DE1086002B - Anschlagleiste fuer die Platinenfuesse an flachen Kulierwirkmaschinen - Google Patents
Anschlagleiste fuer die Platinenfuesse an flachen KulierwirkmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B11/00—Straight-bar knitting machines with fixed needles
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung der Anschlagleiste für die Platinenfüße an flachen Kulierwirkmaschinen.
Bei Maschinen der vorgenannten Art wird der von den hin- und herbewegten Fadenführern kommende
Faden durch Kulierplatinen zu Schleifen zwischen den nebeneinanderliegenden Nadeln geformt, wobei
die über die Länge der Maschine fortschreitende Bewegung der Kulierplatinen durch das Rößchen erfolgt,
welches die Kulierplatinen fortlaufend in eine vordere Stellung bewegt, in welcher die Platinenfüße
gegen die Kante der Anschlagleiste anschlagen. Es ist von großer Wichtigkeit, daß der Arbeitshub der Kulierplatinen
genau überwacht wird, da die geringsten Unterschiede in der vorderen Endstellung der Kulierplatinen
sichtbare Fehlstellen in dem Aussehen des Strumpfes zur Folge haben. Mit der Entwicklung der
hochtourigen Maschinen mit feiner Nadelteilung ist das Problem der Überwachung der Platinenstellung
noch brennender geworden, da einmal die Kulierplatinen aus dünnerem Material hergestellt werden und
zum anderen schneller, stoß artiger angetrieben werden, so daß sie mit einem heftigeren Stoß gegen die
Kante der Anschlagleiste antreffen. Dies führt leicht zu Brüchen der Kulierplatinenfüße, übermäßiger
Rückfederung und stärkerer Abnutzung der arbeitenden Teile.
Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, die Anschlagleiste aus gehärtetem Stahl auf einer Unterlage
aus einem weichen, stark federnden Werkstoff zu befestigen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß der eigentlich
tragende Teil aus einem nichtmetallischen Werkstoff den hohen Beanspruchungen im Dauerbetrieb
nicht gewachsen ist, so daß die Anschlaglinie für die Platinenfüße auf die Dauer nicht eindeutig festgelegt
ist.
Weiterhin hat man bereits empfohlen, die Anschlagleiste für die Platinenfüße aus zwei Teilen zu formen,
derart, daß der eine aus einer gewölbten starren metallischen Platte besteht, deren Wölbung mit einem
hochelastischen Werkstoff, welcher den zweiten Teil bildet, ausgefüllt ist. Die Wirkung dieser Vereinigung
besteht darin, daß ein z. B. durch Pressen hergestellter, metallischer, federnder Teil auf der einen
Seite mit einem elastischen oder anderen stoßdämpfenden Werkstoff hinterlegt ist, mit dem Ziel,
die Federwirkung der Anschlagkante des federnden metallischen Teiles zu verringern. Die (eigentliche
Stoßaufnahme erfolgt jedoch nur durch den erstgenannten metallischen Teil, während die elastische Einlage
dazu dient, die beim Anschlag der Platinenfüße auftretenden Schwingungen zu dämpfen. Die stoßaufnehmende
Wirkung des metallischen Teiles mit dem bekannten, einleitend angeführten Nachteil, nätn-
Anschlagleiste für die Platinenfüße
an flachen Kulierwirkmaschinen
an flachen Kulierwirkmaschinen
Anmelder:
Arthur J. Cobert, Gent (Belgien)
Arthur J. Cobert, Gent (Belgien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz und Dr. rer. nat. G. Hauser,
Patentanwälte, München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Patentanwälte, München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Bean.sprudh.te Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. Juli 1955
V. St. v. Amerika vom 7. Juli 1955
Arthur J. Cobert, Gent (Belgien),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Hch der federnden Rückwirkung auf die Platinenfuße,
bleibt nach wie vor bestehen.
Gemäß der Erfindung werden die vorstehend aufgeführten Nachteile dadurch behoben, daß die Anschlagleiste
gegenüber den bekannten Konstruktionen zweiteiliger Bauart aus drei Teilen aufgebaut ist,
welche in der Stoßrichtung übereinandergelagert sind, wobei sie aus dem eigentlichen, in sich starren
Grundkörper in Form einer metallischen Platte besteht, die sich in der Längsrichtung der Fontur erstreckt
und an ihrer Rückseite mit einer von ihr an sich getrennten, den von den Platinenfüßen herrührenden
Stoß aufnehmenden Anschlagschiene aus hartem Metall sowie mit einer Zwischenlage aus einem
hochelastischen Werkstoff versehen ist, die einerseits mit der den Stoß aufnehmenden Fläche der Platte
und andrerseits mit der Anschlagschiene fest verbunden ist und einen Puffer zwischen der Anschlagschiene
und der Platte bildet. Diese Ausbildung der Anschlagleiste vereinigt in sich die Vorteile der Starrheit
des Grundkörpers und der stoß dämpfenden Eigenschäften der die Zwischenlage bildenden Schicht zwischen
dem Grundkörper und der Anschlagschiene für die Platinenfüße.
