzelnen Wahlschieber unabhängig voneinander verschiebbar sind. Die als längs verschiebbare Schubstange
ausgebildeten Wahlschieber sind dabei übereinander
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angeordnet und je mit zwei Langlöchern versehen, durch die zwei senkrecht stehende Führungsstifte
ragen und ein seitliches Verschieben der Wahlschieber verhindern. Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, daß
die auf die Führungsstifte aufsteckbaren Wahlschieber nur durch diese Führungsstifte gehalten und
somit leicht auszutauschen sind, daß sie in ihrem ursprünglichen Zustand so viele Nocken besitzen, wie
Münzschieber vorhanden sind, und daß diese Nocken zwecks Einstellung einer gewünschten Kombination
von den zu betätigenden Münzschiebern abnehmbar sind. In Weiterbildung dieses Erfindungsgedankens
weisen die Nocken zweckmäßig auf ihrer Verbindungslinie mit dem Wahlschieber eine Perforation auf
und sind somit durch Abbiegen quer zu ihrer Beanspruchungsrichtung in Betrieb leicht abbrechbar.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt
Fig. 1 eine Draufsicht auf den Restgeldgeber in Ruhestellung,
Fig. 2 eine Ansicht des Restgeldgebers in Pfeilrichtung II der Fig. 1 und
Fig. 3 eine Draufsicht auf den Restgeldgeber mit einer gewünschten Kombination von in Geldausgabestellung gebrachtem Münzschieber.
Zur Aufnahme verschiedenwertiger Restgeldmünzen sind sechs Münzstapelrohre la bis If vorgesehen. Unter
den Münzstapelrohren 1 α bis 1 f ist je ein Münzschieber
2 a bis 2f angeordnet und um eine senkrecht auf einer
Grundplatte 3 stehende Achse 4 in Pfeilrichtung 5 schwenkbar. Jeder Münzschieber 2 α bis 2f besitzt eine
Bohrung, deren Durchmesser dem lichten Durchmesser des über ihm angeordneten Münzstapelrohres la-bis 1/
entspricht und in die sich die unterste Münze eines Münzstapels legt. Die Stärke der Münzschieber ist
etwas kleiner gehalten als die Stärke ihrer zugeordneten Münzen. Mittels eines exzentrisch zu seiner
Schwenkachse angeordneten Stiftes 6 läßt sich jeder Münzschieber 2 a bis 2/ gegen die Kraft einer Feder 7
in die Geldausgabestellung schwenken, in der die in der Bohrung des Münzschiebers liegende Münze durch
eine entsprechende Bohrung 8 α bis 8/ in der Grundplatte 3 in die Münzrückgabewanne 9 fallen kann. Zentral
zu den beiderseits einer Symmetrielinie angeordneten Münzschiebern 2 a bis 2f ist eine Gruppe von
durch Federkraft in der Ruhelage gehaltenen Wahlschiebern 10 angeordnet, die als längsverschiebbare
Schubstange mit seitlich vorspringenden Nocken 11 ausgebildet sind. Jeder Nocken hintergreift dabei den
Stift 6 des Münzschiebers, dem er zugeordnet ist, und schwenkt bei Längsverschiebung des Wahlschiebers
den Münzschieber in die Geldausgabestellung. Die einzelnen Wahlschieber sind übereinander angeordnet und
je mit zwei Langlöchern 12 versehen, durch die je ein
senkrecht stehender Führungsstift 13 ragt und somit ein seitliches Verschieben der Wahlschieber verhindert.
Die Wahlschieber sind unabhängig voneinander verschiebbar. Sie sind einfach auf die Führungsstifte
aufgesteckt und nur durch diese Führungsstifte gehalten und somit leicht austauschbar. In ihrem Ursprungliehen
Zustand besitzen sie so viele Nocken 11, wie Münzsehieber 2a bis 2/ vorhanden sind (Fig. 1).
Zwecks Einstellung einer gewünschten Kombination von den zu betätigenden Münzschiebern (Fig. 3) weisen
die Nocken 11 auf ihrer Verbindungslinie 14 mit dem Wahlschieber 10 eine Perforation auf und sind durch
Abbiegen leicht abbrechbar. Die Längsverschiebung der Wahlschieber 10 in Pfeilrichtung 15 wird von den
nicht gezeigten Warenausgabevorrichtungen des Automaten mittels Seilzüge 16 bewirkt. Die Seilzüge sind
in Rohren 17 geführt.
