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DE1086002B - Anschlagleiste fuer die Platinenfuesse an flachen Kulierwirkmaschinen - Google Patents

Anschlagleiste fuer die Platinenfuesse an flachen Kulierwirkmaschinen

Info

Publication number
DE1086002B
DE1086002B DEC12724A DEC0012724A DE1086002B DE 1086002 B DE1086002 B DE 1086002B DE C12724 A DEC12724 A DE C12724A DE C0012724 A DEC0012724 A DE C0012724A DE 1086002 B DE1086002 B DE 1086002B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
plate
stop
stop bar
feet
intermediate layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEC12724A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur J Cobert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ARTHUR J COBERT
Original Assignee
ARTHUR J COBERT
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ARTHUR J COBERT filed Critical ARTHUR J COBERT
Publication of DE1086002B publication Critical patent/DE1086002B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf die Ausbildung der Anschlagleiste für die Platinenfüße an flachen Kulierwirkmaschinen.
Bei Maschinen der vorgenannten Art wird der von den hin- und herbewegten Fadenführern kommende Faden durch Kulierplatinen zu Schleifen zwischen den nebeneinanderliegenden Nadeln geformt, wobei die über die Länge der Maschine fortschreitende Bewegung der Kulierplatinen durch das Rößchen erfolgt, welches die Kulierplatinen fortlaufend in eine vordere Stellung bewegt, in welcher die Platinenfüße gegen die Kante der Anschlagleiste anschlagen. Es ist von großer Wichtigkeit, daß der Arbeitshub der Kulierplatinen genau überwacht wird, da die geringsten Unterschiede in der vorderen Endstellung der Kulierplatinen sichtbare Fehlstellen in dem Aussehen des Strumpfes zur Folge haben. Mit der Entwicklung der hochtourigen Maschinen mit feiner Nadelteilung ist das Problem der Überwachung der Platinenstellung noch brennender geworden, da einmal die Kulierplatinen aus dünnerem Material hergestellt werden und zum anderen schneller, stoß artiger angetrieben werden, so daß sie mit einem heftigeren Stoß gegen die Kante der Anschlagleiste antreffen. Dies führt leicht zu Brüchen der Kulierplatinenfüße, übermäßiger Rückfederung und stärkerer Abnutzung der arbeitenden Teile.
Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, die Anschlagleiste aus gehärtetem Stahl auf einer Unterlage aus einem weichen, stark federnden Werkstoff zu befestigen. Es hat sich jedoch gezeigt, daß der eigentlich tragende Teil aus einem nichtmetallischen Werkstoff den hohen Beanspruchungen im Dauerbetrieb nicht gewachsen ist, so daß die Anschlaglinie für die Platinenfüße auf die Dauer nicht eindeutig festgelegt ist.
Weiterhin hat man bereits empfohlen, die Anschlagleiste für die Platinenfüße aus zwei Teilen zu formen, derart, daß der eine aus einer gewölbten starren metallischen Platte besteht, deren Wölbung mit einem hochelastischen Werkstoff, welcher den zweiten Teil bildet, ausgefüllt ist. Die Wirkung dieser Vereinigung besteht darin, daß ein z. B. durch Pressen hergestellter, metallischer, federnder Teil auf der einen Seite mit einem elastischen oder anderen stoßdämpfenden Werkstoff hinterlegt ist, mit dem Ziel, die Federwirkung der Anschlagkante des federnden metallischen Teiles zu verringern. Die (eigentliche Stoßaufnahme erfolgt jedoch nur durch den erstgenannten metallischen Teil, während die elastische Einlage dazu dient, die beim Anschlag der Platinenfüße auftretenden Schwingungen zu dämpfen. Die stoßaufnehmende Wirkung des metallischen Teiles mit dem bekannten, einleitend angeführten Nachteil, nätn-
Anschlagleiste für die Platinenfüße
an flachen Kulierwirkmaschinen
Anmelder:
Arthur J. Cobert, Gent (Belgien)
Vertreter:
Dipl.-Ing. E. Prinz und Dr. rer. nat. G. Hauser,
Patentanwälte, München-Pasing, Bodenseestr. 3 a
Bean.sprudh.te Priorität:
V. St. v. Amerika vom 7. Juli 1955
Arthur J. Cobert, Gent (Belgien),
ist als Erfinder genannt worden
Hch der federnden Rückwirkung auf die Platinenfuße, bleibt nach wie vor bestehen.