Die vorstehend angegebenen Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit
der Zeichnung, welche eine zweckmäßige Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes darstellt.
In der Zeichnung zeigt
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Gesamtansicht einer Platine, des Platinenkopfes, einer Schwinge und der Anschlagleiste
-"-■:..-■■ . 009 568/11
an einer flachen Kulierwirkmaschine mit der erfindungsgemäßen Ausführungsform der Anschlagleiste,
Fig. 2 eine Draufsicht auf diese Anschlagieiste,
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Anschlagleiste besteht aus einem metallischen Grundkörper 10 aus Messing oder Aluminium, einer sich in der Maschinenlängsrichtung erstreckenden Schiene 12 aus hartem Metall, z. B. gehärtetem Stahl, sowie einem dazwischenliegenden Teil 14 aus federndem Werkstoff, wie natürlichem oder künstlichem Gummi oder plastischen oder anderen stoßdämpfenden Massen. Der eine in sich starre Platte bildende Grundkörper 10 erstreckt sich jeweils über die Länge einer Fontur der Maschine. Die Platte ist nahe der rückwärtigen Kante nach unten abgebogen und an dem Ende dieses Teiles mit einem Ausschnitt zur Aufnahme der stoß dämpfenden Einlage 14 versehen. Diese Einlage ist in der Ausnehmung der Platte 10 eingeklebt und trägt, ebenfalls durch Kleben mit ihr verbunden, die metallene Anschlagschiene 12.
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Anschlagleiste besteht aus einem metallischen Grundkörper 10 aus Messing oder Aluminium, einer sich in der Maschinenlängsrichtung erstreckenden Schiene 12 aus hartem Metall, z. B. gehärtetem Stahl, sowie einem dazwischenliegenden Teil 14 aus federndem Werkstoff, wie natürlichem oder künstlichem Gummi oder plastischen oder anderen stoßdämpfenden Massen. Der eine in sich starre Platte bildende Grundkörper 10 erstreckt sich jeweils über die Länge einer Fontur der Maschine. Die Platte ist nahe der rückwärtigen Kante nach unten abgebogen und an dem Ende dieses Teiles mit einem Ausschnitt zur Aufnahme der stoß dämpfenden Einlage 14 versehen. Diese Einlage ist in der Ausnehmung der Platte 10 eingeklebt und trägt, ebenfalls durch Kleben mit ihr verbunden, die metallene Anschlagschiene 12.
Die vorgenannten Teile sind so angeordnet, daß der Stoß der Kulierplatinen gegen die metallene Anschlagschiene
12 durch die stoßdämpfende Zwischenlage aufgefangen wird, die sich ihrerseits gegen den
festen Plattenkörper 10 abstützt.
Die Platte 10 ist mit mehreren länglichen Schlitzen 16 für den Durchgang von Schraubenbolzen 18 versehen,
mittels derer die Platte 10 einstellbar auf der oberen Platinenbarre 20 der Maschine befestigt werden
kann.
Die obere Platinenbarre 20 (Fig. 1) ist mit Nuten versehen und bildet zusammen mit den entsprechenden
Nuten in der unteren Platinenbarre 22 Führungen für die Kulierplatinen 24 und die nicht dargestellten,
zwischen den Kulierplatinen liegenden Verteilerplatinen. Jede Kulierplatine ist mit einem durch
Beschläge verstärkten Fußteil 26 versehen, der an seiner vorderen Fläche die Anschlagfläche 28 bildet. Die
Bewegung der Kulierplatinen erfolgt durch das auf der Rößchenschiene 32 längsverschiebbare Rößchen
30, welches mit den Schwingen 34 zusammenarbeitet, die mit ihrem unteren Ende um die Schwingenbarre
36 drehbar gelagert sind, während sie mit ihrem oberen Ende gegen die rückwärtigen Flächen der ihnen
zugeordneten Kulierplatinenfüße anliegen. Wenn die Kulierplatinen 24 in den Führungsnuten der Platinenbarren
nacheinander durch Einwirken des Rößchens30 auf die Schwingen 34 nach vorn gestoßen
werden, so treffen die vorderen Anschlagflächen28 der Kulierplatinenfüße 26 gegen die aus gehärtetem Stahl
bestehende Anschlagschiene 12., wodurch die Vorwärtsbewegung
der Kulierplatinen beendet wird.