Durch die Wahl von in Rohren geführten Seilzügen (Bowdenzüge) als Übertragungsmittel ist es, wie
schon eingangs erwähnt, möglich, den als selbständiges Gerät ausgebildeten Restgeldgeber an jeder beliebigen
Stelle im Automatengehäuse oder auch außerhalb des Gehäuses anzubringen. Dabei ist es gleichgültig, ob es
sich um Stapel- oder Einzelgefachautomaten handelt.
Claims (5)
1. Restgeldgeber für?Warenautomaten, der zur Aufnahme verschiedenwertiger Restgeldmünzen
eine entsprechende Anzahl Münzstapelrohre aufweist, denen je ein Münzschieber zugeordnet ist
und bei dem die Münzsehieber durch die Warenausgabevorrichtung unter Zwischenschaltung von
Übertragungsmitteln betätigt werden, dadurch gekennzeichnet, daß zentral zu den Münzschiebern
(2 a bis 2/) eine Gruppe von durch Federkraft in der Ruhelage gehaltenen Wahlschiebern (10) angeordnet
ist, von denen jeder in unterschiedlicher Anzahl und Anordnung Nocken (11) aufweist,
durch die jeweils eine gewünschte Kombination von Münzschiebern in die Geldausgabestellung
bringbar ist, und daß als Übertragungsmittel Seilzüge (16) vorgesehen sind, über welche die einzelnen
Wahlschieber (10) mit einer oder mehreren Warenausgabevorrichtungen verbunden sind.
2. Restgeldgeber für Warenautomaten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wahlschieber
(10) als längsverschiebbare Schubstangen mit seitlich vorspringenden Nocken (11) ausgebildet·
sind, wobei jeder Nocken den zugehörigen Münzsehieber (2 a bis 2/) bei Längsverschiebung
des Wahlschiebers kraftschlüssig über je einen exzentrisch zum Schwenkpunkt der Münzsehieber
angeordneten Stift (6) in die Geldausgabestellung schwenkt, so daß die einzelnen Wahlschieber unabhängig
voneinander verschiebbar sind.
3. Restgeldgeber für Warenautomaten nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
als längsverschiebbare Schubstange ausgebildeten Wahlschieber (10) übereinander angeordnet und
je mit zwei Langlöchern (12) versehen sind, durch die je ein senkrecht stehender Führungsstift (13)
ragt.
4. Restgeldgeber für Warenautomaten nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die auf die
Führungsstifte (13) aufsteckbaren Wahlschieber
(10) nur durch diese Führungsstifte gehalten und somit leicht austauschbar sind, daß sie in ihrem
ursprünglichen Zustand so viele Nocken (11) besitzen, wie Münzsehieber (2 a bis 2/) vorhanden
sind, und daß diese Nocken zwecks Einstellung einer gewünschten Kombination von zu betätigenden
Münzschiebern abnehmbar sind.
5. Restgeldgeber für Warenautomaten nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nocken
(11) auf ihrer Verbindungslinie (14) mit dem Wahlschieber (2 a bis 2f) eine Perforation aufweisen
und somit durch Abbiegen leicht abbrechbar sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 569/26 7.60
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA29138A DE1086471B (de) | 1958-03-27 | 1958-03-27 | Restgeldgeber fuer Warenautomaten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA29138A DE1086471B (de) | 1958-03-27 | 1958-03-27 | Restgeldgeber fuer Warenautomaten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1086471B true DE1086471B (de) | 1960-08-04 |
Family
ID=6926832
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA29138A Pending DE1086471B (de) | 1958-03-27 | 1958-03-27 | Restgeldgeber fuer Warenautomaten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1086471B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0015724A3 (en) * | 1979-03-01 | 1981-02-18 | Mars Incorporated | Coin dispenser |
-
1958
- 1958-03-27 DE DEA29138A patent/DE1086471B/de active Pending
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0015724A3 (en) * | 1979-03-01 | 1981-02-18 | Mars Incorporated | Coin dispenser |
| US4367760A (en) | 1979-03-01 | 1983-01-11 | Kim Thomas | Coin dispenser made with adjustable height structure |
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