Gemäß der Erfindung werden die vorstehend aufgeführten Nachteile dadurch behoben, daß die Anschlagleiste gegenüber den bekannten Konstruktionen zweiteiliger Bauart aus drei Teilen aufgebaut ist, welche in der Stoßrichtung übereinandergelagert sind, wobei sie aus dem eigentlichen, in sich starren Grundkörper in Form einer metallischen Platte besteht, die sich in der Längsrichtung der Fontur erstreckt und an ihrer Rückseite mit einer von ihr an sich getrennten, den von den Platinenfüßen herrührenden Stoß aufnehmenden Anschlagschiene aus hartem Metall sowie mit einer Zwischenlage aus einem hochelastischen Werkstoff versehen ist, die einerseits mit der den Stoß aufnehmenden Fläche der Platte und andrerseits mit der Anschlagschiene fest verbunden ist und einen Puffer zwischen der Anschlagschiene und der Platte bildet. Diese Ausbildung der Anschlagleiste vereinigt in sich die Vorteile der Starrheit des Grundkörpers und der stoß dämpfenden Eigenschäften der die Zwischenlage bildenden Schicht zwischen dem Grundkörper und der Anschlagschiene für die Platinenfüße.
Die vorstehend angegebenen Vorteile ergeben sich aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit der Zeichnung, welche eine zweckmäßige Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes darstellt.
In der Zeichnung zeigt
Fig. 1 eine Gesamtansicht einer Platine, des Platinenkopfes, einer Schwinge und der Anschlagleiste
-"-■:..-■■ . 009 568/11
an einer flachen Kulierwirkmaschine mit der erfindungsgemäßen Ausführungsform der Anschlagleiste, Fig. 2 eine Draufsicht auf diese Anschlagieiste,
Fig. 3 einen Querschnitt nach Linie 3-3 der Fig. 2. Die den Gegenstand der Erfindung bildende Anschlagleiste besteht aus einem metallischen Grundkörper 10 aus Messing oder Aluminium, einer sich in der Maschinenlängsrichtung erstreckenden Schiene 12 aus hartem Metall, z. B. gehärtetem Stahl, sowie einem dazwischenliegenden Teil 14 aus federndem Werkstoff, wie natürlichem oder künstlichem Gummi oder plastischen oder anderen stoßdämpfenden Massen. Der eine in sich starre Platte bildende Grundkörper 10 erstreckt sich jeweils über die Länge einer Fontur der Maschine. Die Platte ist nahe der rückwärtigen Kante nach unten abgebogen und an dem Ende dieses Teiles mit einem Ausschnitt zur Aufnahme der stoß dämpfenden Einlage 14 versehen. Diese Einlage ist in der Ausnehmung der Platte 10 eingeklebt und trägt, ebenfalls durch Kleben mit ihr verbunden, die metallene Anschlagschiene 12.
Die vorgenannten Teile sind so angeordnet, daß der Stoß der Kulierplatinen gegen die metallene Anschlagschiene 12 durch die stoßdämpfende Zwischenlage aufgefangen wird, die sich ihrerseits gegen den festen Plattenkörper 10 abstützt.
Die Platte 10 ist mit mehreren länglichen Schlitzen 16 für den Durchgang von Schraubenbolzen 18 versehen, mittels derer die Platte 10 einstellbar auf der oberen Platinenbarre 20 der Maschine befestigt werden kann.
Die obere Platinenbarre 20 (Fig. 1) ist mit Nuten versehen und bildet zusammen mit den entsprechenden Nuten in der unteren Platinenbarre 22 Führungen für die Kulierplatinen 24 und die nicht dargestellten, zwischen den Kulierplatinen liegenden Verteilerplatinen. Jede Kulierplatine ist mit einem durch Beschläge verstärkten Fußteil 26 versehen, der an seiner vorderen Fläche die Anschlagfläche 28 bildet. Die Bewegung der Kulierplatinen erfolgt durch das auf der Rößchenschiene 32 längsverschiebbare Rößchen 30, welches mit den Schwingen 34 zusammenarbeitet, die mit ihrem unteren Ende um die Schwingenbarre 36 drehbar gelagert sind, während sie mit ihrem oberen Ende gegen die rückwärtigen Flächen der ihnen zugeordneten Kulierplatinenfüße anliegen. Wenn die Kulierplatinen 24 in den Führungsnuten der Platinenbarren nacheinander durch Einwirken des Rößchens30 auf die Schwingen 34 nach vorn gestoßen werden, so treffen die vorderen Anschlagflächen28 der Kulierplatinenfüße 26 gegen die aus gehärtetem Stahl bestehende Anschlagschiene 12., wodurch die Vorwärtsbewegung der Kulierplatinen beendet wird.