Wie bereits erwähnt, besteht die Schiene 12 aus einem langen Streifen aus gehärtetem Stahl, wie z. B.
hochkohlenstoffhaltigem oder legiertem Stahl, welcher durch Tempern auf nahezu die gleiche Härte gebracht
ist, wie sie die Platinenfüße 26 aufweisen.
Die den Anschlag der Platinenfüße 26 aufnehmende Schiene 12 überträgt den Stoß auf die weiche, sehr
elastische und daher stoßdämpfende Einlage 14., welche die durch den Stoß entstehenden Schwingungen abfängt
und dämpft. Gleichzeitig ist diese Einlage geeignet, die Stöße auch gegenüber der fest angeordneten
Platte 10 abzudämpfen, so daß diese weniger leicht aus ihrer einmal eingestellten Lage verschoben werden
kann, was anderenfalls Ungleichmäßigkeiten in den Abmessungen der Maschen zur Folge haben würde.
Die Vereinigung der den Stoß aufnehmenden Metallschiene
12, der verhältnismäßig schmalen, weichen und sehr elastischen stoßdämpfenden Zwischenlage 14
und der metallenen Platte 10 ergibt zusammen, wie oben dargelegt, besondere Vorteile gegenüber den bekannten
Ausführungsformen der Anschlagleiste insofern, als diese Vereinigung eine besonders widerstandsfähige
Bauart zur Folge hat, welche, unter der dauernden Einwirkung der Stöße der in die Arbeitsstellung
vorbewegten Kulierplatinen, keine Neigung zum Werfen oder zum Verschieben zeigt, während
gleichzeitig eine dämpfende Wirkung durch die Einlage 14 erzielt wird.
Claims (3)
1. Anschlagleiste für die Platinenfüße an flachen Kulierwirkmaschinen, gekennzeichnet durch einen
in sich starren Grundkörper in Form einer metallischen Platte (10), die sich in der Längsrichtung
der Fontur erstreckt und an ihrer Rückseite mit einer von ihr an sich getrennten, den von den Platinenfüßen
herrührenden Stoß aufnehmenden Anschlagschiene (12) aus hartem Metall sowie mit einer Zwischenlage (14) aus einem hochelastischen
Werkstoff versehen ist, die einerseits mit der den Stoß aufnehmenden Fläche der Platte (10) und andererseits
mit der Anschlagschiene (12) fest verbunden ist und einen Puffer zwischen der Anschlagschiene
(12) und der Platte (10) bildet.
2. Anschlagieiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage (14) aus Gummi
besteht und sowohl mit der Platte (10) als auch mit der Anschlagschiene (12) durch Kleben verbunden
ist.
3. Anschlagleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage (14) aus synthetischem
Gummi und die Anschlagschiene (12) aus hochkohlenstoffhaltigem Stahl bestehen, wobei
die Zwischenlage (14) sowohl mit der Platte (10) als auch mit der Anschlagschiene (12) durch Kleben
verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 720 801;
USA.-Patentschrift Nr. 2 474 627;
»Der Maschinenmarkt«, Nr. 67 vom 20. 8. 1954, S. 18.
Britische Patentschrift Nr. 720 801;
USA.-Patentschrift Nr. 2 474 627;
»Der Maschinenmarkt«, Nr. 67 vom 20. 8. 1954, S. 18.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| US782641XA | 1955-07-07 | 1955-07-07 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1086002B true DE1086002B (de) | 1960-07-28 |
Family
ID=22142937
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC12724A Pending DE1086002B (de) | 1955-07-07 | 1956-03-16 | Anschlagleiste fuer die Platinenfuesse an flachen Kulierwirkmaschinen |
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| Country | Link |
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| DE (1) | DE1086002B (de) |
| FR (1) | FR1150186A (de) |
| GB (1) | GB782641A (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2474627A (en) * | 1947-07-30 | 1949-06-28 | Wildman Mfg Co | Shock-damping verge plate |
| GB720801A (en) * | 1953-03-10 | 1954-12-29 | Beautiful Bryans Inc | Verge plate for a straight-bar knitting machine |
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- BE BE548116D patent/BE548116A/xx unknown
-
1956
- 1956-02-23 GB GB5612/56A patent/GB782641A/en not_active Expired
- 1956-03-16 DE DEC12724A patent/DE1086002B/de active Pending
- 1956-05-17 FR FR1150186D patent/FR1150186A/fr not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2474627A (en) * | 1947-07-30 | 1949-06-28 | Wildman Mfg Co | Shock-damping verge plate |
| GB720801A (en) * | 1953-03-10 | 1954-12-29 | Beautiful Bryans Inc | Verge plate for a straight-bar knitting machine |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE548116A (de) | |
| GB782641A (en) | 1957-09-11 |
| FR1150186A (fr) | 1958-01-08 |
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