Wie bereits erwähnt, besteht die Schiene 12 aus einem langen Streifen aus gehärtetem Stahl, wie z. B. hochkohlenstoffhaltigem oder legiertem Stahl, welcher durch Tempern auf nahezu die gleiche Härte gebracht ist, wie sie die Platinenfüße 26 aufweisen.
Die den Anschlag der Platinenfüße 26 aufnehmende Schiene 12 überträgt den Stoß auf die weiche, sehr elastische und daher stoßdämpfende Einlage 14., welche die durch den Stoß entstehenden Schwingungen abfängt und dämpft. Gleichzeitig ist diese Einlage geeignet, die Stöße auch gegenüber der fest angeordneten Platte 10 abzudämpfen, so daß diese weniger leicht aus ihrer einmal eingestellten Lage verschoben werden kann, was anderenfalls Ungleichmäßigkeiten in den Abmessungen der Maschen zur Folge haben würde.
Die Vereinigung der den Stoß aufnehmenden Metallschiene 12, der verhältnismäßig schmalen, weichen und sehr elastischen stoßdämpfenden Zwischenlage 14 und der metallenen Platte 10 ergibt zusammen, wie oben dargelegt, besondere Vorteile gegenüber den bekannten Ausführungsformen der Anschlagleiste insofern, als diese Vereinigung eine besonders widerstandsfähige Bauart zur Folge hat, welche, unter der dauernden Einwirkung der Stöße der in die Arbeitsstellung vorbewegten Kulierplatinen, keine Neigung zum Werfen oder zum Verschieben zeigt, während gleichzeitig eine dämpfende Wirkung durch die Einlage 14 erzielt wird.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Anschlagleiste für die Platinenfüße an flachen Kulierwirkmaschinen, gekennzeichnet durch einen in sich starren Grundkörper in Form einer metallischen Platte (10), die sich in der Längsrichtung der Fontur erstreckt und an ihrer Rückseite mit einer von ihr an sich getrennten, den von den Platinenfüßen herrührenden Stoß aufnehmenden Anschlagschiene (12) aus hartem Metall sowie mit einer Zwischenlage (14) aus einem hochelastischen Werkstoff versehen ist, die einerseits mit der den Stoß aufnehmenden Fläche der Platte (10) und andererseits mit der Anschlagschiene (12) fest verbunden ist und einen Puffer zwischen der Anschlagschiene (12) und der Platte (10) bildet.
2. Anschlagieiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage (14) aus Gummi besteht und sowohl mit der Platte (10) als auch mit der Anschlagschiene (12) durch Kleben verbunden ist.
3. Anschlagleiste nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenlage (14) aus synthetischem Gummi und die Anschlagschiene (12) aus hochkohlenstoffhaltigem Stahl bestehen, wobei die Zwischenlage (14) sowohl mit der Platte (10) als auch mit der Anschlagschiene (12) durch Kleben verbunden ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschrift Nr. 720 801;
USA.-Patentschrift Nr. 2 474 627;
»Der Maschinenmarkt«, Nr. 67 vom 20. 8. 1954, S. 18.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 568/11 7.60
DEC12724A 1955-07-07 1956-03-16 Anschlagleiste fuer die Platinenfuesse an flachen Kulierwirkmaschinen Pending DE1086002B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US782641XA 1955-07-07 1955-07-07

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1086002B true DE1086002B (de) 1960-07-28

Family

ID=22142937

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEC12724A Pending DE1086002B (de) 1955-07-07 1956-03-16 Anschlagleiste fuer die Platinenfuesse an flachen Kulierwirkmaschinen

Country Status (4)

Country Link
BE (1) BE548116A (de)
DE (1) DE1086002B (de)
FR (1) FR1150186A (de)
GB (1) GB782641A (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2474627A (en) * 1947-07-30 1949-06-28 Wildman Mfg Co Shock-damping verge plate
GB720801A (en) * 1953-03-10 1954-12-29 Beautiful Bryans Inc Verge plate for a straight-bar knitting machine

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2474627A (en) * 1947-07-30 1949-06-28 Wildman Mfg Co Shock-damping verge plate
GB720801A (en) * 1953-03-10 1954-12-29 Beautiful Bryans Inc Verge plate for a straight-bar knitting machine

Also Published As

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BE548116A (de)
GB782641A (en) 1957-09-11
FR1150186A (fr) 1958-01-08

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